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Aufzeichnungsträgerfördereinrichtung
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ausser Wirkbeziehung mit dem Sperrad 75 gebracht werden, so dass sich der Tisch 60 wieder abwärts be- wegen kann. Diese Vorrichtung besteht aus einem mittels eines Stiftes 112 an dem Halter 80 angelenkten
Hebel 111 (Fig. l und 3), der an seinem einen Ende mit einem Tastenkopf 113 versehen ist und von Hand betätigt werden kann.
Konstruktive Einzelheiten für die Abwärtsbewegung des Tisches 60 durch Betätigen des genannten He- bels 111 sind aus der österr. Patentschrift Nr. 217740 zu entnehmen.
Zwei aus den oberen Enden der Bolzen 99 (Fig. 1 und 2) herausragende Stifte 117 wirken als An- schläge zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Tisches 60.
Um die Karten von dem auf dem Tisch 60 liegenden Stapel wegzufördern, müssen diese zunächst voneinander getrennt und die oberste Karte 33 in Berührung mit der Förderwalze gebracht werden. Dies geschieht mittels Druckluft, die aus zwei mit Öffnungen 133 versehenen Rohren 131 und 132 (Fig. l) auf die vorderen Kanten der obersten Karten des Stapels gerichtet wird. Die Rohre 131 und 132 sind mit einem nichtgezeigten Gebläse verbunden, das durch den bereits erwähnten, nichtgezeigten Motor ständig angetrieben wird.
Durch den aus den Öffnungen 133 der Rohre 131 und 132 austretenden Luftstrom werden die obersten Karten hochgehoben und voneinander getrennt, so dass diese sich in der in Fig. 1 gezeigten strichpunktierten Stellung befinden und die oberste Karte in Berührung mit dem Umfang einer Saugför- derwalze 134 (Fig. 1, 3 und 4) gelangt, die an ihrem Umfang mit einer Anzahl Öffnungen 135 versehen ist. Die genannte Walze 134 ist an einer in den Seitenplatten 51 und 52 gelagerten Welle 136 befestigt. Die Förderwalze 134 und die Welle 136 werden durch in der österr. Patentschrift Nr. 217740 beschriebene Vorrichtungen so angetrieben, dass diese die Karte 33 von dem Stapel durch die Kartenfördervorrichtung bewegen.
Wie bereits ausgeführt, wird die oberste Karte 33 des Kartenstapels durch Druckluft in Berührung mit dem Umfang der Walze 134 gebracht. Im Inneren der Walze wird durch eine nichtgezeigte, von dem bereits erwähnten Motor angetriebene Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt, so dass diese Karte infolge der am Walzenumfang befindlichen Öffnungen 135 von der Walze angesaugt und festgehalten wird. Der Unterdruck wird von der Vakuumpumpe über ein Steuerventil und eine Anzahl Rohre zu einer im Inneren der Walze 134 angeordneten Kammer 161 geleitet. Die Arbeitsweise des Steuerventils ist im genannten Patent ausführlich beschrieben. In eine Öffnung 162 der Kammer 161 ragt das eine Ende eines Saugrohres.
Die Kammer ist zu den am Umfang der Walze vorgesehenen Öffnungen 135 hin geöffnet und an einer Halteplatte 164 befestigt, die ihrerseits durch Schrauben 165 an Schienen 53 und 54 angebracht ist.
Die die ältere mechanische Abfühlvorrichtung ersetzende optische Abfühlvorrichtung ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. An einer seitlich von der Walze 134 an der Schiene 53 befestigten Halteplatte 170 ist eine Lichtquelle vorgesehen, die aus zwei Lampen 171 bestehen kann. Auf der andern Seite der Walze 134 ist eine mittels Schrauben 163 an der Halteplatte 164 befestigte Abdeckplatte 172 vorgesehen, die verhindert, dass Streustrahlen auf die Kontokarte 33 oder die Walze 134 fallen. An der Schiene 53 ist unterhalb der Abdeckplatte 172 mittels eines Halters 160 ein Röhrchen 173 befestigt, in dessen Innerem eine Photozelle 174 angeordnet ist.
Die Photozelle ist so in dem Röhrchen angeordnet, dass ein Lichtstrahl sehr genau ausgerichtet sein muss, um die Photozelle zu treffen.
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Punkt 183 ist das Relais K109 und parallel dazu eine Reihenschaltung aus einem 2 uF-Kondensatorl84 und einem 1 kn-Widerstand geschaltet, die den vom Thyratron gelieferten, zur Erregung des Relais K109 die- nenden pulsierenden Gleichstrom glätten, so dass ein Flattern dieses Relais verhindert wird. Die Punkte
181 und 183 sind mitKlemmen 187 und 188 verbunden, an die eine 125 V/60 Hz-Wechselstromquelle an- geschlossen werden kann.
Wie in Fig. 6 gezeigt, liegt zwischen den mit einer 110 V/60 Hz-Wechselstromquelle verbundenen
Klemmen 189 und 190 das Tischfördersolenoid L104 in Reihe mit einem Ruhekontakt K109B1 des Relais
K109. Das Tischfördersolenoid L104 ist also während der Erregungszeit des Relais K109 nicht erregt.
Als nächstes sei die Bewegung des Tisches bei der Zuführung der Kontokarten zu dem Fördermecha- nismus der erfindungsgemässen Kartenfördervorrichtung erläutert.
