DE166510C - - Google Patents

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DE166510C
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shooter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 166510 KLASSE 86 c.
Schützenauswechselung.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Auswerfen der gebrauchten Schützen bei Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechselung.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß außerhalb des Schützenkastens an der Ladenbahn ein verstellbarer, weichenartig wirkender Auswerfer vorgesehen ist, welcher im gegebenen Augenblick den
ίο Schützen, noch bevor er in den Schützenkasten eintritt, von der Ladenbahn abgleiten läßt und außer Wirksamkeit setzt. Die Anbringung des Auswerfers außerhalb des Schützenkastens hat den Vorteil, daß es nicht erforderlich ist, an dem Schützenkasten selbst Einrichtungen vorzusehen, wie dies die Aufklappbarkeit des Schützenkastenbodens mit sich bringt, daß die Lage des Schützens im Schützenkasten und seine Bremsung keinerlei Beeinträchtigung erfährt, und daß die Wirkung des leicht zugänglichen Auswerfers sich gut beobachten läßt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigten Fig. 1 die linke Ladenseite in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 eine Vorderansicht der linken Ladenseite, während Fig. 3 eine Oberansicht von Fig. 2 veranschaulicht.
Die mit dem Rietblatt A1 ih üblicher Weise ausgerüstete Lade A trägt vor dem Schützenkasten D einen verstellbaren, weichenartig wirkenden Auswerfer E, welcher gewöhnlich eine solche Lage einnimmt, daß er das ordnungsmäßige Einlaufen des Schützens in den Schützenkasten nicht behindert. An der Vorderseite der Lade ist eine Platte E[ drehbar gelagert, welche unterhalb des Drehzapfens einen Schlitz e2 (Fig. 2 und 3) aufweist. In diesen Schlitz greift das hakenförmige Ende h eines am Brustbaum A2 drehbaren Hebels H, wobei jedoch der Haken h beim gewöhnlichen Gang des Stuhles durch den Schlitz der Platte E1 frei hindurchtritt und die Lage derselben nicht beeinflußt. Ist die Schußspule beinahe leer oder reißt der Faden, dann wird durch Drehung einer Stange G und der dadurch bewirkten Verstellung eines Armes g, welcher gewöhnlich auf das bogenförmige Ende hl des Hebels H drückt, der letztere derart frei, daß er nach abwärts fällt und beim Rückschwingen der Lade die Platte E1 mit Bezug auf die erstere verstellt. Das obere Ende der Platte E1 bringt dann unter Vermittlung eines Schiebers e3 oder durch ein über Rollen oder dergl. entsprechend geführtes Zugstück den Auswerfer E in die aus Fig. ι und 3 ersichtliche Lage, so daß der Schützen, welcher im Begriff steht, in die linke Schützenkastenseite einzulaufen, von dem Auswerfer abgelenkt wird und auf eine geneigte Bahn f eines Bleches F gelangt, um in einen bereitstehenden Kasten zu gleiten.
Die erforderliche Verstellung der Stange G
erfolgt von der Gabel w aus, welche beim Ausbleiben des Schußfadens einen Mitnehmer N mit dem Schußwächterhammer W kuppelt, demzufolge dieser unter Vermittlung eines Armes gl die Stange G eine teilweise Drehung ausführen läßt.
Die Verstellung der Platte E1 kann auch gleichzeitig dazu benutzt werden, das Hebelwerk, welches das Einführen eines neuen
ίο Schützens bewirkt, entsprechend einzustellen. Die Platte bringt zu diesem Zweck einen kurbelartigen Hebel K derart zum Ausschwingen, daß er das vordere Ende eines Hebels M in die Ladenbahn gelangen läßt.
Die Lade wird demzufolge bei ihrem Vorwärtsschwingen unter Vermittlung der Hebel Mm einen Schieber C durch einen Spulenbehälter bewegen, wodurch der unterste Schützen mitgenommen wird und seitlich durch die von den Platten d dl begrenzte Öffnung d~ in den Schützenkasten gelangt. Der Schützen drückt dabei gegen die kurvenförmigen Lappen b b1, und die untere Platte d gibt unter Überwindung der Federn d3 nach, um nach dem Einführen des Schützens in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt zu werden. Das Einführen eines Schützens könnte aber auch in irgend einer anderen geeigneten Weise erfolgen ; die dargestellte Ein-
richtung ist nur der Übersichtlichkeit halber erläutert worden.
Statt den Auswerfer auf der Ladenbahn zu verstellen, könnte derselbe auch im gegebenen Moment aus einer entsprechenden Öffnung der Bahn heraustreten. In diesem Falle würde der Auswerfer, obgleich er auch wie eine Weiche wirkt, nicht weichenartig ausschwingen, sondern könnte geradlinig geführt werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Auswerfen der Schützen für Webstühle mit selbsttätiger Schützenauswechselung, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schützenkasten ein weichenartig wirkender Auswerfer (E) angeordnet ist, welcher beim Fehlen des Schußfadens vom Schuß fadenwächter in die Bahn des Schützens eingestellt wird, so daß er von der Lade abgleitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ladenbahn seitlich von dem Schützenkasten ein ausschwingbarer, weichenartig wirkender Auswerfer (e) vorgesehen ist, welcher gewöhnlich eine solche Lage einnimmt, daß er das ordnungsmäßige Einlaufen des Schützens in den Schützenkasten nicht behindert, vor jeder Schützenauswechselung aber vom Schußfadenwächter aus seitlich verstellt wird und den Schützen vor dem Einlauf in den Kasten ablenkt und von der Ladenbahn gleiten läßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder Schützenauswechselung von dem Schußwächter aus eine an der Lade drehbare Platte (E1) mit einem unabhängig von der Lade drehbar gelagerten Hebel oder dergl. (H) gekuppelt wird, wodurch bei der Rückwärtsschwingung der Lade der Auswerfer (E) von der Platte (E1) in die Bahn des Schützens eingestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087089B (de) * 1952-04-18 1960-08-11 Emile Achille Butin Vorrichtung zum Auswerfen der leeren Webschuetzen fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087089B (de) * 1952-04-18 1960-08-11 Emile Achille Butin Vorrichtung zum Auswerfen der leeren Webschuetzen fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung

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