DE9500C - Neuerungen an horizontalen Bandsägen - Google Patents

Neuerungen an horizontalen Bandsägen

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DE9500C
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CHR. SUTTER in Horb a.-N., Württemberg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B15/00Band or strap sawing machines specially designed for length cutting of trunks
    • B27B15/02Band or strap sawing machines specially designed for length cutting of trunks with horizontally-guided saw blade, i.e. horizontal log band saw

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

1879.
Klasse 38.
CHR. SUTTER in HORB a. N. (Württemberg). Neuerungen an horizontalen Bandsägen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1879 ab.
In der Vorderansicht, Blatt I, stellen α und b die beiden Bandscheiben dar. Dieselben erhalten ihre Lagerung auf dem, an den beiden Säulen in, welche unten durch eine Grundplatte, oben mit dem Gebälk des Locals verbunden sind, durch prismatische Führung und die Schraubenspindeln η auf- und abzubewegenden Hauptstück k, und zwar dreht sich die Scheibe b um einen festen Zapfen des durch die Schraubenspindel i in horizontaler Richtung beweglichen Supports h, wodurch das Anspannen des Sägeblattes erzielt wird. Die Scheibe a, welche mit dem konischen Rade c' durch eine Axe verbunden ist, erhält ihre Bewegung durch das konische Räderpaar c und c' vom Königsstock d; dieser wird durch das Räderpaar e und e1 vom Vorgelege und letzteres mittelst Riemen g von der Transmission aus bewegt, dabei wird die Nabe des Rades c derart von dem am Bocke q befestigten Lager p umschlossen, dafs es sich bei einer Auf- und Abbewegung des Hauptstückes k entsprechend mitbewegt, es ist deshalb das Rad c mit einem Keil so versehen, dafs es sich auf dem Königsstock d verschieben, aber nicht drehen läfst.
Der Zuführungswagen, der auf Blatt I im Querschnitt, auf Blatt II und III in Seitenansicht, auf letzterem zugleich im Horisontalschnitt dargestellt ist, besteht der Hauptsache nach aus zwei eisernen LJ -Trägern, auf welche nach oben ein hölzerner Dielenbelag, nach unten Lager der Tragrollenaxen aufgeschraubt sind, und welche an den Enden durch Bleche mittelst Winkeln, in der Mitte durch Traversen, verbunden werden.
Die Vorrichtung zum Aufspannen der Sägeblöcke, deren Zahl sich nach Bedürfhifs und Länge des Wagens richtet, besteht aus zwei Schraubenspindeln r, die an beiden Enden gelagert und mit Vierecken, zu Kurbeln versehen sind. Durch diese Spindeln lassen sich die Halter s der Befestigungshaken t bewegen, und zwar sind die Halter so beschaffen, dafs sie, je durch die eine Spindel Bewegung, durch die andere Führung erhalten. Durch diese Anordnung läfst sich der Sägeblock von einer Seite des Wagens aus aufspannen, so dafs man sich nicht zum Aufspannen von der einen Seite des Wagens zur andern begeben mufs. Dies wird zwar auch durch eine Spindel erreicht, welche zur einen Hälfte mit rechtsgängigem, zur andern mit linksgängigem Gewinde versehen ist, aHein wenn diese Aufspannvorrichtung die Sägeblöcke festhalten soll, so müssen letztere ganz gerade sein, eine Bedingung, die nicht zu erfüllen ist; andernfalls greift immer nur von je einem Paar Haken einer an, wodurch der Sägeblock nie gehörig festgehalten wird. Die Haken / sind so beschaffen, dafs sie auf einer Seite flach, auf der andern spitz sind, und kann man dieselben nach Bedürfnifs umwenden.
Die Bewegung des Wagens erfolgt mittelst eines um die Trommel u geschlungenen Seiles, das an einem Ende des Wagens eingehakt, am anderen Ende an einer Walze befestigt ist. Die Walze ermöglicht das Seil zu spannen, und gestattet ein schnelles aufser · Verbindungsetzen des Wagens mit dem Schaltwerk, so dafs man bei Verlängerung der Bahn diese mit dem Wagen befahren kann; auch läfst sich der Wagen sehr leicht zweitheilig construiren, so dafs man dann die längsten Stämme schneiden kann.
