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Belegfördervorrichtung
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keinerwärtigen Form vereinigt ist, zu kennen.
Die Buchungsmaschine 32 wird zum Teil durch Kontokarten. 33 gesteuert, die gestapelt in der Förder- vorrichtung 31 gezeigt sind. Auf den Kontokarten 33 sind die üblichen zum Konto gehörenden Daten, wie Scheck und Einlage, Saldo nach jedem Eintrag ; die Prüfzahl, das Vorzeichen des Saldos, das Datum usw. gedruckt. Weiterhin trägt die Karte magnetische Aufzeichnungen, wie den letzten Saldo und weitere Daten, wie die Kontonummer, Vorzeichen dieses Saldos, die Prufzahl und die Nummer der Zeile, in welcher die nächste Buchung auf der Kontokarte zu drucken ist.
Die Buchungsmaschine wird ausserdem von einem Tastenfeld 34 aus gesteuert, auf dem Daten zum Abdruck auf einer Kontokarte und zur Kombi-* nation mit von der Kontokarte abgelesenenDaten für die Bildung neuer Salden einstellbar sind. Bei einem "Neuer Saldo"-Maschinengang werden die zum neuen Saldo gehorigenDaten auf derKontokarte 33 abgedruckt. Die bereits früher magnetisch gespeicherten Daten werden gelöscht, und alsdann wird der neue Saldo mit den zu ihm gehörigendaten an der richtigen Stelle magnetisch auf der Kontokarte gespeichert.
Die Fördervorrichtung 31 kann wahlweise mit der Buchungsmaschine 32 zusammenarbeitea, da die normalen Buchungen, für die die Buchungsmaschine konstruiert ist, bei Benutzung der Tastenfelder 34 und 35 ohne die Fördervorrichtung 31 durchgeführt werden. Wie bereits gesagt, wird die Fördervorrichtung 31 bei Operationen, wie Rohbilanz und Übertrag, verwendet, bei denen über die Tastenfelder 34 und 35 keine Eingaben erfolgen müssen und die Fördervorrichtung 31 und die Buchungsmaschine 32 völlig selbsttätig und ohne Bedienung arbeiten.
Einzelbeschreibung
Maschinengehäuse
Wie aus Fig. l und 2 ersichtlich, ist die Fördervorrichtung in ein Gehäuse 40 eingebaut, das aus mehreren Teilen, wie z. B. einer Grundplatte 41 und einer senkrechten Wand 42, besteht. Ein oberer und ein unterer Behälter 44 bzw. 45 liegen im vorderen Teil desGehäuses 40 und dienen zon sammeln der aus der Buchungsmaschine ausgeworfenen Kontokarten.
Unmittelbar hinter den Behältern 44 und 45 sind die Motoren und Pumpen für das Druck- und das Va-
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:und 5) zum Antrieb der Vakuumpumpe 46 und der verschiedenen Transportwalzen, eine Luftpumpe 48 und ein Motor 49 zum Antrieb dieser Pumpe. Die Luftpumpe 48 und der Motor 49 sind auf der Grundplatte 41 angebracht, während die Vakuumpumpe46 und derMotor47 an einem Teil 50 befestigt sind, der an einer senkrechten Wand 42 montiert ist.
Oberhalb dieses zur Unterbringung der Pumpen und Motoren benützten Raumes befindet sich die
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und 5), die wiederum durch mehrere Stangen und Achsen, z. B. Stangen 53 und 54, miteinander verbunden sind, begrenzt.
Stapelung der Karten
Ein Tisch 60 (Fig. l, 2,3 und 4) ist als Unterlage für den Kontokartenstapel vorgesehen und dient dazu, die Kontokarten in geeigneter Weise aufwärts zu bewegen, so dass die oberste Karte des Stapels jeweils in der zur Förderung geeigneten Lage ist.
Ka rtenfördervorrichtung Zur Vorbereitling der Förderung der Karten müssen diese zuerst getrennt und die oberste Karte 33 in Berührung mit der Fördervorrichtung gebracht werden. Dies geschieht durch einen aus zwei mit Bohrungen versehenen Rohren 131 und 132 (Fig. 2, 3, 4 und 5) austretenden Luftstrom gegen die obersten Karten des Stapels. Diese Rohre sind diagonal zwischen den Seitenwänden 51 und 52 verlegt und besitzen Bohrungen 133, durch die ein Luftstrom gegen die Vorderkante der obersten Karten 33 geblasen wird. Die Rohre 131 und 132 stehen in Verbindung mit der von dem Motor 49 angetriebenen und ständig laufenden Luftpumpe 48.
Dieser Luftstrom lrückt auch einige der obenliegenden Karten in die in Fig. 2 gestrichelt eingezeich- nete Lage 33a, so dass die oberste Karte die beiden mit Bohrungen versehenen Förderwalzen 134, diebei- de mehrere Öffnungen 135 auf ihrem Umfang besitzen, berührt. Diese beiden Förderrollen 134 sind auf
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Zur Übertragung der Bewegung dient eine auf der Welle 136 befestigte Riemenscheibe 137 und ein Riemen 138, der die Riemenscheibe 137 mit den Riemenscheiben 139 und 140 verbindet. Die Riemenscheiben 139 und 140 befinden sich auf den Wellen 141 bzw. 142. Auf den Wellen 141 und 142 befinden sich ausserhalb der Seitenwand 51 weitere Riemenscheiben 143 und 144.
Ein Riemen 145 (Fig. 3, 4 und 5) verbindet die Riemenscheiben 143 und 144 und ebenso Riemenscheiben 146 und 147 mit der Riemenscheibe 148, die auf den Wellen 149, 150 bzw. 151 befestigt sind.
