DE64269C - Vorrichtung an Aufrahmmaschinen zum Spannen der Gewebe - Google Patents
Vorrichtung an Aufrahmmaschinen zum Spannen der GewebeInfo
- Publication number
- DE64269C DE64269C DENDAT64269D DE64269DA DE64269C DE 64269 C DE64269 C DE 64269C DE NDAT64269 D DENDAT64269 D DE NDAT64269D DE 64269D A DE64269D A DE 64269DA DE 64269 C DE64269 C DE 64269C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- fabric
- thumb
- chain
- finger
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 21
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 claims description 18
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 12
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 12
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 12
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 11
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000009432 framing Methods 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/04—Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
PATENTAMT.
Gegenstand ■ vorliegender Erfindung bildet eine Spannvorrichtung für Aufrahmmaschinen,
bei welcher eine der Bahnbreite entsprechende selbsttätige Einstellung der Führungsscheiben
für die Ketten dadurch herbeigeführt wird, dafs gegen die Kanten des von den Führungsketten gespannten Gewebes sich ein schwingender
Hebel legt, dessen Bewegung durch die Gewebeleisten verursacht wird und hierbei ein auf einem Schlitten verschiebbares Wechselgetriebe
beeinflufst, durch welches die oberen Kettenscheiben verschoben werden, so dafs es
nicht mehr nothwendig ist, die Kettenscheiben mit der Hand zu regeln und der Stoff niemals
beschädigt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. 1, 2 und 3 die Seiten-, Ober- und Hinteransicht
des zur Regelung der Kettenscheiben dienenden Schlittens, die Fig. 4, 4a, 4b, 5, 5a
und 5 b das auf dem Schlitten verschiebbare Wechselgetriebe in verschiedenen Ansichten
und Arbeitsstellungen, während die Fig. 7 bis 10 weitere Constructionseinzelheiten und die
Fig. 11 bis 13. eine mit der besonderen Spannvorrichtung
ausgestattete Aufrahmmaschine veranschaulichen.
Auf den Zeichnungen ist nur der eine, und zwar der auf der rechten Seite der Maschine
befindliche Schlitten dargestellt, da der Schlitten an der anderen Seite der Maschine diesem in
Construction und Wirkungsweise vollständig entspricht. Es genügt demnach die Erläuterung
dieses einen Schlittens mit den durch ihn bethätigten Organen, um die Wirkung und
den Arbeitsgang der neuen Vorrichtung zu verstehen.
In den beiden Seitenrahmen der Maschine ist die Welle α, Fig. 1 und 2, gelagert, die an
jedem Ende eine Kettenscheibe a1 trägt, welche
mit dieser Welle rotiren. Die Verbindung dieser Kettenscheiben mit der Welle α ist durch
einen verschiebbaren Keil bewirkt, der in der Nuth λ2 der Welle α bewegt werden kann.
Die Zähne a? der Kettenscheibe a1 greifen in
bekannter Weise in die Gliederkette b ein, deren Glieder mit seitlichen Vorsprüngen b1,
Fig. 2, 3 und 4, ausgestattet sind, aus denen Spitzen oder gleichwerthige Organe hervorstehen,
welche in die Kanten des Gewebes c eingreifen. Das Gewebe c wird von einer
Rolle abgewickelt und geht von einer Führungsschiene c\ Fig. ι und 4, auf die Ketten
über.
Die Stellung der Kettenscheiben a1 wird
nun durch einen Schlitten geregelt. Dieser Schlitten dl läuft auf den Gleitbetten d, welche
zu jeder Seite der Maschine angeordnet sind. Auf diesem Schlitten ist der winkelförmige
Ständer d2 befestigt, welcher mit seinem horizontalen
Arm ds, Fig. 1 punktirt, in eine kreisförmige Nuth der Nabe der Kettenscheibe
a1 greift und hierdurch die Stellung
dieser Scheibe auf der Welle α sichert.
