DE36336C - Vorschubvorrichtung an Vollgattern mit Walzenvorschub - Google Patents

Vorschubvorrichtung an Vollgattern mit Walzenvorschub

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Publication number
DE36336C
DE36336C DENDAT36336D DE36336DA DE36336C DE 36336 C DE36336 C DE 36336C DE NDAT36336 D DENDAT36336 D DE NDAT36336D DE 36336D A DE36336D A DE 36336DA DE 36336 C DE36336 C DE 36336C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
saws
crank
advance
trunk
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36336D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. GOEDE in Berlin N., Chausseestr. 32
Publication of DE36336C publication Critical patent/DE36336C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/16Driving mechanisms for the feed rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit Ausbildung der Vollgatter für gesteigerte Leistung wurde die Zuführung der Stämme nach den Sägen durch Walzen mit Benutzung kurzer, auf Schienen laufender Spannwagen eingeführt, wodurch ein vermehrtes Schneiden mit stetiger Aufeinanderfolge der Stämme geboten ist. Dabei haben die allgemeinen Bestrebungen zur Erreichung des vortheilhaftesten Sägenschnittes bisher hauptsächlich zwei Vorschubsysteme gleichberechtigt bestehen lassen. Bei dem einen System wird der ganze Vorschub mit dem Niedergang der Sägen, also während des Schneidens bewirkt, dagegen bei dem anderen System mit dem Aufgang der Sägen, wenn dieselben nicht schneiden. Für letztere Anordnung wird der Vorschub durch entsprechenden Ueberhang der Sägen ermöglicht, indem dieselben dann beim Aufgang des Rahmens von den Schnittlinien zurücktreten, so dafs der Stamm im Verhältnifs zu dem erwähnten Ueberhang vorgeschoben werden kann, um darauf festliegend beim Niedergang des Rahmens den Sägenschnitt zu erhalten. Beide Systeme sind bei dem an Walzengattern weniger verwendeten continuirlichen Vorschub vertreten, denn hier mufs der Ueberhang der Sägen dieselben mindestens zur Hälfte des Vorschubes mit dem Aufgang zurücktreten lassen, und es wird dann beim Niedergang der Sägenschnitt durch den Ueberhang und den weiteren Vorschub vollzogen. Stellvorrichtung für verschiedenen Vorschub mufs stets genommen werden. Eingehende ' Betrachtung dieser Vorschubverhältnisse läfst erkennen, dafs dabei die Sägengeschwindigkeit als Hauptfactor für vortheilhaftetsen Schnitt nicht genügende Beachtung fand. Denn mit Berücksichtigung der Bewegungsübertragung von der rotirenden Kurbel zu dem auf- und niedergehenden Sägenrahmen sollte zweckmäfsigst die mittlere Hälfte des Hubes beim Niedergang zum Schneiden allein ausgenutzt werden, da dann der Sägenrahmen und damit die Sägen gröfste Geschwindigkeit besitzen.
Um dieses Schneiden der Sägen hauptsächlich während der mittleren Hälfte des Hubes beim Niedergang zu erreichen, wird dem periodischen Vorschub eine nach den vorliegenden Verhältnissen berechnete Voreilung gegeben, welche mit dem dazu gehörigen Ueberhang der Sägen den Schnittanfang derselben während der vortheilhaftesten Geschwindigkeit herbeiführt.
Die Berechnung des Ueberhanges der Sägen und der Voreilung des Vorschubes ergiebt, dafs dieser ungefähr beim letzten Viertel des aufsteigenden Sägenhubes beginnen mufs, um ■ für gröfste Vorschubgeschwindigkeit . besten Schnitt zu ergeben, indem dann der Eingriff nach dem ersten Viertel des Hubes beim Niedergang der Sägen beginnt und auch zugleich für die anderen Vorschubeinstellungen damit das rationellste Schneiden erhalten wird.
