DE477823C - Spannrollengetriebe, insbesondere fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Spannrollengetriebe, insbesondere fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

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Publication number
DE477823C
DE477823C DEM102294D DEM0102294D DE477823C DE 477823 C DE477823 C DE 477823C DE M102294 D DEM102294 D DE M102294D DE M0102294 D DEM0102294 D DE M0102294D DE 477823 C DE477823 C DE 477823C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
tension roller
weight load
belt
tension
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Expired
Application number
DEM102294D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hildebrandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Spannrollengetriebe, insbesondere für Hingspinn- und Ringzwirnmaschinen Gegenstand der Erfindung ist ein Spannrollengetriebe, insbesondere für Ringzwirnmaschinen, das durch völliges Aufheben einer die Riemenspannung bewirkenden Gewichtsbelastung abgestellt und durch Wiederanspannen des Riemens in Gang gesetzt wird.
  • Spannrollengetriebe solcher Art zeigen insbesondere bei ihrer Verwendung an den erwähnten, einen stoßfreien Anlauf benötigenden Maschinen den Nachteil, daß bei Unachtsamkeit des Bedienungspersonals das den Riemen spannende Gewicht bzw. der mit diesem Gewicht in Verbindung stehende Handhebel fallen gelassen wird, wodurch die Spannrolle auf den Riemen aufschlägt und so ein ruckartiges Anlaufen der Maschine zur Folge hat. Es treten dadurch bei Ringspinn- und Ringzwimmaschinen viele Fadenbrüche und bei Motorantrieb ein Durchbrennen der Sicherungen ein. Dieser übelstand wird durch die vorliegende Erfindung, wie nachstehend an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gezeigt wird, vermieden, ohne daß selbsthemmende Getriebe, wie Schneckengetriebe usw., verwendet werden müssen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht desselben mit einzelnen Teilen im Schnitt. Abb.3 und 4 zeigen Einzelheiten in verschiedenen Betriebsstellungen. i und 2 sind zwei parallele, feststehende Bolzen. Der Bolzen i trägt die um ihn schwingbare Riemenspannrolle 3, die mittels einer über ein Kettenrad 5 auf der Welle 2 laufenden Kette 4 mit einem Gewicht 6 verbunden ist. 7 ist der Riemen, 8 die angetriebene Scheibe. Mit dem Kettenrad 5 ist ein Klinkenrad 9 fest verbunden, dessen Klinke io beweglich auf einem in einem einarmigen Hebel 12 sitzenden Bolzen i i gelagert ist. Zwischen diesem Hebel 12 und dem Klinkenrad 9 ist noch eine Scheibe 13 (Abb. 2) mit zwei Anschlägen 14 und 15 (Abb. 3 und 4) auf den Bolzen 2 lose drehbar aufgeschoben. Die Verdrehung der Anschlagscheibe 13 wird durch einen Stift 16 (Abb. i und 3) im Hebel 12 gegenüber diesem Hebel 12 begrenzt, indem dieser Stift 16 in einen kreisbogenförmigen Schlitz 17 der Scheibe 13 hineinragt. Die Teile 5, 9, 12 und 13 sitzen lose auf dem Bolzen 2. In die Bahn des Anschlags 14 ragt eine Nase 18 der Klinke io. Letztere steht unter dem Druck einer Feder i9 (Abb. i) mit der Scheibe 9 in Eingriff (Abb. 3) ; sie wird aber von der Scheibe 9 abgehoben, wenn der Anschlag 14 gegen ihre Nase 18 gedreht wird (Abb. 4).
  • Auf dem Bolzen i lagern drehbar ein Winkelhebel 2o mit Handgriff 2i und ein Klinkenrad 22, dessen Klinke 23 von einem Bolzen 24 des kürzeren Armes des Winkelhebels 20 getragen und durch eine Feder 2 5 (Abb. i) in die Klinkenradverzahnung gedrückt wird. Der Bolzen 24 ist durch eine Stange 26 mit dem Bolzen i i der Klinke i o verbunden. Der Hebel 2o liegt zwischen einem Stellring 27 und dem Klinkenrad 22, an das sich anderseits unter dem Druck einer federnden Unterlagscheibe 28 eine Lederzwischenlage 29 anlegt. Letztere liegt in einer auf dem : Bolzen i verschieb-, aber nicht drehbaren Muffe 32. Mittels der Gewindemutter 3o des Bolzens i kann der Druck der Zwischenlage 29 auf das Rad 22 geregelt werden.
