DE58799C - Plätt- oder Bügelmaschine - Google Patents

Plätt- oder Bügelmaschine

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Publication number
DE58799C
DE58799C DENDAT58799D DE58799DA DE58799C DE 58799 C DE58799 C DE 58799C DE NDAT58799 D DENDAT58799 D DE NDAT58799D DE 58799D A DE58799D A DE 58799DA DE 58799 C DE58799 C DE 58799C
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DE
Germany
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rope
sleeve
platen
flattening
carriage
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58799D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. C. ROBERTS in Chicago, III., V. St. A
Publication of DE58799C publication Critical patent/DE58799C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F63/00Ironing machines having a roller or rollers coacting with a fixed or moving flat bed or table

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Platt- oder Bügelmaschine gehört zur Klasse derjenigen, bei denen eine rotirende eiserne Plättwalze auf ein vor- und rückwärts bewegliches Plättbrett wirkt.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung..
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht derselben.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 sind Details im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2, die Hebelarme darstellend, welche auf die Führungsstangen des Schlittens wirken.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Rolle, durch welche die hin- und hergehende Bewegung des Plättbrettes oder Tisches erzielt wird.
Fig. 6 ist eine Endansicht derselben.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Theiles der Rolle mit einzelnen Theilen im Schnitt, die Vorrichtung darstellend, durch welche das Seil an der Rolle befestigt wird.
Fig. 8 ist ' ein Schnitt im Detail nach der Linie 9-9 der Fig. 5.
Fig. 9 ist ein Detailschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 5.
Fig. 10 zeigt in Oberansicht die Vorrichtung zum Halten, Heben und Senken des Plättbrettes durch »Hand«.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besteht der Rahmen der Maschine aus zwei parallelen Seitenständern A A , die durch Kreuzstreben A1 A1 mit einander verbunden sind. B ist das Plättbrett und C bezeichnet einen vor- und rückläufigen Schlitten, welcher letzteres trägt. D ist die Plä'ttwalze, die im oberen Theil der Maschine gelagert ist und das Plättbrett B bethätigt. E ist die Antriebswelle, die in der Mitte durch die ganze Maschine läuft und sowohl die Plättwalze als auch den Schlitten bethätigt. Die Achse E wird abwechselnd in entgegengesetzter Richtung bewegt und theilt der Walze -D durch die Zahnräder E1 D\ Fig. i, eine ähnliche Bewegung mit, wobei die Richtung dieser Bewegung bei jedem Schub des Plättbrettes umgewechselt wird. Dem Schlitten C wird die Bewegung durch Scheibe F, Fig. ι und 3 und 5 bis 9, auf der Achse "E mitgetheilt, an welcher zwei Seile oder Ketten F1 F1, Fig. 1 und 7, angebracht sind, die sich in zwei parallele Vertiefungen ff,, Fig. 7, in der Scheibe legen und mit den entgegengesetzten Enden des Schlittens C verbunden sind.
Der Schlitten C läuft auf zwei parallelen verstellbaren Führungsschienen G G, Fig. 2 und 3, die an den Seiten des Rahmens angebracht sind, so dafs das Plättbrett zur Plättwalze verstellt werden kann.
Die Einstellung des Plättbrettes zur Plättwalze wird durch folgenden Mechanismus bewerkstelligt.
HH, Fig. 2 und 3, sind zwei horizontale Schienen, die unterhalb und parallel mit den Führungsschienen G G angebracht sind und an ihren Enden durch Kreuzstreben oder Joche / / unterstützt werden, wobei die Führungsschienen G G mittelst der in den Kreuzstreben II angeordneten Schrauben J1/1 gehoben und gesenkt werden können.
Die Kreuzstreben / / sind in der Mitte mit Federn bergenden Cylindern I2 I% versehen,
gegen die die Schraubenspindeln /1Z1, Fig. 2, drücken, so dafs hierdurch ein nachgebender, regulirbarer Druck für den Plätttisch B erhalten wird.
Am hinteren Ende der Maschine sind die Schienen H H mit den Rahmenplatten A A durch Bolzen h h, Fig. 1, verbunden, welch letztere durch verticale Schlitze h1 h\ die sich in diesen Platten befinden, gehen.
Diese Bolzen gestatten also den Schienen HH eine verticale Bewegung, verhindern aber eine Längsverschiebung derselben.
