DE211331C - - Google Patents

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DE211331C
DE211331C DENDAT211331D DE211331DA DE211331C DE 211331 C DE211331 C DE 211331C DE NDAT211331 D DENDAT211331 D DE NDAT211331D DE 211331D A DE211331D A DE 211331DA DE 211331 C DE211331 C DE 211331C
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DE
Germany
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nut
bolt
handle
axis
nose
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DENDAT211331D
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English (en)
Publication of DE211331C publication Critical patent/DE211331C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/005Disconnecting the handle

Landscapes

  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV^ 211331 -KLASSE 68«. GRUPPE
HENRI van NEROM in EVERE b. BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Sicherheitsschlösser mit je einem Drücker auf jeder Seite oder auch nur einem Drücker an einer Türseite, sowie mit einem oder zwei Riegeln, bei denen der innere Handgriff und die denselben tragende Achse in der Längsrichtung dieser Achse verschiebbar ist, um die Kupplung und Entkupplung der genannten, auf den Hauptriegel wirkenden Drückerachse mit der Achse der äußeren Klinke (oder mit einem Kopfstück ' zur Einführung des Schlüssels im Falle des Wegfalls des äußeren Griffes) dergestalt zu ermöglichen, daß bei c Ausrückung die äußere Klinke oder der Schlüssel leer geht und es somit unmöglich wird, den Riegel aus seiner Schließkappe zurückzuziehen. Von bekannten Schlössern dieser Art unterscheidet sich das Schloß nach vorliegender Erfindung dadurch, daß mit der verschiebbaren Achse eine Nuß fest verbunden ist, die in der ausgerückten Lage gegen Drehen gesichert ist und dadurch selbst den mit ihr im Eingriff bleibenden Riegel sichert. Bei einem Schloß mit zwei Riegeln wird gemäß der Erfindung der zweite Riegel ebenfalls in der Schließstellung bei Ausrückung des inneren Griffes gesperrt.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes an einem Schloß mit je zwei Riegeln und Griffen, sowie an einem Schloß mit nur je einem Griff und Riegel.
Fig. ι. ist die Vorderansicht der inneren Einrichtung eines Schlosses mit je zwei Riegeln und Drückern,
Fig. 2 ein senkrechter Querschnitt, während Fig. 3, 4 und 5 Einzelansichten des äußeren Griffes bzw. der Achse des inneren Griffes, bzw. des Wechsels zum Einziehen des oberen Riegels sind.
Fig. 6 stellt eine Ansicht eines Schlosses mit je einem Riegel und Drücker dar,
Fig. 7 einen Querschnitt dieses Schlosses und Fig. 8 Einzelansichten der Drückerachse dieses Schlosses.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht das Schloß aus einer Falle i, die unter der beständigen Wirkung einer Feder 2 steht und eine Einkerbung 3 aufweist, in welche sich die Nase 4 der Nuß 5 für die Achse 6 einlegt und auf welch letzterer der innere Türgriff 7 befestigt ist. Die Achse 6 ist in ihrer Längsrichtung in der Rosette 8 verschiebbar, welche eine Auskehlung 9 besitzt, in die sich bei Verschiebung der Achse in Richtung des Pfeiles 11 die Nase einer Sperrklinke 10 einlegt. Die Achse 6 steht fortgesetzt unter der Wirkung einer in entgegengesetzter Richtung wirkenden Feder 12. Die Nuß 5 besitzt entweder einen oder mehrere Einschnitte 13, in welche sich ein Stift 14 der Achse 15 des äußeren Griffes 16 einlegt, wenn die innere Klinke sich in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten normalen Arbeitslage befindet. In dieser Stellung kann man die Falle 1 sowohl mittels des inneren als auch des äußeren Griffes bewegen.' Wenn man nun den inneren Griff im Sinne des Pfeiles 11 (Fig. 2) verschiebt und in seiner neuen Stellung mittels der Klinke 10 sperrt, so werden die beiden Achsen 6 und 15 entkuppelt (da der
Stift 14 den Einschnitt 13 verlassen hat), und es ist nunmehr unmöglich, den Riegel 1 mittels des äußeren Griffes zu bewegen, weil letzterer sich lose drehen wird. Der Riegel 1 kann übrigens in keiner Weise in dieser Stellung bewegt werden, da die Nase 4 der Nuß 5 sich je zur Hälfte in den Einschnitt 3 der Falle und den Einschnitt 22 eines Sperrstückes 23 gelegt hat, welches an die Wandung des Schloßgehäuses 24 genietet ist.
Die Nuß 5 besitzt außerdem einen mit Vorsprung 18 versehenen Ansatz 17, welcher beim Auseinanderrücken der Achsen 6 und 15 sich in den Weg des Wechsels 19 stellt, der um 20 schwingt und,- wie bekannt, zum Einziehen des oberen Riegels 21 des Schlosses dient. Letzterer wird also gleichfalls in seiner Schließstellung festgehalten, sobald der innere Handgriff 7 nach innen gezogen und durch die Klinke 10 festgestellt wird.
Sobald der obere Riegel 21 aus seiner Schließkappe zurückgezogen ist, wird der Vorsprung 18, anstatt sich hinter den Wechsel 19 bei Auslösung der Griffe zu legen, in eine Öffnung 25 des genannten Hebels eingreifen und den Riegel 21 in der offenen Stellung festhalten, wobei die Falle 1 allein den Verschluß bildet.
