DE97602C - - Google Patents

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DE97602C
DE97602C DENDAT97602D DE97602DA DE97602C DE 97602 C DE97602 C DE 97602C DE NDAT97602 D DENDAT97602 D DE NDAT97602D DE 97602D A DE97602D A DE 97602DA DE 97602 C DE97602 C DE 97602C
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Germany
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locking
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DENDAT97602D
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Publication of DE97602C publication Critical patent/DE97602C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M15/00Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch Fig. 1 bis 13 der Zeichnung veranschaulichte und nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Verbesserung.an solchen Fahrrädern, die mittelst schwingender Hebel durch ,auf unrunden Scheiben laufende Ketten oder Seile getrieben werden.
Das Neuartige der Erfindung ..besteht hierbei im wesentlichen in der eine Verstellung ermöglichenden Verbindung: der excentrischen Schnurscheibe mit den Trethebeln.
Die allgemeine Anordnung und das Zusammenspiel der wirkenden Haupttheile läfst sich aus Folgendem erkennen:
Fig. ι stellt dar die Seitenansicht eines Fahrrades mit den in Betracht kommenden Vorrichtungen,
Fig. 2 einen Grundrifs zu Fig. 1,
Fig. 3: eine Stirnansicht, zu Fig. 1;
Fig. 4 bis 6 zeigen die Mechanismen im vergröfserten Mafsstabe;
Fig. 7 bis 9 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Excenterscheiben durch Schraubenspindel und Gewindehülse derart mit dem Lagerzapfen verbunden sind , dafs sich die Excentricität dieser Scheiben beliebig verändern läfst;
Fig. 10 zeigt die Anwendung dieser Scheiben in Verbindung mit einem vom Sitze zu dirigirenden Hebelwerk zum Auslösen bezw. Hemmen des Gesperres beim Verstellen der Excenterscheiben gegen die Trethebel;
Fig. 11 bis 13 stellen die Stellvorrichtung in gröfserem Mafsstabe unter Veranschaulichung der Wirkungsweise dar.
Auf einem im Gestell befestigten Zapfen a sind rechts und links die nach unten in eine Büchse b auslaufenden Trethebel c lose aufgesteckt, während auf genannter Büchse selbst einerseits eine mit Zähnen oder peripherischer Kehle ^versehene Kreisscheibe f excentrisch angeordnet, andererseits ein Sperrrad g befestigt ist. Eine an der ebenfalls lose gelagerten Scheibe f befestigte und durch eine Feder ft beeinflufste Klinke i steht mit letztgenanntem Sperrrade in Verbindung.
Der zur Aufnahme des hinteren Laufrades k dienende Zapfen Z ist wiederum fest mit dem Gestell verbunden. Auf dem gleichen Zapfen, und zwar gleichzeitig zu beiden Seiten des Laufrades, ist je eine Federtrommel m, die entsprechend der Scheibe f entweder mit Zähnen oder einer Kehle η am Umfange versehen und mit einem Sperrrad 0 fest verbunden ist, lose aufgesteckt. Die in der Trommel m befindliche Feder j> ist mit dem einen Ende an dem Trommelgehäuse, mit dem anderen Ende hingegen an dem Zapfen / befestigt, während das mit dem Gehäuse verbundene Sperrrad 0 durch eine an der Nabe des Laufrades angebrachte Klinke q mit dem Laufrad selbst im Zusammenhange steht. Eine die Trommel m umschlingende und nach der excentrisch gelagerten Scheibe f geleitete und an derselben befestigte Schnur oder Kette r stellt die Verbindung zwischen den Trethebeln und dem hinteren Laufrade her, wobei die Einrichtung so getroffen ist, dafs die auf die Trommel m wirkende Federkraft ausreicht, um die Tret-
kurbel an einem im Gestell befindlichen Anschlag s, d. i. in höchster Stellung zu erhalten.
Um die Excentricitä't der Scheiben ' nach Bedarf verändern zu können, sind dieselben durch Prismenführung t, Schraubenspindel tl und Gewindehülse i2 mit der Befestigungsnabe t3 verbunden.
Je nach Rechts- oder Linksdrehen der Schraubenspindel in der an der Nabe befestigten Hülse wird die Scheibe auf der Nabe vorwärts- oder rückwärtsgeschoben und dadurch der Mittelpunkt derselben zu demjenigen der Nabe auseinander- oder zusammengestellt bezw. die Excentricität der Scheibe selbst vergröfsert oder verringert (s. Fig. 5 und 6).
Um das Verstellen der Excenterscheiben auch bewerkstelligen zu können, ohne absteigen zu müssen, ist in nächster Nähe des Sitzes ein nach vor- und rückwärts zu drehender Handgriff u angebracht, welcher durch einen doppelarmigen Hebel ν mit einer verschiebbaren, in den Bereich der Excenterscheiben f geführten Stange w verbunden ist. Diese Stange ist unten rechts und links mit je zwei Sperrhaken xx1 versehen, die zum Auslösen der an Armen der Trethebelhohlzapfen b befestigten Klinken i bezw. Hemmen der mit den Excenterscheiben f verbundenen Sperrrädchen g bestimmt sind (s. Fig. 8 bis 1 1).
Transportirt man z. B. während des Fahrens die Excenterscheiben durch die Trethebel nach abwärts und bewegt sogleich den Griff u nach dem Sitze hin, so dreht letzterer den Hebel ν so weit, dafs die mit demselben verbundene Stange w nach aufwärts gezogen wird bezw. die unteren Sperrhaken x1 derselben in die Zähne der Rädchen g zu liegen kommen (siehe Fig. n). ' . .·
Dadurch, dafs letztgenannte Sperrrädchen mit den Scheiben/ fest verbunden sind, werden dieselben der Zugwirkung der Schnüre oder Ketten r entgegen in ihrer Stellung festgehalten, während man die Trethebel c vom Sitz aus ungehindert und bequem mit den Füfsen bis zu dem Anschlage s zurückführen kann (siehe Fig. 11 punktirte Stellung).
