DE9995C - Neuerungen an horizontalen Bandsägen - Google Patents
Neuerungen an horizontalen BandsägenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B15/00—Band or strap sawing machines specially designed for length cutting of trunks
- B27B15/02—Band or strap sawing machines specially designed for length cutting of trunks with horizontally-guided saw blade, i.e. horizontal log band saw
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Description
1879.
Klasse 38.
CHR. SUTTER in HORB (Württemberg). Neuerungen an horizontalen Bandsägen.
Zusatz-Patent zu No. 9500 vom 8. August 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1879 ab.
Längste Dauer: 7. August 1894.
Im Haupt-Patent erfolgt der Antrieb mittelst konischer Räder, die schnell und ruhig gehen
müssen und daher einer sorgfältigen Ausführung bedürfen. Hier habe ich den Antrieb
durch Riemen bewerkstelligt.
Blatt I stellt eine Vorderansicht mit Grundrifs, Blatt II eine Seitenansicht mit Horizontalschnitt
dar. ■
α und b sind die beiden Bandscheiben.
Die Scheibe α und die Riemscheibe c sitzen auf einer gemeinschaftlichen Axe, welche durch
ein Doppellager auf dem Hauptstück k gelagert ist. Die Riemscheibe d dient nur als
Leitrolle, deren Lagerbock e ebenfalls an dem Hauptstück k befestigt ist, so dafs sich beim
Auf- und Abbewegen des Hauptstückes diese Scheibe entsprechend mitbewegt. Die Säge
wird von einem Vorgelege aus in Bewegung gesetzt und ist die Riemscheibe/ die treibende
Scheibe. Von dieser aus wird der Riemen um die Scheibe g, von dieser um die Leitrolle
a, und von letzterer um die Scheibe c geschlungen. Diese Anordnung gestattet, den
■ Riemen beim Auf- und Abbewegen des Hauptstückes k gleich fest zu spannen, ohne Anwendung
von Riemenspannern. Ferner kann die Säge hierdurch direct von einer Transmission
aus getrieben werden, es mufs dann nur neben die Scheiben c und g je eine Leerscheibe angebracht
werden, während die Scheibe/ und die Leitrolle d nur verbreitert werden müssen, um
die Säge abstellen zu können. Ebenso ist dadurch die Aufstellung der Säge in höheren
Stockwerken, das Vorgelege oder die Transmission unter dem Boden des Locals, wo sich
die Säge befindet, ermöglicht, und da das Schaltwerk von der Riemscheibe ,f aus bewegt
wird, so ist es auch nicht möglich, dafs bei einem etwaigen Riemenbruch das Schaltwerk
weiter läuft, während die Säge stehen bleibt.
Das Schaltwerk ist im wesentlichen der ersten Construction ähnlich und besteht aus einem
Schneckenrad mit Schnecke, zwei Frictionsscheiben, wovon die eine wegen Erzielung verschiedener
Geschwindigkeiten des Wagens auf ihrer Axe verschiebbar ist, sowie aus einem doppelten konischen Getriebe und der Seiltrommel.
Die gröfsere, die getriebene Frictionsscheibe, ist mit einer Frictionskupplung
versehen und sitzt lose auf der Axe /, welcher sie zugleich als Lager dient, während sie selbst
im Lager h gelagert ist. Die Riemscheibe i sitzt ebenfalls lose auf der Axe / und wird von
der Riemscheibe m aus durch einen geschränkten Riemen in entgegengesetzter Richtung wie die
Frictionsscheibe bewegt und ist ebenfalls mit einer Frictionskupplung versehen. Zwischen
dieser und der ersten Kupplung befindet sich ein auf der Axe / mittelst des Hebels η verschiebbarer
aber nicht drehbarer Frictionskegel. Wird nun der Frictionskegel in die Kupplung
der Frictionsscheibe gebracht, so läuft der Wagen vor, während er zurückläuft, wenn der
Kegel in die Kupplung der Riemscheibe gerückt wird, und zwar bedeutend schneller als
vor, weil die grofse Uebersetzung von Schnecke und Schneckenrad hierbei nicht vorhanden ist;
zuvor jedoch mufs die ebenfalls auf der Axe / verschiebbare Klauenkupplung 0 mit dem losen
konischen Rädchen p durch den Hebel q in Verbindung gebracht werden. Da es aber bisweilen
nöthig ist, den Wagen auch schnell vorzubewegen, so ist die Kupplung ο doppelt und
und darf dann nur mit dem ebenfalls losen konischen Rädchen r' in Verbindung gebracht
werden, worauf die Bewegung des Wagens eine umgekehrte wird, d. h. der Wagen auch schnell
vorläuft.