Durch das oben beschriebene System der verschiedenen Riemen und Riemenscheiben befinden sich die Wellen 136, 141, 142,149, 150 und 151 ständig in Rotation.
Die oberste Karte 33 des Stapels auf dem Tisch 60 wird durch den Luftstrom aus den Rohren 131 und 132 so angeblasen, dass sie mit dem unteren Teil des Umfanges der Förderwalzen 134 in Berührung gebracht wird.
Die Karte wird dabei infolge eines durch die Öffnungen 135 der Förderrollen 134 wirkenden Unterdruckes an deren Oberfläche gepresst. Der Unterdruck im Innern der Förderrollen 134 wird durch die von dem ständig arbeitenden Motor 47 angetriebene Vakuumpumpe 46 hergestellt. Ein Rohr 158 führt von der Vakuumpumpe 46 durch eine Grundplatte 81 zu einem von einem Solenoid betätigten Ventil 159. Dieses Ventilsteuert den Unterdruck in den Förderrollen 134. Die Steuerung des Ventils durch die Steuerkreise der Fördervorrichtung wird im folgenden noch beschrieben. Das Innere der Förderrollen 134 ist durch Rohre 160 und 160a (Fig. 3 und 4), die in Blöcken 161 im Innern Jer Förderrollen 134 befestigt sind. mit dem Ventil 159 verbunden.
Eine Bohrung 162 auf der einen Seite des Blockes 161 nimmt ein Ende des Rohres 160a auf und fahrt zu den Öffnungen 135, die sich durch die Förderrollen 134 in das Innere derselben erstrecken. Die Blöcke 161 sind an der Stützplatte 164 mittels Schrauben 165 verschraubt. Die Stützplatte 164 wiederum ist an Stangen 53 und 54durch Schrauben 165 befestigt. Zur Abdichtung der Verbindung zwischen dem Block 161 und der Tragplatte 164 ist eine Dichtung 166 vorgesehen.
Die vertikal verlaufenden Teile der Rohre 131, 132 und 160 befinden sich hinter Schulzwänden 171 und 172 (Fig. 3 und 4), welche auch als Führung für den Kartenstapel auf dem Tisch 60 dienen.
Neben den Förderrollen 134 sind weitere Förderrollen vorgesehen, die die oberste Karte 33 in die Buchungsmaschine einbringen. Es sind dies : zwei auf der Welle 150 befestigte Rollen 175, zwei auf der Welle 149 befestigte Rollen 176 und weiterhin jeweils zwei Walzen 177 und 178, die an die Rollen 175 und 176 angepresst werden. Beide Walzen 177 befinden sich zwischen zwei Armen 179 drehbar auf der Welle 180. Die Arme 179 werden durch Distanzstücke 181 und Glieder 182, die sich zwischen den Armen und den Distanzstücken 181 befinden, in der richtigen Lage gehalten. Die Walzen 178 sind auf ähnliche Weise zwischen zwei auf der Welle 180 drehbar gelagerten Armen 183 befestigt und sind in dieser festen Ortsbeziehung durch die Distanzstücke 184 und die Befestigungsglieder 185 gehalten. Die Walzen 177 und 178 berühren die Walzen 175 bzw. 176, wenn keine Karte 33 gefördert wird.
Sie liegen jedoch auf dieser Karte auf, wenn eine Karte 33 zwischen den Walzen 175 und 176 bzw. 177 und 178 eingeführt wird und stellen somit eine Reibverbindung zwischen der Karte und den Walzen her.
Mehrere Leisten 190. di-in bebtirnintem Abstand auf zwei zwischen den Seitenwänden 51 und 52 liegenden und daran befestigten Stäben 191 und 192 angebracht sind, verhindern, dass eine Karte unter diese Walzen 175 und 176 gelangen und so eine Verstopfung der Fördervorrichtung verursachen kann.
Unmittelbar links von den Walzen 175 (Fig. 3 und 4) sind Abtastmittel vorgesehen, die bewirken, dass nur eine Karte 33 vom Stapel des Tisches 60 zu den Walzen und damit in die Buchungsmaschine gefördert werden kann. Diese Abtastmittel, die im einzelnen in Fig. 3, 4 und 9 gezeigt sind, bestehen aus einem oberen Plättchen 195, das durch ein U-förmiges Glied 196 an der Stange 54 befestigt ist, und einem unteren Teil 197, der von einem vertikal liegenden und sich zwischen den Rahmenteilen 199 und
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Seitenwändenschen dem Plättchen 195 und dem Glied 197 ist so bemessen, dass nur eine Karte 33 auf einmal hindurchgehen kann. Das verhindert die gleichzeitige Förderung mehrerer Karten in die Buchungsmaschine und verhütet somit Stockungen oder Fehlbuchungen der Maschine.
Es sind Einstellmittel vorgesehen, wodurch der Abstand zwischen dem Plättchen 195 und dem Glied 197 verändert werden kann. Zwei Schrauben 201 sind in demGlied 196 so verschraubt, dass deren Enden sich auf dem Plättchen 195 stützen. Die Justierung geschieht einfach durchLösen derSchrauben201, Einstellen des Plättchens 195 in die gewünschte Position und Anziehen der Schrauben.
Zwei Führungsleisten 202 auf der Platte 198 sind so ausgebildet, dass sie die Karte 33 in die richtige Stellung drücken, so dass die Karte zwischen den Plättchen 195 und dem Glied 197 hindurchgeführtwerden kann. Die Führungsleisten sind auf beiden Seiten der Abtastmittel vorgesehen (Fig. 9), wobei die Oberkante dieser Leisten oberhalb des Spaltes zwischen dem Plättchen 195 und dem Glied 197 steht. Die Karte 33 wird dadurch entlang einer abfallenden Fläche 203 des Plättchens 195 bewegt und gleichmässig in den Spalt zwischen dem Plättchen und dem Glied 197 gefördert.