  • Die Wirkungsweise dieses Spannrollengetriebes ist folgende: In der in den Abb. 1, 2 und ¢ dargestellten Lage der Teile ist der Riemen 7 durch die Rolle 3 gespannt, an der das volle Gewicht 6 angreift. Das Kettenrad 5 dient dabei lediglich als Führungsrolle der Kette q., da die Klinke i o durch die Scheibe 13, deren Anschlag 15 durch einen Anschlag 31 an der Stange 26 (Abb. .4) zurückgestoßen worden ist, ausgehoben gehalten wird. Soll nun behufs Abstellung der angetriebenen Maschine der Riemen 7 entspannt werden, so muß das Gewicht 6 gehoben werden. Dies erfolgt durch Herunterdrücken des Hebels 2o in der in Abb. i angegebenen Pfeilrichtung. Dabei geschieht folgendes: Die Klinke 23 läuft über die Zähne des Klinkenrades 22 hinweg, das der Bewegung des Hebels 20 nicht folgt, weil die Reibung zwischen diesen beiden Teilen geringer ist als die zwischen dem Rad 22 und der Lederzwisehenlage 29. Die Stange 26 verschiebt sich nach links und wird gleichzeitig gehoben, so daß der Anschlag 15 entlastet wird (Abb. 3), während die Feder i9 die Klinke io in das Rad 9 hineindrückt. Da sich der Hebel 12 zusammen mit der Stange 26 verschiebt, so wird jetzt das Klinkenrad 9 ebenfalls nach links gedreht und damit das Gewicht 6 gehoben.
  • Soll nun die Riemenscheibe 8 wieder in Gang gesetzt werden, so muß die Spannrolle 3 durch das Gewicht 6 belastet werden, was durch Anheben des Handhebels 2o geschieht. Dabei wird die Stange 26 nach rechts und zugleich nach unten gegen den Anschlag 15 geschoben, wodurch die Anschlagscheibe 1 ¢ am Ende der rückläufigen Bewegung verstellt und die Klinke io aus dem Sperrad 9 ausgehoben wird (Abb. q.). Das Kettenrad 5 ist nun wiederum Führungsrolle für die Kette q., und das freigegebene Gewicht 6 kommt zur vollen Wirkung. Die Lederzwischenlage 29 verhindert ein schlagartiges Spannen des Riemens 7 durch. das Gewicht 6 im Falle eines vorzeitigen Loslassens des Handgriffes 21, wenn die Bremswirkung dieser Unterlage 29 entsprechend dem Gewicht 6 und den übrigen beweglichen Teilen,eingestellt ist. Es ist noch zu bemerken, daß der Handhebel 2o in seinen beiden Endlagen durch nicht gezeichnete Anschläge o. dgl. festgehalten werden kann.
  • Soll das Spannrollengetriebe für Zwei- und Mehrstufenscheibengetriebe verwendbar sein, wo der Riemen von der einen auf die anderen Stufen verschoben werden' muß, so werden die nach den Abbildungen auf den Bolzens und 2 gelagerten Teile auf Hülsen angeordnet, die auf den Bolzen i und z verschieb-, aber nicht drehbar lagern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannrollengetriebe, insbesondere für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, das durch völliges Aufheben einer die Riemenspannung bewirkenden Gewichtsbelastung abgestellt und durch Wiederanspannen des Riemens in Gang gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorrichtung für das Aufheben und Wiedereinschalten der Gewichtsbelastung sowie der Nabe eines diese Vorrichtung steuernden Handhebels (2o) eine Bremse (29) eingebaut ist, die verhindert, daß die Spannrolle (3) beim Wiedereinschalten der Gewichtsbelastung das Antriebsmittel (7) schlagartig spannt "und so ein ruckartiges Anlaufen der Maschine verursacht.
  2. 2. Spannrollengetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung für das Aufheben und Wiedereinschalten der Gewichtsbelastung ein Schaltwerk (9, 1o) aufweist, dessen federbelastete Klinke (io) vom Handhebel (2o) aus gesteuert wird.
DEM102294D 1927-11-28 1927-11-29 Spannrollengetriebe, insbesondere fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE477823C (de)

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