Die Schienen HH sind aufserdem am hinteren Ende der Maschine mit nach oben sich erstreckenden Armen H1 H1 ausgestattet (Fig. ι, rechte Seite) und (Fig. 4, linke Seite), deren.obere Enden mit den Führungsschienen G G gelenkig in solcher Weise verbunden sind, dafs die entgegengesetzten oder vorderen Enden dieser Führungsschienen in verticalen Ebenen schwingen können. An dem vorderen Ende sind die Führungsschienen G G mit den Schienen HH durch die Kniehebel WH3H* H3, Fig. ι, in Verbindung gebracht. Die unteren Kniehebelarme H3 H3 sind mit den auf der Welle Hi festsitzenden Armen /z2 durch Bolzen gelenkig verbunden, so dafs durch Drehen dieser Welle H1 die Kniehebel ZJ2 H3 gestreckt oder geknickt werden und damit ein Heben oder Senken der den Plätttisch tragenden Führungsschienen erfolgt.
Das Drehen der Welle Hi erfolgt durch den Handhebel H\ Fig. 10. Dieser Hebel H 6 ist mit der auf der Welle H^ befestigten Hülse ZZ5 gelenkig verbunden, so dafs er in der Wellenebene hin- und herbewegt werden kann.
Bei dieser Bewegung übt er natürlich keine drehende Bewegung auf Welle Hi aus, sondern dient dann nur dazu, dieselbe festzulegen. Zu diesem Zwecke ist der kurze Arm ή4 des Hebels H6 kurz am Drehpunkt winkelförmig abgebogen* und auf dem Joch I ein Anschlag Λ5, Fig. 10, vorgesehen, gegen den der kurze Hebelarm /z4 beim Drehen des Hebels von der punktirten in die ausgezogene Lage kommt.
Zieht man den Hebel H6 senkrecht zur Achsenrichtung, so kann sich dieser Hebel nicht drehen, dann dreht er aber die Welle H^ und streckt hierdurch die Kniehebel H ä H3, so dafs der Plätttisch angehoben wird.
Erst dann legt man den Hebel H6 um, bringt ihn dadurch mit seinem Arm h* in Verbindung mit der Nase \v" des Joches Z, so dafs nun bei einem Druck auf den Plätttisch die Kniehebel H^ H3 nicht durchknicken können.
Nachstehende Vorrichtung dient dazu, der Welle E und der Antriebsscheibe F abwechselnd vor- und rückläufige rotirende Bewegung zu geben, wodurch der Schlitten C vor- oder rückwärts geschoben wird.
Die horizontale, parallel zur Welle E gelagerte Welle J ist mit zwei losen Riemscheiben K K1 versehen, welche beständig in entgegengesetzten Richtungen durch entsprechend angeordnete Riemen getrieben werden. An dem den Riemscheiben K K1 entgegengesetzten Ende ist die Hauptwelle J mit einem Trieb J1 versehen, welcher in das Zahnrad J2 eingreift, mit welchem der Trieb J3 verbunden ist, der wiederum in das Rad F1 auf der Welle E eingreift.
Das Zahnrad J2 und der Trieb J3 sind auf einer kurzen Welle oder einem Zapfen j angebracht, der an der Rahmenplatte A befestigt ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich.
Die vor- und rückläufige Bewegung des Schlittens wird durch Scheiben bewirkt, an welchen Seile oder Ketten befestigt und mit dem Schlitten verbunden sind. Die Art und Weise der Verbindung dieser Seile oder Ketten mit den Scheiben erlaubt eine verschiedene Einstellung derselben in Bezug auf deren Länge, sowie auch die Steifigkeit dieser Seile oder Ketten nach Belieben geregelt werden kann.
In der Zeichnung sind -F1 F1, Fig. 3 und 5 bis 9, Drahtseile, welche den Schlitten mit den Scheiben verbinden, doch kann dazu ebensogut eine Kette ohne Ende benutzt werden. Die erwähnte nachstellbare Befestigung. für jedes der Seile F1 besteht in folgendem:
Der Umfang der Seilscheibe F, Fig. 5 bis 9, trägt zwei Seilrinnen / welche flantschartig zu beiden Seiten des vollen Mitteltheiles hervortreten. Zu beiden Seiten des Mitteltheiles ist ein Wulst F2 angegossen, der der Länge nach so durchbohrt ist, dafs diese Bohrung/2, in der Seilebene liegend, diese durchschneidet, Fig. 7.
Ein Schlitz f3 geht durch die Seiten des Wulstes F2 bis zur Bohrung /2, wie in Fig. 7 bis 9 dargestellt ist.
S ist eine in die Bohrung/2 eingesetzte Hülse, die an ihrem aus der Bohrung /2 hervorstehenden Ende mit einem Gewinde versehen ist, auf dem die Mutter S* sitzt, welche gegen das Ende des Vorsprunges F2 stöfst.
Eine seitliche Verstärkung oder Rippe s der Hülse S tritt durch den Schlitz /3 des Wulstes F2 hindurch, so dafs beim Drehen der Mutter S1 die Hülse/2 vor- und zurückbewegt wird. Innerhalb der Hülse befindet sich der Stellkeil s1, der durch zwei die Verstärkung 5 durchdringende Schrauben s2 s2 gegen das Seil geprefst werden kann und das Seilende F1 innerhalb der Hülse S festklemmt. Die Mutter S1 am Ende der Hülse ermöglicht es, die letztere anzuziehen, wobei die Verstärkung s in dem Schlitz /3 der Winkel F2