Um ein Selbstauslösen des Frictionskegels während der Arbeit zu verhindern, ist an dem
Hebel η eine Sperrvorrichtung angebracht, so
dafs, wenn derselbe aus derjenigen Lage, wie sie punktirt angedeutet, in die entgegengesetzte
gebracht wird, der am Hebel η befindliche Stift r mittelst des am Hebel ί befindlichen Daumens
das Gewicht t hebt und zugleich die Sperrklinke u hinter die am Auge des Hebels s
sitzende Nase fällt. Dabei ist aber der Daumen nur so lang, dafs, sobald der Hebel η vollständig
ausgelegt ist, der Stift r ersteren verläfst, die Nase sich gegen die Sperrklinke lehnt und
diese gegen den Hebel drückt und so ein Aus-
lösen der Frictionskupplung verhindert. Diese
Vorrichtung gestattet aber auch zugleich, dafs das Schaltwerk nach jedem beendigten Schnitte
durch die Säge abgestellt werden kann und ist zu diesem Zwecke an dem Zuführungswagen
ein beliebig verstellbarer Mitnehmer am Ende des Schnittes angebracht, an den ein mit der
Sperrklinke u verbundener Hebel anstöfst, denselben so weit dreht, bis die Sperrklinke ausgelöst
ist und so ein Herabsinken des Gewichtes bewirkt. Der Hebel ί stöfst an den
Stift r und dreht den Hebel η bis zur Mittelstellung,
worauf dann das Schaltwerk abgestellt ist. Da nun der Wagen vorgelaufen ist, und
man denselben zunächst wieder zurückbringen mufs, wozu man den Hebel η in die punktirt
angedeutete Stellung bringt, so kommt auch der Stift r immer wieder in eine solche Lage,
dafs durch Umlegen des Hebels η diese Sperrvorrichtung
wieder in Wirkung tritt.
Das Auf- und Abbewegen des Hauptstückes k erfolgt ebenfalls mittelst Riementrieb und zugleich
wird um die Scheiben w und χ ein Riemen geschlungen. Auf der Axe der Scheibe χ
befinden sich zwei durch Hebel verschiebbare konische Rädchen, welche nach Bedürfhifs in
Eingriff mit dem Rädchen y gebracht werden und dasselbe somit in der einen oder anderen
Richtung drehen. Dieses Rädchen steht nun mit den beiden Schraubenspindeln ζ durch eine
Axe und konische Räderpaare in Verbindung und wird hierdurch das Auf- und Abbewegen
des Hauptstückes ermöglicht. Um hierbei kleinere Differenzen von Hand ausgleichen zu
können, greift noch ein drittes Rädchen in das Rädchen y ein, dessen Axe mit der Säule
parallel läuft und unten mit einem Handrädchen versehen ist.
Claims (3)
1. Der Antrieb horizontaler Bandsägen mittelst Riemen, wie aus Zeichnung und Beschreibung
ersichtlich.
2. Die Anordnung des angeführten Schaltwerkes nebst der Sperr- und Auslösevorrichtung
für Frictionskupplungen.
3. Die Vorrichtung zum durch Hand- und Riementrieb zu bewerkstelligenden Auf- und
Abbewegen des Haupt- und Verbindungsstückes an horizontalen Bandsägen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9995C true DE9995C (de) |
Family
ID=287319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9995D Active DE9995C (de) | Neuerungen an horizontalen Bandsägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9995C (de) |
-
0
- DE DENDAT9995D patent/DE9995C/de active Active
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