DE183268C - - Google Patents

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DE183268C
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coil
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Slavntum oca dia iiiez(ici\an $α I c ι ι l'ci»η I *.
ßriippc S>~iS'i
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183268 -. KLASSE 86 c. GRUPPE
ALBERT BRIOT in PARIS.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche. Webstühle, bei denen in bekannter Weise nach Ablauf einer Spule eine neue von vorn her in den Schützen hineingeschoben wird, sobald die Lade sich in die Anschlagstellung bewegt. Die von vorn in den Schützenkasten und den Schützen eintretende volle Spule drängt zugleich in bekannter Weise die leere Spule nach hinten aus dem
ίο Schützen heraus.
. Die Spule wird in bekannter Weise . einem feststehenden Spulenbehälter entnommen und legt sich in einen Zubringer ein, der bei fehlendem Schuß und Wirkung der Schußgabel in den Bereich der Lade schwingt. Dann schwingt der Zubringer wieder nach oben in die senkrechte Lage zurück und nimmt eine neue Spule aus dem'Behälter auf. Wirkt der Schußwächter gleich zweimal nacheinander, so. stellt sich der Stuhl ab, damit der Inhalt des Behälters nicht erschöpft wird.
Der Schützen hat zur Aufnahme der Spulenspindel eine vierflügelige Klemmfeder, ■ welche eine richtige Lagerung des mit Q'uerrippen versehenen Spindelkopfes bewirkt. Der Faden läuft von der Spule zur Spitze der hohlen Spindel, durch die Spindel hindurch und tritt an dem Kopf aus.. Wird eine Spule ausgestoßen, so hört der Zusammenhang mit dem Schützen gänzlich auf.
Ist der Schützen nicht an der richtigen Stelle in seinem Kasten angekommen, so bewirkt ein Sicherheitshebel am Zubringer, daß.' die Spule aus dem Bereich der Lade herausgehoben wird. Dadurch wird Bruch von Maschinenteilen vermieden.
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Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Spulenbehälters und des darunter befindlichen Zubringers. ■ Fig. 2 gibt die Vorderansicht des Behälters mit den Stützhebeln-für die Spulen. Fig. 3 zeigt das Traggestell desselben im Grundriß. Fig. 4 zeigt die Anordnung der ganzen Auswechselvorrichtung im Webstuhl bei Wirkung des Schußwächters in Seitenansicht. Fig. 5 und 6 zeigen Teile zur Abstellung des Stuhles, wenn der Schützen nicht richtig im Kasten liegt. Fig. 7, 8 und 9 zeigen die Spulenspindel in mehreren Ansichten. Fig. 10, 11 und 12 zeigen die Klemmfeder im Schützen für die Spulenspindel in mehreren Ansichten. Fig. 13 zeigt einen Teil der Vorrichtung zum Abstellen des Stuhles, wenn der Schußwächter zweimal gleich nacheinander wirkt. Fig. 14 zeigt die Führung des Spindelkopfes im Zubringer. Fig. 15 zeigt einen Schnitt durch den Schützenkasten und Schützen im Grundriß. Fig. 16 zeigt Schützenkasten, Zubringer und Schußwächter im Grundriß in größerem Maßstabe. Fig. 17 zeigt die Gleitplatte am Schützenkasten in Vorderansicht in größerem Maßstabe. Fig. 18 zeigt die Wirkung der Gleitplatte am Schützenkasten auf den Sicherheitsfinger, den Zubringer und Ausrücker. Fig. 19 zeigt die Verbindung des Schußwächters mit der Welle des Zubringers in Seitenansicht in größerem Mäßstabe.
Auf dem Traggestell, welches mit dem Stuhl fest verschraubt ist und dessen beide senkrechten Arme 4 durch einen Querriegel 104.verbunden sind (Fig. I, 2. und 3), ruht der Spulenbehälter in bekannter Weise fest.
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auf. Dieser hat eine U-förmige Führung io für die Spitzen der Spulenspindeln und eine glatte Schiene no für die Längsschlitze der Spindelköpfe (Fig. i). Der Spulenbehälter' kann durch Auflegen eines Rahmens verlängert werden, der genau paßt und durch einen vollen ersetzt wird, sobald er leer geworden ist. Der Spulenbehälter liegt auf 'der dem Scliußwächter entgegengesetzten Stuhl-
seite. .
Quer über die Breite des Stuhles reicht eine Welle 3, die. in dem festen Traggestell 4 des Behälters endigt und an der anderen Seite durch den Scliußwächter beeinflußt wird.