Die Seiltrommel u wird durch das auf der Welle w verschiebbare Schneckenrad ν in der einen Richtung durch die Schnecke χ gedreht. Diese sitzt auf der Welle y, welche ihre Drehung von der Welle ζ aus durch die beiden Frictionsscheiben A und A1 erhält, und zwar kann die Frictionsscheibe A durch die Spindel B auf der Welle ζ verschoben werden, wo'durch zugleich die Gröfse des Schaltens schnell und leicht regulirt werden kann. Die Welle ζ steht durch Riemen in Verbindung mit der Welle /. Auf die so beschriebene Weise wird das Vorschalten des Wagens bewerkstelligt. Um den Wagen zurückzubringen, und zwar schneller als vorwärts, wird die Drehung der Welle ζ durch die Riemscheibe C vermöge eines halbgeschränkten Riemens auf die lose Scheibe E der Welle w übertragen. Die Nabe dieser Scheibe, sowie auch die des Schneckenrades v, bilden zusammen eine Klauenkupplung.
Soll nun der Wagen zurückgebracht werden, so wird das verschiebbare Schneckenrad υ mit der Scheibe E durch den Hebel F in Verbindung gebracht, und da die Scheibe E in entgegengesetzter Richtung sich dreht als das Schneckenrad v, dieses jedoch in Verbindung mit der Welle w, dagegen aufser Verbindung
mit der Schnecke χ steht, so bewegt sich die Trommel und somit der Wagen in entgegengesetzter Richtung. Dies geschieht bedeutend schneller, denn es fällt die Uebersetzung zwischen Schnecke und Schneckenrad, sowie zwischen beiden Frictionsscheiben fort. Wird das Schneckenrad in die Mittelstellung, d. h. aufser Verbindung mit der Schnecke χ und Riemscheibe E gebracht, so läfst sich hierdurch das Schaltwerk abstellen, ohne dafs man die Säge abzustellen nöthig hat. Ebenso ist auch die Einrichtung getroffen, dafs der Wagen vor- oder zurückbewegt werden kann, ohne dafs die Säge selbst in Bewegung gesetzt zu werden braucht. Zu diesem Zweck ist auf der Vorgelegewelle/die Nabe der Riemscheibe / mit Klauen versehen, in welche die der verschiebbaren Kupplung K passen. Wird nun der Riemen g durch den Riemenleiter L auf die feste Scheibe H geleitet, wodurch die Säge in Gang gesetzt wird, so rückt zugleich die Kupplung K, welche mit dem Riemenleiter in Verbindung steht, in die Klauen der losen Scheibe / und versetzt dieselbe in Drehung. Da diese mittelst Riemen mit dem Schaltwerk in Verbindung steht, wird auch dieses gedreht. Bringt man aber dagegen den Riemen g auf die Scheibe G, welche mit / fest verbunden, jedoch lose auf der Welle / ist, so verläfst die Kupplung K die Scheibe / und wird daher nur das Schaltwerk bewegt, während die Säge stillsteht. Letztere Einrichtung in Verbindung mit dem Schaltwerk und Seiltrieb des Wagens verhindert, dafs bei einem Bruch oder Gleiten des Hauptriemens G das Schaltwerk weiter läuft.
Die Bewegung des Riemenleiters L erfolgt vom Hebel M aus; dieser steht mit dem Hebel N durch eine unter der Bahn durchgehende Axe, letzterer mit dem Hebel O durch die Zugstange P, und dieser durch die Axe Q mit dem Hebel £, welcher mit dem Riemenleiter L verbunden ist, in Verbindung.
Damit nun nach jedem Schnitt die Säge sich selbst abstellt, ist an der Zugstange P ein Gewicht S angebracht, welches am Herabsinken verhindert wird durch einen WinkelheBel T mit eingefeilten Nuthen, in welche ein am Hebel M befindlicher Stift in der jeweiligen Stellung eingreift. Am Wagen ist ein verstellbarer Mitnehmer U angebracht, welcher, wenn der Schnitt zu Ende, -an den kürzeren Schenkel des Winkelhebels T anstöfst und denselben soweit dreht, dafs der Hebel M frei wird, das Gewicht herabsinkt und den Riemen g auf die Leerrolle D bringt.
Um den Wagen kleinere Strecken vor- oder zurückzubringen, ist auf der Welle w noch ein Handrad V angebracht, auch kann das Auf- und Abbewegen des Hauptstückes k mittelst Riemenbetrieb erfolgen, es ist zu diesem Zweck die lose Scheibe E mit der Scheibe W fest verbunden, und hat man nur nöthig, über diese Scheibe und die Scheibe H, je nach Bedürfnifs, einen Riemen offen oder geschränkt zu schlingen; um jedoch kleinere Differenzen von Hand ausgleichen zu können, ist noch eine Kurbel Y angebracht.

Claims (3)

Pate nt-Ansprüche:
1. Der Antrieb horizontaler Bandsägen mittelst konischer Räder und stehender Welle.
2. Die oben beschriebene Aufspannvorrichtung der Sägeblöcke mit zwei Spindeln, von denen jede zugleich Schraube für die eine Klaue und Führung für die andere ist.
3. Das Schaltwerk sammt dessen Antrieb und Seiltrieb des Wagens.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9500D Neuerungen an horizontalen Bandsägen Active DE9500C (de)

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