DE826344C - Raedergetriebe zum Heben und Senken von Lasten - Google Patents

Raedergetriebe zum Heben und Senken von Lasten

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Publication number
DE826344C
DE826344C DEP17980D DEP0017980D DE826344C DE 826344 C DE826344 C DE 826344C DE P17980 D DEP17980 D DE P17980D DE P0017980 D DEP0017980 D DE P0017980D DE 826344 C DE826344 C DE 826344C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentric
wheel
brake
shaft
braking
Prior art date
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Expired
Application number
DEP17980D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alexander Varren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUMA DR ING ALEXANDER VARREN
Original Assignee
BAUMA DR ING ALEXANDER VARREN
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE826344C publication Critical patent/DE826344C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/20Chain, belt, or friction drives, e.g. incorporating sheaves of fixed or variable ratio
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/015Actuated by chain, belt or by friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Rädergetriebe zum Heben und Senken von Lasten Die Erfindung bezieht sich auf ein Rädergetriebe zum Heben und Senken von Lasten, bei welchem das ständig unter der Wirkung der Last steuernde angetriebene Rad in der Ausschaltstellung von einem Bremsglied gehalten wird und zwecks Einschaltens auf ein Antriebsrad zu bewegt wird,, insbesondere für Reibradwinden.
  • Um während der Einschaltbewegung ein Abrutschen der Last zu verhindern, ist es bekannt, neben dem Bremsglied besonders während dieser Bewegung in Wirkung tretende Klemmgesperre oder sonstige Sicherungen vorzusehen oder das getriebene Rad vermöge einer Doppelexzenteranordnung beim Einschalten auf dem Bremsglied abrollen zu lassen, um es aus diesem auszuheben, sobald es in Eingriff mit dem antreibenden Rad gelangt.
  • Unter Gewinnung verschiedener Vorteile wird der gleiche Zweck dadurch erreicht, daß gemäß der Erfindung das die Last in der Ausschaltstellung haltende Bremsglied als entgegengesetzt der Antriebsdrehung einseitig wirkendes Klemmgesperre ausgebildet ist und in der Bremslage die Einschaltbewegung des getriebenen Rades mitmacht.
  • Das Bremsglied kann jede Form eines Klemmgesperres, z. B. eines Freilaufgetriebes mit Wälzkörpern, von exzentrischen, mit Keilnuten zusammen arbeitenden Daumen u. dgl., ,annehmen: Vorzugsweise hat es -die Gestalt eines Bremsschuhes" der frei drehbar auf einem Exzenter oder Hebelarm so gelagert ist, daß er sich bei der Antriebsbewegung des Rades entbremst, bei ,der entgegengesetzt durch die Last verursachten Drehung keilförmig vor das Rad setzt und dieses festhält. Mit dem Hebelarm oder Exzenter ist ein Schalthebel fest verbunden, durch dessen Bewegung das Bremsglied von dem Rade zur Bewirkung der Lastsenkung wegbewegt wird. Der Hebelarm oder der Exzenter stehen mitsamt dem Schalthebel unter Feder- oder Gewichtsdruck, durch den das Bremsglied stets in enger Anlage mit dem getriebenen Rad gehalten wird, so daß ein sofortiges Ansprechen der Bremsung gewährleistet ist. Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der Beschreibung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispielder Erfindung in Gestalt einer Reibradwinde dargestellt, und zwar zeigt Fig, 1 eine Seitenansicht der Winde, Fig. 2 eine dazugehörige Oberansicht und Fig. 3 und 4 eine Einzelheit in Seiten- und Oberansicht.
  • Die Sehtrommel 1, von der das Seil e unten abläuft, ist an den beiden Enden mit den getriebenen Reibrädern 3 verbunden, welche auf einer Welle 4 lose drehbar gelagert sind. Die Welle .4 ist mit an ihren Enden befestigten Exzentern 5 in Stehlagern 6 gelagert und kann durch einen Schalthebel 7 von der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Ausschaltstellung in die in strichpunktierten Linien dargestellte Einschaltstellung bewegt werden. Dabei gelangen die getriebenen Räder 3 in Eingriff mit den treibenden Reibrädern 8, die auf einer Welle g festgekeilt sind, welche sich in Stehlagern 11 dreht. Am Ende der Welle g ist eine Riemenscheibe 12 angebracht, die ihren Antrieb über einen Riemen 13 von der Riemenscheibe 14 eines Motors 15 erhält, welcher ebenfalls auf dem Rahmen 16 der Maschine aufgebaut ist.