Unterhalb des Behälters sitzt auf der Welle 3 der Zubringer lose, der aus zwei Armen 6 besteht, die durch den Riegel 7 verbunden sind.. Der rechte Arm des Zubringers (Fig. 1) trägt am Drehpunkt die Kupplungshälfte 5', welche in der auf Welle 3 festgeschraubten Kupplungshälfte S liegt und durch eine Feder 20 ah S angedrückt , wird. Zwischen beiden Klauen 5 und 5' ist ein gewisser Spielraum vorhanden, um dem Zubringer auch eine kleine Bewegung unabhängig von der Welle 3 zu gestatten, .wenn z. B. Ausrückung'·-des Stuhles, erfolgt. Jeder Arm 6 des Zubringers hat am Ende eine kleine Aushöhlung, in welche sich die Spulenspindel einlegen kann (Fig. 16 und 18). An jedem Arm sitzt ferner ein Druckdaumen 9, der durch eine Blattfeder angepreßt wird und die Spulenspindel leicht festhält. Der rechte Arm 6 des Spulenträgers hat ein Böckchen 8 mit einer Rippe 14, welche entsprechend der Schiene HO gestaltet ist und zur Aufnahme des Spindelkopfes dient (Fig. 1 und 14). Dadurch ist ein Verdrehen der Spulenspindel unmöglich gemacht.
Bei gewöhnlichem' Gang des Stuhles steht der Zubringer aufrecht unter dem Spulen-. behälter, wobei sich die unteren Arme der Druckdaumen 9 gegen die am Traggestell des Spulenbehälters festsitzenden Lagerböcke 13 anlehnen. Dadurch geben die Druckdaümen 9 die Enden der Zubringerarme 6 frei und die unterste Spule des Behälters kann in den Zubringer hineinfallen.
■ Wenn der Zubringer später unter Einfluß des Schußwächters abwärts bewegt wird und in die wagerechte Lage kommt, gehen die Stützhebel 11 (Fig. 2 und 4), die in.Böcken 13 des festen Riegels 104 gelagert sind, durch den Druck der Federn 12 etwas nach hinten. Dadurch schließen die Stützhebel 11 den Behälter ab und tragen die in demselben befindlichen Spulen, während sie beim Hochgang des Zubringers wieder zurückweichen und die Spulen freigeben.
Die Spindeln 50 zur Aufnahme der Kopfspulen sind röhrenförmig, sie haben Federn 51 zum Halten der Spulen und am Ende einen dicken, mit Kerben versehenen Kopf 52. In den Kopf ist in der Längsrichtung eine Nut 53 eingeschnitten (Fig. 5 und 9), die zur Führung der Spindel auf der Schiene 110 des Behälters und der Rippe 14 des Zubringers dient. Ein Verdrehen der Spindel 50 ist daher nicht möglich, und die flache Seite des Kopfes 52 wird dem Schützen dargeboten. Die Spulen werden wie gewöhnlich von außen abgezogen, der Faden läuft dann aber oben in die Spitze der hohlen Spindel 50 ein und durch diese hindurch, worauf er am Spindelkopf 52 aus der Röhre austritt. Dieses Fadenende wird irgendwie am Behälter befestigt. Eine weitere Führung des Fadens im Schützen durch Haken oder Augen besteht nicht. Der Schützen 54 enthält als einziges Mittel zum Festhalten der Spule eine vier flügelige Klemmfeder, deren Flügel a, a',b, V (Fig. io, H und 12) in beliebiger Weise miteinander verbunden und durch Schrauben c im Schützen befestigt sind. Der Kopf 52 der Spulenspindel schiebt sich zwischen die Flügel b, V, er drängt die leere Spindel heraus und setzt sich (Fig. 12) zwischen den vier Flügeln fest. Die Flügel a, a' erleichtern dabei das Herausdrücken der leeren Spindel, sobald diese bis zu ihrer Mitte herausgedrängt ist, da sie wieder zusammenzugehen suchen. Die neu eingesetzte Spule wird vollständig in der Mitte des Schützens gehalten, während die heraüsgestoßene Spindel und deren Fadenende keinen Zusammenhang mehr mit dem Schützen hat. .
Der Schußgabelhebel 30, der die Gabel 33 trägt, ist durch. Stange· 31 und Hebel 32 (Fig. 4, 16 und 19) mit der Welle 3 verbunden, die an der anderen Stuhlseite den Zubringer trägt. War die Gabel 33 be} vorhandenem Schußfaden ausgehoben, so bleiben die Teile 30,31,32 (Fig. 19), sowie Welle 3 in der Ruhelage und der Zubringer steht aufrecht unter dem Behälter. Fehlt aber der Schuß, so wird der Haken der Gabel 33 vom Hammer 34 erfaßt und dieser bewegt den Hebel 30, Teile 31 und 32 nach vorn, Stange 3 dreht sich und der Zubringer schwingt in die wagerechte Lage herab, um dem Schützen ■ eine neue Spule darzubieten (Fig.-4).