Claims (2)

  1. gleitet, um hierbei auch das an der Hülse befestigte Seil zu spannen. Um es zu ermöglichen , dafs die mit der Verstärkung 5 versehene Hülse in die Bohrung f'2 eingesetzt werden kann, ist der Schlitz fs nach auswärts durch das Metall der Scheibe verlängert und der leere Raum durch den Block S^ ausgefüllt ,
    seinem
    Fläche
    Seil jP
    welcher mittelst der Schraube ss an
    Platz gehalten wird. Die äufsere dieses Blockes >S2, an welchem das anliegt, ist vorzugsweise convex oder curvenförmig ausgerundet, wie in der Zeichnung dargestellt, um dem durchgehenden Seil eine glatte Unterlage zu geben. Das Seil F1 ist an dem Schlitten C mittelst eines Stellkeiles oder einer Stellschraube f5, Fig. 3, in derselben Weise befestigt, wie das andere Ende.des Seiles in oben erwähnter Weise in der Hülse S. T ist ein horizontal angeordnetes Schutzblech oder Schild, das durch eine Platte gebildet wird, die mit den Führungsschienen G G unterhalb des Schlittens C verbunden ist und den Zweck hat, zu verhindern, dafs die Hemdärmel oder andere Kleidungsstücke des Arbeiters in Berührung mit dem Schlitten kommen und dieselben hineinziehen, wenn der letztere nahe an der Grenze seiner Bewegung oder an einem der beiden Maschinenenden angekommen ist. Dieser Schild kann selbstverständlich auch anderweitig mit den Führungsschienen verbunden sein.
    Das' Plättbrett und der Schlitten bilden zugleich die Unterlage für die zu plättenden Gegenstände, welche Unterlage in irgend wel-. eher Form in geeigneter Weise hergestellt werden kann.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι. Eine Platt- oder Bügelmaschine, bei welcher der Abstand des Plätttisches von der Plättwalze dadurch verändert werden kann und das Heben und Senken des Plätttisches dadurch ermöglicht wird, dafs die Führungen (G) des letzteren durch Vermittelung von Kniehebeln (H'2 H3) auf Schienen (H) gelagert sind, welche vermittelst elastischen Schraubendruckes in ihrer Höhenlage verstellbar sind.
  2. 2. Eine Plättmaschine der unter 1. gekennzeichneten Art, sofern bei derselben ein Anspannen des zur hin- und hergehenden Bewegung des Plätttisches vorgesehenen Seil- oder Kettenzuges dadurch ermöglicht wird, dafs die Enden desselben mit Hülfe einer Schraubenhülse (S) in einer an der Stirnfläche der Seilscheibe (F) vorgesehenen, in der Ebene derselben liegenden Bohrung (f1) befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58799D Plätt- oder Bügelmaschine Expired - Lifetime DE58799C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4509731A (en) * 1982-06-18 1985-04-09 Robert Bosch Gmbh Workbench with removable vise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4509731A (en) * 1982-06-18 1985-04-09 Robert Bosch Gmbh Workbench with removable vise

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