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Die Schalter 205 und 206 sind auf einer Stütze 209 befestigt, die wiederum mittels einer Schraube 210 auf der Stange 54 und ausserdem auf der Welle 180 angebracht ist.
Zwei Stifte 214 und 215 sind an der Seitenwand 51 und zwei entsprechende Stifte 216 und 217 an der Seitenwand 52 angebracht (Fig. 3). Die beiden Stifte 214 und 216 dienen als Drehpunkt für eine Führung- platte 218, die zwei mit einem Schlitz versehene Lappen 219 besitzt (Fig. 2). Die Schlitze sind so geformt, dass sie genau auf die Stifte 214 und 216 passen, so dass die Führungsplatte 218 um diese Stifte gedreht werden kann. Auf der andern Seite der Platte befinden sich zwei Flansche 220 (Fig. 2 und 8), die auf der oberen Fläche einer zweiten Führungsplatte 221 aufliegen und dadurch einen Zwischenraum zwi- schen denFUhrungsplatten218 und 221 vorsehen. Durch diesen Zwischenraum kann die Karte 33 hindurchbewegt werden.
Die Platte 221 hat auf der einen Seite mit Schlitzen versehene Flansche 222. Die Stifte 215 und 217, die an den Seitenwänden 51 und 52 befestigt sind, befinden sich in diesen Schlitzen, wodurch die Platte 221 um die Stifte als Drehpunkt gedreht werden kann. Auf der andern Seite der Platte 221 befinden sie :, zwei Flansche 223 am Aussenrand der beschriebenen Platte und sehen so einen Zwi- schenraum zwischen der Platte 221 und einem Tisch 224 der Buchungsmaschine 32 vor. Wenn die Fördervorrichtung 31 an die Buchungsmaschine 32 angebaut wird, dann wird die Führungsplatte 221 mit ihren beidenFlanschen222 uf die Stifte 215 und 217 aufgesetzt, während sie mit ihren Flanschen 223 auf dem Tisch 224 der Buchungsmaschine aufliegt.
Nachdem die Führungsplatte 221 in die richtige Lage gebracht ist, kann die Platte 218 mit den Flanschen 219 auf die Stifte 214 und 216 und mit ibrenflart- schen 220 auf der oberen Seite der Führungsplatte 221 aufgesetzt werden. Somit sind Mittel vorgesehen, um die Kontokarten 33 von der Fördervorrichtung 31 in die richtige Lage in der Buchungsmaschine 32 zu fördern.
Im folgenden wird der Vorgang der Förderung einer Kontokarte 33 durch die Belegfördervorrichtung 31 vom Stapelauf d : mTis < 60zum Tisch 224der Buchungsmaschine beschrieben. Die oberste Karte 33 des Sta- pels wird durch üen Luftstrom durch die Öffnungen der Rohre 131'und 132 in die Lage 33a (gestrichelte Linie in Fig. 2) angehoben, so dass die Karte 33 den Umfang der Förderrollen 134 an deren Unterseite berührt. Eine Weiterbewegung der Karte 33 erfolgt jedoch erst. wenn der durch das Ventil 159 gesteuerte Unterdruck durch die Öffnungen 135 in den Förderrollen 134 wirksam wird. Die Karte 33 wird dann genügend fest angesaugt, so dass die sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) drehenden Förderrollen die Karte weiterbewegen können.
Die Karte 33 läuft somit nach rechts (Fig. 2) durch die aus dem Plättchen 195 und dem Glied 197 bestehenden Abtastmittel und wird von den Walzen 177 aufgenommen, die die Karte 33 genügend fest an die Rollen 175 anpressen und diese nach rechts weiterbewegen (Fig. 2).
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und 206 während eines Arbeitsganges der Belegfördervorrichtung arbeiten, wird anschliessend in der Beschreibung der Steuerkreise beschrieben. Die Karte 33 gelangt von den Rollen 176, die mit den Druckwalzen 178 zusammenarbeiten, nach rechts (Fig. 2 und 8) in den Raum zwischen den beiden Führungsplatten 218 und 221.
Buchungsmaschine
Die hier ganz allgemeinbeschriebene Buchungsmaschine wurde zusammen mit der Belegfördervorrichtung der vorUegendenErfindung erfolgreich angewendet. Selbstverständlich kann die Belegfördervorrichtung auch zusammen mit allen Arten von Buchungsmaschinen verwendet werden, wo eine'selbsttätige Belegförderung gewünscht wird.
Die Stellung der Belegfördervorrichtung 31 und der Buchungsmaschine 32 in der dargestellten Ausfith- rungsform wird in den Fig. 1, 2,8 und 9 gezeigte Ein Teil des Tisches 224 der Buchungsmaschine und des entsprechenden Aufbaus unter diesem Tisch ist, wie bei 230 dargestellt, ausgeschnitten. um die Belegför- dervorrichtung 31 in die richtige Lage mit der Buchungsmaschine bringen zu Itönnen. Es liegen dann die Führungsplatten 218 und 221 auf dem Tisch 224 so auf, dass eine zwischen diese beiden Platten geförder-
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te Karte 33 über den Tisch und unterhalb eines Führungsbleches 231 hindurchbewegt werden kann. In einer Halterung 233 in der Buchungsmaschine 32 sind mehrere Magnetköpfe 232 in entsprechendem Abstand angebracht.