Der Schützen 54 ist in bekannter Weise vorn und hinten offen, ebenso hat die Schützenkastenvorderwand 1 eine öffnung für den Durchgang der vollen Spule und die Schützenkastenzunge 2 einen Schlitz für den Durchgang der leeren, herausgestoßenen Spule. Zunge f beeinflußt den Stecher und hält den Schützen fest.
Die neue Spule kann nur dann eingelegt werden, wenn der Schützen richtig in seinem Kasten angekommen ist. An der Vorderwand des Schützenkastens befindet sich ein
Schieber i8 (Fig. 5, 6 und 16), der mit dem Treiber i8' in Verbindung steht und durcheine Feder 19 stuhleinwärts gezogen wird. Der linke Arm 6 des Zubringers hat einen bei yj drehbaren Sicherheitshebel 15. Wenn nun der Schützen verdreht oder nicht weit genug in den Kasten gekommen ist, so stößt beim Vorschwingen der Lade das Holz des
_ Schützens oder der Schieber 18 an den Sicher-
to heitshebel 15 und treibt ihn nach vorn (Fig. 18). Dadurch wird der Zubringer aus der Schwingungsbahn der Lade herausgehoben und vor Beschädigung bewahrt. Zu-. gleich aber stößt das hintere Ende des Sicherheitshebels 15 an einen Hebel 40 und veranlaßt auf irgendeine, bekannte Weise Ausrückung des Stuhles. Geht die Auswechselung regelrecht vor sich, so stößt der Sicherheitshebel 15 beim Eindringen in den Schützen gegen die Spitze der leeren Spulenspindel und hilft beim Herausdrücken derselben; dadurch wird verhindert, daß die Spindel sich quer in den Schützenkasten hineinlegt.
Wenn die Auswechselungsvorrichtung gleich mehrmals nacheinander wirkt, muß der Stuhl abgestellt werden, damit der Spulenvorrat im Behälter nicht erschöpft wird. Zu dem Zwecke dient die in Fig. 13 gezeichnete Vorrichtung. Am Hebel 30, der die Schußgabel 33 trägt, befindet sich ein Zapfen 21 mit Scheibe 24, die zwei Nasen 24' und 25 hat. Scheibe 24 wird durch das Vierkant 22 und Feder 23 in der Ruhelage (Fig. 13) gehalten. Wirkt der Schußwächter zum ersten Male, so schwingt Hebel 30 vor, Nase 25 stößt an den festen Anschlag 27 und Scheibe 24 wird um ein Viertel gedreht, so daß Nase 24' wage-
. recht liegt. Wirkt dann gleich darauf der Schußwächter noch einmal, so stößt Nase 24' beim nochmaligen Vorgang des Hebels 30 an den Hebel 28 und rückt den Stuhl aus. Wirkt der Schußwächter nicht zum zweiten Male, so stößt ein Stift 29 am Hammerhebel an die Nase 25 und dreht die Scheibe 24 in die gezeichnete Ruhelage zurück.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung für Webstühle zur selbsttätigen Auswechselung leerer Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß zum sicheren Erfassen der Spulen beim Einführen derselben durch den Zubringer von vorn in den Schützen in letzterem eine vierflügelige Klemmfeder (a a', b, V) vorgesehen -55 ist und zur Vermeidung der Einfädelung des Fadens in das Schützenauge der Faden am Spindelkopf abgezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden der auf die Spindel aufgesteckten Spule zur Spindelspitze und von dadurch die.hohle Spindel rückwärts zum Spindelkopf geführt und dort abgezogen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur genauen Einführung des Spindelkopfes in die vierflügelige Klemmfeder des Schützens am Zubringer ein Hebel (15) angeordnet ist, welcher bei unrichtiger Lage des Schützens im Kasten die Spule aus dem Bereich der Lade hebt und die Stuhlabstellung herbeiführt. · ' . .
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auswechsein einer Spule eine mit zwei Nasen (24', 25) versehene Scheibe (24) so gedreht wird, daß bei nochmaliger Auswechselung die eine Nase (24') an den'Ausrücker stößt, während bei. regelrechtem Weitergang des Stuhles die Scheibe wieder in die
Ruhelage zurückbewegt wird.
Hierzu % Blatt Zeichnungen
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