Durch Verschiebung des Schlittens d1 wird
also auch die Lage der Kettenscheibe al auf der Welle α verändert.
Am Ende des Armes d3 ist ein Winkel e befestigt, an welchem eine Gabel e\ Fig. 4,
angeschraubt ist, in der ein Finger/schwingen kann (Fig. 1, 4 .und 9). Dieser Finger/, ist
an dem oberen Ende winkelförmig abgebogen (Fig. ι und 9) und an dieser Stelle mit einem
verstellbaren Kopfstück f1, Fig. 1 und 10,
versehen, welches so eingestellt wird, dafs es die Kante des Gewebes berührt, worauf der
Finger f durch das Gewicht seines unteren Endes in dieser Lage erhalten wird.
Dies untere Ende des Fingers ist T-förmig gestaltet (Fig. 9) und mit seitlichen Vorsprüngen
versehen, welche mit den Zähnen der Platte g (Fig. 2) in Berührung kommen, die an dem
Hebel g1 befestigt ist.
Um das sichere Eingreifen des Fingers / in die Zähne der Platte g zu veranlassen, ist
neben dem Hebel gl noch ein zweiter Hebel g2
angeordnet, der lose auf der den ersten Hebel ■ bethätigenden Welle sitzt.
Hebel g2 ist mit einer Reihe von dreikantigen Einschnitten (Fig. 4) ausgestattet, die
in ihrer Breite der Breite der Zähne der Platte g entsprechen, während der Vorsprung
an dem Ende des Fingers / in demjenigen Theil V-förmig gestaltet ist, welcher sich unter
den Hebel g2 erstreckt, so dafs er in die Einschnitte
desselben eingreifen kann.
Der Hebel g2 wird nun durch den. an dem
Hebel gl befestigten Knaggen g3 gehoben
(Fig. 4), welcher so eingestellt wird, dafs beim Niedergehen des Hebels g1 der Hebel g2 auf
das Ende des Fingers / fällt und denselben durch einen seiner Einschnitte festhält, ehe die
Platte g ihn berührt, infolge dessen der Finger/ unter einen der Zähne der Platte g zu liegen
kommt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Lage der arbeitenden Theile hat die Kante des Gewebes
c den Finger / so weit nach rechts gedrückt, dafs die Platte g an ihrem vierten
Zahn arretirt wird und der Hebel g1 die gezeichnete Lage beibehält.
Die Welle h regelt den Mechanismus zur Bewegung des Schlittens d\ der in solcher
Weise angeordnet ist, dafs, wenn die Platte g am vierten Zahn gehalten wird, der Schlitten
nach rechts ausgeschaltet wird.
Die Kettenscheiben α und Kette b werden
ebenfalls in dieser Richtung und um dieselbe Entfernung bewegt.
Hierbei ist der Drehpunkt e des Fingers /, Fig. 9, durch den Schlitten ebenfalls nach
rechts verschoben, so dafs, wenn die Kante des Gewebes in derselben Stellung wie bisher
auf der Schiene cl verbleibt, der Finger / in seinem oberen Theil nach links gedrückt wird.
Während des nächsten Hubes des Hebels gl fängt er dann die Platte g in ihrem dritten
Zahn (Fig. 7, Zahn 3), wobei keine Bewegung des Schlittens stattfindet und die Kettenscheibe
in ihrer Stellung verbleibt, bis die Kante des Gewebes wieder ihre Stellung auf der Schiene c1
verändert.
Wird der Finger/ so weit verschoben, dafs die Platte g im fünften Zahn gefangen wird,
, so wird der Schlitten um den doppelten Einheitsweg nach rechts bewegt, während beim
Eingreifen des Fingers in die Zähne 2, 1 die Platte g der Schlitten um einen bezw. um zwei
Einheitswege von der Mittelstellung nach links bewegt wird. Fig. 7 giebt also mit den Fig. 4
und 4a die Rechtsbewegung und die Fig. 4b die Linksbewegung an.
