DE861973C - Tuergriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Tuergriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE861973C
DE861973C DEW5070A DEW0005070A DE861973C DE 861973 C DE861973 C DE 861973C DE W5070 A DEW5070 A DE W5070A DE W0005070 A DEW0005070 A DE W0005070A DE 861973 C DE861973 C DE 861973C
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DE
Germany
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handle
door
door handle
reinforcement
lever
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Expired
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DEW5070A
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English (en)
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Ewald Witte and Co
Original Assignee
Ewald Witte and Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/10Handles
    • E05B85/14Handles pivoted about an axis parallel to the wing
    • E05B85/16Handles pivoted about an axis parallel to the wing a longitudinal grip part being pivoted at one end about an axis perpendicular to the longitudinal axis of the grip part

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türgriff, insbesondere für Kraftfahrzeuge Zusatz zum Patent 822 3J'5 D,ie Erfindung betrifft eine Weiterbildung des durch Stanzen aus Blech hergestellten Türgriffes nach Patent 822 7,9,5. Die Erfindung hat die Ausgestaltung des Griffes mit einem Druckhebel zur Betätigung eines Sternschlosses oder zurAusläsung eines Sperrastenschlosses mittels eines Winkelhebels zum Gegenstand.
  • Nach der Erfindung ist ein der Hohlform des U-föirmig mit rückseitig angedrückten Kanten profilierten Griffes angepaßter Betätigungshebel auf einem Bolzen in der Verstärkung des Griffendes gelagert und steht unter dem Einfluß' einer gewundenen Doppelschenkelfeder, die lose zwischen der Griffschale und dem U-förmig ausgebildeten Betätigungshebel liegt.
  • Im weiteren Ausbau der Erfindung ist das zum Schloß; gekehrte Ende des Betätigungshebels Z-förmig gestaltet und weist eine längs gerichtete Bohrung auf, in die ein Hakenschieber in eingekuppeltem Zustand mit einem Zapfen hineingreift oder aus der er in abgesicherter Stellung mittels einer Platte durch den Exzenter des Zylinderschlosses zurückgezogen wird. Der Hakenschieber ist dabei an einem Langloch auf dem Führungsbolzen der Platte geführt. In der entkuppelten Stellung rastet der Kopf des Hakenschiebers in einer Mulde des Zylinderschlosses fest ein, so daß er mittels eines Einbruchwerkzeuges od. dgl. von der Innenseite des Griffes her nicht mehr bewegt werden kann.
  • E'rflndungsgemäß ist ferner das Ende des Bleches der Griffschale hinter der Anschraubfläche der ausgesetzten Verstärkung der Rosette umgelegt und mit an der Tür angeschraubt. Eine Verbesserung des Griffes nach dem Hauptpatent besteht ferner in der Schaffung von Wasserablaufrillen und Hohlräumen sowie in einer Aussparung des unteren Randes der Gummizwischenlage zum Abfluß, des in den Griff eindringenden Regenwassers od. dgl.
  • Dife Vorteile des Griffes nach der Erfindung liegen in seiner Verwendung für alle Arten von Kraftfahrzeugschlössern mit Zug-, Druck- oder Schwenkhebelbetätigung begründet.
  • Das Bewegen des Betätigungshebels, der am äußersten Ende des Griffes gelagert ist, ist bequemer, da Dhumen und Zeigefinger der betätigenden Hand an der Stelle des größten Hubes liegen und somit die grZ!&mbgliche Kraft auf den Hebel ausgeübt werden kann. D,ie angedrückten Kanten des offenen U-Profils am Griff tragen wesentlich zu seiner Verstärkung und zu seiner Formverbesserung bei. Die lose eingelegte Doppelschenkelfeder ergibt einen geschmeidigen Gang. D'ie Feststellung des Hakenschiebers in der entkuppelten Stellung hinter einer Mulde des Zylinderschloßgehäuses erhöhen die Diebessicherheit. Eine Bewegung des entkuppelten Hakenhebels mittels eines Einbruchwerkzeuges durch die rückseitige Öffnung des Griffes ist dabei unmöglich. Durch Umlegen des Blechrandes hinter der-Anschraubrosette wird eine starke Befestigung der Griffschale an der Stirnseite der Tür erreicht.
  • Däs Gefrieren von Kondens- oder Regenwasser im Griff,. was zu einer Beeinträchtigung der Funktion des Schlosses führen könnte, ist nach der Er-Findung dadurch vermieden, daß Wasserablauf rillen und Öffnungen zum Durchtritt des Wassers nach unten gebildet sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen. Es zeigt Eig. i den horizontalen Längsschnitt durch einen Griff mit einem D Druckhebel, wie er zur Betätigung °ines bekannten Sternschlosses .benötigt wird; Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des Griffes, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Griff und den Betätigungshebel; Fig. ¢ zeigt einen Teil des Längsschnittes durch :inen Griff mit einem Winkelhebel zur Betätigung :ines Sperrastensehlosses od. dgl.
