DE29203C - Rost mit schwingenden Stäben - Google Patents

Rost mit schwingenden Stäben

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DE29203C
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Germany
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grate bars
swinging bars
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DENDAT29203D
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Original Assignee
CH. MARTIN in Paris
Publication of DE29203C publication Critical patent/DE29203C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/08Revolving-grates; Rocking or shaking grates the bars being rocked about their longitudinal axes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
CH. MARTIN in PARIS. Rost mit schwingenden Stäben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1884 ab.
Bekanntlich erfordern die Feuerungen grofser Kessel, Puddelöfen etc. sehr sorgfältige Ueberwachung und Bedienung, wenn einerseits das Feuer in der erforderlichen Weise unterhalten und andererseits durch zu häufige Störungen desselben kein Verlust an Brennmaterial eintreten soll. Man hat aus diesen Gründen Roste mit oscillirenden Stäben construirt, welche mechanisch die Luftzuführung zum Brennmaterial begünstigen und unterhalten sollen.
Alle bisher angewendeten Roste dieser Art haben jedoch den Fehler, dafs trotz ihrer Beweglichkeit die Verschlackung und Verstopfung des Herdes eintritt und alsdann durch langes und häufiges Oeffnen der Feuerthür (behufs Säuberung des Herdes) bedeutende Verluste an entwickelter Wärme entstehen.
Die Construction des auf beiliegender Zeichnung dargestellten Rostes bezweckt die theilweise mechanische Säuberung des Herdes von Schlacke und klebrigem Schmutz und aufserdem die vollständige Befreiung des Herdes von den der Verbrennung schädlichen Theilen durch Herausnehmen einzelner Roststäbe, ohne dafs das Oeffnen der Feuerthür erforderlich wird.
Fig. ι ist die Vorderansicht des Rostes,
Fig. 2 zeigt den Grundrifs desselben,
Fig. 3 stellt einen Roststab mit seiner Lagerung B B' und Bewegungsvorrichtung dar.
Die theilweise Säuberung des Herdes wird durch die Anordnung der seitlichen Roststäbe erzielt; die letzteren sind so gelagert, dafs die Oberkanten ihres konischen Theiles a1 in einer nach der Mitte des Herdes geneigten schiefen Ebene liegen. Aufserdem werden alle Roststäbe von zwei zahnstangenartigen Traversen G und G1 so in schwingende Bewegung versetzt, dafs je zwei benachbarte Stäbe stets in entgegengesetzter Richtung oscilliren, so dafs sich ihre Theile ay einander nähern oder von einander entfernen. Durch diese Bewegung wird ein allmäliges Zerquetschen des Brennmaterials und ein successives Gleiten desselben nach der Mitte des Herdes erzielt.
Die gröberen, nicht zerquetschbaren Theile des Brennmaterials gelangen daher allmälig auf die mittleren, horizontal angeordneten Roststäbe. Um den Herd an dieser Stelle befreien zu können, sind die betreifenden Roststäbe so angeordnet, dafs man sie herausnehmen kann, ohne die Feuerthür zu öffnen.
Um die Herausnehmbarkeit der mittleren Roststäbe zu ermöglichen, hat der Erfinder dem Rostbalken B die dargestellte eigenthümliche Form gegeben, Fig. 1. Dieser Rostbalken trägt die seitlichen, schräg angeordneten Stäbe in halbrunden, nach oben offenen Lagern. Für die mittleren Stäbe aber sind die halbrunden Lager unten offen und oben geschlossen, so dafs der Rostbalken das ganze Profil a a' a a' dieser Stäbe frei läfst und man diese in horizontaler Richtung herausziehen kann. Die unteren seitlichen Wangen der eiförmigen Oeffnungen K in dem Theil B" des Rostbalkens dienen zur theilweisen Unterstützung der bezüglichen Stäbe; die letzteren ruhen aber aufserdem noch auf einem mit bogenförmigen Einschnitten versehenen und um einen Zapfen c' drehbaren Hebel C, der auf einen Vorsprung D, Fig. 1, des Rostbalkens gelegt werden kann. Der wegnehmbare Hebel c ersetzt also den unterhalb
der mittleren Roststäbe ausgesparten Theil des Rostbalkens B.
Die Zahnstangen G G' müssen so mit Aussparungen versehen sein, dafs sie das Herausziehen der horizontal angeordneten Stäbe nicht verhindern.
Die Zahnstange G' steht mit den Roststäben i,
3, 5 . . ., die Zahnstange G mit den Stäben 2,
4, 6 ... im Eingriff. Die Stäbe 2, 4, 6 ... sind mit Aussparungen U für die freie Bewegung von G' versehen. Die Stäbe 1, 3, 5 ... haben die entsprechenden Aussparungen für die freie Bewegung von G.
Die Bewegung wird den Zahnstangen von der Kurbelscheibe .S mitgetheilt, und zwar kann man verschiedene Geschwindigkeiten erzielen, je nachdem man die Pleuelstange Q mit den Zapfen r1 r" r'" r"" verbindet. Die Pleuelstange Q theilt ihre Bewegung dem Hebel L mit, welcher auf der in F und F' gelagerten Welle R befestigt ist. Auf R ist ein Muff m festgekeilt, dessen Zapfen η in die Zahnstange G' greift und der mittelst der Zapfen n" und n' und des Bügels ο mit der Zahnstange G in Verbindung steht.
Die gewölbten Wände H schliefsen den Herd nach den beiden Seiten und nach hinten ab; diese Wände können mit kleinen Luftzuführungskanälen / versehen sein.

Claims (3)

P ATENT-Ansprüche: An einem Rost mit schwingenden Roststäben:
1. Die Anordnung zweier Zahnstangen GG1, die mittelst eines Hebelmechanismus, der Welle R und der Theile m η η' η" und ο gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung bewegt werden und je zwei benachbarte Roststäbe in entgegengesetzte Schwingungen versetzen.
2. Die schräge Anordnung der seitlichen Roststäbe.
3. Der Rostbalken BB" in Verbindung mit dem wegnehmbaren, als Rostträger dienenden Hebel c.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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