DE446522C - Schuetzenauswechselvorrichtung fuer selbsttaetige Webstuehle - Google Patents

Schuetzenauswechselvorrichtung fuer selbsttaetige Webstuehle

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DE446522C
DE446522C DET31819D DET0031819D DE446522C DE 446522 C DE446522 C DE 446522C DE T31819 D DET31819 D DE T31819D DE T0031819 D DET0031819 D DE T0031819D DE 446522 C DE446522 C DE 446522C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenauswechselvorrichtung für selbsttätige Webstühle. Gegenstand der Erfindung ist eine Schützenauswechselvorrichtung für sogenannte selbsttätig arbeitende Webstühle.
  • Der Zweck dieser Erfindung ist, ein sicheres Auswechseln der Schützen auch bei solchen Webstühlen zu gewährleisten, die mit erhöhter Tourenzahl laufen. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die vorderen und hinteren Wände, die einen Schützenkasten bilden, von einem gemeinsamen Schwingarm getragen und beide zur gleichen Zeit angehoben werden, sobald ein Schützen über die Führungsplatte gefördert wird, die vor der Vorderwand des Schützenkastens angeordnet ist. Die Vorder- und Rückwände sind dann so eingerichtet, daß sie selbsttätig und gleichzeitig bei der Beendigung des Schützenauswechselvorganges geschlossen werden. Auf diese Weise kann gemäß der Erfindung das Auswechseln der Schützen schnell und glatt und mit einer zuverlässigen Genauigkeit ausgeführt werden.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht.
  • Abb. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. i, die aber die beweglichen Teile in der Stellung zeigt, wenn der Schützen ausgewechselt wird.
  • Abb. 3 ist eine Vorderansicht eines Teiles der Lade.
  • Der Schützenbehälter 2 ist auf dem Webstuhlgestell i angeordnet, und vor ihm sitzt ein Schützeneindrücker 3 zum Eindrücken des untersten im Behälter z gelagerten Schützens. Dieser Eindrücker 3 gleitet in einer Führung 4.. Ein Ende des Eindrückers 3 ist mittels eines Senkers 5 an einem Arm 6 angelenkt, der auf einer im Gestell i drehbar gelagerten Welle 7 sitzt. Auf dieser Welle 7 sitzt ferner ein sich nach abwärts erstreckender Arm 8, der an einer Aufnehmerstange 9 angelenkt ist. Durch eine sich nach abwärts erstreckende Stange 12 ist ein Hebel 13 mit dein mittleren Teil der Stange 9 verbunden. Das andere Ende des Hebels 13 sitzt auf einer Drehachse 14, die drehbar im Rahmen i gelagert ist. Die Achse 14 ist mit dem Schußfühler derart verbunden, daß sie sich in der Pfeilrichtung dreht wenn der Schußfaden bricht oder die Spule leer wird.
  • Auf der Lade 15 sitzen ferner Lager 16, in denen Drehzapfen 17 gelagert sind, die schwingende Arme 18 tragen. Diese schwingenden Arme 18 tragen die Schützenkastenvorderwand ig und die Schützenkastenrückwand 2o, die in Übereinstimmung mit der schwingenden Bewegung der Armei 8 gehoben oder gesenkt werden sollen. Die erwähnten Vorder- und Rückwände ig und 2o bilden einen Schützenkasten, der außerdem noch eine Deckelplatte 21 hat und auf der Lade 15 gelagert ist. Eine geneigte Führungsplatte 22 sitzt vor der Vo:#derwand i9, und eine Führungsplatte 23 ist schwingbar auf der Lade angeordnet. Die letztere Platte 23 kann in eine wagerechte Stellung gebracht werden, um so mit der Platte 22 zusammen als Führung für den auszuwechselnden Schützen zu dienen.
  • Die schwingenden Arme 18 werden gewöhnlich durch die Wirkung von Spiralfedern 24 nach abwärts gezogen, die um den Lagerzapfen 17 gewickelt sind, so daß die Vorder-und Rückwände ig und 2o, gewöhnlich in der in Abb. i gezeigten Schließstellung festgehalten werden.
  • Die untere Führungsplatte 23 ist schwingbar durch Drehzapfen 25 in Lagern 26 gelagert, und ihr vorderes Ende wird gewöhnlich durch eine Feder 27 nach abwärts gezogen, so daß die Führungsplatte 23 gewöhnlich in geneigter Stellung gehalten wird. Wenn durch den Eindrücker 3 ein Schützen über die Führungsplatte ?3 geschoben wird, so dreht sich diese Platte 23 um ihre Drehzapfen 25 in die wagerechte Stellung in die gleiche Ebene wie die Schützenbahn 28.