  • Der aus Blech gestanzte Griff i weist ein U-förniges, zur Tür hin offenes Profil auf, dessen Zanken 2 teilweise umgelegt sind. In der Öffnung les Griffes z ist der umgekehrt U-förmig profilierte 3etätigungshebe13 angeordnet, der auf demBolzen4 n der Verstärkung 5 des Griffendes schwenkbar elagert ist. Der Haken 6 der Verstärkung 5 wird n bekannter Weise hinter dem Türblech eingehakt. wischen dem Griff i und dem Betätigungshebel 3, iessen Gestalt der Hohlform des Griffes.i entprechend verläuft, ist eine gewundene Dbppelchenkelfeder 7 lose eingelegt. Das Ende 8 des Betätigungshebels 3. ist Z-förmig gestaltet und weist eine Bohrung 9 auf, in die ein Zapfen io des Hakenschiebers i1 steckt, wenn die Kupplung zum Schloß° hergestellt werden soll.
  • Der Hakenschieber vi ist mit seinem Langloch 12 auf dem Führungsbolzen 13 der Platte 1,4 längs verschiebbar geführt. In die Platte 14 greift der Exzenterzapfen 15 des Zylinderschlosses 16, ein. Das Gehäuse 17 zur Aufnahme des Zylinderschlosses 16 ist an der Verstärkung 18 der Rosette i9 des Griffes i angeformt..In entkuppeltem Zustand steht der Kopf des Hakenschiebers. i ii vor einer Mulde 2o am Gehäuse 117 unverschiebbar fest. Däs freie Ende des Hakenschiebers i i Steht durch den Bolzen 2i mit einem zweiarmigen Hebel 2-2 in Verbindung. Der Hebel 22t ist schwenkbar auf der Achse 23 am Bock 24 der Verstärkung iß der Rosette 19 gelagert. Sein Druckstück 25 betätigt in bekannter Weise ein Sternschloße od. dgl. An Stelle des gestreckten zweiarmigen Hebels 22 nach Fig. i kann auch ein winkelförmig gestalteter Hebe126 durch denBolzen 21 mit dem Hakenschieber i i verbunden sein. Der Arm 27 schwingt hiernach beim Betätigen des Betätigungshebels 3 im wesentlichen parallel zur Türfläche und betätigt bekannte Z'iehgriffschlässer oder Ausläisevorrichtungen für Sperrastenschlösser.
  • Das Ende 28, des Griffbleches i ist um die Anschraubfläche 2,9 der Verstärkung der Rosette i.9 herumgelegt und wird beim Anschrauben von der Stirnseite der Tür her mit festgespannt, so daß eine starke Verbindung des Griffes auf der Tür erreicht wird.
  • Für denAblauf des eingedrungenenTropfwassers aus dem hohlen Griff i sind in der Verstärkung iiß der Rosette i9, -Wasserablaufrillen 30 .und Hohlräume 31 vorgesehen, die ein Abfließen des Wassers durch eine Aussparung in der Gummizwischenlage ermöglichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Stanzen aus Blech hergestellterTürgriff, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 822 79'5, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Hohlform des U-förmig mit rückseitig angedrückten Kanten (2) profilierten Griffes (i) angepaßter Betätigungshebel (3) auf einem Bolzen (4) in der Verstärkung (5) des Griffendes gelagert ist und unter dem E.influß einer gewundenen Dbppelschenkelfeder (7) steht, die lose zwischen der Griffschale und dem U-förmig ausgebildeten Betätigungshebel (3) liegt.
  2. 2. Türgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßi das zum Schloß, gekehrte Ende des Betätigungshebels (3) Z-förmig gestaltet ist und eine längs gerichtete Bohrung (9) aufweist, in die ein Hakenschieber (i- i) zur Kupplung mit einem Zapfen (io) eingreift oder in der abgesicherten Stellung mittels einer vom Exzenterzapfen (1!5) des Zylinderschlosses (16) gesteuerten Platte (14) daraus zurückgezogen wird.
  3. 3. Türgriff nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB;der an einemLarigloch (12) auf dem Führungsbolzen43)- der Platte (i4) geführte Hakenschieber (m) in der Sicherungsstellung in einer Mulde (2o) des Z,ylinderschlo.B'gehäuses (r17) festgestellt ist.
  4. 4. Türgriff nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß am freien Ende des Hakenschiebers (i i) ein zur Betätigung des Türschlosses dienender, auf der Achse (23) am Bock (24) lagernder, zweiarmiger Hebel (22, 26) von gerader oder winkelförmiger Gestalt angeordnet- ist.
  5. 5. Türgriff nach den Ansprüchen i- bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB. das Ende (a8) des Griffbleches (i) hinter derAnschraubfläche (29) der eingesetzten Verstärkung (iß) der Rosette (.ii9) umgelegt ist und mit an der Tür an= geschraubt wird.
  6. 6. Türgriff nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verstärkung (i8) der Rosette (i9) Wasserablaufrillen (30), Hohlräurrie (31) - und Aussparungen in der Gummizwischenlage zum AbfluB des -in den Griff (i) eindringenden Wassers angeordnet sind.
DEW5070A 1951-02-01 1951-02-01 Tuergriff, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE861973C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4331271A1 (de) * 1993-09-15 1995-03-16 Opel Adam Ag Türgriff für ein Kraftfahrzeug
DE19731325A1 (de) * 1997-07-22 1999-01-28 Bayerische Motoren Werke Ag Griffanordnung für die Tür eines Fahrzeugs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4331271C2 (de) * 1993-09-15 2003-10-09 Opel Adam Ag Türgriff für ein Kraftfahrzeug
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