DE337690C - Wanderrost mit Stauvorrichtung zum Anstau des Brenngutes - Google Patents
Wanderrost mit Stauvorrichtung zum Anstau des BrenngutesInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H11/00—Travelling-grates
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Description
- Wanderrost mit Stauvorrichtung zum Anstau des Brenngutes. Bei Wanderrosten, bei denen am Ende des Rostes eine im wesentlichen senkrecht zur Rostbahn gerichtete Stauvorrichtung angeordnet ist, schiebt sich der ankommende Brennstoff vor dieser Stauvorrichtung zu einem Wall zusammen, der um so dichter wird, je länger das Stauen andauert. Man hat derartige Stauvorrichtungen schon ausweichend gemacht, so daß sie bei Überschreiten eines gewissen Staudruckes nachgeben und die angesammelten Brennstoffrückstände nach hinten vom Rost abwandern lassen. Zwecks vollständiger Ausbrennung dieser Rückstände hat man die Stauvorrichtung auch schon mit Luftspalten versehen. Das starke Zusammenschieben des Brennstoffes vor der Stauvorrichtung hat den Nachteil, daß die Dichte dieser Brennstoffanhäufung sehr groß wird, und daß dadurch die Luftdurchlässigkeit immer geringer wird. Infolgedessen wird die Wirksamkeit der Luftspalte in der Stauvorrichtung zum Teil wieder aufgehoben, so daß die Ausbrennung des Brennstoffes eine unvollkommene wird.
- Nach der Erfindung werden diese Übelstände dadurch behoben, daß mittels einer besonderen Vorrichtung durch die Stauvorrichtung hindurch oder -unter derselben hinweg der angestaute Brennstoff aufgerührt wird, so daß sich sein Gefüge lockert und die Luft durch die Öffnungen der Stauvorrichtung wider eintreten kann. Dabei ist es zweckmäßig, diese Lockerungsvorrichtung durch die Luftöffnungen der Stauvorrichtung hindurchgreifen zu lassen, damit nach ihrer Zurückziehung die Luft tiefe Kanäle findet, die in den Brennstoff hineinreichen und ihr den-Zutritt erleichtern.
- Die Art einer solchen Lockerungsvorrichtung hängt von der Art der Stauvorrichtung ab. Ist die Stauvorrichtung schwingend ausgebildet, z. B. als schwingendes Pendel, so kann man die Lockerungsvorrichtung am einfachsten in der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellten Form ausbilden. Fig. z ist ein Querschnitt eines Staupendels mit Lockerungsvorrichtung; Fig. 2 ist eine Vorderansicht desselben. Das Pendel a, welches in beliebiger Weise befestigt sein kann, dreht sich - um seine Aufhängeachse b und setzt dem von links ankommenden Brennstoff einen bestimmten, seiner Belastung entsprechenden Widerstand entgegen. In dem Pendel sind Luftzuführungsöffnungen c von beliebiger Gestalt angeordnet, und es können durch diese Luftzuführungsöffnungen entsprechend geformte Eisen d hindurchgeführt werden, die fest auf der Welle b sitzen, während die Pendel lose auf derselben Welle hängen. Im normalen Betrieb sind die Lcckerungseisen d nach hinten ausgeschwungen und werden von Zeit zu Zeit entweder von Hand oder mechanisch von einem beliebigen Antrieb aus durch die Pendel hindurch in den Brennstoffanstau hineingedrückt.
- Man kann auch bei derartigen Pendeln die Luftzuführungsöffnungen als Schlitze nach unten durchführen, wie das in Fig. 2 bei c' punktiert angedeutet ist; dann ist es möglich, die Lockerungsvorrichtungen als gerade Stangen, die vorn einen der Höhe dieses Luftschlitzes entsprechenden Haken tragen, auszubilden und sie in horizontaler Richtung verschiebbar zu machen.
- In den Fig. 3, q. und 5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Die zum Einführen in den Anstau bestimmten Stangen f sind auf einem horizontalen Vierkanteisen g um Zapfen drehbar angeordnet. An den hinteren Enden sind die Stangen f mit einer Querstange h wiederum durch Zapfen verbunden.
- Das Vierkanteisen ist mittels zweier Hebel k aufgehängt und von außen schwenkbar. Mittels des schwenkbaren Vierkanteisens werden die Stangen f in den Anstau hineingestoßen und aus ihm wieder herausgezogen. Durch Seitwärtsbewegung der Stangen k lasen sich dann (wie aus Fig. 5 ersichtlich) die Stangen f so umlegen, daß sie an. dem Vierkanteisen g dicht anliegen, damit sie in hochgeschwenkter Lage des Vierkanteisens g den Weg der Schlacke und Asche in keiner Weise behindern.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderrost mit Stauvorrichtung zum Anstaü des Brenngutes und Lufteinlaßspalten in derselben, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Lufteinlaßöffnungen eine Lockerungsvorrichtung für das angestaute Brenngut hindurchgreift.
- 2. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei pendelnd aufgehängter Stauvorrichtung, die Lockerungsvorrichtung an der Pendelachse befestigt ist.
- 3. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnd aufgehängte Stauvorrichtung am unteren Ende Luftzuführungsschlitze trägt, durch welche gerade oder hakenförmige Lockerungsvorrichtungen in gerader Richtung hindurchbewegt werden. q..
- Wanderrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden oder hakenförmigen Lockerungsvorrichtungen unter der angehobenen Stauvorrichtung hindurch in den Anstau hineingreifen.
- 5. Wanderrost nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die geraden oder hakenförmigen Lockerungsvorrichtungen auch in seitlicher Richtung schwenkbar sind.
- 6. Wanderrost nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lockerungsstangen in der Ruhestellung an» der Stange, welche ihre Drehzapfen trägt, anliegen.
- 7. Wanderrost nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lockerungsstangen durch eine von außen zu betätigende Stange gemeinsam bewegt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337690T | 1919-09-02 |
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| DE337690C true DE337690C (de) | 1921-06-04 |
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|---|---|---|---|
| DE1919337690D Expired DE337690C (de) | 1919-09-02 | 1919-09-02 | Wanderrost mit Stauvorrichtung zum Anstau des Brenngutes |
Country Status (1)
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|---|---|
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1919
- 1919-09-02 DE DE1919337690D patent/DE337690C/de not_active Expired
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