Die Magnetköpfe 232 dienen zum Ablesen und Aufzeichnen von Daten auf den Kontokarten 33. Dies wird in bekannter Weise durch die Magnetisierung von Streifen magnetlsierbaren Materials auf den Kontokarten ermöglicht. Die untere Fläche des Führungsbleches 231 fällt nach rechts (Fig. 10) gegen die Magnetköpfe 232 hin ab und bildet so einen Spalt, der die Kontokarten 33 zu den Magnetköpfen führt. Die Karte 33 wird durch die Walzen 176 der Belegfördervorrichtung 31 so weit über die Magnetköpfe 232 hinausbewegt, dass die vordere Kante der Karte in ein Führungsstück 234 eingreift, das auf einem zum Auswurf dienenden Tisch 235 in der Buchungsmaschine 32 befestigt ist.
Das Führungsstück 234 besitzt einen Teil 234a, unter den die Karte 33 gleitet, dessen vorderes Ende mit einer schrägen Fläche versehen ist, wodurch die Karte 33 in Eingriff mit dem Führungsstück gebracht wird. Ausserdem ist das Führungsstück 234 an seinem hinteren Ende ausgeschnitten, damit es die zwei senkrecht stehenden, durch einen Arm 239 verbundenen Lappen 239a aufnehmen kann. Der Arm 239 ist auf dem Früh- rungsstück234 durch eine Achse 240, die durch das Führungsstück 234 und die Lappen 239a hindurchgeht, drehbar gelagert. Der Arm 239 und zwei weitere auf zwei ähnlichen nicht dargestellten Führungsstücken drehbar gelagerte Arme sind durch eine Querschiene verbunden und bilden ein einziges drehbares Glied.
Eine Achse 238, die in eine Aussparung im Tisch 235 ragt und drei Stifte aufweist, von denen der mittlere Stift 237 gezeigt ist, ist an dieser Querschiene befestigt. Der mittlere Stift 237 ist rund und so geformt, dass er in die Öffnung 236 in dem oberen Teil 234a des Führungsstückes 234 und in das entsprechende Loch der Kontokarte ragt. Die beiden äusseren nicht gezeigten Stifte sind oval und ragen durch die ovalen Öffnungen in den andern Führungsstücken und ebenso durch entsprechende Löcher in der Kontokarte. Die Enden dieser Stifte sind konisch, so dass sie die Kontokarte in die richtige Lage bringen, auch wenn diese etwas schräg in die Maschine gefördert werden. Diese Stifte halten die Kontokarte während der Bewegung des Tisches sicher auf dem Tisch 235 fest.
Die Bewegung dieser Kombination, bestehend aus dem Stift 237, der Stange 238 und dem Arm 239 erfolgt durch ein nicht gezeigtes Solenoid, das in bekannter Weise erregt wird, wenn eine Kontokarte in die Maschine einzufordern oder auszustossen ist.
Der Kontokartentisch 235 ist an einer Zahnstange 255 im Gehäuse der Buchungsmaschine befestigt.
Diese wird durch den Rahmen gestützt und mit einem auf der Welle 257 befestigten Zahnrad 256 In Eingriff gehalten.
Ein auf diesem befestigter Stift 258 befindet sich in der Bahn einer auf einem auf einer Welle angebrachten und im Gehäuse der Maschine gelagerten Segment befestigten Platte 259 und wird von einer Nockenwelle 273 her in geeigneterweise so angetrieben. dass die Karte an Magnetköpfen 232 vorbei in die Buchungsmaschine läuft. Nun können unter Verwendung der durch die Magnetköpfe 232 von der Kontokarte 33 abgelesenen Daten die gewünschten Operationen in der Buchungsmaschine 32 durchgeführt werden.
Zum richtigen Zeitpunkt während des Maschinenganges der Buchungsmaschine 32 wird der Tisch 235 nach aussen bewegt, wodurch eine Ausgangsbewegung der Karte 33 an den Magnetkopfen 232 vorbei ermöglicht wird. Die Kontokarte 33 wird durch die Erregung des nichtgezeigten Solenoids freigegeben, das den Arm 239 und die beiden ändern Arme nach unten schwenkt und damit den Stift 237 und diebeiden ändern Stifte nach unten bewegt.
Rückförderung und Sortierung der Kontokarten
Wenn alle gewünschten Eintragungen auf der Kcntokarte 33 in der Buchungsmaschine 32 erfolgt sind, wird die Karte durch den Tisch 235 nach links (Fig. 8) bis zum Anschlag des Tisches 235 bewegt. Während dieser Bewegung gleitet die Kontokarte 33 auf dem Tisch 224 der Buchungsmaschine 32 unter die Führungsplatte 221 so weit nach links, dass ihre Vorderkante,, in Bewegungsrichtung gedachten die Karten- fördervorrichtung 31 auf mehreren Führungsleisten 280 bewegt wird, die sich unter den Rollen 176 befinden.
Die Führungsleisten 280 werden von zwei in den Seitenwänden 51 und 52 befestigten Achsen 281 und 282 getragen. Gleichzeitig wird das nicht gezeigte Solenoid in der Buchungsmaschine erregt und verschwenkt den Arm 239 und die Stifte, einschliesslich den Stift 237, der sich auf diesem Arm befindet, im Gegenzeigersinn (Fig. 10) und führt die Stifte aus den Löchern der Karte 33 heraus. Die Karte 33 wird so von der Buchungsmaschine 32 freigegeben und zur Kartenfördervorrichtung zurückgebracht, von der sie in geeigneter Weise entweder in den Behälter 44 oder den Behälter 45 gefördert wird.
