AT113407B - Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten. - Google Patents

Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten.

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AT113407B
AT113407B AT113407DA AT113407B AT 113407 B AT113407 B AT 113407B AT 113407D A AT113407D A AT 113407DA AT 113407 B AT113407 B AT 113407B
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Austria
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card
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Gustav Tauschek
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Gustav Tauschek
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Description


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  Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarte. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten nach dem Patent Nr. 108252. 



   Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen darauf, dass statt der Transportwalze eine leitende, mit den Fühlern zusammenwirkende Transportfläche vorgesehen ist, über die die Karten geführt werden und dass die Fühler mit geringerer Geschwindigkeit mitgeführt werden, um die Relativgeschwindigkeit zwischen Fühler und Karte zu verringern. 



   Ferner ist nur ein Sortierfühler vorhanden, der auf die beabsichtigte   Lochkolonne   einstellbar ist. Schliesslich bezieht sich die Erfindung auf die besondere Ausgestaltung der Vorrichtung, mittels der die Karten in die einzelnen Fächer geleitet werden. Durch die Ausgestaltung gemäss der Erfindung wird die Vorrichtung wesentlich einfacher und leistungsfähiger. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in seinen wesentlichen Bestandteilen in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in derselben Ansicht wie Fig. 1 in grösserem Massstab und Fig. 3 dieselbe Einzelheit um einen rechten Winkel verdreht. 



   Zwischen parallel zur Bildebene gelegenen Wänden (nicht dargestellt), die die verschiedenen Wellenlager tragen, ist eine Platte   1   vorgesehen, die vorerst eine wagrechte   Stützfläche   für die zu sortierenden Lochkarten bildet und dann in eine geneigte   Rutschfläche   übergeht. Eine geneigte Stütze 2, an der der Kartenstapel angelegt wird, wird durch die Schraubenspindel   3,   die ihren Antrieb durch die Kegelräder 4 und 5 erhält, langsam   vorgesehraubt,   so dass die Lochkarten nacheinander über die Kante der Fläche 1 auf die   Rutschfläche   gelangen und auf dieser abrutschen. Die Karten werden von den Rollen 6 erfasst und rasch über die   Rutschfläche   nach abwärts durch den Kanal 7 in den Trichter 8 geführt. 



   Die grundsätzliche Arbeitsweise der Vorrichtung, die später eingehender beschrieben wird, besteht darin, dass ein Fühler 9, der mit der Rutschplatte in leitender elektrischer Berührung steht, und unter dem der Kartenrand durchläuft, dadurch abgehoben wird, so dass sein Stromkreis, in dem ein nicht gezeichneter Relaismagnet liegt, unterbrochen wird. Durch das Abfallen des Relaisankers wird ein anderer Stromkreis geschlossen, in dem der Fühler 10 und der Schaltmagnet 11 liegt. Der Fühler 10 ist der Breite der Karte nach (senkrecht zur Bildebene) verschiebbar und auf die   gewünschte   Lochkolonne einzustellen, nach deren Bedeutung sortiert werden soll.

   Durch die eingelaufene Karte, die durch   Berührungsunterbrechung am   Fühler 9 den Fühler 10 und Magneten 11 in einen Kreis geschlossen hat, wird dieser aber im allgemeinen zwischen dem Fühler 10 und der   Rutschplatte   1 unterbrochen. 



   Bei jedem Loch der Karte aber, das unter dem Fühler wegläuft, erhält dieser Berührung mit der Rutschplatte, wodurch der Anker des Magneten 11 jedesmal angezogen wird und mittels eines Hebelwerkes und einer Sperradklinke den Trichter 8 verdreht, so dass seine Mündung über das jeweils nächste Fach der Sortierfaehgruppe 12 zu stehen kommt. Angenommen, die Lochkarte besitze in der Kolonne, nach der sortiert werden soll, vier   Löeher,   so erhält der Fühler 10 viermal Schluss mit der Rutschplatte, der Magnet 11 vier Stromstösse und sein Anker schaltet den Trichter 8 viermal weiter, so dass er über das vierte Fach zu stehen kommt und daher die Karte in dieses einhüllt. 