Als nicht zu vernachlässigendes Erfordernifs für guten Schnitt dient auch die Einrichtung der treibenden Vorschubwalzen mit den Spannwagen, da die leichte und sichere Zuführung des Stammes immer für geraden Schnitt die beste Garantie giebt. Unter Bezug hierauf wird eine weitere Verbesserung gebracht, indem die Schienenbahnen an beiden Seiten des Gatters in der Vorschubrichtung abfallend gelegt werden , so dafs der Stamm hierdurch Neigung
zum selbsttätigen Vorgehen erhält und die Arbeit der Vorschubwalzen mit Pression wesentlich entlastet und die Geradführung des Stammes zuverlässiger wird.
Aus Fig. ι als Seitenansicht eines Vollgatters mit Walzenvorschub ist die Neigung der Schienenbahn durch den Winkel α gegen die Horizontale ersichtlich. Dieser Winkel ist nach den Gröfsenverhältnissen des Gatters zu bestimmen.
Mit dieser Gatteransicht ist auch der Kurbelkreis b für den Sägenhub und c für den Vorschub gezeigt, und es ist dabei der Kurbelzapfen für den Sägenhub mit b1 und für den Vorschub mit c' bezeichnet. Mit Bezug zu der durch Pfeil angedeuteten Drehungsrichtung wird der Voreilungswinkel von Vorschubkurbel zur Sägenkurbel durch d angezeigt.
Fig. 2 zeigt noch einmal die Stellung der beiden Kurbeln nach der beschriebenen Verbesserung, indem hierbei die Kurbel des Vorschubes durch ein Excenter ersetzt ist.
Die allgemeine Anordnung des in Fig. ι gezeigten Gatters ist nach gebräuchlichen Ausführungen genommen, so dafs von der Vorschubkurbel oder dem für gleichen Zweck eingerichteten Excenter durch Zugstange die Schalicoulisse A in schwingende Bewegung gesetzt wird und durch den Schaltkegel B auf das Schaltrad C periodische Drehung überträgt, welche dann durch Zahnräder so fortgesetzt wird, dafs die den Stamm tragenden Vorschubwalzen diese Drehung in gleicher Rich-, tung empfangen und dadurch den Transport des Stammes periodisch übernehmen, während der Sägenrahmen auf- und niedergehende Bewegung erhält.
Aus Fig. 3 bis 6 sind für die verschiedenen Kurbelstellungen die entsprechenden Lagen der Sägen zum Stamm und dadurch die Schnittverhältnisse ersichtlich:
Fig. 3 Kurbelstellungen, bei welchen der Vorschub des Stammes beginnt,
Fig. 4 Kurbelstellungen beim Beginn des Einschneidens der Sägen,
Fig. 5 Kurbelstellungen beim Ende des Vorschubes,
Fig. 6 Kurbelstellungen am Ende des Schnittes.
Hierbei sind wieder die Kurbelkreise, Kurbelzapfen und Voreilungswinkel wie vorher bezeichnet, e e1 ist die Verbindungslinie von den Spitzen der Sägenzähne mit dem Ueberhang f, und die Linie g-g1 zeigt am Stamm den vorhergegangenen Schnitt.
In Fig. 7 sind nach den verschiedenen Stellungen b ' £>2 b3 b* br> der Kurbel des Sägenhubes die beiden Curven hl h2 h3 h* h 5 und A:1 k2 k3 ki k& als Schnittbewegung von zwei angenommenen Zahnspitzen der Sägen gezeigt.
Indem b 1 den oberen todten Punkt des Kurbelkreises bezeichnet, ist zu ersehen, dafs mit Stellung b'2 nach dem ersten Viertel des Hubes die Sägen mit ausreichender Geschwindigkeit in den Stamm zum rationellen Schneiden treten und dafs damit ein gleich mäfsiger Schnitt bis zum dritten Viertel des Hubes vollzogen wird. In dieser Stellung b* ist der Vorschub beendet, und es findet nur noch ein verlangsamtes Auslaufen der Sägen im Stamm durch den Ueberhang bis zum unteren todten Punkt bh des Kurbelkreises statt, wodurch der lebendigen Kraft, welche der niederlaufende Sägenrahmen nebst Zubehör angenommen hat, Gegenwirkung geboten und somit beim Hubwechsel ruhiger Gang unterstützt wird.
