DEP0005359DA - - Google Patents
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Description
Hamburg» SD. Sept. 1948 , n ,
ρ 5559 111/68 a
Lsrdwig-Hana Sode,
Hamburg 19, Eichenstraße 73
TtJrverachluö.
Die üblichen Ttürver schlösse in Wohnangen and Grebäaöen werden
durch Hiederdrtloken eier aaf beiden Seiten der Tor angeordneten
Törgriffe entriegelt, worauf sich αίβ Tür uarah Ziehen oder
Drucken öffnen lfitet. 1Ts wnrie befanden» daß es wesentlich vorteilhafter
ist, wenn sieb aie Tor utsreb einen in aer Oeffnungsriehtang
ausgeübten Zog oder Druoic an einem aer "beiden landgriffe
entriegeln läßt. Entriegeln und oeffnen wird aadurch an
einer einzigen Sandbewegctng zusammengefaßt, was eine bedeutende
Erleichterung ist* insbe son .lere ffr Hausfraaen and Personen,
die Gegenstände tragen.
Um uie gesöhilderten Vorteile mit e inf a ehe η Mitteln zu erreichen,
wird nach der Srfindang der aas den beiden starr miteinander
verbundenen Handgriffen bestehende Handgriff teil am
liegende Drehachse eine außerhalb seiner eigenen MittelachseYcuiirart schwenkbar
gemacht, aaß ein Zug an usm einen Handgriff hzm. ein Drnek an
dem anderen Handgriff Entriegelang and Oeffnang bewirkt. Dabei
ergibt sich noch uer Vorteil, daß aer Handgriff teil mit bei (fen
Handgriffen als zusammenhängender 3aateil ans einem Stfi-ek gefertigt
werden fcann. Dies bedeutet nicht nor eine Vereinfachung
in aer fertigung, sondern auch & ine Erhöhung der Haltbarkeit
bzw. den Fortfall von Reparaturen.
Bine nähere Erläuterung aer ürf inciting, sowie weitere Einzelheiten
and Vorteile ergeben sich «n s der Zeichnung-, in aer
ein. Antsfßhrangsbei spiel des Tßrve rschlosses dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt aen Schnitt aureh ein Sobloß gemäß üer
Erfindung in Hishtang aer Tfireben©.
Fig, Z zeigt einen Schnitt senkrecht dazu nach aer Linie A-B in Pig. I.
Pig. 3 zeigt einen Schnitt naoh aer Linie C-D in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Sohnitt naeh aer Linie E-F in. Pig. I.
Wie ans αβη Abbildungen ersichtlich ist, sind in der
■Bblieben V/eise all© Teile des TfI rve rs chi ds se s bis aof den
Handgrifiteil in einem SchloBgebäase untergebracht, das ans
den beiden Seitenwinden a and b besteht. Die Seitenwand a
(Scbloßboden) ist so gestaltet, aaß Jureh Abkanten der Stiäp h
gebildet wird» Der Handgriff teil c ist mit einer Achse α versehen,
die in einem Lasrer an dem in der üeffnungsrichtang der
TfSr Hegenden äußeren Beschlag e gehalten wird. Dorcb aiese
Lagerung ergibt sich die beabsichtigte Bewegung, wobei die
Entriegelung aactoroh vorgenommen wird, daß der mittlere Teil
des Handgriffteiles e auf αβη umlenkhebel ι einwirkt, aer in g
gelagert ist. Dieser ünileafchebel drückt mit seinem freien Ende
gegen »»in«* isäse χ Cms jubnappneseia Jct -ei- um Z^pxen s tma la
einer Aussparung im Stolp b verschiebbar gelagert ist. Der
Brack des mittleren Handgriff te iles von oben her aaf den umlenkhebel
f zieht also den Sohnappriegel Ic in das Scbloßgehättse
zarficlc. Die Feder m ärßekt tfber den umlenkhebel f gegen
den Schnappriegel k and bewirkt dadurch aie HfTckfWhrctng in
die Ausgangsstellung.
Der Scbnappriegei k aient gleichzeitig zasn Abschließen der
Tür, dadareh, daß ein Schlüssel durch das Sohlt's se Hoch η eiageftfhrt
wird, zwischen die Zapfen ο des Soh&appriegels fasst
und diesen ein Stock aus dem SehloßgeJa&use hinaus schiebt. Dsr
Sehnappriegel ist Jetzt soweit in den Torpfosten eingedrungen
■wie oar Rife^el eines normalen zweitourigen. Schlosses» Um diese
zweite Bewegung des Schnappriegels zu ermöglichen, nfflß aer
Umlenkhebel f in aer ßnfaelage aaßer Eingriff sein, wie in Fig.
mit ausgezogenen Linien dargestellt. Dies wird durch die beiden
Führungen ρ irreiebt, zwischen denen sich aer Umlenkhebel bewegt,
wie aus Fig. 4 hervorgeht» Bei Betätigung aes Handgriffes
wird der Umlenkhebel also mit der läse i des Schnappriegels in Singriff gebracht αηα gibt, uiese in Bunestell0ng wieder frei.