Falls der Wechsel 19 nicht festgehalten wird, kann er mittels eines Hohlschlüssels gedreht werden, der sich auf einen Dorn 26 aufsetzt und die Zuhaltung 27 vorher beiseite ausheben muß. Letztere ist hinter Besatzungsblechen 28 verborgen, die das Nehmen eines Abdrucks zur Herstellung eines Nachschlüssels verhindern.
Das Schloß mit je einem Riegel und Griff ist auf dieselbe Art und Weise gebaut, nur daß die Achse 6 des Griffes hohl ist behufs Aufnahme eines Bolzens 29, der mit einem in die Nuß 5 sich einsetzenden Rundkopf 30 versehen ist. Letzterer weist eine Nase 31 auf, welche sich in einer Nut 32 der Nuß 5 verschiebt. In der gezeichneten Stellung befindet sich die Nase 4 der Nuß 5 im Einschnitt 3 des Riegels 1 und dieser kann sowohl mittels des Griffes 7 von innen als auch mittels eines Schlüssels geöffnet werden, welcher sich auf den Dorn 33 des Kopfes 30 aufsetzt und dessen Bart alsdann in den vorderen Teil der Nut 32 (Fig. 8) von außen eindringt.
Wenn man den Griff 7 in Richtung des Pfeiles 11 verschiebt und ihn durch die Klinke 10 sperrt, weicht die Nuß 5 allein zurück, während der Kopf 30 an seinem Platze bleibt, da letzterer nicht in Längsrichtung der Achse 6 verschiebbar ist. Somit wird die senkrechte Vorderfläche der Nuß 5 sich in eine Ebene, mit der senkrechten Vorderfläche des Rundkopfes 30 stellen, dergestalt, daß der Bart des auf 33 aufgesetzten Schlüssels nicht mehr in die Nut 32 der Nuß 5 eindringen kann und demgemäß sich auf diesem Stift lose drehen wird. Es ist also unmöglich, den Riegel von außen mittels eines Schlüssels zu öffnen. Da in dieser Stellung die Nase 4 der Nuß 5 in den Einschnitt 22 des festen Stückes 23 eingreift, ist es unerläßlich, den Griff 7 in seine erste Stellung zurückzubringen, um den Riegel 1 vom Innern aus bewegen zu können.
Bei beiden Ausführungsformen des Schlosses ist die kleine, außen an der Tür festgemachte Platte 34 mit der inneren Platte der Rosette 8 durch Niete 35 verbunden, welche durch die Tür hindurchgehen und das Abnehmen der genannten Platte verhindern oder wenigstens erschweren.
Außerdem ist zu bemerken, daß die gesperrten Riegel ganz wie Sicherheitsriegel wirken und ein Öffnen von außen unmöglich ist.
Da das Schlüsselloch nicht durch das Schloß hindurchgeht, wird es ferner zur Unmöglichkeit, durch dasselbe in das Innere des Raumes zu blicken oder Gegenstände einzuführen, um den Griff 7 aus seiner Sperrstellüng zu lösen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsschloß mit einem zwecks Kupplung und Entkupplung mit dem äußeren Drücker in seiner Achsenrichtung verschiebbaren Innendrücker, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Achse des inneren Drückers eine Nuß (5) fest verbunden ist, die eine Nase (4) trägt, welche sich in einen Einschnitt des Riegels einlegt, wobei die Nuß eine oder mehrere Kerben besitzt, in welche ein Stift der Achse des äußeren Griffes eindringt, wenn die beiden Griffe in Eingriff stehen, während bei der Entkupplung die Nase (4) der Nuß sich teilweise in der Riegelkerbe und teilweise in einem Einschnitt (22) eines festen Schloßteiles (23) befindet, so daß nicht nur der äußere Drücker unwirksam gemacht, sondern der Riegel durch die Nuß gesperrt wird, wobei der innere Drücker gegen Rückverschiebung durch eine an ihr sitzende Klinke gesichert werden kann.
2. Ausführungsform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Achse des inneren Griffes verbundene Nuß (5) einen mit Vorsprung (18) versehenen Ansatz (17) besitzt, welcher bei Auslösen des genannten Griffes sich entweder hinter den zur Bewegung des oberen Riegels (21) dienenden Wechsel (19), oder aber in eine Öffnung dieses Hebels legt, je nachdem sich dieser Riegel in der Schließ- oder Offenlage befindet, zum Zwecke, den oberen Riegel in beiden Endlagen mit Hilfe der Nuß (5) zu sperren.
3. Ausführungsform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des inneren Griffes hohl ist und im Innern einen
Bolzen mit Rundkopf (30) enthält, welcher sich in die Nuß (5) an der genannten Achse einlegt und beständig mit dieser durch eine Nase .(31) im Eingriff steht, die in einen Einschnitt (32) der hohlen Nuß eingreift, wobei genannter Bolzen in seiner Längsrichtung unbeweglich ist, sich aber mit der hohlen Achse drehen kann, so daß, nachdem man den Griff nach innen verschoben hat, der Bart des in das Schlüsselloch von außen eingeführten Schlüssels nicht in die Kerbe (32) eindringen kann, sondern sich lose auf dem Dorn (33) des Rundkopfes ohne Wirkung auf den Riegel dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211331D Active DE211331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984002157A1 (en) * 1982-11-19 1984-06-07 Fixfabriken Ab A lock having a safety turning knob

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1984002157A1 (en) * 1982-11-19 1984-06-07 Fixfabriken Ab A lock having a safety turning knob

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