DE49237C - Schleppschaft für zweitourige Riegel - Google Patents
Schleppschaft für zweitourige RiegelInfo
- Publication number
- DE49237C DE49237C DENDAT49237D DE49237DA DE49237C DE 49237 C DE49237 C DE 49237C DE NDAT49237 D DENDAT49237 D DE NDAT49237D DE 49237D A DE49237D A DE 49237DA DE 49237 C DE49237 C DE 49237C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- towing
- shaft
- bolts
- stock
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Der Schleppschaft bezweckt die Benutzung eintouriger Riegel als zweitourige, ohne dafs
dadurch die Entfernung des Schlüsselloches von dem Stülp verkürzt oder anstatt dessen
die Breite des Schlosses vergröfsert wird.
Wie Fig. 3 zeigt, läfst der Riegel α im
Schlosse das untere Drittel der inneren Schlofsdicke ganz frei, der Riegelkopf füllt die oberen
zwei Drittel aus und der Riegelschaft, auf welchem der Zuhaltungsflügel b liegt, das mittlere
Drittel. Von anderen zweitourigen Riegeln unterscheidet sich der Riegel α dadurch, dafs
an demselben die Verlängerung des Riegelschaftes zur Anbringung des zweiten Angriffes
für die Zurückbewegung der zweiten Tour durch den Schlüssel fehlt. Um nun den durch
zwei Schlüsselumdrehungen vollkommen herausgeschobenen Riegel dennoch wieder zurückschliefsen
zu können, hat der Erfinder unter dem Riegelschaft einen zweiten losen Schaft c,
Fig. 2, angebracht, welcher allein den Zweck hat, mit seinem Angriff 1 den vorbezeichneten
fehlenden zweiten Riegelangriff zu ersetzen.
Ebenso wie der Riegel α hat der Schleppschaft
c in dem an seinem oberen Rande angebrachten Schlitz 2 seine Führung an dem
in das Schlofsblech eingenieteten Stift d. Unter dieser Führung ist ein zweiter Schlitz 3 von
derselben Länge angebracht, in welchen ein am Ende des festen Riegelschaftes eingenieteter
Stift e eingreift und sich darin beim Herausschliefsen der ersten Tour bis an das andere
Ende dieses Schlitzes 3 bewegt. Hierbei wird also der lose Riegelschaft c nicht mitbewegt,
da er dazu keinen Angriff für den Schlüssel hat und auch durch eine unter dem Riegelkopf
stehende schwache Feder in seiner Stellung festgehalten wird. Beim Herausschliefsen der
zweiten Tour nimmt nun der Riegel α vermittelst des Stiftes e, welcher zugleich dem
Riegel als Stütze dient, den Schleppschaft c mit, damit der letztere mit seinem Angriff 1
beim Wiederöffnen der zweiten Tour zur Zurückbewegung des Riegels dienen kann, wobei
in umgekehrter Reihenfolge zunächst der lose Riegelschaft c und dann über denselben
hinweg beim Hereinschliefsen der anderen Tour auch der Riegel α bis an den Schlofsrand
zurückbewegt wird.
Die Falle B des dargestellten, mit Schleppschaft versehenen Schlosses kann sowohl durch
Rechts-, als auch durch Linksdrehung des ThUrgriffes
geöffnet werden.
Bei der Rechtsdrehung wird die Falle durch den Hebel g der Nufs, bei der Linksdrehung
durch den Hebel k unter Vermittelung des bei i drehbaren Hebels h zurückgezogen.
Der Fallenkopf ο ist behufs Verwendung des Schlosses als rechtes oder linkes umkehrbar.
Man stellt dazu die Falle so, dafs der die Verbindung zwischen Kopf 0 und Schaft f
herstellende Stift q unter dem Loch r des Umschweifes steht, nimmt den Stift q und danach
den Fallenkopf 0 heraus, kehrt letzteren um und befestigt ihn wieder durch den Stift q an
dem Schaft f.
An Stelle eines dritten Nachtriegels im Schlosse verhindert die auf dem an der Innenseite
der Thür zu befestigenden Schlüsselschild, Fig. 6 und 7, angebrachte Sperrvorrichtung
durch Feststellung des Tagriegelverschlusses das Oeffnen der Thür von aufsen.
Die Rosette s ist im Schlüsselschild drehbar angebracht und auf dem Drückerstift mittelst
Vierkants befestigt. Mit der Rosette wird daher zugleich der Thürdrücker festgestellt, wenn der
im Schlitz t geführte Riegel ν vom Griff w
niedergeschoben wird, so dafs er mit dem Stift u in einen Ausschnitt der Rosette eintritt.
Um den Thürdrücker wieder freizugeben, wird der Riegel ν wieder zurückgeschoben und
mittelst des Griffes w in die Umbiegung χ des
Schlitzes eingehängt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schleppschaft für zweitourige Riegel, dadurch gekennzeichnet, dafs er beim Zuschliefsen des Riegels α in die zweite Tour von diesem mittelst des in den Schlitz 3 eingreifenden Stiftes e mitgenommen wird, um mittelst des Angriffes 1 das Zurückschliefsen des Riegels in die erste Tour zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49237C true DE49237C (de) |
Family
ID=324168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49237D Expired - Lifetime DE49237C (de) | Schleppschaft für zweitourige Riegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49237C (de) |
-
0
- DE DENDAT49237D patent/DE49237C/de not_active Expired - Lifetime
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