Schaltbrett der Kartenfördervorrichtung
Ein Schaltbrett 315 (Fig. 1 und 10) dient zur Steuerung der Fördervorrichtung 31 und befindet sich am
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Gehäuse der Fördervorrichtung oberhalb der Öffnung in diesem Gehäuse, die zum Einlegen der Kontokarten auf den Tisch 60 vorgesehen ist. Das Schaltbrett 315 enthält Schalter zur Steuerung verschiedener Funktionen der Kartenfördervorrichtung und ausserdem Anzeigelämpchen, die den Arbeitszustand der Vorrichtung anzeigen.
Ein Druckknopf 322 betätigt einen Schalter, der ermöglicht, die Buchungsmaschine von Hand mit Kontokarten zu beschicken. Ein Druckknopf 323 betätigt einen Schalter, der bewirkt, dass die Kontokarte durch Handbetätigung aus der Buchungsmaschine ausgeworfen werden kann. Ein Druckknopf 324 betätigt einen Schalter zur Aufnahme einer Kontokarte durch die Buchungsmaschine.
Auf der linken Seite des Schaltbrettes 315 befinden sich drei Kippschalter 327, 328 und 329. Der Schalter 327 besitzt zwei Stellungen : Handbetätigung und automatische Steuerung der Maschine. Mittels des Schalters 328 wird die Belegfördervorrichtung 31 an das Stromnetz angeschlossen und abgeschaltet, während der Schalter 329 die gleichen Funktionen in der Buchungsmaschine erfüllt.
Steuerkreise der Belegfördervorrichtung
Die Steuerkreise, die die Einstellung und die Arbeitsweise der verschiedenen mechanischen Teile der Belegfördervorrichtung steuern, werden nun beschrieben. Es werden jedoch nur die Steuerkreiseerläu- tert, die sich auf die Wirkungsweise der Belegfördervorrichtung und die Steuerung der Buchungsmaschine im Zusammenhang mit der Belegfördervorrichtung beziehen.
Die Steuerkreise der Belegfördervorrichtung enthalten Schaltrelais. Diese Relais sind in den Fig. l-10 nicht eigens aufgeführt. Sie befinden sich jedoch auf einem innerhalb des Gehäuses der Belegfördervor- richtung an der Seitenwand befestigten Relaisträger und sind inFig. 12 gezeigt, in der auch die Erreguagsschaltung für die Relais dargestellt ist.
Ein Relais K101 betätigt eine Anzeige dafür, dass eine Karte mitgenommen wurde. Der Schaltkreis des Relais K101 ist mit dem Schaltkreis des nichtgezeigten Mitnehmersolenoids der Buchungsmaschine im Punkt 340 verbunden (Fig. 12). Dieser Schaltkreis enthält zwischen dem Punkt 340 und der Hauptleitung 341 folgende Teile : Einen von Hand betätigbaren Schalter SP1B2 der Buchungsmaschine zur Freigabe der Kontokarte, einen Arbeitskontakt ST102A1, gesteuert durch den Schalter 327, den Ruhekontakt K106B1, betätigt durch einRelaisKI06 ul1d das Relais KIOI. Die Schaltkreise liegen an Endpunkten 343 und 344 der beiden Hauptleitungen 341 und 342 an 110 V Wechselspannung.
Der Erregungskreis des Relais K101 wird von den Schaltkreisen der Buchungsmaschine vorbereitet, sobald die Buchungsmaschine eine weitere Kontokarte aufnehmen kann. Das ist der Fall, sobald die Buchungsmaschine einen"Saldier"-oder einen Aufnahmevorgang in"Übertrag"aJssr"Verbuchungs-und Rohbilanz -Stellung des Schalten 333 beendet hat. Diese Stellung wird so lange beibehalten, bis ein neuer Arbeitsgang der Buchungsmaschine beginnt.
Beim Schliessen des Kontaktes ST102A1 wird der Erregungskreis des Relais K101 bei selbsttätigem Arbeiten der Belegfördervorrichtung geschlossen. Bleibt der Schalter 327 geschlossen, dann steuert die Buchungsmaschine das Relais K101 und gibt so die Voraussetzung für den automatischen Transport von Kontokarten durch die Belegfördervorrichtung zur Buchungsmaschine. Die von dem Relais K101 betätigten Kontakte und die von diesen ausgeführten Steuerungen werden bei der Beschreibung der verschiedenen Stromkreise, in denen sie sich befinden, erläutert.
Ein Relais KI02 und ein AusIöserelais KI03 steuern die Buchungsmaschine. Das Relais KI02 wird beim Schliessen des Kontaktes SClO2ACl durch Betätigen des Schalters 206 (Fig. 8) erregt. Der Fühler 208 betätigt den Schalter 206, sobald die Vorderkante der Karte den Fühler 208 berührt.
DasRelaisK102 schliesst beiErregung denKontaktK102Al und schliesst dadurch den Selbsthaltestromkreis über den erwähntenKontakt, denKontakt K109B1 und den Kontakt K303B3. Der Ruhekontakt K303B3 wird von einem Saldo-Aufnahme-Relais der Buchungsmaschine gesteuert, das am Anfang eines Aufnahmevorganges der Buchungsmaschine erregt wird und den Kontakt K303B3 öffnet.
Dieser Selbstlialtestronikreis des Relais K102 bieibt bis zum Beginn eine neuen Saldo-oder Auf- nahmevorganges geschlossen. Dann öffnet im Falle eines Saldovorganges der Kontakt K109B1 nach Erregung eines Relais K109, im Falle eines Aufnahmevorganges der Kontakt K303B3 des Saldo-AufnahmeRelais diesen Stromkreis.
Im Erregungskreis des Auslöserelais K103 befinden sich noch die Kontakte K102A2 und SC102BC1. Bei Erregung des Relais KI02 schliesst dieses den Kontakt K102A2 und bereitet damit den Stromkreis für das Auslöserelais K103 vor.
