DE696258C - Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln - Google Patents

Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln

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DE696258C
DE696258C DE1937H0153571 DEH0153571D DE696258C DE 696258 C DE696258 C DE 696258C DE 1937H0153571 DE1937H0153571 DE 1937H0153571 DE H0153571 D DEH0153571 D DE H0153571D DE 696258 C DE696258 C DE 696258C
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scales
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carding
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Expired
Application number
DE1937H0153571
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English (en)
Inventor
Anton Hellgartner
Josef Pfanzelt
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln Die Erfindung bezieht sich auf eine. Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln, bei welchem das die Waage beschickende Steiglattentuch mittels eines elektromagnetisch gesteuerten Gesperres ein- und -ausgerückt wird, dessen Stromkreis von der Waage geschaltet wird.
  • Bei bekannten Selbstauflegern mit Neigungswaage ist der Waagarm durch Gestänge mit der Sperrvorrichtung des Steiglattentuches verbunden. Dadurch wird der Waagarm in seinem freien' Pendeln äußerst behindert. Der größte Nachteil besteht aber darin, daß nach erfolgter Abschaltung des Steiglattentuches dieses während der Wiegeperiode nicht mehr zum Laufen gebracht werden kann, wenn die Abschaltung lediglich durch das Fallgewicht. großer Wollflocken verursacht worden ist, das Sollgewicht jedoch noch nicht erreicht ist. Infolgedessen fallen die abgewogenen Wollmengen verschieden aus und ergeben sich infolgedessen Ungleichmäßigkeiten im Vorgarn.
  • Es ist auch ein Selbstaufleger mit Neigungswaage bekannt, bei welchem die Sperrvorrichtung für das Steiglattentuch elektromagnetisch gesteuert wird. Bei dieser bekannten Ausführung soll aber der Elektromagnet nur das Steiglattentuch auf schnellstem Wege ausschalten. Die Steuervorrichtung ist dabei so angeordnet, daß der Waagarm in seinem freien Pendeln behindert ist. Auch ist ein Nachliefern von Wolle bei Untergewicht nicht möglich.
  • Demgegenüber unterscheidet sich nun der Selbstaufleger mit Neigungswaage nach der Erfindung dadurch, daß die Waage so aufgehängt ist, daß sie während des Abwiegens frei auf und ab pendeln und dabei den Stromkreis des das Steiglattentuch stillsetzenden und freigebenden elektromagnetischen Gesperres so lange wiederholt schließen -und öffnen kann, bis das Sollgewicht des Fasergutes erreicht ist, und dann das Gesperre bis zur vollendeten Entleerung,der Waage eingeschaltet hält.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die dauernde Verriegelung des Steiglattentuches erst dann eintritt, wenn der Waage die volle Fasergutmenge zugeführt worden ist. Hat sich die Waage nur unter der Wirkung des Fallgewichtes großer Flocken gesenkt, dann wird das Steiglattentuch nur vorübergehend gesperrt, da die Waage wieder hochsteigt und dabei das elektromagnetische Gesperre ausschaltet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Selbstauflegers nach der Erfindung dargestellt.
