DE462908C - Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von Wanderrosten - Google Patents
Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von WanderrostenInfo
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- DE462908C DE462908C DEST41955D DEST041955D DE462908C DE 462908 C DE462908 C DE 462908C DE ST41955 D DEST41955 D DE ST41955D DE ST041955 D DEST041955 D DE ST041955D DE 462908 C DE462908 C DE 462908C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H11/00—Travelling-grates
- F23H11/18—Details
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Description
Bei Wanderrosten benutzt man zum Abschluß falscher Luft am Rostende vielfach
unterteilte Pendel, die von oben auf den Rost herabhängen und je für sich vor der ankommenden
Schlacke ausweichen können. Wenn die Schlacke des Brennstoffes leicht fließt, so bilden sich am Rostende häufig große
Schlackenkuchen, die gänzlich luftundurchlässig sind, so daß der in ihnen noch enthaltene
Brennstoff mangels Luftzufuhr nicht ausbrennen kann. Dies ist besonders dann schädlich, wenn der Rost sehr stark belastet
ist und wenn man die Brennstoffrückstände am Rostende anstaut, um sie vollkommen
auszubrennen.
Nach der Erfindung wird der Brennstoff am Rostende von Zeit zu Zeit durch Bewegung
der Rostabschlußklappen erschüttert und zusammengeschoben, so daß er immer
ao wieder aufgebrochen und dadurch luftdurchlässig
gemacht wird. Die Bewegung der Luftabschlußklappen wird dadurch erzielt, daß dieselben einzeln oder gruppenweise von
außen angehoben und dann fallen gelassen werden, so daß sie schlagartig auf den angehäuften
Brennstoff fallen und diesen dadurch erschüttern. Dieses Anheben der Rostabschlußpendel
kann von der Rostbewegung abgeleitet werden, so daß die Vorrichtung selbsttätig arbeitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel im Längsschnitt des hinteren Rostendes
dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung, während
Abb. 2 einen waagerechten Schnitt und Ansicht von oben darstellt.
Am hinteren Rostende befindet sich eine Reihe der an sich bekannten Staupendel a,
die hier durch ein Gewicht b belastet sind, welches auf einer Schiene c läuft, die ihrerseits
um die Achse d drehbar ist. Im regelmäßigen Betrieb werden die Pendel α durch
das Gewicht b nach unten gedrückt und durch die von e herkommende Schlacke angehoben,
wobei die Schlacke dann zwischen den Pendein und der Rostbahn / nach hinten austritt.
Der hintere Arm der einen zweiarmigen Hebel bildenden Schiene c wird durch Ouereisen
g, die auf Hebelarmen oder Daumen h sitzen, in regelmäßigen Zwischenräumen
herabgedrückt. Die Hebelarme h sind auf der Welle« befestigt, die ihrerseits durch eine
Kette It von der hinteren Rostachse m aus gedreht wird. Durch Herunterdrücken des hinteren
Endes der Schiene c wird das vordere 55 ■ Ende und mit ihm das Pendel α gehoben, welches
durch das Zwischenglied η mit der Schiene c in Verbindung steht. Nachdem das
Ouereisen g die Schiene c losgelassen hat, fällt das Pendel unter der vollen Einwirkung
des Gewichtes b und seines Eigengewichtes auf die Brennstoffanhäufung zurück, die sich
vor ihm befindet. Dieser kräftige Schlag bricht die zusammengebackenen Brennstoff-
teile auseinander, so daß die ganze Anhäufung gelockert und damit luftdurchlässig
wird. Die Quereisen g können in der verschiedensten Weise angeordnet werden, z. B.
so, daß die Pendel nacheinander angehoben werden oder daß immer abwechselnd ein Pendel auf der einen Seite und dann ein
Pendel auf der anderen Seite angehoben wird oder daß schließlich die Pendel, wie das
ίο in der Zeichnung dargestellt ist, gruppenweise
angehoben werden.
Die dargestellte Ausführung zeigt nur ein Beispiel der Verwirklichung des Erfindungsgedankens; es ist klar, daß man andersartige
Pendel durch gleichwertige Mittel ebenfalls anheben und herunterfallen lassen kann. Das
Wesentliche ist, daß der Brennstoff am Rostende, gleichgültig, ob er angehäuft ist oder
ob er ohne Anstau abgeführt wird, durch das Herunterfallen der Abschlußklappen dauernd
erschüttert und dadurch gebrochen wird.
Claims (2)
1. Schürvorrichtung für das hintere Ende von Wanderrosten mit Luftabschlußpendeln
am Rostende, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabschlußpendel zeitweise einzeln oder gruppenweise von
außen angehoben werden, worauf sie unter dem Einfluß des Eigengewichts oder einer besonderen Gewichtsbelastung
gegen den Brennstoff zurückschlagen.
2. Schürvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die AbscMußpendel mittels
eines Zwischengliedes mit einem zweiarmigen Hebel in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren
Arm des Hebels (c) eine Welle (?) mit Daumen (h) angeordnet ist, die beim Umlauf
der Welle (i) entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung von Schienen
(g) das hintere Ende des Hebels (c) zeitweise herabdrücken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST41955D DE462908C (de) | 1926-12-19 | 1926-12-19 | Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von Wanderrosten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST41955D DE462908C (de) | 1926-12-19 | 1926-12-19 | Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von Wanderrosten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE462908C true DE462908C (de) | 1928-07-19 |
Family
ID=7464091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST41955D Expired DE462908C (de) | 1926-12-19 | 1926-12-19 | Schuervorrichtung fuer das hintere Ende von Wanderrosten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE462908C (de) |
-
1926
- 1926-12-19 DE DEST41955D patent/DE462908C/de not_active Expired
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