In Fig. 8 ist eine Vorderansicht der Vorschubvorrichtung und in gleicher Weise mit Fig. 9 noch einmal die Seitenansicht vom unteren Theile des Gatters gegeben, während Fig. ι ο einen Horizontalschnitt nach der Linie x-y von Fig. 9 zeigt. Die Schaltcoulisse A schwingt um den Bolzen D, welcher im Gattergestell befestigt ist. Es wird also beim Aufgang der Excenterstange E die Zugstange F des Schaltkegels B niedergehen und diesen am Schaltrad infolge seiner Aufhängung gleiten lassen, da dasselbe durch den Rückhaltkegel G an der Bewegung in dieser Richtung gehindert ist. Dagegen wird mit dem Niedergang der Excenterstange die Zugstange des Schaltkegels mit diesem aufsteigen und dadurch das Schaltrad in der durch Pfeil bezeichneten Richtung mit Ausweichung des Rückhaltkegels drehen. Mit dem Schaltrad dreht sich das fest damit verbundene Triebrad H, welches durch Vermittelung des Zwischenrades I die beiden Zahnräder K und damit die Transportwalzen L in gleicher Richtung dreht und somit den Vorschub eines aufliegenden Stammes bewirkt.
Die Construction der Schaltcoulisse ist so eingerichtet, dafs während des Gatterbetriebes das zur Einstellung für verschiedenen Vorschub dienende Handrad in Ruhelage bleibt, um die Vorschubeinstellung besser vollziehen zu können.
Das Handrad M ist deshalb mit der Schraubenspindel JV in einem am Gattergestell festgeschraubten Consol O gelagert. Durch Drehung des Handrades wird die durch Führung an gerader Fläche des Consoles gegen Drehung gesicherte Mutter P vor- oder zurückbewegt, so dafs damit auch durch die Zugstange Q. der die Excenterstange E und Zugstange F tragende Schlitten Al der Schaltcoulisse dieser Verschiebung folgen mufs und hiermit in Folge der Verstellung von den beiden Angriffspunkten der erwähnten Stangen zur Achse des Drehbolzens D die verschiedenen Hebelarme den Vorschubverä'nderlich bedingen. Der Schlitten .4α der Schaltcoulisse gleitet mit Prismaführung auf dem Führungsstück AQ, welches drehbar auf dem Bolzen D sitzt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch e:
    Eine Vorschubvorrichtung an Vollgattern mit Walzenvorschub, dadurch charakterisirt, dafs der Vorschub im letzten Theile des Aufganges der Sägen beginnt und dementsprechend auch vor dem vollendeten Niedergang der Sägen ab.schliefsen mufs, indem dazu ein auf der Kurbelwelle sitzendes Excenter (bezw. Gegenkurbel), welches den Vorschub mit Hülfe von Hebeln und Schaltrad bewirkt, gegen die Kurbel um einen Winkel d verstellt ist, dessen Gröfse sich nach dem Ueberhang f der Sägen richtet, zum Zwecke, die Sägen erst dann zum Angriff kommen zu lassen, wenn sie beim Niedergang eine entsprechend grofse Geschwindigkeit erlangt haben.
    In Verbindung mit dieser Vorschubvorrichtung die Legung der Schienenbahnen, mit dem Neigungswinkel a. nach der Vorschubrichtung fallend, um durch das Rollen der Einspannwagen auf schiefer Ebene den Vorschub des Stammes zu unterstützen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36336D Vorschubvorrichtung an Vollgattern mit Walzenvorschub Expired - Lifetime DE36336C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3326843A1 (de) * 1983-07-26 1985-02-14 Pirmin 6724 Dudenhofen Heil Band- oder gattersaegemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3326843A1 (de) * 1983-07-26 1985-02-14 Pirmin 6724 Dudenhofen Heil Band- oder gattersaegemaschine

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