In dieser Weise folgt die Kettenscheibe a den Veränderungen in der Stellung der Kante
des Gewebes, während es sich über die Schiene c1 bewegt, und die Spitzen an den
Ketten greifen stets in der gleichen Entfernung von der Kante in das Gewebe.
Der Umschaltmechanismus des Schlittens, der, wie soeben beschrieben, durch die gezahnte
oder Stufenscheibe g geregelt wird, kann in. der verschiedensten Weise eingerichtet
sein und soll hier die einfachste Ausführungsform beschrieben werden.
, Die Welle h . ruht in den Lagern h' h% Fig. 2, die auf dem Schlitten d1 befestigt sind. An der Welle h ist der Hebel h3 befestigt, der mit einer Rolle Υ& in dem Bereich der Daumenscheibe i liegt, welche auf der Welle i1 festgekeilt ist. Die Welle i1 ist in den Ständern z"2 i3 gelagert und wird durch die Zahnräder k kl in Drehung versetzt, von denen Zahnrad kl durch die in dem Ständer k'6 gelagerte Schnurscheibe k2 seine Bewegung erhält. Die Schnur- oder Riemscheibe steht mittelst einer Schnur oder eines Riemens mit einem Vorgelege der Maschine in Verbindung. ·
, Die Welle h . ruht in den Lagern h' h% Fig. 2, die auf dem Schlitten d1 befestigt sind. An der Welle h ist der Hebel h3 befestigt, der mit einer Rolle Υ& in dem Bereich der Daumenscheibe i liegt, welche auf der Welle i1 festgekeilt ist. Die Welle i1 ist in den Ständern z"2 i3 gelagert und wird durch die Zahnräder k kl in Drehung versetzt, von denen Zahnrad kl durch die in dem Ständer k'6 gelagerte Schnurscheibe k2 seine Bewegung erhält. Die Schnur- oder Riemscheibe steht mittelst einer Schnur oder eines Riemens mit einem Vorgelege der Maschine in Verbindung. ·
Auf der Welle i sind ferner die beiden konischen Räder / Z1 (mit Kupplungszähnen auf
der Rückseite) lose aufgeschoben, sowie zwei besondere Kupplungshülsen m m\ Fig. 6, welche
sich auf einem festen Keil der Welle il verschieben
lassen und hierdurch nach Bedarf mit der Welle i1 verbunden werden können. Durch
die Federn m? m3 werden die Kupplungen
aufser Eingriff gehalten.
Das Kuppeln des einen oder des anderen Zahnrades m2 m3 und damit die Umkehrung
der Bewegung geschieht in folgender Weise:
Beide Zahnräder IP greifen in das Zahnrad
η ein, welches auf der Schraubenspindel n\ Fig. 2 und 6, befestigt ist, die in dem Lager n2
auf dem Schlitten ruht. Die Schraubenspindel n1 schiebt sich bei ihrer Drehung in
die Mutter 0, welche in dem am Maschinenbett d angeordneten Ständer o1 befestigt ist.
Sobald nun das eine oder das andere der Zahnräder IV das Zahnrad η dreht, dreht sich
auch die Spindel in der einen oder anderen Richtung und zieht dadurch den Schlitten dl
nach rechts oder nach links.
Der Eingriff der Kupplungshülsen m oder m1
in die Kupplungszähne der konischen Räder II1 wird durch die Hebel ρ ρ J bewirkt, die
auf der Welle h sitzen (Fig. 2, 5, 5 a, 5 b und 6).
