DE440375C - Antrieb fuer Spielzeuge - Google Patents

Antrieb fuer Spielzeuge

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DE440375C
DE440375C DESCH76676D DESC076676D DE440375C DE 440375 C DE440375 C DE 440375C DE SCH76676 D DESCH76676 D DE SCH76676D DE SC076676 D DESC076676 D DE SC076676D DE 440375 C DE440375 C DE 440375C
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Germany
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ball
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EMIL SCHOENFUSS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/08Driving mechanisms actuated by balls or weights

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Antrieb für Spielzeuge. Es sind Kugelantriebe bekannt, bei denen eine senkrecht stehende Schraubenspindel durch Kugeln, die in einem nach der Spindel zu offenen Schacht herabfallen, in Drehung versetzt wird. Solche Kugelantriebe gewährleisten eine volle gleichmäßige Ausnutzung des Kugelgewichts, da der wirksame Hebelarm, an dem die Kugeln angreifen, unverändert bleibt. Ferner sind Kugelantriebe für Spielzeuge bekannt, bei denen die in einer Zuführungsrinne bereitgelegten Kugeln einem « asserradartigen Treibrad aufgegeben werden, wobei nach dem Auslösen der ersten Kugel der Nachschub jeder weiteren Kugel selbsttätig durch das Rad oder eine Auffangrinne gesteuert wird. Obgleich diese letzteren für einen Dauerantrieb geeignet sind, zu dem lediglich von Zeit zu Zeit das Anheben der unten ablaufenden, gesammelten Kugeln in die obere Zuführungsrinne erforderlich wird, sind solche Antriebe selbst für Spielzeuge praktisch unbrauchbar, weil infolge des sich dauernd ändernden wirksamen Hebelarms, der von Null bis zu -einem Maximum wächst und wieder abnimmt, sich ein sehr ungleichmäßiger Gang ergibt und das Kugelgewicht sehr unvollkommen ausgenutzt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kugelantrieb, der auf der Erkenntnis beruht, daß bei Verschmelzung der beiden bekannten Antriebe in einer ihre Nachteile umgehenden Weise sich ein für alle möglichen Spielzeuge sehr brauchbarer Antrieb ergibt.
  • Eine als Beispiel dienende Ausführung der Erfindung ist in den Abb. z und 2 der Zeichnung im senkrechten Querschnitt und im Teilgrundriß in Verbindung mit einer Spielzeugwindmühle rein schematisch dargestellt.
  • Eine senkrecht stehende Voll- oder Hohlwelle a, die sich in einem Fußlager 7, und einem Halslager c dreht, trägt ein Schraubengewinde d. dicht daneben ist ein senkrechter Fallschacht e so angeordnet, daß die Schraubenwindungen in den seitlich offenen Schacht e hineinragen. In diesen werden am oberen Ende Kugeln f eingefüllt, die in an ,sich bekannter Weise die Schraubenspindel in Drehung versetzen.
  • Neben dem Einführende des Schachtes e ist eine geneigte Zuführungsrinne g angeordnet, in die die Kugeln f hineingelegt werden und deren Boden nach dem Schachte hin durch einen senkrecht verschiebbaren Stößer lt mit Ablauffläche lzl ersetzt wird. Der Stößer ist mit einer um einen festen Zapfen il drehbaren Taste i, verbunden, derart, daß durch Herabdrücken dieser Taste (Pfeil x in Abb. i) der Stößer gehoben und dadurch die auf ihm ruhende Kugel mit Hilfe der Ablauffläche hl über den Schachtrand e= hinweg auf die Windungen der Schraubenspindel d befördert wird. Der Stößer selbst bildet dabei ein Hindernis für die übrigen, in der Rinne g nachdrängenden Kugeln, voll denen die nächste auf die Ablauffläche hl gelangt, wenn sich der Stößer durch sein Eigengewicht, eine Feder h oder sonstwie wieder gesenkt hat (Abb. i). Unterhalb