  • Das Sperrad i des Steiglattentuches wird wie bisher in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung bewegt. Lediglich das ihm gegenüber auf der Welle angebrachte Exzenter mit einer Erhöhung wird durch ein Exzenter 2 mit drei Erhöhungen 3, 4, 5 (vgl. Abb. 2) ersetzt. Dieses geschieht aus folgendem Grunde Wie aus nachfolgendem ersichtlich ist, vollführt die Waage gegen Ende ihrer Belieferung bei 6 ein stetiges Aus- und Einschaltern des elektrischen Stromes und eine mittels des Elektromagneten 7 erfolgende Sperrung bzw. Freigabe des Sperrades i. Würde man nun das Exzenter nicht durch den in Abb. 2 dargestellten ersetzen, so ginge unweigerlich Zeit verloren, bis die auf dem Exzenter gleitende Rolle die Erhöhung erreicht, während bei der Exzenterscheibe mit den drei Erhöhungen 3, 4, 5 eine fast sofortige Mitnahme des Exzenters und damit des Steigl,attentuches erfolgt. Hauptgrund für diese Auswechslung ist, daß während der zur Verfügung stehenden Zeit vom Einsetzen der Lieferung bis zur Entleerung der Waage ein sicheres Nachfüllen der Waage gewährleistet wird. 8 stellt die Waagschale mit den zu öffnenden Klappen 9 und i o dar. i i ist der im Lager i2 drehbare Waagbalken mit den Ausgleichsgewichten 13 und 14 und dem bei 15 senkrecht verstellbaren Kontaktbolzen 16. Dieser trägt an seinem oberen Ende eine Kontaktspitze. Über dieser steht das Kontaktblech 17a des Winkelhebels 17. Der Winkelhebel ist bei 18 drehbar gelagert. Unmittelbar unter dem Drehpunkt ist ebenfalls ein elektrischer Kontakt i9. Dieser besteht aus der am Winkelhebel 17 angebrachten Spitze 20 und dem ihm gegenüberstehenden Kontaktblech 21 mit zusammendrückbarer Feder. 22 stellt einen Anschlagwinkel dar. Bei 23 ist drehbar die Verbindungsstange 24 angebracht, welche die Drehbewegung des Exzenterhebels 2 5 in der durch den Pfeil angegebenen Richtung auf den eben erwähnten Winkelhebel 17 überträgt und diesen folglich entgegen dem Uhrzeigersinne verschwenkt. Der Exzenterhebe125 wird wie bisher durch ein von der Maschine angetriebenes Exzenter betätigt. Er drückt bei der Entleerung der Waage durch die schon erwähnte Drehbewegung in Pfeilrichtung mittels des Bolzens 26 und der Hebel 27, 28 die Klappeng und io auseinander. Gleichzeitig erfolgt natürlich auch ein Niederdrücken der ganzen Waage, was eine Aufwärtsbewegung des Waagarmes i i auf der linken Seite hervorruft. Um diese Bewegung möglich zu machen, wird der Winkelhebel 17 durch die schon früher erwähnte Verbindungs. Stange 24 verschw enkt. Der Waagbalken x i mit dem Kontaktbolzen 16 kann nun ungehindert in die Höhe gehen. 7 stellt einen Elektromagneten dar. über dessen einer Polfläche ist die Platte des Sperrhebels 3o. Der Sperrhebel selbst ist bei 31 drehbar gelagert und wird bei stromlosem Magnet von der Zugfeder 32 links nach oben gezogen, so daß also die Sperrklinke 33 das Sperrad i freigibt. 34 35, 36 stellen die Übertragungshebel für die eben erwähnte Bewegung des Sperrhebels 30 nach dem Auffangblech 37 dar. 38 ist, schematisch dargestellt, der Abstreifer, welcher die Wolle von dem Steiglattentuch wegnimmt.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Wir beginnen mit einem neuen Waagespiel. Der Elektromagnet 7 ist stromlos, die Zugfeder 32 hält den Sperrhebel in Freigabestellung. Das Sperrad i kann sich drehen und die Belieferung der Waage beginnt somit. Das Auffangblech37 hat sich nämlich durch die Bewegung des Sperrhebels 3o senkrecht eingestellt, so daß also die durch den Abstreifer abgekämmte Wolle ungehindert in die Waagschale 8 fällt. Durch die dadurch hervorgerufene Vermehrung des Gewichts in der Waage wird der Kontaktbolzen 16 mit seiner Spitze allmählich gehoben, bis