DE455490C - Rostbeschicker mit pendelnder Wurfschaufel - Google Patents
Rostbeschicker mit pendelnder WurfschaufelInfo
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- DE455490C DE455490C DEW73436D DEW0073436D DE455490C DE 455490 C DE455490 C DE 455490C DE W73436 D DEW73436 D DE W73436D DE W0073436 D DEW0073436 D DE W0073436D DE 455490 C DE455490 C DE 455490C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
Bei selbsttätigen Rostbeschickern mit pendelnder Wurfschaufel ist es von großer Wichtigkeit,
Vorsorge dafür zu treffen, daß die vor die Wurfschaufel fallenden Kohlen zum
richtigen Zeitpunkt vor die Wurfschaufel gelangen, und zwar in der Zeit, in welcher die
Wurfschaufel zum Schlage ausholt.
Während des Schlages oder kurz nach dem Schlag der Schaufel dürfen Kohlen
ίο nicht herunterfallen, denn derartig nachträglich
herunterfallende Kohlen erhalten nicht mehr die notwendige Beschleunigung und setzen sich infolgedessen vorzeitig ab, bleiben
also auf der Rostschürplatte liegen. Dort häufen sie sich an und geraten durch die
Feuerraumhitze in Brand, so daß sie den Rostbeschicker erwärmen und dadurch beschädigen.
Man hat bereits versucht, Abschlußvor-
ao richtungen in die Kohlenzufuhrkanäle einzubauen, welche zu gewissen Zeiten den Kanal
absperren und damit das Nachfallen von Kohlenstücken verhüten. Es sind auch solche
Abschlußklappen bekannt, deren Öffnen zwangläufig und deren Schließen kraftschlüssig
erfolgt, um für den Fall, daß Kohlenstücke sich zwischen Klappe und deren Widerlager klemmen, Brüche in der Antriebsvorrichtung
zu verhüten. Bei diesen Vorrichtungen ergibt sich die Schwierigkeit, daß die Klappen insbesondere bei unsortierter,
also ungleichmäßige Stückgröße aufweisender Kohle durch sich vor dieselben legende größere
Stücke so weit geöffnet bleibt, daß die kleineren Stücke und der Kohlengrieß noch
nachfallen können. Nach der Erfindung wird deshalb die den Zuführungskanal schließende
Klappe in mehrere je für sich von Federoder Gewichtskraft beeinflußte Einzelklappen
unterteilt, so daß jeder der Teile sich unabhängig von den anderen schließen kann. Der
Antrieb dieser unterteilten Klappen erfolgt in an sich bekannter Weise mittels eines
sternförmigen Rades, das durch ein Klinkengetriebe vom Kohlenförderhebel des Antriebswerkes
bewegt wird, und zwar erfindungsgemäß derart, daß sich bei Beginn des Koh- lenvorschubes
sämtliche Teile der Verschlußklappe gemeinsam schnell heben und kurz vor Beendigung des Kohlenvorschubes die
Klappenteile einzeln und kraftschlüssig schließen.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungen der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Querschnitt,
Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt einer Ausführung des Rostbeschickers.
Abb. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt, jedoch mit anderer Lage der Verschlußklappe,
Abb. 4 in größerem Maßstabe einen Teil der Antriebsvorrichtung für die Verschlußklappe.
Der keilförmige Kohlenzubringer α wird an seinen beiden Enden von den Hebeln &
getragen, so daß er um die Schwingachse O1
dieser Hebel hin und her geschwungen werden kann. Dieses Schwingen erfolgt mittels
des Hebels I der Zugstange I1 und des auf
der Achse O1 aufgekeilten Hebels b?· Die
Kohle fällt aus einem Trichter in den Troge und wird durch den Zubringer über die Überfallnaseif
hinweggeschoben, so daß sie; zunächst auf die Leitschaufel e und von dieser
vor die Wurfschaufel/ fällt.
Auf der Überfallnase d liegt der untere Rand einer mehrteiligen Verschlußklappe g
ίο auf. Diese ist derart gekrümmt ausgebildet,
daß die Auflage des Randes auf der Überfallnase cL tangential erfolgt, so daß die
Klappe beim Heben möglichst wenig Widerstand an der sich vor ihr aufhäufelnden Kohle findet. Im Ruhezustande liegen die
Klappenteile durch ihr Eigengewicht auf der Überfallnase d auf. Außer dem Eigengewicht
kann eine zusätzliche Federbelastung auf jeden Teil der Klappe einwirken. Auf der
ao Achseh ist ein Nocken/ aufgekeilt, auf den
ein Sternrad« einwirkt. Außerdem sind auf der Achse h die Hebel £ befestigt, welche das
Rundeiseny tragen; letzteres liegt unter den Teilen der Klappe g. Das Sternrad wird bei
der Ausführung nach Abb. 4 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers gedreht und
schwenkt bei diesem Drehen den Nocken I und damit die Hebel* und das Rundeiseny,
so daß letzteres die Klappenteile g· anhebt. Die von dem Zubringer α vorgeschobene
Kohle kann dann frei herabfallen. Nach Beendigung des Vorschubes ist das Sternrad
η so weit gelangt, daß die Nase/ unter der Wirkung der Schwere der Klappenteile g·
an dem Arm des Sternrades η vorbei wieder nach abwärts fallen kann; die Klappenteile
schließen sich also dann wieder. Sie passen sich aber der Form der grobstückigen Kohle
an, wodurch es vermieden wird, daß noch kleiner gekörnte Kohlenstücke durchfallen
können. Der Antrieb des Sternrades η erfolgt durch ein mit diesem Sternrad durch die
Achse ο verbundenes Klinkenrad/;, in welches
die Klinke q eingreift. Diese Klinke q wird von dem KoMenförderhebel / aus mittels
des verstellbaren Hebelarmes m und des Lenkers?*
angetrieben.
Claims (2)
1. Rostbeschicker mit pendelnder Wurfschaufel und den Kohlenzuführungskanal
kraftschlüssig absperrender Verschlußklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (g·) in der Breite in mehrere
Stücke unterteilt ist, welche gemeinschaftlich angehoben werden, jedoch einzeln herunterfallen.
2. Rostbeschicker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Anheben
der mehrteiligen Verschlußklappe dienende Sternrad («) mittels Klinkengetriebes
(p, q) vom Kohlenförderhebel (r) aus angetrieben
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in heb reichsoruckeiiei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW73436D DE455490C (de) | 1926-08-15 | 1926-08-15 | Rostbeschicker mit pendelnder Wurfschaufel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW73436D DE455490C (de) | 1926-08-15 | 1926-08-15 | Rostbeschicker mit pendelnder Wurfschaufel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE455490C true DE455490C (de) | 1928-02-02 |
Family
ID=7609402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW73436D Expired DE455490C (de) | 1926-08-15 | 1926-08-15 | Rostbeschicker mit pendelnder Wurfschaufel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE455490C (de) |
-
1926
- 1926-08-15 DE DEW73436D patent/DE455490C/de not_active Expired
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