DE608912C - Vorrichtung zur Beschickung mehrerer Gaserzeuger - Google Patents

Vorrichtung zur Beschickung mehrerer Gaserzeuger

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DE608912C
DE608912C DEH131005D DEH0131005D DE608912C DE 608912 C DE608912 C DE 608912C DE H131005 D DEH131005 D DE H131005D DE H0131005 D DEH0131005 D DE H0131005D DE 608912 C DE608912 C DE 608912C
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DE
Germany
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fuel
bucket elevator
gas generators
chute
main chute
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DEH131005D
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Humboldt Deutzmotoren AG
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Humboldt Deutzmotoren AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beschickung mehrerer Gaserzeuger Es ist bekannt, zur selbsttätigen Regelung der Beschickung von Gaserzeugern o. dgl. Zellenräder zu verwenden, deren Antriebsmotor durch einen Fühlhebel, gegen den die Brennstoffsäule im Schacht drückt, ein- oder ausgeschaltet wird. Die Zuführung des Brennstoffes erfolgt dabei in der Regel durch ein Becherwerk, das gleichzeitig mit der Zellenschleuse ein- oder ausgeschaltet wird. Ferner ist eine mechanische Beschickungsvorrichtung für mehrere Feuerungen bekannt, die mit Holzabfällen u. dgl. betrieben werden, bei der der Brennstoff durch Hosenrohre der Feuerung zugeführt und in der Hauptrutsche sowie den Hosenrohren schwingend bewegte und schleusenartig wirkende Klappen angeordnet sind zu dem Zweck, den Brennstoff stoßartig in die Feuerungen einfallen zu lassen und gleichzeitig einen luftdichten Abschluß nach oben zu gewährleisten. Diese Einrichtung bewirkt eine vollständig gleichmäßige und zwangsläufige Zuführung-des Brennstoffs zu beiden Feuerungen.
  • Die vorliegende Erfindung löst dagegen die Aufgabe, bei mehreren unabhängig voneinander arbeitenden Gaserzeugern mit selbsttätiger Aufnahme des Brennstoffs entsprechend dem verschiedenen Gasverbrauch eine Vorrathaltung des Brennstoffs in den Zuführungsschurren zu bewirken, so daß trotz verschiedenster Belastung jeder Gaserzeuger nach Bedarf den notwendigen Brennstoff entnehmen kann.
  • Die neue Einrichtung besteht darin, daß die Beschickung wie bei Feuerungsanlagen bekannt über abgezweigte Schurren erfolgt, die in ununterbrochener Verbindung mit der gemeinsamen Hauptschurre stehen, wobei die Zuführung des Brennstoffs durch ein Becherwerk geschieht, das in Abhängigkeit von der Füllung der Häuptschürre gesteuert wird.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. r in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Abb.2 in Vorderansicht gezeigt, während Abb.3 eine vergrößerte Darstellung des Zellenschleusenantriebs darstellt.
  • In der Zeichnung bezeichnet a die Gaserzeuger, die in der Regel in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind. Über jedem Generator befindet sich eine Zellenschleuse b, der der Brennstoff durch das Becherwerk c und die Schurre d zuströmt. In dieser Schurre ist eine Klappe e angeordnet, die durch den anfallenden Brennstoff, wie aus Abb. 2 ersichtlich, zur Seite gedrückt werden kann. Dabei hebt sich ihr äußerer, mit einem Gegengewicht versehener Arm von einem Anschlag f ab und unterbricht damit den Antriebsstrom für den Motor g, der mit einem Riemen h das Becherwerk c treibt. Verringert sich die Brennstoffsäule oberhalb der Klappe e, so fällt der äußere Arm dieser Klappe wieder abwärts, berührt den Anschlag f und schaltet den Motor wieder-ein.
  • Die Zellenschleuse b wird derart elektrisch gesteuert, daß die die Umdrehung des Zellenrades veranlassende Sperrklinke elektrisch angehoben oder eingeklinkt wird. Dementsprechend ist auf der Welle.p der Schleuse ein Sperrad o aufgekeilt, in das eine Klinke n eingreifen kann. Diese Klinke sitzt in Schwingarmen m, die von einer Stoßstange l in schwingende Bewegung versetzt werden. Der Antrieb der Stange l erfolgt durch den Motor k, der auch die Antriebsstangen i für den Drehrost treibt.
  • Im Schacht jedes Generators befindet sich ein Fühlhebel u, der durch die Brennstoffsäule entgegen dem Gewicht v nach außen gedrückt wird. Ist der Schacht gefüllt, so legt sich der Gegengewichtshebel v gegen einen Anschlag w und schließt damit einen Stromkreis, in dem der Hubmagnet q liegt. Dieser zieht den Anker t an und hebt damit durch den Bügel s die Klinke n an, die sonst durch die Feder y und den Hebel x in das Sperrad o gedrückt wird. Die Klinke schwingt somit so lange frei, bis die Brennstoffsäule im Schacht entsprechend gesunken und den Fühlhebel u so weit freigegeben hat, daß der Stromkreis bei w unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Beschickung mehrerer Gaserzeuger, deren Aufgabe selbsttätig gemäß dem Brennstoffverbrauch in jedem Gaserzeuger und unabhängig voneinander geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung wie bei Feuerungsanlagen bekannt über abgezweigte Schurren erfolgt, die in ununterbrochener Verbindung mit der gemeinsamen Hauptschurre stehen, wobei die Zuführung des Brennstoffs durch ein Becherwerk geschieht, das in Abhängigkeit von der Füllung der Hauptschurre gesteuert wird. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Becherwerkes in der Hauptschurre ein Fühlhebel oder eine Klappe angeordnet ist, die durch die Brennstoffsäule in der Schurre entgegen einem Gewicht oder einer Feder nach außen gedrückt wird und in ihren Endstellungen den Antrieb des Becherwerkes ein- bzw. ausschaltet.
DEH131005D 1932-03-10 1932-03-10 Vorrichtung zur Beschickung mehrerer Gaserzeuger Expired DE608912C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840294C (de) * 1939-07-21 1952-05-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Selbsttaetig beschickter Gaserzeuger mit einem den verbrauchten Brennstoff nachfuellenden Becherwerk
DE1038974B (de) * 1953-08-12 1958-09-11 Rwk Rhein Westfael Kalkwerke Vorrichtung an Schachtoefen, insbesondere zum Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840294C (de) * 1939-07-21 1952-05-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Selbsttaetig beschickter Gaserzeuger mit einem den verbrauchten Brennstoff nachfuellenden Becherwerk
DE1038974B (de) * 1953-08-12 1958-09-11 Rwk Rhein Westfael Kalkwerke Vorrichtung an Schachtoefen, insbesondere zum Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit od. dgl.

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