Der Ansatz ς, des Schnappriegels k dient zur Arretierung des
letzteren in "Verbindung mit der Zuhaltung r in Bähe stellang
and in Verseblaßstellung. Bei Anordnung verschiedener Zuhaltungen
wird aie dargestellte einfache Anordnung znm Sicherheitsschloß.
In Vers chi ußs te Hang ist außerdem der achnappriegel
soweit aus dem Gehäuse hinausgeschoben, aaß üer Umlenkhebel
nicht mehr mit der aase i in Eingriff kommen kann and
deshalb der Handgriff frei beweglich wird. Daran erkennt manr
daß aie Tor verschlossen ist, wobei es von Vorteil ist, daß
bei nutzlosem Ef*tt*ln ητ* ^riff eine unnötige Beanspruchung
weiterer Schloßteile vermieden wird.
Im ganzes, ergibt sieb, also beim 3regen.stand der Erfindung
eine» ^bsrx-asohen^ö Einfachheit hinsichtlich aer Einzelteile
and aes Zusammenbaues, wenn auch üer wesentliche ffedanke darin
besteht, die Bedienung der TPr za vereinfachen and einen Verschluß
zu schaffen,, bei uem eine einzige nicht znsamsengesetzte
Bewegung zum oeffnen aer für ausreicht and bei dem sohon
beim Anfassen ues Handgriffes erkennbar ist, in welcher
Sich tang sich die T6r Sffnen läßt bzw. ob die THr aureb aen
Schlüssel verschlossen ist oder nicht. Selbstverständlich
können oie geschilderten Zwecke and Aufgaben nicht nor aureb aie in uer Zeichnung dargestellte Bauart, sondern
aocb mit anderen gleichartigen Mitteln erreicht werden.
Beispielsweise ist es möglich,, aie Drehachse fßr aen Handgriffteil
ο senkrecht anzuordnen. Allerdings maß ,.ach dann
diese Drehachse außerhalb aer eigenen Mittelachse des Handgriffteiles
liegen, so daß sieh an der Stelle, wo der Handgriffteil durch das Schloßgehaase hindurchgeht, bei aer
Betätigung der Haacgritfe eine Bewegung ergibt, von der dann
die Bewegung das schnanTJri^s^ls abgeleitet wird.
Claims (3)
1) Tür Verschluß mit auf Dbicie4 Türseitcui aage ο 2' an^ te j. starr
mi teinanäer vsrlumaeneii 1^sB dgTif fen (Klinken), dadurch gekennzeichnet,
daß der Hand.gr if £ teil (c) Bm eine außerhalb seiner
eigenen Mittelachse liegende Drehachse (d) derart schwenkbar
ist, daß aie Tßr von beiden Seiten her durch einen in aer
OeffnongBriohtang aer Tor ausgeübten Zag bzis. Druck an Einern
der beiden Handgriffe gleichzeitig entriegelt und geöifnet lyerden kann.
S) Türverschluiß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß aer Handgriffteil (c) mit beiden Handgriffen als zusammenhängender
Bauteil ans einem Stfick gefertigt ist.
3) Tfirversehlaß nach Anspruch 1 oder dt aadorch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (d) aes Handgriff teile s (c) an
dem nach aer Oeffnungsriobtang der Tdr liegenden äußeren Beschlag
(e) wagerecht angeordnet ist and daß der Handgriffteil in dem von aer Stirnseite in 1Oblieber Art eingeschobenen
Sehloßgehänse (a^b) &a£ einem Hebel (f) »»fliegt, der beim
Druck aes Handgriffteiles von oben her den Schnappriegel (k)
ins Sohloßgebänse zurückzieht-
4} Ttlrverscblaß nach Anspruch 3 mit einem durch Schlüssel
zo bedienenden Schloß, dadurch gekennzeichnet, daß uer Schnappriegel
(k) mittels Schlüssel weiter hinaas geschoben τηθγ<ιθβ
kann, wo er aureb Zuhaltungen (r) festgehalten wird and somit
gleichzeitig als Sohloßriegel uient, wobei der Umlenkhebel (f)
tmd mit ihm der Handgriff aaßer iäingrifT kommen»
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