  • In der Zeit, in welcher die Räder 3 nicht angetrieben werden, werden sie durch die bremsende Wirkung von Bremsklötzen 17 gehalten.
  • Bei den meist gebräuchlichen Winden dieser Art werden die getriebenen Räder 3 nebst Seiltrommel durch den Exzenter 5 zwischen den treibenden Rädern 8 und den Bremsklötzen 17 hin und her bewegt. Da letztere fest am Rahmen angeordnet sind, ist sich die Last während der Hinundherbewegung selbst überlassen und kann abrutschen, was zu schweren Beschädigungen und Unglücksfällen führen kann.
  • Um dies zu vermeiden, machen die Bremsklötze 17 die Hinundherbewegung der angetriebenen Räder mit. ;Die Bremsschuhe 18 umgreifen lose drehbar Exzenter 1g, die auf einer Welle 21 befestigt sind. Die Welle ist vermittels Gleitbuchsen 22 (Fig. 3 und 4) in Armen 23 :gelagert, welche die Trommelwelle 4 mittels Lagermuffen 24 umgeben.
  • Die Gleitbuchsen 22 verschieben sich in Schlitzen 25 der Arme 23. In den äußeren Teil der Schlitze sind Gewindebuchsen 26 eingeschweißt, welche je eine Stellschraube 27 aufnehmen, die mittels Muttern 28 in beliebigen Längsstellungen festgestellt werden können und die Einstellung der Welle 21 in bezug auf die Trommelwelle 4 zu regeln vermögen. Am Ende der Bremswelle 21 ist ein Schalthebel 29 befestigt, und die Welle wird durch eine mit dem einen Ende am Rahmen 16 befestigten Feder 31 in Richtung des Pfeiles 32 bewegt. Die Arme 23 legen sich gewöhnlich auf den oberen Teil des Rahmens 16 auf. Um sie in dieser Lage zu halten, sind sie mit einem Schlitz 20 versehen, durch den ein Bolzen eines auf dem Rahmen befestigte, Bockes 30 hindurchreicht.
  • Die Winde hat folgende Arbeitsweise: In der dargestellten Ausschaltstellung sind die getriebenen Räder 3 außer Eingriff mit den treibenden Rädern B. welche im Sinne des Pfeiles 33 gedreht werden. Die Bremsklötze 17 legen sich unter der Wirkung der Feder 31 eng an den Umfang der Räder 3 an und bilden zusammen mit den Exzentern 1g ein Klemmgesperre, welches mit Sicherheit ein Absinken der Last verhindert. Der Lastdruck wird durch die Auflage der Arme 23 auf den Rahmen von letzterem abgefangen.
  • Wird der Arbeitshebel 7 im Sinne des Pfeiles 34 bewegt, so werden die Räder 3 in Richtung der treibenden Räder 8 verschoben. An dieser Bewegung nehmen jedoch die Bremsklötze 17 teil, ohne daß ihre bremsende Wirkung beeinträchtigt wird. Findet der Eingriff zwischen den Rädern 3 und 8 statt, so werden die Räder3 im Sinne des Pfeil,es35 gedreht, wobei sie die Bremsklötze 17 um einen kleinen Betrag unter Drehung der Exzenter 1g entgegen der Wirkung der Feder 31 mitnehmen und entbremsen., Hört der Antrieb der Räder 8 auf, so tritt :im gleichen Augenblick auch die Bremswirkung der Klötze 17 wieder in Wirkung.
  • Um die Last zu senken, ist es nur erforderlich, den Bremshebel 2g entgegen der Richtung des Pfeiles 32 zu bewegen. Der Exzenter 1g wird dabei etwas angehoben, und die Bremsklötze 17 werden gelüftet, so daß die Last freigegeben wird.
