DE720199C - Schuhwerk - Google Patents
SchuhwerkInfo
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- DE720199C DE720199C DED81765D DED0081765D DE720199C DE 720199 C DE720199 C DE 720199C DE D81765 D DED81765 D DE D81765D DE D0081765 D DED0081765 D DE D0081765D DE 720199 C DE720199 C DE 720199C
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- insole
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/14—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
- A43B13/143—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form provided with wedged, concave or convex end portions, e.g. for improving roll-off of the foot
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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- A43B13/145—Convex portions, e.g. with a bump or projection, e.g. 'Masai' type shoes
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf Schuhwerk mit im hinteren Schuhteil angeordnetem starrem Gelenkteil und biegsamem vorderem Sohlenteil und besteht darin, daß die an'das starre Gelenkstück anstoßende Brandsohle aus Querstäbchen aus Holz oder Lederersatzstoff hergestellt ist, die durch Überholen und Zwicken des Schuhoberteils mit diesem verbunden werden.
- Es ist zwar bekannt, biegsame Sohlen aus aneinandergereihten Querstäbchen herzustellen, jedoch wird bei allen bekannten Ausführungen dieser Art eine besondere Brandsohle verwendet, auf welcher die Stäbchen befestigt: werden. Die Erfindung unterscheidet sich gegenüber diesen bekannten Ausführungen dadurch, daß die Brandsohle selbst aus Querstäbchen gebildet ist, wobei der Zusammenhalt durch das überholte und eingezwickte Schuhoberteil erreicht wird. Für den Schuhboden ist, selbst bei Verwendung von Leder, nur eine halbe Laufsohle erforderlich, so daß eine große Ersparnis an Bodenleder eintritt, die zu der Ersparnis der Brandsohle aus Leder hinzukommt. Eine Brandsohle aus Holz ist aber bedeutend haltbarer als eine Brandsohle aus Pappe oder ähnlichem Stoff. Außerdem spart man gleichzeitig den Ausballwerkstoff, welcher bei anderen Brandsohlen verwendet werden muß, wodurch auch Unebenheiten, die sich sonst leicht durch die Ausballmasse im Schuh bilden, verhindert werden.
- Die Querstäbchen der Brandsohle können in an sich bekannter Weise schwalbenschwanzförmigen Querschnitt erhalten. Ferner können bei dieser Ausführung als Laufsohle Holzklötze verwendet werden, die in an sich biekanntex Weise nur mit Teilen ihrer Unterfläche als Lauffläche ausgebildet sind.
- Für die Merkmale der Ansprüche a und 3 wird kein selbständiger Patentschutz, sondern nur Schutz im Zusammenhange mit dem Inhalt des Anspruches i beansprucht.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Abb. i bis 3 die Anwendung einer biegsamen Brandsohle im Längsschnitt, in Draufsicht und im Querschnitt.
- Abb. q. und 5 zeigen die Anwendung bei einer biegsamen Lautsohle aus Holz. Das aus einem Stück mit dem Absatzteil bestehende starre Gelenkstück i, bei dem aber der Absatzteil auch besonders befestigt sein kann, ist mit der aus aneinandergereihten Querstäbchen 2 bestehenden Brandsohle mit stumpfem Stoß für vorläufigen Zusammenh_ilr durch einen aufgeklebten Stoffstreifen (nicht dargestellt) verbunden. Unterhalb der Brandsohle 2 liegt mit stumpfem Stoß sich an den Teil i anschließend die Laufsohle 3 aus Leder oder anderem Werkstoff. Der Spitzenteil q. der Innensohle kann aus einem vollen Stück oder auch aus Stäbchen gebildet werden.
- Das Oberleder 5 ist. wie Abb. i und -3 zeigen, mit seinem Kantenteil in herumlaufenden Nuten 6 am Gelenk und an der Brandsohle durch Einzivicken befestigt. Bevor die Bodenteile zwecks Fertigstellung des Schuhes auf den Leisten geheftet werden, sind sie mit einem Papierstreifen oder einer Sohle zu verkleben. Dann werden die Einschlagkanten mit Klebstoff bestrichen, so daß nach dem überholen und Zwicken der Schuhoberteil und die Innensohle eine Bindung eingehen. ES kann außerdem, auch der Schaft noch mit Klammern an der Innensohle befestigt werden. Am Gelenk und Absatzteil wird der Schaft in der vorgesehenen Nut durch Klammern oder Stifte befestigt.
- Wird der Absatz an dem starren Gelenkstück besonders befestigt, so wird die Hinterkappe des Schaftes, soweit der Absatz an das Gelenk heranreicht, über die Brandsohle in bekannter Weise gezwickt. Der übrige Teil des Schaftes am Gelenk wird weiter in einer Randnut befestigt.
- Soll die Laufsohle ganz aus Holz bestehen und trotzdem biegsam sein, so läßt sich diese aus Einzelteilen ; und ä (Abb. 4.) ausbilden, welche an vollen Teilen der aus Holz bestehenden Brandsohle durch Stifte oder Schrauben 9 befestigt und durch ein beweglich und gelenkig eingelassenes Verbindungsstück i-o verbunden sind, wobei letzteres besonders an einem Querstäbchen i i der Inrnensolile befestigt werden kann. Bei dieser Ausführung können zweckmäßig die Querstäbchen i i der biegsamen Innensohle mit schtvalbenschwanzförmigem Querschnitt aneinandergereiht werden.
- Zur Vereinfachung kann auch bei Verwendung der Holzsohle der biegsame Teil der Innensohle ganz fortgelassen werden, indem die Laufsohle aus Holz sich in biegsamer Ausführung unmittelbar an das starre Gelenkstück i anschließt (Abb.5). Hier sind die Teile ", S nur gelenkig untereinander und mit dem Gelenkstück i verbunden. Die hölzernen Laufsohlen (Abb.4 und 5) brauchen nicht mit ihrer ganzen Unterfläche, sondern nur mit Teilen derselben als Lauffläche ausgebildet zu sein. Die Gelenkverbindungen sind nur beispielsweise angegeben und können geändert ausgeführt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhwerk mit im hinteren Schuhteil angeordnetem starrem Gelenkteil und biegsamem vorderem Sohlenteil., dadurch gekennzeichnet, daß die an das starre Gelenkstück (i) anstoßende Brandsohle aus Querstäbchen (2) aus Holz oder Lederersatzstoff besteht, die durch Cberholen und Zwicken des Schuhoberteils (5) mit diesem verbunden werden.
- 2. Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbchen der Brandsohle schwalbenschwanzförmigen Querschnitt (i i) besitzen. ;. Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Laufsohle gelenkig miteinander verbundene Holzklötze (;, S) verwendet sind, die nur mit Teilen ihrer Unterfläche als Lauffläche ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED81765D DE720199C (de) | 1939-12-24 | 1939-12-24 | Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED81765D DE720199C (de) | 1939-12-24 | 1939-12-24 | Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720199C true DE720199C (de) | 1942-04-28 |
Family
ID=7063611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED81765D Expired DE720199C (de) | 1939-12-24 | 1939-12-24 | Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720199C (de) |
-
1939
- 1939-12-24 DE DED81765D patent/DE720199C/de not_active Expired
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