DEP0002611DA - In einem bügelförmigen, den Antriebsmotor tragenden Rahmen geführte Kettensäge - Google Patents
In einem bügelförmigen, den Antriebsmotor tragenden Rahmen geführte KettensägeInfo
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Description
Bei den bisher bekannten Kettensägen, bei welchen der nicht schneidende Strang der Sägekette in einem bügelförmigen Rahmen geführt ist, der zugleich den Antriebsmotor und das Antriebskettenrad trägt, sind die freien Enden des Bügels durch eine Kettenführungsschiene üblicher Art überbrückt, an deren unterer Seite der schneidende Strang der Sägekette entlang geführt wird. Da diese Schienen verhältnismässig stark sein müssen, damit die Kette in ihrer Nut und längs ihrer seitlichen Laufflächen richtig geführt wird, wird die Schnittfuge bei Verwendung dieser bekannten Bügelsägen notwendig ziemlich breit, woraus sich Reibungsverluste und ein durch diese bedingter Mehrverbrauch an Antriebskraft und unter Umständen auch störende Klemmungen, ferner ein endsprechend großer Zerspanungsverlust an Holz ergeben. Auch macht infolge der Starrheit der Führungsschiene die Regelung der Kettenspannung hierbei mitunter Schwierigkeiten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bügelkettensäge, bei welcher auf eine besondere Führung des schneidenden Kettenstranges zwischen den Bügelenden vollständig verzichtet wird.
Dies wird dadurch erreicht, dass eine Sägekette verwendet wird, die in sich selbst derart versteift ist, dass der schneidende Strang auch unter dem Schneiddruck nicht nach der von dem Werkstück abliegenden Seite durchbiegen kann. Zu diesem Zwecke erhalten beispielsweise die zur Führung der Sägekette dienenden Zähne je an ihrer Rückseite einen keilförmigen Sporn und an ihrer Stirnseite eine an diesem entsprechende schräge Fläche, derart, dass sich aufeinander folgenden Zähne mit diesen Schrägflächen gegeneinander abstützen und dadurch eine Durchbiegung des Kettenstranges verhindern.
Die Kettenspannung kann hierbei in einfacher Weise durch Verstellung des Kettenumlenkrades nach Bedarf geregelt werden.
Diese Sägeketten arbeiten wie die bekannten Bandsägen und lassen eine sehr hohe Schnittgeschwindigkeit zu. Sie bauen sich infolge Wegfalls der Führungsschiene einfach und billig und verhältnismässig sehr leicht, sodass sie bequem von einem Mann bedient werden können. Die Abnutzung der Sägekette und der Führungseinrichtung ist entsprechend gering, woraus sich eine grosse Lebensdauer ergibt. Der Zerspanungsverlust am Holz ist infolge der schmalen Schnittfuge, die ausschliesslich durch die Kettenbreite bedingt wird, gleichfalls sehr gering.
Ein Ausführungsbeispiel einer Bügelkettensäge nach der Erfindung ist in der Zeichnung in rein schematischer Form dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht der Säge,
Fig. 2 in grösserem Masstab eine Ansicht des Teiles des Kettenstranges, teilweise im Schnitt.
In dem bügelförmigen Rahmen 1 sind in bekannter Weise der Antriebsmotor 2 mit Übertragungsgetriebe 3, das Antriebskettenrad 4 und die Kettenumlenkräder 5 und 6 gelagert. Innerhalb des Bügels wird die Kette längs einer geeigneten Führungsleiste 7 in
bekannter Weise geführt.
Der schneidende Kettenstrang en den beiden offenen Enden des Bügels. Seine Spannung kann durch Verstellen des Lagers des Umlenkrades 5 innerhalb der erforderlichen Grenze geregelt werden. Das Achslager dieses Rades kann zu diesem Zwecke beispielsweise in einem in Richtung des schneidenden Stranges verlaufenden Schlitz des Bügelendes gelagert und mittels einer Klemmschraube feststellbar oder auch mittels einer Schlittenführung und Gewindespindel verstellbar sein.
Die Sägekette ist, wie eingangs erwähnt, in sich versteift.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Dreilaschenkette gezeigt, deren mittlere Räumerzähne 9 je hinten einen keilförmigen Sporn 10 mit Schrägfläche 11 und vorne eine unter gleichem Winkel wie letztere zur Kettenachse verlaufende Schrägfläche 12 besitzen, derart, dass sich jeder Zahn mit seiner Schrägfläche 11 gegen die Fläche 12 des nachfolgenden Zahnes abstütztund ein Durchführen der Kette verhindert. Mit 13 sind je ein hinterer bzw. vorderer Schneidzahn bezeichnet, mit 14 die zur Verbindung der Zähne dienenden Glindlaschen.
Claims (2)
1) In einem bügelförmigen, den Antriebsmotor tragenden Rahmen geführte Kettensäge, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägekette in sich versteift ist und ihr schneidender Strang (8) eine Führungsschiene frei zwischen den Führungsschienen läuft.
2) Kettensäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zähne (9) in an sich bekannter Weise je an ihrer Rückseite einen Sporn (20) besitzen, der sich mit einer keilförmigen Fläche (11) gegen eine entsprechende Schrägfläche (12) des nachfolgenden Zahnes legt.
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