diese -schließlich das Kontaktblech 17a des Winkelhebels 17 berührt. .Durch diese Berührung wird der aus der Zeichnung ersichtliche Stromkreis geschlossen. Der Elektromagnet 7 zieht infolgedessen die gegenüberstehende Platte des Sperrhebels 3o an. Damit greift die am Sperrhebel 3o befestigte Sperrklinke in das Sperrad i ein, und die Belieferung der Waage setzt aus. Dadurch wird gleichzeitig das Auffangblech 37 geschlossen, so daß nachfolgende Wolle nicht mehr in die Waage fallen kann. Hat nun die Waage ihr für das betreffende Vorgarn erforderliches WolIgewicht in Wirklichkeit noch nicht erreicht, sondern ist nur durch das Fallgewicht der Wollflocken der Kontakt geschlossen worden, so geht der Waagbalken i i infolge der Ausgleichsgewichte 13 -und i ¢ wieder zurück. Dadurch wird der vorher geschlossene Stromkreis wieder unterbrochen, und die Zugfeder 32 zieht den Sperrhebe13o in Freigabestellung, das Auffangblech öffnet sich, das Sperrrad i dreht sich, die Belieferung der Waage setzt von neuem ein. Dieses Spiel vollzieht sich so oft, bis bei erreichtem Sollgewicht der in der Waage vorhandenen Wolle ein stetiges Berühren zwischen Kontaktspitze des Bolzens 16 und- dem Kontaktblech 17a erfolgt. Der Stromkreis ist also dauernd geschlossen, der Elektromagnet zieht fortwährend die Platte an, und das Sperrad i wird in Ruhestellung gehalten. Dies dauert so lange, bis der Exzenterhebe125 durch ein Exzenter in Pfeilrichtung bewegt wird. Die Entleerung der Waage beginnt. Durch den bei der Bewegung des Exzenterhebels 25 verursachten Druck auf die mit den Klappen 9 und io verbundenen Hebel 27, 28 wird gleichzeitig ein Niederdrücken der ganzen Waage hervorgerufen. Diesem stünde durch das Berühren der Kontaktspitze des Bolzens 16 mit dem Kontaktblech 17a ein Hindernis entgegen, aber durch die Verbindungsstange 24, welche diese Bewegung auf den Winkelhebel 17 überträgt, wird gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Waage der Winkelhebel oben nach links verschwenkt. Somit ist der Weg nach oben für die Waage freigegeben. Eine Folge dieser Freigabe ist ein Unterbrechen des Stromkreises. Dieses muß aber verhindert. werden, damit das Sperrad i nicht weiterlaufen kann, -und zwar geschieht dies durch den zusammendrückbaren Federkontakt i9. Der Stromkreis wird, bevor -er bei 17a unterbrochen wird, an dieser Stelle geschlossen. Es ist somit eine Drehbewegung des Sperrades i während der Entleerung der Waage ausgeschlossen.
  • Die Waage hat sich entleert, der Exzenterhebel 25 geht zurück, die Klappeng und io schließen sich, durch die Ausgleichsgewichte 13, i q. ,geht die Waage wieder in die Anfangsstellung zurück, der elektrische Stromkreis wird an beiden .Kontaktstellen geöffnet, der Magnet läßt den Sperrhebel los, das Auffangblech öffnet - sich, das Sperrad i kann sich wieder drehen -und ein neues Spiel der Waage kann beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln, bei welchem das die Waage beschickende Steiglattentuch mittels eines elektromagnetisch gesteuerten Gesperres ein- und ausgerückt wird, dessen Stromkreis von der Waage geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage so aufgehängt ist, daß sie während des Abwiegens frei auf und ab pendeln und dabei den Stromkreis des das Steiglattentuch stillsetzenden und freigebenden. elektromagnetischen Gesperres so lange wiederholt schließen und öffnen kann, bis das Sollgewicht des Fasergutes erreicht ist, 'und dann das Gesperre bis zur vollendeten Entleerung der Waage eingeschaltet hält.
DE1937H0153571 1937-11-09 1937-11-09 Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln Expired DE696258C (de)

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