Das Auslöserelais KI03 wird jedoch erst erregt, sobald auch der Kontakt SC102BC1 schliesst. Dieser Kontakt gehört zu dem Schalter 206 (Fig. 6) und wird geschlossen, wenn der Fühler 208 in die in Fig. 6
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wegt ist.
Ein Vakuumabschaltrelais K104 ist zur Steuerung der Vakuumanlage der Belegfördervorrichtung vorgesehen. Das Relais K104 spricht an, wenn ein dem Schalter 205 zugeordneter Kontakt SC101A1 bei Berührung des Fühlers 207 mit der vorderen Kante der an diesem Fühler vorbeibewegten Kontokarte 33 geschlossen wird. Das Ansprechen des Relais K104 bewirkt das Schliessen des Kontaktes K104A1, wodurch ein Selbsthaltestromrelais für dieses Relais über den Ruhekontakt SC9BC1 eines Schalters 248 (Fig. 8) der Buchungsmaschine und Anschlusspunkt 345 geschlossen wird, der mit einem Stromkreis der Buchungsmaschine verbunden ist.
Das Relais K104 bleibt durch diesen Selbsthaltestromkreis so lange wirksam, bis die Kontokarte 33. die das Ansprechen des Relais K104 durch Schliessen des Kontaktes SC101A1 bewirkte, bei einem Aufnahmevorgang in die Buchungsmaschine bewegt ist Dann wird der Kontakt SC9BCl im Schalter 248 der Buchungsmaschine geöffnet und das Relais KI04 fällt ab.
Mittels eines Übertragungsrelais Kl OS werden die Saldo-Aufnahme- und Rohsaldo-Schaltkreise der Buchungsmaschine gesteuert. Der Stromkreis des Relais KI05 enthält ferner noch einen Kontakt K107A1 und ist am Punkt 346 an einem Stufenrelaisstromkre. is der Buchungsmaschine angeschlossen. Der Punkt 346 des Stufenrelaisstromkreises der Buchungsmaschine liegt an Spannung, wenn ein "Neuer-Saldo"- Arbeitsgang der Buchungsmaschine beendet ist und bleibt an Spannung bis zum Beginn des nächsten Arbeits-
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takt K107A1. Dadurch wird der Stromkreis des Relais K105 geschlossen und dieses erregt.
Das Buchungsubertragungsrelais KI07 steuert die verschiedenen Wirkungsweisen der Belegfördervorrichtung. Je nach der Stellung dieses Relais kann die Belegfördervorrichtung zusammen mit der Buchungsmaschine entweder"Übertrag"-oder"Verbuchung und Rohbilanz"-Vorgänge ausführen. Beim Ansprechen des Relais K107 können"Übertrag"-Vorgänge ausgeführt werden, während bei nicht erregtem Relais K107
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des Relais K107 liegt zwischen den Hauptleitungen 341 und 342 und enthält noch einen Kontakt ST104A1.
Das Speicheranzeigerelais K109 funktioniert als Hilfssteuerung der Belegfördervorrichtung während eines"Übertrag"-Vorganges. Das Relais K109 liegt zwischen der Hauptleitung 341 und dem Punkt 348 im Drregungskreis des Speicherrelais der Buchungsmaschine. Das Relais K109 spricht immer dann an, wenn die Buchungsmaschine eine Speicher-Funktion ausgeführt hat und bleibt während eines "Neuer Saldo"Vorganges der Buchungsmaschine erregt, während es am Ende dieses Vorganges abfällt.
Bestimmte Vorrichtungen der Belegfördervorrichtung werden durch Solenoide L101, L102, und LlO3 gesteuert. Die Erregungskreise für diese drei Solenoide sind in Fig. 11 dargestellt und liegen mit ihren Hauptleitungen 360 und 361 über Pole 362 und 363 zweier Schaltkontakte STOLA1 und ST101A2 an 110 V Wechselspannung. Die beiden Schaltkontakte werden durch den Kippschalter 328 auf dem Steuerbrett 315 gesteuert. Der Erregungskreis des Vakuumsolenoids L101 liegt zwischen der Hauptleitung 360 und einem
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Freigabe dieser Kontokarte bewirkt die Erregung des Relais K10l und damit das Schliessen des Kontaktes Kl01A2, so dass das Solenoid L101 erregt wird.
DasSolenoidLlOl fällt beimöffnen deskontaktes K1O4BC2 ab, der sich öffnet, wenn die transportierte Karte 33 den Fühler 207 berührt, den Kontakt SC101A1 auslöst und das Relais K104 zum Ansprechen bringt. Bei Handbetätigung der Belegfördervorrichtung kann durch Drücken des Druckknopfes 222 auf dem Schaltbrett 315 der Kontakt SPI01A1 geschlossen und damit das Vakuumsolenoid L101 erregt werden, das den Kartentransport durch die Belegfördervorrichtung einleitet.
Durch die Erregung des Auswurfsolenoids L102 wird eine Karte aus der Buchungsmaschine ausgeworfen.
Arbeitsweise
Im folgenden werden zum besseren Verständnis der gezeigten Ausführung der vorliegenden Erfindung zwei typische Arten von Arbeitsgängen der Belegfördervorrichtung beschrieben. Es ist selbstverständlich, dass die Belegfördervorrichtung auch andere Vorgänge als die beschriebenen ausführen kann und dass diese Arbeiten in einigen untergeordneten Einzelheiten verschieden sein können, besonders dadurch, dass die Belegfördervorrichtung auch zusammen mit andern Buchungsmaschinen verwendet werden kann.
