DE84028C - Schüttelrost - Google Patents

Schüttelrost

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Publication number
DE84028C
DE84028C DE189584028D DE84028DA DE84028C DE 84028 C DE84028 C DE 84028C DE 189584028 D DE189584028 D DE 189584028D DE 84028D A DE84028D A DE 84028DA DE 84028 C DE84028 C DE 84028C
Authority
DE
Germany
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shaft
thumb
grate
group
lever
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Expired
Application number
DE189584028D
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Fitz-Michael Mulready
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Individual
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Publication of DE84028C publication Critical patent/DE84028C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • F23H7/10Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding rocking about their axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Schüttelrost.
Der durch das Haupt-Patent geschützte Schüttelrost soll in der Weise verbessert werden, dafs für die inneren Enden der auf- und abbewegten Roststäbe eine Führung, welche seitliche Bewegungen verhindert, sowie eine während der Bewegung wirksame Unterstützung geschaffen wird. Zu diesem Zwecke ist unter den inneren Enden der Roststäbe und quer zu diesen eine Welle mit schräg aufwärts, und zwar abwechselnd nach vorn und hinten, gerichteten Flügeln oder Nasen zur Unterstützung der abwechselnd zwei Gruppen angehörigen Stäbe angeordnet. Da je eine Gruppe der Stäbe durch die Daumen gleichzeitig in derselben Richtung bewegt, und zwar mit den hinteren Enden angehoben wird, so vermag die andere Gruppe mittelst des durch ihr Gewicht auf die eine Gruppe der stützenden Nasen ausgeübten Druckes die Nasenwelle so zu drehen, dafs auch die andere Gruppe der Nasen in Berührung mit den steigenden Enden der ersten Stabgruppe bleibt. Es entsteht auf diese Weise, eine schwingende Bewegung der Nasenwelle, welche noch durch Antrieb von aufsen her, z. B. durch eine auf der Daumenwelle angeordnete Excentervorrichtung gesichert werden kann. Um die inneren Stabenden so zu führen, dafs sie nicht zur Seite gedrängt werden können, ist je zwischen zwei auf einander folgenden Nasen eine Rippe angebracht oder die Enden der Stäbe sind unten convex, die Nasen aber oben concav gestaltet, so dafs beide in einander greifen.
Wenn die schwingende Nasenwelle von aufsen angetrieben wird, so kann man auch den Antrieb der Stäbe durch Daumen ganz fortlassen. Ferner kann man die selbstständig angetriebene oder nur durch die Stäbe bewegte schwingende Nasenwelle auch in Verbindung mit einer die Daumenwelle ersetzenden beliebigen anderen Antriebsvorrichtung für die Auf- und Abbewegung der Roststäbe benutzen.
Eine zweite Verbesserung betrifft die weitere Ausbildung des Daumenantriebes der Roststäbe. Um das Niedersinken der Stäbe nicht ausschliefslich der Wirkung der Schwerkraft zu überlassen, ist unterhalb der Daumenwelle eine schwingende Hebelwelle angeordnet, welche durch besondere Daumen von der . Daumenwelle aus jedesmal dann eine Theildrehung in der einen Richtung erhält, wenn die zur Bewegung der Roststäbe dienenden Daumen von diesen abgeglitten sind und infolge davon mittelst eines durch ihre ganze Länge gehenden Hebels die Stäbe wieder zum Sinken bringt, worauf die Einwirkung der Daumen auf die andere Gruppe der Stäbe den Hebel und seine Welle wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückführt.
Fig. ι, 2 und 3 stellen einen senkrechten Längsschnitt, eine Vorderansicht und einen
waagerechten Schnitt durch den Schüttelrost dar.
Fig. 4 bis 6 und 7 bis 9 zeigen die beiden Ausfuhrungsformen der schwingenden Welle, nämlich mit Rippen zwischen den Nasen und mit ausgehöhlten Nasen, in gröfserem Maafsstabe.
In Fig. 10 ist die Daumenwelle mit der Hebelwelle ebenfalls in gröfserem Maafsstabe gezeichnet.
Die schwingende Welle C ist mit den nach hinten gerichteten Nasen C1 und den nach vorn gerichteten Nasen C2, den Endzapfen C3 und den Zwischenrippen C4 (Fig. 4 bis 6) ausgestattet. Die auf dem gemeinsamen Drehzapfen B (Fig. 1) aufliegenden Roststäbe A treten mit ihren vorderen Verlängerungen A1 zwischen die Daumenwelle D und die Hebelwelle F. Die Daumen D1 heben durch Herunterdrücken der Enden A1 abwechselnd die eine und die andere Gruppe der Roststäbe an, während die Daumen -D2 die Hebelwelle F so drehen, dafs die Enden A1 wieder ihren höchsten, die eigentlichen Roststäbe A also ihren niedrigsten Stand" erhalten. Ein Rechen E verhindert Verschiebungen der Roststabenden A1 in seitlicher Richtung.
Die seitlichen Feuerplatten Q. sind hohl und besitzen an ihren vorderen Enden Eintrittsöffnungen für Luft, welche dem Aschenfall entnommen wird, und münden mit ihrem hinteren Ende in einen vor der Feuerbrücke gelagerten pultähnlichen Hohlkörper Q.1, durch dessen Austrittsöffhung sich die vorgewärmte Luft den Feuergasen beimischt und die Verbrennung derselben vervollständigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Ausführungsform des im ersten Anspruch des Patentes Nr. 80142 gekennzeichneten Feuerungsrostes, bei welcher die inneren Enden der Roststä'be, je nachdem sie der einen oder anderen entgegengesetzt bewegten Gruppe angehören, auf nach vorn oder hinten gerichteten Nasen einer schwingenden Welle (C) aufliegen, welche letztere entweder durch den Druck der jeweilig sinkenden Gruppe oder durch besonderen Antrieb in einer schwingenden Bewegung erhalten wird.
  2. 2. Eine Ausfuhrungsform des im ersten und zweiten Anspruch des Patentes Nr. 80142 gekennzeichneten Feuerungsrostes, bei welcher unter der Daumenwelle eine Hebelwelle (F) angeordnet ist, welche von ersterer durch besondere Daumen (D'2) nach dem durch die Daumen (D1) bewirkten Herunterdrücken der vorderen Roststabenden um so viel gedreht wird, dafs ein sich längs der Welle erstreckender Hebel, unter die Stabenden greifend, dieselben wieder in ihre höchste Lage bringt, worauf die Hebelwelle durch die alsdann sinkenden Enden der anderen Stabgruppe in ihre ursprüngliche Stellung zurückgedreht wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE189584028D 1894-07-24 1895-05-29 Schüttelrost Expired DE84028C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE80142X 1894-07-24

Publications (1)

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DE84028C true DE84028C (de) 1895-11-16

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ID=60660625

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DE189584028D Expired DE84028C (de) 1894-07-24 1895-05-29 Schüttelrost

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