DE547573C - Zuteilvorrichtung fuer Brikettfeuerungen von Heizoefen - Google Patents
Zuteilvorrichtung fuer Brikettfeuerungen von HeizoefenInfo
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Description
- Zuteilvorrichtung für Brikettfeuerungen von Heizöfen Die Erfindung bezieht sich auf Heizöfen für die Verfeuerung von Briketten, insbesondere der bekannten Hausbrandbraunkohlenbrikette (sogenannteSalonbrikette),und zwar auf eine durch das Gewicbt des Brennstoffvorrats angetriebene Brennstoffzuteilvorrichtung, die durch ein regelbares Hemmwerk gesteuert wird. Gemäß der Erfindung besteht die Zuteilvorrichtung aus Rollenrädern, und zwar zweckmäßig aus zwei Rollenrädern, die jedoch auch durch ein einziges ersetzt werden können und die sich in zahnartigem Eingriff mit den untersten Briketten des Brikettstapels befinden und durch das Gewicht des Stapels ein Gesperre antreiben, das die Drehgeschwindigkeit der Rollenräder regelt und so den Zeitabstand des Durchtritts der einzelnen Brikette durch das Räderwerk beherrscht. Nach dem Durchtritt gelangen die Brikette über Fallklappenabschlüsse auf eine Schurre und weitet in das Feuer.
- Die Zuteilvorrichtung ist in einfachster Art ausgebildet und sichert durch den unmittelbaren Eingriff mit dem Brikettstapel eine einwandfreie Beschickung der Feuerung. Da die Brikette dem Feuer über Fallklappenabschlüsse und Schurre zugeführt werden, werden sie vor der Aufgabe auf die Feuerung von den heißen Teilen des Ofens ferngehalten, so daß eine vorzeitige Schwelung verhindert wird.
- Auf der Zeichnung ist in Fig. i ein Ausführungsbeispiel der Beschickungseinrichtung und in Fig. a eine allgemeine Anordnung des Beschickers an einem Ofen und der mit ihm durchgeführten Feuerregelung dargestellt.
- Der Brikettstapel a (Fig. i) ruht auf den Triebstöcken c zweier Rollenräder b auf, die durch das Gewicht des Stapels in Drehung versetzt werden. Die Triebstöcke oder Rollen c der Rollenräder sind so angeordnet, daß sie im Zahneingriff mit den Lücken des über die schmale Langseite gestapelten Brikettstranges stehen. Die Rollenräder b sind durch irgendeine Übertragung, beispielsweise durch Zahnräderg und h, mit einer regelbaren Hemmung i verbunden, mittels deren sich, z. B. durch die Veränderung der Schwingungszeit eines Pendels l durch Verschieben eines Geeichtes m, die Umlaufgeschwindigkeit der Räder b genau einstellen läßt. Während die zwei das unterste Brikett tragenden Rollen infolge der gegenläufigen Drehung der Räder b allmählich von der Brikettflanke ablaufen, schieben sich die zwei Nachbarrollen unter das vorletzte Brikett, so daß dieses gestützt ist, sobald das unterste seine Stütze verliert und abfällt. Dies Spiel wiederholt sich, bis der Stapel a erschöpft ist. Die Brikette fallen auf eine Rutsche f ab, die durch Fallklappen d und e, welche sich unter dem Gewicht der Brikette öffnen, gegen den Feuerraum hin abgeschlossen ist.
- Durch diese Anordnung ist auch für B@ikette ein regelbarer Dauerbrand ermöglicht, ohne daß teuere, motorisch angetriebene Beschickungsvorrichtungen benötigt werden.
- Von dem Triebwerk der Beschickungsvorrichtung können gleichzeitig Bewegungen zum Öffnen einer Essendrosselklappe p oder zum Öffnen von (nicht gezeichneten) Unterluftklappen abgeleitet werden, so daß sich das Feuer je nach der Stärke der Beschikkung selbsttätig auf schärferen Zug einstellt. Zu- dem Zweck kann z. B. vom Hebel dl der Fallklappe d ein Seilzug st mit einem Mitnehmer o abgeleitet werden (Fig. 2), der gegen einen Steuerhebel der Essenklappe p stößt und diese verstellt.
- Die Essenklappe p kann aber auch, wie in Fig. i angegeben, durch einen Steuernocken s mittels einer Übertragungsvorrichtung t verstellt «erden. Die Bewegung des Steuernockens s wird zweckmäßig über ein Zwischenrad r von der Bewegung der mit den Rollenrädern verbundenen Zahnräder g abgeleitet. Die Form des Nockens ist dem Verbrennungsluftbedarf angepaßt..
- Wie in Fig. 2 angegeben, kann der Feuerungsrost u in an sich bekannter Weise als Lastschale einer Wägevorrichtung v ausgebildet sein. Über eine Gestängeverbindung w kann dann die Sperrklinke x des Hemmwerks k ausgehoben werden, sobald ein durch Gegenkraft z beliebig einzustellendes Ver- . brennungsrestgewicht erreicht oder unterschritt@n ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zuteilvorrichtung für Brikettfeuerungen von Heizöfen, die durch ein regelbares, durch das Gewicht des Füllschachtinhaltes angetriebenes Hemmwerk gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich Rollenräder (b) in zahnartigem Eingriff mit dem auf ihnen ruhenden und sie antreibenden Brikettstapel (a) befinden, welche nach Lösung einer Sperrung (i, k-x) die Brikette einzeln freigeben, so daß sie über F allklappenabschlüsse (d, e) und eine Schurre (f) dem Feuer zugeführt werden.
- 2. Zuteilvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsrost (n) als Wägevorrichtung ausgebildet ist, die mit der Lösungsvorrichtung der Sperrung (k-x) in Verbindung steht.
- 3. Zuteilvorrichtung nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Triebwerks (b, k) auf die Öffnungsvorrichtung von Luftzuführungs-oder Abgasdrosselklappen übertragen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE547573C true DE547573C (de) | 1932-04-01 |
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|---|---|---|---|
| DE1930547573D Expired DE547573C (de) | 1930-03-07 | 1930-03-07 | Zuteilvorrichtung fuer Brikettfeuerungen von Heizoefen |
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- 1930-03-07 DE DE1930547573D patent/DE547573C/de not_active Expired
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