Der von der Belegfördervorrichtung auszuführende Vorgang wird durch Betätigen eines Schalters auf
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dem Schaltbrett 315 eingestellt (Fig. 10). Wird dieser Schalter in die untere Stellung eingestellt, so arbeitet die Belegfördervorrichtung entspréchend dem "Übertrag"-Vorgang, bei dem die Salden jedes Kontos von einer Kontokarte abgelesen und dann durch Druck und magnetische Aufzeichnung auf eine neue Kontokarte aufgebracht werden. Stellt man den genannten Schalter in die obere Stellung ein, so arbeitet
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werden alle Kontokarten mittels der Belegfördervorrichtung durch die Buchungsmaschine transportiert und die Salden jedes Kontos werden von der magnetischen Aufzeichnung auf der Kontokarte abgelesen und in der Maschine zum Aufstellen der Summe für die Rohbilanz gespeichert.
Es sei zuerst angenommen, dass die erfindungsgemässe Belegfördervorrichtung zusammen mit der Bu-
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bracht und ein nichtgezeigtes Steuermittel der Buchungsmaschine so eingestellt, dass die Buchungsmaschlne für einen"Übertrag"-Vorgang bereitsteht.
Der Stapel, in dem die alten und neuen Karten wechselweise untereinander liegen, wird sodann auf den Tisch 60 der Belegfördervorrichtung 31 gelegt.
Zuerst wird die Buchungsmaschine durch Drücken des Schalters 329, der einen nichtdargestellten Kontakt schliesst und die Belegfördervorrichtung durch Betätigung des Schalters 328, der die Kontakte ST101A1 und ST101A2 (Fig. 11) schliesst, an Spannung gelegt und betriebsbereit gemacht. Der eigentliche Arbeitsgang wird durch die Betätigung des den Kontakt Sot10241 im Erregungskreis des Relais K101 (Fig. 12) schliessenden Schalters 327 eingeleitet.
Es spricht dann das Relais K101 an, das wiederum den Kontakt K101A2 imErregungskreis des Solenoids L101 (Fig. ll) schliesst. Wie bereits beschrieben, steuert das Solenoid L101 dasVakuumventil 159 (Fig. 2) und bewirkt, dass durch die Pumpe 46 in der Förderrolle 134 ein Unterdruck erzeugt wird, der die. oberste Kontokarte 33 des Stapels ansaugt, die durch den ständigen Luftstrom durch die Öffnungen der Rohre 131 und 132 (Fig. 4) in Berührung mit den Förderrollen gebracht wird.
Die Drehung der Förderrollen 134 bewegt die Karte 33 nach rechts (Fig. 2 und 4) zwischen die Rollen und Walzen, wie 175 und 177, 176 und 178. Diese Walzen bewirken eine ständige Weiterbewegung der Kontokarten 33 nach rechts, so dass die Vorderkante der Kontokarte den Fühler 207 des Schalters 205 berührt, der den Kontakt SC101A1 schliesst. Dadurch wird das Relais K104 erregt, das den Kontakt K104BC2 öffnet und den Erregungskreis des Solenoids L101 unterbricht. Dieses schliesst das Vakuumsteuerventil 149 und hebt die Wirkung des Unterdruckes in den Förderrollen 134 auf.
Weiterhin schliesst bei Erregung des Relais K104 der Kontakt K104AC2 den Erregungskreis des Auswerfsolenoids L102, der bereits durch Schliessen des Relaiskontaktes K101A8 vorbereitet wurde. Wenn die erste Kontokarte in die Buchungsmaschine eingebracht wird, so hat die Betätigung des Au & werfsolenoidsLMS keine Bedeutung, da sich zu diesem Zeitpunkt keine Kontokarte in der Buchungsmaschine befindet. Die Steuerung des Auswerfens jeder nachfolgenden Karte aus der Buchungsmaschine erfolgt durch dieses oben beschriebene Ansprechen des Solenoids L102.
Während das Auswerfsolenoid L102 direkt durch die Belegfördervorrichtung gesteuert wird, ist diese Steuerung wiederum von der Buchungsmaschine abhängig, da das Ansprechen des Relais K101 davon abhängig ist, ob im Erregungskreis dieses Relais Spannung vom Steuerkreis der Buchungsmaschine an den Anschlusspunkt 340 angelegt wird. Dieser Anschlusspunkt 340 liegt
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transportiert, so berührt die Vorderkante dieser Karte den Fühler 208 des Schalters 206, schliesst dadurch den Kontakt SC102ACl und das Relais KI02 spricht an, das sich über den se1bsthaltesttomkreis unter Stromfluss hält. Weiterhin bereitet der Kontakt KI02A2 den Erregungskreis des Relais K183 vor.
Sobald die hintere Kante der Kontokarte 33 den Fühler 208 des Schalters 206 passiert hat. öffnet sich der Kontakt SC102AC1 wieder. Das Relais K102 fällt jedoch nicht ab, da es nunmehr durch den den Kontakt K102A1 enthaltenden Stromkreis orregt blelbt. Gleichzeitig schliesst sich derKontaktSC102BC1 durch die Bewegung des Fühlers 208 und das Relais KlO3 wird erregt.
Hiedurch schliesst sich der nichtgezeigte Kontakt im "Saldo-Aufuahme"-Stromkreis der Buchungsmaschine. Zu diesem Zeitpunkt schliesst sich ein weiterer nichtgezeigter Kontakt dieses Stromkreises, während sich ein anderer, ebenfalls nichtgezeigter Kontakt öffnet, da beim Einstellen des erwähnten Schalters des Schaltbrettes 315 in die"Übertrag"-Position ein Kontakt ST104A1 den Erregerstromkreis des
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K107 (Fig. 12). an Spannung liegt, wenn diese zur Durchführung eines"Aufnahme"-Vorganges bereit ist. Ein nichtgezeigter Stromkreis wird damit geschlossen und es kann der"Saldo-Aufnahme"-Vorgang der Buchungsmaschine beginnen, sobald das hintere Ende der Karte 33 den Fühler 208 des Schalters 206 passiert hat.