  • Die Abnutzung der Bremsklötze" die auch .durch andere Bremsmittel, wie Bremsbeläge, in die Keilnuten eingreifende metallene Bremsschuhe o. dgl., ersetzt werden können, würde eine unzulässige Verstellung der Exzenter 1g zur Folge haben. Um dies zu verhindern, wird die Bremswelle 21 vermittels der Stellschrauben 27 entsprechend nachgestellt. Die genaue Einstellung 'kann durch einen Zeitger 36 jederzeit nachgeprüft werden, welcher auf eine rote Marke 37 an dem Arm 23 einspielt. Bei entsprechender Änderung der Exzenterstellungen kann ohne weiteres auch eine oben ablaufende Seilführung erreicht werden.
  • Die Bauart zeichnet sich durch große Einfachheit und Unempfindlichkeit aus. Sie läßt die untere Seilführung zu, welche die Winde mit, einem geringeren Kippmoment beansprucht. Der Reibeingriff zwischen den Rädern 8 und 3 wird unmittelbar von dem Lastzug hervorgerufen, und da es nicht notwendig ist, die getriebenen Räder in die einzulegen, kann eine sehr geringe Exzentrizität der Exzenter 5 verwendet werden, was ein leichtes Einschalten der Winde auch bei höheren Lasten gestattet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rädergetriebe zum Heben und Senken von Lasten, bei welchem das ständig unter der Wirkung der Last stehende getriebene Rad in der Ausschaltstellung von einem Bremsglied gehalten und zwecks Einschaltung in Richtung; auf ein treibendes Rad zu bewegt wird, ins-,besondere für Reibradwinden, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe Bremsglied (17) als entgegen der Antriebsdrehung des getriebenen Rades (3) einseitig wirkendes Klemmgesperre ausgebildet ist und in Bremslage die Einschaltbewegung des getriebenen Rades mitmacht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsglied (17) in Form eines Bremsschuhes (18) frei drehbar auf einem Exzenter (i9) oder Hebelarm so gelagert ist, daß es sich bei der Antriebsbewegung des Rades (3) entbremst, bei der entgegengesetzt durch die Last verursachten Drehung keilförmig vor das Rad setzt und dieses festhält.
  3. 3., Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hebelarm oder Exzenter (i9) ein Schalthebel (29) fest verbunden ist, durch dessen Bewegung das Brenisglied von dem Rad (3) zur Bewirkung der Lastsenkung wegbewegt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm oder Exzenter (i9) unter der Wirkung eines Gewichtes oder einer Feder (31) steht, so daß das Bremsglied mit dem getriebenen Rad (3) stets in enger Anlagegehalten wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Bremsgliedes (17) von die Welle (4) der getriebenen Räder (3) umfassenden Armen (23) getragen wird und in diesen in Richtung der Welle verstellt werden kann,, während die Arme verschiebbar am Rahmen (16) aber undrehbar gehalten sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswelle (21) mittels einer Gleitmuffe (22) in einem Schlitz (25) des Armes (23) verstellbar ist und in ihren Verschiebestellungen durch eine Stellschraube (27) festgestellt werden kann.
  7. 7.Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige- oder Signalvorrichtung vorgesehen ist, welche eine durch Abnutzung der Bremsklötze erfolgte, unzulässigeAbweichung der Exzenterstellung von der günstigsten Mittelstellung aus anzeigt, z. B. in Form eines Zeigers (36) an dem Exzenter und einer Marke (37) an dem Arm (23). . B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Bremswelle (21), die an den Enden von die Trommelwelle (4) umfassenden Armen (23) getragen und von einer Feder (31) beeinflußt wird, starr die Exzenter (i9) für je einen Bremsschuh (18) sitzen und an ihrem einen Ende ein Schalthebel (29) für die Lüftung der Bremsung angebracht ist.
DEP17980D 1948-10-12 1948-10-12 Raedergetriebe zum Heben und Senken von Lasten Expired DE826344C (de)

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DE (1) DE826344C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034500B (de) * 1954-03-30 1958-07-17 Alf Schroeder Hangerwinde
DE974082C (de) * 1953-11-15 1960-09-08 Haushahn C Aufzugswinde
DE974099C (de) * 1953-11-29 1960-09-15 Haushahn C Antrieb fuer Aufzuege mit Treibscheibe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974082C (de) * 1953-11-15 1960-09-08 Haushahn C Aufzugswinde
DE974099C (de) * 1953-11-29 1960-09-15 Haushahn C Antrieb fuer Aufzuege mit Treibscheibe
DE1034500B (de) * 1954-03-30 1958-07-17 Alf Schroeder Hangerwinde

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