  • An der Rückwand 2o ist eine Tragstange 29 befestigt, die eine Aufnehmerschiene 30 trägt. Auf den Ladenstelzen ro sitzt ein Anschlagar. Wie in Abb.2 gezeigt ist, wird der ausgeworfene Schützen von der unteren Kante der Rückwand 2o, der oberen Kante der Schiene 30 und der Vorderseite des Anschlages 31 festgehalten.
  • Wenn der Schußfaden reißt oder die Spule leer wird, so wird die Drehachse 14 durch Abfühlen in der Pfeilrichtung gedreht, wodurch die Stange 9 durch den Hebel 1ß und die Stange 12 nach aufwärts gedreht wird. Wenn sich die Lade 15 in der Vorwärtsbewegung befindet, so kommt der mit Rasten versehene Ansatz rr, der an den Ladenstelzen ro befestigt ist, in Eingriff mit der Aufnehmerstange 9, und diese Bewegung wird auf den Schützeneindrücker 3 durch den unteren Arm 8, den oberen Arm 6 und den Senker 5 übertragen. Der Eindrücker 3 wird dann den unteren Schützen aus dem Behälter 2 ausstoßen, der dann, durch die Führungsplatten 22 und 23 geführt, nach rückwärts gedrückt wird und, die Vorderwand entgegen der Wirkung der Federn 24 nach oben schiebend, in den Schützenkasten gelangt. Wie aus Abb. 2 ersehen werden kann, wird zur gleichen Zeit und in Übereinstimmung mit der Vorderwand r9 die Rückwand 20 gehoben, so daß der leergelaufene Schützen in bekannter Weise durch den neu ankommenden Schützen S' herausgedrückt und auf der Vorder- und Rückseite durch den Anschlag 31 und den neuen Schützen S' und auf der Ober- und Unterseite von der unteren Kante der Rückwand 2o und durch die Aufnehmerschiene 3o gehalten wird. Nachdem der neue Schützen S' vollständig in den Schützenkasten eingetreten ist, fallen die Vorder- und Rückwände r9 und 20 unter der Wirkung der Federn 24 nach abwärts, so daß die Teile wieder in die in Abb. r gezeigte Stellung gelangen.
  • Bei vielen sogenannten selbsttätigen Webstühlen muß die Geschwindigkeit verringert werden, um die wirksame Arbeit der Schützenauswechselvorrichtung zu sichern.
  • Diesem Übelstand ist durch diese Erfindung abgeholfen, wonach da die Rückwand 2o in Übereinstimmung mit der Vorderwand r9 gehoben wird, der Schützen schnell und mit dem geringsten Widerstand ausgewechselt «erden kann, wodurch gleichzeitig der Kraftaufwand für das Schützenauswechseln verringert wird. Die Erfindung kann daher bei jedem mit großer Schnelligkeit arbeitenden Stuhl verwendet und der Schützen sicher und schnell ausgewechselt werden. Bei der neuen Einrichtung wird der verbrauchte Schützen aus dem Schützenkasten mit dern geringst möglichen Widerstand ausgeworfen und beim Niederfallen der Rückwand 2o weiterbefördert, wobei er auf der Vorderuni Rückseite von dein neu eingetretenen Schützen und dem Anschlag 31 und auf der oberen und unteren Seite durch die untere Kante der Rückwand 2o und die Aufnehmerschiene 3o gehalten und folglich vor jeder Beschädigung geschützt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schü:tzenauswechselvorrichtung für selbsttätige Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützenkastenvorderwand (r9) und die Schützenkastenrückwand (2o) an einem gemeinsamen Schwingarm (r8) angeordnet sind und das Anheben beider durch den Ersatzschützen erfolgt.
  2. 2. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß eine untere Führungsplatte (23) auf der Lade angeordnet ist, welche zusammen mit der Führungsplatte (22) vor der Schützenkastenvorderwand als Führung für den nach dem Schützenkasten hingeschossenen Schützen dient.
  3. 3. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Lade angeordnete Führungsplatte (23) schwingbar gelagert ist und gewöhnlich in einer geneigten Stellung gehalten wird, wobei diese Führungsplatte (23) in die gleiche Ebene wie die Schützenbahn oder der Boden des Schützenkastens geschwungen wird, sobald ein Schützen auf sie auftritt. q.. Schützenauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützenkastenrückwand (20) eine Aufnehmerschiene (30) trägt, die von einer Tragstange (29) gehalten ist, so daß der ausgeworfene Schützen zwischen dieser Aufnehmerschiene (30), der Unterkante der Schützenkastenrückwand und einem an der Ladenstelze befestigten Anschlag (3 r) gehalten wird.
DET31819D Schuetzenauswechselvorrichtung fuer selbsttaetige Webstuehle Expired DE446522C (de)

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