   Um ein sicheres Berühren zwischen Fühler 10 und Rutsehplatte 1 zu gewährleisten, darf die Karte 
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 gefördert wird, wäre also beschränkt, und damit natürlich auch die Leistung der Vorrichtung. Um diese zu erhöhen, wird erfindungsgemäss die Fühleranordnung 9 und 10 mit der durchlaufenden Karte mit kleinerer Geschwindigkeit mitgeführt, so dass sie gegen die Karte zurückbleibt. Die Geschwindigkeit der Karte kann daher um die Geschwindigkeit der Fühler erhöht werden, ohne dass die verhältnismässige Geschwindigkeit zwischen Karte und Fühler grösser würde. Die Löcher gehen daher verhältnismässig langsam unter dem Fühler durch, während sie sich auf der Rutschbahn rasch bewegen. Nach dem Durchgehen der Karte werden die Fühler wieder sehr rasch in die obere Anfangsstellung gebracht, wo sie die nächste Karte empfangen.

   Die langsamere   Abwärts-und raschere   Aufwärtsbewegung wird den Fühlern 9 und 10 dadurch erteilt, dass sie an einem   Zahnstangenschlitten13   sitzen, der durch das Zahnrad 14 bewegt wird. Dieses erhält den Antrieb durch den um die Achse 16 schwingenden Zahnbogen   15,   der zu einer Kurbelschleife ausgebildet ist, in die die Kurbel 18 mit ihren Zapfen eingreift. 
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 den der Trichter darf natürlich nicht durch eine nächste Karte verstellt werden, so lange nicht die vorhergehende Karte durch ihn in das Fach gefallen ist. Zwischen dem Steuern des Trichters und dem Rückstellen in die Anfangsstellung müsste daher ein Zeitraum verstreichen, während dessen keine neue Karte auf die Rutschbahn kommen dürfte.

   Um daher die Leistung der Vorrichtung weiter zu erhöhen, ist erfindungsgemäss der Steuermechanismus vom Trichter getrennt und dieser erhält seine jeweilige Stellung erst entsprechend der Stellung des Steuermechanismus durch eine kraftläufige Schnellbewegung. 



   Die diesem Zwecke dienende Einrichtung besteht aus dem Sperrzahnrad 19, über dessen Verzahnung die Klinke 20 beim Anziehen des Hebelankers durch den Magneten 11 jedesmal um einen Zahn herabgezogen wird. Beim Abfallen des Ankers stösst die Klinke das Zahnrad um einen Zahn weiter, worauf es durch die Sperrklinke 21 festgestellt wird, die beim Abwärtsgehen der Klinke 20 ausgehoben wurde. 



   Die weitere in den Fig. 2 und 3 dargestellte Einrichtung besteht darin, dass in der Scheibe des Sperrades 19 in einer Geradführung ein Schieber 22 radial geführt ist, der am äusseren Ende einen zur Scheibe 19 konzentrischen Kreisbogen 23 trägt, der sich unter der Wirkung einer nach aussen drängenden Feder gegen den Stössel 24 stützt. Durch eine Nockenscheibe   25,   die auf der Welle 26 sitzt, wird der Stössel und damit der Schieber 22 bei jeder Umdrehung rasch radial nach einwärts gestossen. Der Schieber 22 wird bei Weiterschaltung der Scheibe 19 mitverdreht, sein Kreisbogen 23 bleibt jedoch stets in Berührung mit dem Stösselende. Der Schieber 22 trägt einen seitlichen Stift 27.

   Unabhängig von der Scheibe 18 drehbar sitzt auf derselben Achse 29 ein Stück 28 mit einem gegen die Achse gerichteten   keilförmigen Ausschnitt,   der am Grunde in eine Rast für den Stiften 27   ausläuft. Wird   die Scheibe 19 und mit ihr die Scheibe 22 durch die Einwirkung der   Kartenlocher   in die deren Anzahl entsprechende 
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 deren Stellung entsprechenden Stelle und verdreht das Stück 28 an deren Wand des Ausschnittes abgleitend so lange, bis er in die Rast eindringt. Das Stück 28 mit der Keilausnehmung erhält dadurch eine der jeweiligen Schieberstellung entsprechende Lage.

   Kurz nach der Schieberbewegung drückt eine Nocke 32 eine Stange 31 mit ihrem keilartigen Ende in die Verzahnung 30 eines   Kreisbogenstüekes,   das mit dem Stück 28-verbunden ist und an dem seitlich der Trichter 8 sitzt. Der Trichter, der also erst durch den Einfluss der Nocke 25, mittels einer Schnellbewegung in die dem Sperrad   19   entsprechende Stellung gebracht wurde, wird unmittelbar darauf durch den Einfluss der Nocke 32 festgestellt und so lange festgehalten, bis die Karte durch ihn in das betreffende Fach 12 gefallen ist, während inzwischen das Sperrad 19. schon durch eine nächste Karte gesteuert werden kann. Um nach jeder Karte das Sperrrad 19 in die Ausgangsstellung   zurückzubringen,   ist dieses einer rückstellenden Federkraft od. dgl.   unterworfen.