Zu Beginn des Arbeitens der Kartenfördervorrichtung ist es zweckmässig, den Tisch 60 mittels der
Kurbel von Hand in die gewünschte Lage einzustellen, da dies schneller vor sich geht als seine selbsttätige
Einstellbewegung. Bei der Einstellung des Tisches von Hand braucht lediglich die Kurbel um den ge- wünschten Betrag gedreht zu werden. Die Kurbelbewegung wird über die Welle 74, das Ritzel 73, das
Zahnrad 72 und die Welle 70 auf die zwei Zahnräder 69 übertragen, die über die Halteblöcke 62 mit den beiden an dem Tisch 60 befestigten Zahnstangen 67 zusammenarbeiten.
Während dieser Bewegung rut- schen die an dem Halter 80 angelenkte Sperrklinke 79 und die auf der Platte 76 angelenkte Förderklinke
77 über die Zähne des auf der Welle 74 sitzenden Sperrades 75 und hindern diese nicht an einer Drehung.
Sobald die Kurbel um das gewünschte Ausmass gedreht wurde, werden die Welle 74 und damit die Welle
70 und der Tisch 60 durch das Eingreifen der Sperrklinke 79 in die Zähne des Sperrades 75 in der entspre- chenden Stellung festgehalten.
Bei der automatischen Betätigung des Tisches60 wird eine Drehbewegung vom Motor über dessen zugeordnete Riemenscheibe, den Riemen 86 (Fig. 1), die Riemenscheibe 85 und die Zahnräder 89, 90, 91 und 92 auf den Nocken 95 übertragen. Dieser Nocken erteilt der Schubstange 97 über die Rolle 96 eine periodische Hubbewegung, die auch auf die Platte 76, an deren einem Ende die Schubstange 97 angelenkt ist, übertragen wird. Durch die an der Platte 76 angelenkte und durch die Feder 78 in Eingriff mit dem Sperrad 75 gehaltene Förderklinke 77 wird das Sperrad 75 bei jeder Hubbewegung der Schubstange 97 um einen Schritt im Uhrzeigersinn weiterbewegt, vorausgesetzt, dass sich die Schulter 102 des Armes 104 in. der Bewegungsbahn des Anschlages 100 befindet.
Während der Rückkehrbewegung der Förderklinke 77 und der Schubstange 97 verhindert die Sperrklinke 79 die Rückwärtsbewegung des Sperrades 75.
Die durch die Förderklinke77 hervorgerufene Uhrzeigerbewegung des Sperrades 75 wird über die Welle 74, das Ritzel 73, das Zahnrad 72, die Welle 70 und die Zahnräder 69 auf die beiden mittels der Halteblöcke 62 am Tisch 60 befestigten Zahnstangen übertragen, wodurch der Tisch 60 langsam nach oben bewegt wird.
Die Photozelle 174 dient zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Tisches 60, so dass sich die oberste Karte 33 des Kontokartenstapels jeweils in der entsprechenden Stellung befindet, in der sie von dem Fördermechanismus erfasst und in die Buchungsmaschine oder ein anderes Gerät geleitet werden kann. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird dann, wenn die oberste Karte 33 mehr als etwa 3 mm von der Walze 134 entfernt ist, von den Lampen 171 erzeugtes Licht von der obersten Karte 33 so reflektiert, dass es auf die im rückwärtigen Teil des Röhrchens 173 befindliche Photozelle 174 auffällt. Da sich die Photozelle 174 im Inneren des Röhrchens befindet, muss das auf sie auffallende Licht gut ausgerichtet sein. Streulicht oder von aussen kommendes Licht, wie z. B.
Sonnenlicht, können nicht auf die Photozelle einwirken, so dass das Arbeiten der Vorrichtung also nicht durch irgendwelches Streulicht beeinträchtigt wird. Es bestünde zwar die Möglichkeit, dass auf der Seite der Walze 134, auf der sich die Photozelle 174 befindet, Sonnenlicht auffällt und zur Photozelle reflektiert wird, doch wird dies durch die Abdeckplatte 172 verhindert.
Die Photozelle 174 besitzt während des Belichtens einen verhältnismässig niedrigen Widerstand, so dass die an der Klemme 186 (Fig. 5) liegende Gleichspannung von-48 V eine negative Vorspannung auf der ersten Steuerelektrode des Thyratrons 180 hervorruft, so dass letzteres in seinem nichtleitenden Zustand bleibt. Demzufolge bleibt auch das Relais K109 in seinem nichterregten Zustand, so dass auch der Kontakt K109B1 (Fig. 6) geschlossen und folglich das Tischfördersolenoid L104 erregt bleibt.
Ist das Solenoid L104 erregt, dann befindet sich sein Anker in der in Fig. 2 gezeigten nach unten gezogenen Stellung und die Welle 105 ist gegen die Kraft der Feder 110 so im Uhrzeigersinn verdreht, dass sich der Arm 104 in einer Stellung befindet, in der die Schulter 102 des Schlitzes 103 mit dem Anschlag 100 der Schubstange 97, wie in Fig. 1 gezeigt, ausgerichtet ist. In dieser Stellung des Armes 104 wird der Tisch 60 in der im vorangegangenen beschriebenen Weise nach oben bewegt.
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