Auf den Naben der Kupplungshülsen mm1
sind ferner die Doppeldaumen r r1 angeordnet, von denen der obere Theil r1 kürzer als der
untere Theil r ist und ersterer ungefähr die halbe Länge des letzteren besitzt.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung an Aufrahmmaschinen
zum Spannen der Gewebe, bei welcher eine der Bahnbreite entsprechende selbstthätige
Einstellung der Kettenführungsscheiben dadurch herbeigeführt wird, dafs
gegen die Kante des von den Führungsketten gespannt gehaltenen Gewebes sich ein schwingender Hebel ff) legt, dessen
durch die Gewebeleisten verursachten Bewegungen, unter Vermittelung eines Hebelwerkes,
ein auf einem Schlitten verschiebbares Wechselgetriebe beeinflussen, welches die oberen Kettenscheiben in derselben
Richtung und in der gleichen Entfernung verschiebt, in welcher sich der an der Kante des Gewebes anliegende Finger bewegt.
2. Zur Uebertragung der Bewegung des Fingers ff1) auf die Kettenscheiben :
a) ein auf der Welle (h) sitzender, mittelst Daumens (i) und des Armes fh3)
fortwährend angehobener und wieder herunterfallender Hebel (g1) mit einer
stufenförmigen Platte (g) am Ende, welcher beim Niederfallen mit einer der Stufen von dem unteren, knickenförmig
gestalteten Ende des entsprechend der jeweiligen Stoffbreite verschieden gestellten Hebels ff) aufgefangen
wird und somit veränderliche Schwingungen erfährt, durch welche mittelst der Einrücker (pp1)
ein Wechselgetriebe veranlafst wird, in einem oder anderem Sinne eine Schraubenspindel (n1) zu drehen, wodurch
die ganze auf einem Schlitten angeordnete Vorrichtung und mit ihr die Kettenscheibe (a1) so lange verschoben
wird, bis infolge dieser Verschiebung andere Stufen des Hebels fg1)
mit dem Querarm des Hebels ff) in Eingriff kommen und das Wechselgetriebe
wieder ausgerückt wird;
b) zur Verhinderung des Hinabgleitens des Hebels (f) von den Stufen des
Hebels (g1) ein lose auf der Welle fh) sitzender, am Ende gezahnter Hebel fg2),
welcher den Hebel ff) mittelst der Zahnung in seiner Lage erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64269C true DE64269C (de) |
Family
ID=338151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64269D Expired - Lifetime DE64269C (de) | Vorrichtung an Aufrahmmaschinen zum Spannen der Gewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64269C (de) |
-
0
- DE DENDAT64269D patent/DE64269C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH457514A (de) | Blattsortiervorrichtung | |
| DE64269C (de) | Vorrichtung an Aufrahmmaschinen zum Spannen der Gewebe | |
| DE2143130C3 (de) | Stofflegemaschine | |
| DE2559138C3 (de) | Weiche zur Verteilung von auf einer Fördereinrichtung zugeführten flachen Werkstücken auf zwei weiterfördernde Fördereinrichtungen | |
| DE112075C (de) | ||
| DE126719C (de) | ||
| DE149725C (de) | ||
| DE535867C (de) | Jacquardvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen | |
| DE200943C (de) | ||
| DE232783C (de) | ||
| DE121371C (de) | ||
| DE171570C (de) | ||
| DE122405C (de) | ||
| DE176556C (de) | ||
| DE229778C (de) | ||
| DE32537C (de) | Vorrichtungen an Schnellpressen zum Anlegen des Papiers, zum Auslegen der Drucke, sowie zum Langschneiden des Papiers | |
| DE11177C (de) | Maschine zum Abscheeren der Wolle und Haare von Fellen | |
| DE147129C (de) | ||
| DE80374C (de) | ||
| DE420809C (de) | Maschine zum Aufschneiden von Florgeweben | |
| DE169909C (de) | ||
| DE38510C (de) | Schneideapparat für elastische Stoffe | |
| DE218708C (de) | ||
| DE510823C (de) | Maschine zum Ausrecken und Aussetzen von Haeuten, Leder o. dgl. | |
| DE31588C (de) | Verfahren und Maschine zum Heften von gefalzten Bogen |