DEP0015012DA - Stufengetriebe - Google Patents

Stufengetriebe

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DEP0015012DA
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Germany
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drive
shaft
step transmission
planetary gear
speed
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Christian Rathje
Wilhelm Schmitz
Original Assignee
Aktien-Gesellschaft "Weser", Bremen
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Stufengetriebe, insbesondere zum Antrieb des Führungsschlittens einer Trommelwinde, und bezweckt die Schaffung eines Mehrganggetriebes mit der Möglichkeit, bei Ausfall eines Antriebes die Arbeitswelle durch eine zweite Welle anzutreiben.
Die Erfindung besteht darin, daß zwei treibende Wellen über ein Umlaufrädergetriebe die getriebene Welle antreiben. Bei konstanter Drehzahl der einen treibenden Welle kann die Drehzahl bzw. Drehrichtung der getriebenen Welle durch Änderung der Drehzahl bzw. Drehrichtung der zweiten treibenden Welle beliebig geändert werden. Fällt eine treibende Welle aus, so übernimmt die zweite den Antrieb der getriebenen Welle.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der Anwendung der Erfindung zur Übersetzung des Antriebes der endlosen Kette eines Seilführungsschlittens von Trommelwinden, und zwar in Fig. 1 senkrecht geschnitten, in Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 aus der Linie x - x, in Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 1 auf der Linie y - y.
Der Windentrommelantrieb treibt über das Zahnrad a, die Schnecke l und das Schneckenrad m den mit dem Schneckenrad m verbundenen Zahnkranz i. Die zweite Welle h treibt über die Schnecke n und das Schneckenrad g den Umlaufräderträger e an, während das Zentralrad f fest auf der Welle k des Kettenrades p sitzt. Das Kettenrad treibt die endlose Kette zum Antrieb des vor der Windentrommel hin- und hergehenden Seilführungsschlittens.
Wird der Zahnkranz i des Umlaufrädertriebes i, e, f angetrieben, so überträgt der Zahnkranz i seine Bewegung auf das Zentralrad f und damit auf das Kettenrad p der endlosen Antriebskette für den Führungsschlitten (in der Fig. nicht angedeutet). Damit die Welle h von der Welle b nicht mitgeschleppt wird, ist der Schneckentrieb n, g selbstsperrend. Man kann die Welle h aber auch durch andere Mittel, z.B. eine Bremse, stillsetzen. Dreht man den Umlaufräderträger e durch die Welle h in der Drehrichtung des Zahnkranzes i, so wird die Drehzahl der Welle k und damit die Geschwindigkeit des Führungsschlittens verkleinert. Bei einer Drehung des Umlaufräderträgers e entgegengesetzt zur Drehrichtung des Zahnkranzes i vergrößert sich die Drehzahl der Welle k und damit die Geschwindigkeit des Führungsschlittens.
Man kann somit durch Änderung der Drehzahl der Welle h die Drehzahl der Welle k beliebig ändern.
Soll die Richtung des Schlittens bzw. die Drehrichtung der Welle k geändert werden, so wird der Umlaufräderträger e durch die Welle h in der Drehrichtung des Zahnkranzes i mit einer Drehzahl angetrieben, die gleich oder größer ist als die des Zahnkranzes i. Auch hier wieder läßt sich die Geschwindigkeit des Führungsschlittens für das Seil durch Änderung der Drehzahl der Welle h beliebig abstufen. Wird die Welle h von Hand angetrieben, so kann man die Aufspinngeschwindigkeit bzw. die Bewegungsrichtung des Führungsschlittens beliebig beeinflussen und z.B. beschleunigen, verzögern oder umkehren, wodurch beim Auf- und Abwickeln des Seiles dem größeren Platzbedarf von Seilverbindungen, z.B. Schäkeln, Rechnung getragen werden kann. Bei Ausfall des maschinellen Antriebes des Kettenrades p ist es möglich, den Führungsschlitten von Hand zu bedienen.

Claims (5)

1.) Stufengetriebe, insbesondere zum Antrieb des Führungsschlittens einer Trommelwinde, gekennzeichnet durch zwei treibende Wellen (b, h), die über ein Umlaufrädergetriebe (i, e, f) die getriebene Welle (k) antreiben.
2.) Stufengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine treibende Welle (b) den Zahnkranz (i), die andere den Umlaufräderträger (e) eines Umlaufrädertriebes (i, e, f) treiben, dessen Zentralrad (f) auf der getriebenen Welle (k) sitzt.
3.) Stufengetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen mindestens einer der treibenden Wellen (b, h) und dem Umlaufrädertrieb (i, e, f) ein selbstsperrender Schneckentrieb l, m oder n, g) angeordnet ist.
4.) Stufengetriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der treibenden Wellen (b, h) von Hand angetrieben ist.
5.) Stufengetriebe nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch seine Verwendung zur Übersetzung des Antriebes der endlosen Kette eines Seilführungsschlittens von Trommelwinden.

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