DEM0003846MA - Verfahren zur Herstellung von Lacken, besonders für die Feuchtöl-Technik - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lacken, besonders für die Feuchtöl-Technik

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DEM0003846MA
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oil technique
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Egon Dr. Meier
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Description

In der deutschen Patentschrift 741736 sind ausführlich die vier Gruppenmöglichkeiten zur Herstellung von Anstrichmitteln für die "Feucht-auf-Feucht"-Technik aufgezählt. Im Lackiersprachgebrauch bezeichnet man diese Verfahren auch als "Nass-auf-Nass"-Verfahren, weil der zweite und dritte Aufstrich schon aufgetragen werden kann, wenn der erste noch nass, d. h. noch nicht trocken ist.
Die erste Gruppe umfasst die sogenannten Spargrundierungsmittel, die durch schwammartig wirkende Zusätze hochmolekularer Seiten ein derartiges Anstrichverfahren ermöglichen. Die mit diesen Mitteln hergestellten Anstriche sind nicht wetterfest.
Die zweite Gruppe umfasst die faktisartigen, geschwefelten Öle.
Die dritte Gruppe verwendet dazu Öle, die bei 300° mit Luft geblasen sind.
Die vierte Gruppe, niedergelegt in der schweizerischen Patentschrift 150309, geht vom fertigen Standöl aus und bläst dieses bei niederen Temperaturen um etwa 130° mit Luft. Diese Standöle sind nicht wasserempfindlich, wie die der dritten Gruppe.
In der genannten deutschen Patentschrift 741736 wurde dieses letztere Verfahren noch dahingehend verbessert, dass statt der Standöle ölreiche Alkydharze angewandt wurden.
In einem weiteren Vorschlag wurde der Sauerstoff des Verfahrens gemäss der deutschen Patentschrift 741736 durch Schwefel ersetzt, indem man etwa 3% Schwefel bei niederen bis mittleren Temperaturen auf die Alkydharze, auch Tallölalkyde, und auch auf Vinylpolymerisate einwirken lässt.
In dem vorliegenden Verfahren werden nun beide Verfahren kombiniert, insofern als man es dem Schwefel überlässt, sich an Stellen anzugliedern, zu denen er die grösste Affinität hat, und dem Sauerstoff, sich an den verbleibenden Stellen anzulagern.
Es entstehen auf die Art Vernetzungen, welche die Wetterfestigkeit, Härte und Elastizität der mit den erzielten Lacken erhaltenen Filme sehr stark steigern.
Praktisch verfährt man so, dass man die Standöle oder Alkydharze oder die entsprechenden Mischungen oder die Polyvinylharze mit etwa 1-2% Schwefel, möglichst in kolloidaler benetzter Form bei etwa 110° behandelt und dann bei 130° mit Luft bläst.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Lacken, besonders für die Feuchtöl-Technik, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkydharze, auch Tallölalkyde, oder Polyvinylharze unter Zugabe einer geringen Menge eines mehrwertigen Alkohols, der die etwa wegdestillierende Phthalsäure auffängt, zunächst bei 110° mit 1-2% Schwefel möglichst in kolloidaler, benetzter Form und anschliessend bei etwa 130° mit Luft behandelt und darauf mit Verdünnungsmitteln versetzt.

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