der Schraubenspindel befindet sich ein um eine wagerechte Achse h drehbarer rinnenförmiger Hebel l (Abführkipprinne), dem die im Schacht e an dessen Kanten e1, e3 herabsinkende Kugel beim Verlassen des Schachtes unmittelbar oder mit Hilfe einer i'berleitungsbahn in o. dgl. zugeführt wird. Die unmittelbare Überleitung auf die Rinne l bietet den Vorteil, daß das Nachrücken der nächsten Kugel schneller erfolgt. Durch das Gewicht der Kugel wird dieser Rinnenhebel L in die in Abb. i gestrichelt gezeichnete Lage herabgedrückt, wobei er vermittels eines Zug-. organs n gleichzeitig der Taste i eine Kugeleinschaltbewegung gibt. Die herabgesunkenen Kugeln können an beliebiger Stelle gesammelt -werden, beispielsweise vermittels einer zweiten Rinne o, die die Kugeln von der Rinne l aufnimmt und beispielsweise einer Sammelrinne p1 auf der Grundplatte p des gesamten Antriebes zuführt (Abb. i rechts). Um hierbei einen Dauerbetrieb des Antriebes zu erzielen, braucht man nur voll Zeit zu Zeit die unten angesammelten Kugeln in die Rinne "g zu heben. Durch Beschicken der Vorrichtung mit mehreren Kugeln, -wozu nur im Anfange mehrmaliges Drücken der Taste i erforderlich ist, läßt sich die Leistung des Antriebes beliebig steigern. Die Kipprinne l sorgt dann in jedem Falle für Innehaltung gleichbleibender Leistung.
  • Wie der neue Antrieb für Spielzeuge nutzbar gemacht werden kann, zeigt beispielsweise Abb. r. Danach ist die Spindel n mit einer Scheibe q versehen, auf der sich die. Reibscheibe -r der Flügelwelle s einer Windmühle t abstützt. Die Flügel s1 können jederzeit unbedenklich angehalten werden. Die Abfuhr- und Sammelrinne o kann zum Bewegen von Türen oder Figuren, z. B. zum Herausführen eines Müllers aus einer Tür. verwendet werden. In diesem Falle wird die Rinne o schwingend aufgehängt und erhält Anschläge (einen Zickzackweg o2 ergebende Prallwände o1), gegen die die Kugeln beim Abrollen anschlagen und so die Rinne in Bewegung setzen.
  • Der Antrieb läßt sich auch zum Antreiben von Bohrmaschinen für Zahnärzte, Kleinventilatoren, beweglichen Reklamen, Garnhaspeln und anderen Vorrichtungen anwenden, die geringe Kraft gleichmäßig gebrauchen.
  • Die Schnecke d kann auch mehrgängig sein. Es ist vorteilhaft, die mit den Kugeln f in Berührung kommenden Schachtkanten e1 und e3 (Abb.2) zur Reibungsverminderung finit Rollen zu versehen.
  • All Stelle des Stößers 1z der Kugelzufuhr ung kann auch ein beliebiger anderer Ab- t, verwendet werden. Beispielsweise kann ein Schieber oder eine Klappe verwendet werden, die für gewöhnlich in den Kanal g hineinragen und zum Abteilen nach unten oder oben oder seitlich bewegt -werden. Schließlich kann auch ein meßradartig wirkender Abteiler verwendet werden, der von oben, unten oder von der Seite her in die Rinne g eingreift.

Claims (2)

  1. YATLNTANSJ?1ZÜCH.ß: i. Antrieb für Spielzeuge, bei dem einer stehenden Schraubenspindel in einem nach ihr offenen Schacht Kugeln aufgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenspindelkugeltrieb (d, e, f ) mit einer an .sich bekannteä, von der Abführkipprinne (l) aus steuerbaren Kugelzuführungsvorrichtung (1, h)- vereinigt ist, die durch eine Taste (i) von Hand eingerückt werden kann.
  2. 2. Antrieb nach Einspruch i, gekennzeichnet durch eine von der beweglichen Abführkipprinne (l) zu speisende, schwingend angeordnete Sammel- bzw. Überleitungsrinne (o) mit Anschlägen (o-), gegen die die Kugeln beim Abrollen stoßen und so die Rinne (o) ir Bewegun,- versetzen.
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