DE291207C - Feuerungsbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als feuertür dienenden wurfschaufel - Google Patents
Feuerungsbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als feuertür dienenden wurfschaufelInfo
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- DE291207C DE291207C DE1914291207D DE291207DA DE291207C DE 291207 C DE291207 C DE 291207C DE 1914291207 D DE1914291207 D DE 1914291207D DE 291207D A DE291207D A DE 291207DA DE 291207 C DE291207 C DE 291207C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 291207 — KLASSE 24 h. GRUPPE
EDMUND AXER in ALTONA.
Zusatz zum Patent 264295.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1914 ab. Längste Dauer: 23. Februar 1927.
Die Erfindung bezweckt die weitere Ausgestaltung des durch Patent 264295, Kl. 24h,
bekannten Wurfwerkes für selbsttätige Feuerungsbeschickungsvorrichtungen mit einer zugleich
als Feuertür dienenden Wurfschaufel, zur Erzielung einer möglichst vollkommenen
Rauchfreiheit und Brennstoffausnutzung.
Hierzu ist notwendig, daß einmal eine möglichst gute Verteilung der Kohlen auf dem
Roste erfolge, dann aber darf auch während und infolge des Schürens der Feuer keine
unvollkommene Verbrennung auftreten.
Zur Erzielung der Tiefenstreuung sind an Wurffeuerungen nach dem Patent 264295 bisher
4 (oder mehr) Wurfstufen angewandt worden, die dadurch bestimmt wurden, daß von einer bleibenden Ruhestellung aus die
Wurfklappe viermal verschieden weit angehoben wurde. Im Patent 264295 wird diese
Ruhestellung der Wurfklappe durch den Anschlag h des Lenkers f bestimmt.
Gegenstand der Erfindung ist nun, die Ruhestellung der Wurfklappe veränderlich zu
machen und dadurch die Zahl der Wurf stuf en wesentlich zu vermehren. Dies wird erreicht,
indem der Lenker f eine langsame, pendelnde Bewegung erhält. Erfolgen beispielsweise die
4 Wurfstufen bei 40 verschiedenen Stellungen des Lenkers f, so ist die Anzahl der Wurfstufen
160.
Ist so durch Erzielung einer möglichst guten Verteilung des Brennstoffes die Vorbedingung
für die Rauchfreiheit geschaffen, so wird dieser Endzweck erreicht durch die Verbindung
des Wurfwerks mit einer Oberluftzuführung, die damit eine selbsttätige wird.
Die Oberluftzuführungsvorrichtung wird von einer Arbeitswelle aus beeinflußt und mit der
Feuertür so verbunden, daß beim öffnen der letzteren Oberluft zugelassen wird, die dann
nach dem Schließen der Feuertür, beim Weitergehen der Feuerung, allmählich wieder abgestellt
wird, ohne daß der Heizer eine Tätigkeit auszuüben hätte.
Auf der Zeichnung bedeutet δ die Wurfklappenachse, an welcher die Feder e angreift.
f ist der in dem von b exzentrischen Punkte g angreifende Lenker. Er stützt sich auf den
Winkelhebel h, der durch die Kurvenscheibe i in Pendelung versetzt wird. Mit i ist ein
Sperrad k verbunden, das von einer Welle / mittels Klinke m stetig geschaltet wird. Eine
zweite Klinke η steuert ein Sperrad 0, welches nach einer Folge von Schaltzähnen je
eine Sperrlücke p aufweist und mit gleichviel Daumen q versehen ist, die mittels Gestänge r
die in den Seitenwangen der Feuerung angebrachten Oberluftzuführungsöffnungen s durch ·
Klappen t verschließen.
Sobald dies geschehen, bleibt das Sperrrad 0
stehen, weil gleichzeitig die Klinke η in eine
Sperrlücke p getreten ist, welche sie nicht überschreiten kann.
Ausgelöst wird die Lastenführung s, t durch eine Klinke u, die am Lenker f befestigt und
dadurch mit der Feuertür verbunden ist. Sobald der Heizer die als Wurfklappe dienende
Feuertür öffnet, um zu schüren, nimmt Klinke u das Sperrad ο mit. Der betreffende
ίο Daumen q gibt daher den Hebel r frei, so
daß die Klappe t durch ihr Eigengewicht in die Offenstellung gelangt, also die Öffnungen s
freigibt, und auch offen läßt, wenn die Feuertür wieder geschlossen ist. Es kann nun genügend
Luft zum Feuer treten, um den sonst durch Luftmangel entstehenden Rauch zu vermeiden.
Um so eher wird dieser Zweck erreicht, wenn durch eine vielstufige und geeignete Kohlenverteilung eine möglichst gleich-
mäßige und gleichzeitige Entgasung der Kohlen angebahnt war.
Geht alsdann die Beschickungsvorrichtung weiter, so wird das Sperrad 0 weiterschreiten
und nach genügender Zeit die Öffnungen s, dem abnehmenden Oberluftbedarf entspre
chend, durch die nächsten Daumen q allmählich schließen. Dieser Vorgang ist beendet
mit dem Eintreten der Klinke «''in eine neue
Sperrlücke p, worauf die Vorrichtung für den nächsten Schürvorgang bereit steht.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Feuerungsbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als Feuertür dienenden Wurfschaufel nach Patent 264295, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (h) des Stützarmes (f) der Feder (e) mittels einer Kurvenscheibe (i) verstellbar ist.Beschickungsvorrichtung nach An-
- 2.spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwangen der Feuerung mit der Feuertür in Verbindung stehende regelbare Oberluftöffnungen (s) angeordnet sind, welche durch ein von einer Welle (I) aus angetriebenes, mit Zahnlücken (p) und Anschlägen (q) versehenes, beim Öffnen der Feuertür und beim damit verbundenen Schwenken des Lenkers (f) weiterbewegtes Sperrad (0) gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE264295X | 1912-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291207C true DE291207C (de) | 1916-04-07 |
Family
ID=546104
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912264295D Expired DE264295C (de) | 1912-02-24 | 1912-02-24 | Feuerbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als feuertür dienenden wurfschaufel |
| DE1914291207D Expired DE291207C (de) | 1912-02-24 | 1914-06-09 | Feuerungsbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als feuertür dienenden wurfschaufel |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912264295D Expired DE264295C (de) | 1912-02-24 | 1912-02-24 | Feuerbeschickungsvorrichtung mit einer zugleich als feuertür dienenden wurfschaufel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE264295C (de) |
-
1912
- 1912-02-24 DE DE1912264295D patent/DE264295C/de not_active Expired
-
1914
- 1914-06-09 DE DE1914291207D patent/DE291207C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE264295C (de) | 1913-09-23 |
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