Es werden sonach nunmehr die Excenterscheiben f durch die mit den Trethebeln c verbundenen Klinken i in der gewünschten Stellung festgehalten, so dafs, wenn der Griff u nebst dem Hebel ν und der Stange w wieder in die normale Lage zurückgeführt ist bezw. die Sperrhaken x1 aus den Zähnen der Rädchen g ausgelöst sind, das Antreiben des Rades sofort von neuem beginnen kann.
Wird nunmehr bei Anschlagstellung der Trethebel c der Griff u aus seiner normalen Lage nach vorwärts bewegt, so wird die Stange w vermittelst des Hebels ν so weit nach abwärts geschoben, dafs die vorspringenden Sperrhaken χ dieser Stange auf die daumenartigen Enden der Klinken i drücken und letztere aus den Sperr- . rädchen g auslösen, worauf sofort die frei gewordenen Excenterscheiben f durch die an denselben angreifenden und von den Federtrommeln m beeinflufsten Schnüre oder Ketten r selbsttätig umgesteuert werden (siehe Fig. 12 punktirte Stellung).
Beim Gebrauch spielt sich folgender Vorgang ab:
Die sich des Fahrzeuges bedienende Person nimmt, wie üblich, auf dem am Gestell befindlichen Sitze Platz, setzt die Füfse auf die Trethebel und drückt dieselben in kreisender Bewegung nach aufwärts, und zwar im vorliegenden Falle nur so weit, dafs sie einen Halbkreis beschreiben bezw. einen Weg von 18o° zurücklegen. Da nun, wie eingangs erwähnt, die Trethebel c mit Büchse b lose gelagert und durch Sperrrad g und Klinke i mit den Excenterscheiben f und diese wiederum durch Schnur oder Kette r mit den auf der Laufradachse I befindlichen Federtrommeln m verbunden sind bezw. die an letzteren vorgesehenen Sperrrädchen 0 mit an der Nabe des Rades befestigten Klinken q in Zusammenhang stehen, so wird die den Trethebeln ertheilte Bewegung auf säfnmtliche Theile übertragen, wobei die Schnur r angezogen, die Trommel in gedreht bezw. das Laufrad angetrieben wird.
Bei diesen Vorgängen zugleich wurden aber auch die in den Trommeln m befindlichen Spiralfedern ρ gespannt, welche, sobald der Druck von den Trethebeln genommen wird, das Aufwickeln der Schnüre bezw. Heben der Trethebel bewirken. Sind nun hierbei die Scheiben/ derart eingestellt, dafs beim Bewegen derselben der vom Drehpunkt entfernteste Theil dieser Scheiben zur Wirkung gelangt, so werden mehrere Windungen der die Trommeln m umschliefsenden Schnüre oder Ketten r abgezogen und dadurch die Trommeln mit dem Laufrad zu mehrmaligen Umdrehungen , d. i. zur Zurücklegung eines grofsen Weges veranlafst (s. Fig. ; ο und 12 ausgezogene bezw.-punktirte Stellung), während, wenn die Scheiben f so eingestellt werden, dafs die Schnur beim Bewegen der Scheibe auf dem dicht, am Drehpunkt liegenden Theil dieser Scheiben zu liegen kommen, die Schnüre nur wenig von der Trommel abgewickelt, letztere daher sammt dem Laufrad um ein Geringes gedreht, d. h. nur ein kurzer Weg zurückgelegt wird (s. Fig. 1 und 11 punktirte bezw. ausgezogene Stellung).
Es leuchtet ein, dafs je nach Einstellung der Excenterscheiben bezw. der dem hinteren Laufrad ertheilten Drehbewegung der beim Fahren zurückgelegte Weg sehr verschieden sein kann. Wie die Einrichtung des Fahrzeuges im Allgemeinen auch sein mag, müssen der Erfindung
gemäfs immer die mit den Trethebeln in Verbindung stehenden Excenterscheiben so angeordnet sein, dafs sich dieselben jederzeit leicht und bequem verstellen lassen, wodurch es möglich wird, das Uebersetzungsverhä'ltnifs ändern zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Trethebel-Antrieb für Fahrräder mit excentrischen Schnur- und Kettenscheiben, dadurch gekennzeichnet, dafs die excentrischen Scheiben ff) mit .den Trethebeln (c) und dem Lagerzapfen (a) durch eine leichte Verstellung der Scheiben gegen die Hebel bezw. den Zapfen gestattende Gesperre fg i) bezw. Schraubenspindel ft1) und Gewindehülse ft'2) verbunden sind, zu dem Zwecke, durch Verstellen der Scheiben das Uebersetzungsverhältnifs ändern zu können.
    Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Trethebel -Antriebes , bei welcher zum Auslösen bezw. Hemmen des Gesperresfg-zJ eine in den Bereich des letzteren geführte und mit Sperrhaken fx xl) versehene Stange fn>) durch ein während der Fahrt zu verstellendes Hebelwerk (u und v) derart bethätigt werden kann, dafs entweder vermittelst der Sperrhaken fx) die Klinken (i) ausgelöst oder durch Einlegen der Haken fx1) die Sperrräder fg) am Drehen verhindert werden, zu dem Zwecke, die Excenterscheiben bezw. Trethebel in die gewünschte Stellung bringen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082132B (de) * 1957-11-16 1960-05-19 Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo Stufenlos verstellbares Schaltwerkgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082132B (de) * 1957-11-16 1960-05-19 Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo Stufenlos verstellbares Schaltwerkgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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