   Verlässt   der Kartenrand den Fühler 9, so erhält dieser wieder   Stromschluss   mit der Rutschplatte und betätigt den bereits eingangs erwähnten Magneten, der den Stromkreis des Magneten 11 unterbricht, gleichzeitig aber auch durch eine an sich beliebige, in der Zeichnung angedeutete Hebelverbindung 33 od. dgl. die Sperrklinke 21 aushebt, so dass das Sperrad 19 unter der Wirkung der rückstellenden Kraft in die Ausgangsstellung   zurückschnellt.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten nach dem Patente Nr.   108252,   dadurch gekennzeichnet, dass die beim Durchtritt des Fühlers durch die Löcher der Karte erzeugten   Stromstösse   einen Elektromagneten erregen, der durch geeignete   Zwischenmittel, z.   B. Schaltklinke und Schaltrad den Auslauf eines über den   Sortierfächern   verstellbaren Trichters so verstellt, dass jedem Stromstoss die Weiterschaltung des Trichters um eine   Sortierfachbreite entsprieht.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderer, am Kartenrand stehender Fühler (9), dessen Stromkreis durch das Einlaufen der Karte unterbrochen wird, mit Hilfe eines Relaismagneten erst den Stromkreis des Sortierfühlers (10) schliesst.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler (9, 10) mit kleinerer Geschwindigkeit als die Karte mit dieser mitgeführt werden und nach dem Durchlaufen <Desc/Clms Page number 3> der Karten mit grosser Geschwindigkeit wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden, zum Zwecke, um zur sicheren Stromsehlussgebung in den Kartenlochern die Relativgeschwindigkeit zwischen Karte und Fühler zu verringern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler (9, 10) an einem ver- zahnten Gleitschlitten (13) sitzen, der seine hin-und hergehende Bewegung über ein Zahnrad (14) durch ein als Kurbelschleife (17) ausgebildetes, durch eine Kurbel (19) in Schwingung versetztes Zahnbogenstück (15) erhält.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am unteren Ende der Transport- fläche (1) anschliessenden Trichter (8), der derart schwenkbar gelagert ist, dass seine Einlauföffnung stets unter dem Ende der Transportfläche (1) stehen bleibt, während die Auslaufmündung über unter- schi edliche Sortierfächer zu stehen kommen kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkung des Trichters (8) durch kraftsehüssige Schnellbewegung in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung einer verzahnten und mittels Sperrklinkenanordnung durch den Magneten (11) beeinflussten Steuerscheibe (19) erfolgt.
    7. Vor Achtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen in der Steuerscheibe (19) radial verschiebbarem, durch Federkraft nach aussen gedrängten und am äusseren Ende mit einem Kreisbogen- stüek (23) versehenen Schieber (22), der bei jeder Umdrehung einer Nocke (25) mit Hilfe eines Stössels (24) rasch nach einwärts gestossen wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (22) mittels eines seitlichen Stiftes (27) in einem keilförmigen, am Grunde in eine Rast für den Stift (27) auslaufenden Ausschnitt eines besonderen, auf der gleichen Achse wie die Steuerscheibe (19), jedoch unabhängig von ihr drehbaren Stückes dz eingreift und dadurch beim Einwärtsgehen das Stück (26) entsprechend der augenblicklichen Stellung der Steuerscheibe (19) verstellt.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stück (28) mit einem mit dem Trichter (8) verbundenen Zahnsegmentstück verbunden ist, das durch einen, durch eine mit der Nocke (25) auf derselben Welle (26) sitzende, dieser Nocke nacheilende Nocke (32) betätigte Riegelstange (31), kurz nach erfolgter Verstellung verriegelt wird.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die unter einer rückstellenden Federkraft od. dgl. stehende Steuerscheibe (19) nach dem Durchlaufen der Karte dadurch in die Anfangsstellung gebracht wird, dass der beim Ablaufen des Fühlers (9) vom Kartenrand betätigte Relaismagnet durch Hebelverbindung (33) die Sperrklinken (20 und 21) aushebt.
AT113407D 1924-04-10 1926-07-21 Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten. AT113407B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT108252D AT108252B (de) 1924-04-10 1924-04-10 Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten.
AT113407T 1926-07-21

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AT113407B true AT113407B (de) 1929-06-10

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ID=25606151

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AT113407D AT113407B (de) 1924-04-10 1926-07-21 Vorrichtung zum Sortieren von Lochkarten.

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