DE9909C - Neuerungen, an Kies-Siebmaschinen - Google Patents

Neuerungen, an Kies-Siebmaschinen

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Publication number
DE9909C
DE9909C DENDAT9909D DE9909DA DE9909C DE 9909 C DE9909 C DE 9909C DE NDAT9909 D DENDAT9909 D DE NDAT9909D DE 9909D A DE9909D A DE 9909DA DE 9909 C DE9909 C DE 9909C
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DE
Germany
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gravel
frame
hooks
box
drains
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Active
Application number
DENDAT9909D
Other languages
English (en)
Original Assignee
GRANER, Strafsenbau-Inspektor, und J. OTT, Strafsenmeister, in Biberach (Württemberg)
Publication of DE9909C publication Critical patent/DE9909C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/286Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens with excentric shafts

Landscapes

  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (4)

1879. Klasse 19. GRANER und JOSEF OTT in BIBERACH (Württemberg). Neuerungen an Kies-Siebmaschinen. Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1879 ab. Die Maschine besteht aus folgenden Theilen:
1. Rahmengestell mit vier Füfsen, zwei Längsrahmen und den nöthigen Querverbindungen, sämmtliches aus Winkeleisen cOnstruirt.
2. Triebwerk mit Handkurbel, Zahnradübersetzung, Kurbel zur Bewegung des Schüttelwerks und Schwungrad.
3. Schüttelwerk. Dasselbe besteht aus:
a) dem Kasten A B von Eisenblech. Die Seitenwände sind ungleich hoch construirt, und zwar ist diejenige auf der Seite der Handkurbel höher als die andere, wodurch ein leichteres Einwerfen des Materials ermöglicht wird, ohne dafs ein Ueberwerfen des Materials stattfindet;
b) den Kies- und Sandgittern. Dieselben liegen mit den Schmalseiten auf an den Rahmen befestigten AVinkeln und werden durch Haken C C an den Kasten befestigt und können nach Bedürfnifs ausgewechselt werden. Das obere Gitter ist stärker geneigt als das uutere;
c) Aufhängung des Kastens. Der Kasten wird auf der beim Triebwerk befindlichen Seite von zwei Stahlfedern D und auf der entgegengesetzten Seite von zwei in Scharnieren beweglichen Armen EE getragen.
4. Kies- und Sandabläufe. Es sind drei Abläufe angebracht:
a) für grobe Geschiebe FG. Entsprechend dem oberen weitmaschigen Gitter ist dieser Ablauf der oberste und am weitesten ausladende. Unter demselben befindet sich:
b) der Kiesablauf HJ. Diese beiden Abläufe bestehen aus je zwei Theilen, wovon die hinteren unbeweglich auf das Rahmengestell befestigt sind, die vorderen dagegen mit einander verbunden und in Scharnieren beweglich sind. Dieselben können mittelst eines Hebels K gehoben und in senkrechter Stellung durch einen in das Rahmengestell eingreifenden Haken L festgehalten werden;
c) die Sandabläufe MN. Dieselben sind unter dem Schüttelwerk einander schief gegenüberstehend und in Scharnieren beweglich angebracht. Unterhalb hängen sie mittelst Haken O an einer in dem Rahmengestell befestigten gebrochenen Welle P. Durch Aushängen der Haken können die Abläufe vollständig herabgelassen und geöffnet werden, so dafs man unmittelbar an das untere Kiesgitter gelangen kann. Sind die Haken eingehängt, so können durch Drehung der Welle die beiden Abläufe gehoben und die Oeffhung zwischen denselben geschlossen werden.
Der Betrieb der Maschine geschieht vermittelst der Handkurbel und die Uebersetzung setzt das Schüttelwerk in BeAvegung; das rohe Material wird eingeworfen, die groben Geschiebe laufen oben ab, der Kies fällt auf das zweite Gitter, durch welches der Sand hindurchfällt, während der Kies durch den Kiesablauf abgeht. Unter den Abläufen werden zur Aufnahme der Materialien drei Schubkarren aufgestellt. Ist einer dieser Karren gefüllt, so wird der betreffende Ablauf gehoben, wodurch weiteres Ablaufen des Materials gehindert ist. Der Karren wird sofort ausgewechselt und der Ablauf wieder geöffnet, so dafs die Maschine ununterbrochen fortarbeiten kann.
Patent-AνSPRUch:
Bei Kiessiebmaschinen die Anordnung bezw. Aufstellung des Schüttelwerkes in Verbindung mit Federn und beweglichen Armen, sowie die Construction der verstellbaren Abläufe.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745184C (de) * 1940-08-30 1944-02-29 Friedrich Stuebbe Maschine zum Aufrauhen von Platten aus nichtmetallischem Werkstoff

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