Die Schaltung derBuchungsmaschinesieht vor, dass sich der Kontakt K303B3 (Fig. 12) im Selbsthaltekreis des Relais K102 öffnet und das Relais KI02 abfällt, wenn ein nichtgezeigter Stromkreis in der Buchungsmaschine geschlossen wird. Dadurch unterbricht auch der Kontakt K102A2 den Erregungskreis des Relais K103. Das Öffnen eines nichtgezeigten Kontaktes löst den durch das vorhergehende Schliessen die- ses Kontaktes vorbereitetenMaschinengang der Buchungsmaschine aus.
Bei richtiger Lage der Kontokarte 33 unterbricht der Kontakt SC9BC1 (Fig. 12) des Schalters 248 den Selbsthaltestromkreis des Relais KI04, des- sen abfallender Kontakt KI04BC2 (Fig. 11) den Erregungskreis des Vakuumsolenoids LI01 für eine Erregung
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wird.
Bei richtiger Lage der Kontokarte 33 wird der Schalter 248 betätigt und die Buchungsmaschine führt einen"Saldo-Aufnahme"-Vorgang durch und legt den Erregungskreis des Relais K1Q1 (Fig. 12) über Punkt
340 an Spannung, wenn dieser Vorgang beendet ist.
Wenn die Buchungsmaschine ihren Arbeitsgang beendet hat, dann erhält der Erregerstromkreis des Relais K101 über den Punkt 340 Spannung, das Vakuum-Solenoid L101 spricht an, löst die Förderung einer weiteren Kontokarte in die Buchungsmaschine aus und bereitet den Erregungskreis des Auswurfsolenoids L102 durch Schliessen des Kontaktes KIOIA3 vor. Wenn dann die vordere Kante del Kontokarte 33 bei de- ren Bewegung in die Buchungsmaschine den Fühler 207 betätigt, wird der Kontakt SC101, Al geschlossen und das Relais K104 erregt.
D 9. bei wird durch Schliessen des Kontaktes K104AC2 das Solenoid L102 erregt. was zur Folge hat, dass die durch die Buchungsmaschine freigegebene Kontokarte in Berührung mit dem unteren Teil der Rolle 176 kommt, und dann ein Einsortieren der Karte in den jeweils gewünschten Behälter 44 und 45 gemäss dem am Punkt 346 in dem dem ErregungskreisdesRelais K105 der Buchungsmaschine zugeführten Signal erfolgt.
Für eine genaue Arbeit der Fördervorrichtung beim Ubertragen von Konten von einer Kontokarte aus auf die nächste ist dafür Sorge getragen, dass ein"Neuer Saldo"-Vorgang der Buchungsmaschine im An- schluss an den "Alter Saldo"-Vorgang sowie ein "Alter Saldo"-Vorgang im Anschluss an den "Nener Saldd"Vorgang der Maschine mittels des"Übertrag"-Relais K105 selbsttätig erfolgt.
Soll ein"Rohbilanz"-Vorgang durchgeführt werden, wird der erwähnte Schalter auf dem Schaltbrett 315 (Fig. 10) in seine obere Stellung bewegt. Dadurch wird der Kontakt ST104A1 im Erregerstromkreis zum Relais K107 geöffnet und das Relais K107 abgeschaltet. Hiedurch wird auch das Einschalten des Relais KI05 verhindert. Wenn sich der genannte Schalter in seiner"Verbuchung und Rohbilanz"-Stellung befindet, ist daher jeder Vorgang der Buchungsmaschine ein"Alter Saldo"-Vorgang. Die Belegfördervorrichtung und die Buchungsmaschine werden dann in der gleichen Weise in Gang gesetzt, wie es bereits für die im Zusammenhang mit"Übertrag"-Vorgängen durchgeführten"Alter Saldo"-Vorgänge beschrieben wurde.
Bei in"Verbuchungs-und Rohbilanz"-Stellung befindlichem Schalter kann das "Übertrag" - Solenoid L103 nicht überRelaiskontaktK105A3 erregt werden, weil dieser geöffnet bleibt. Das "Übertrag"-Solenoid L103 muss somit durch Schliessen des ändern Stromkreises, der die Kontakte 367, ST103A1 und K107B2 einschliesst, eingeschaltet werden. Bei einem"Verbuchungs-und Rohbilanz"-Vorgang bleibt der Kontakt K107B2 normalerweise geschlossen, und der Kontakt STI03A1 kann durch die geeignete Einstellung des Schalters 332 in seine obere"Sortier"-Stellung geschlossen werden.
In bestimmten Fällen mag es erwünscht sein, dass die Steuerung für bestimmte Arbeitsgänge der-Belegfördervorrichtung und der Buchungsmaschine von Hand erfolgt. Zu diesem Zweck ist der Schalter 322 auf dem Schaltbrett 315 vorgesehen. Dieser Schalter leitet einen Fördervorgang durch die Belegfördervor- richtung von Hand ein, indem der Kontakt SP101Al (Fig. 11) jedesmal beim Drücken des Schalters geschlossen wird. Dadurch wird das Vakuumsolenoid L101 erregt, das in den Förderrollen ein Vakuum herstellt, so dass die oberste Karte des Stapels auf dem Tisch 60 angesaugt wird und die Förderung der Karte in die Buchungsmaschine beginnt.
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