DE506867C - Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, insbesondere fuer Russblaeser - Google Patents

Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, insbesondere fuer Russblaeser

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DE506867C DES79399D DES0079399D DE506867C DE 506867 C DE506867 C DE 506867C DE S79399 D DES79399 D DE S79399D DE S0079399 D DES0079399 D DE S0079399D DE 506867 C DE506867 C DE 506867C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G1/00Non-rotary, e.g. reciprocated, appliances
    • F28G1/16Non-rotary, e.g. reciprocated, appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G1/166Non-rotary, e.g. reciprocated, appliances using jets of fluid for removing debris from external surfaces of heat exchange conduits

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Description

  • Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, insbesondere für Rußbläser Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, im besonderen für RußbläSer.
  • Solche Vorrichtungen zum Fortblasen des Rußes, der Asche o. dgl. bestehen gewöhnlich aus einem Sammelblasrohr, das dauernd an einer geeigneten Stelle im Kessel angeordnet ist, meist sich um seine Längsachse drehen kann und Blasdüsen hat, die gegenüber jedem Zwischenraum zwischen den zu reinigenden Kesselrohren liegen; aus diesen Blasdüsen strömt das Reinigungsmittel mit großer Geschwindigkeit. Bisher wurden diese Reinigungsvorrichtungen mittels des Dampfes, der dem Kessel selbst entnommen wurde, gespeist. Man hat nun beobachten können, daß die Verwendung dieses Dampfes für die gute Erhaltung der Rohre des Dampfkessels oder des Vorwärmers Nachteile besitzt, und hat daher auch schon vorgeschlagen, den Dampf durch Druckluft zu ersetzen. Da aber die Leistung der Blasrohre zur Erzielung einer guten Reinigung beträchtlich sein muß, müßte man hierfür einen Luftverdichter von solcher Leistung und einen Druckluftbehälter von so großem Fassungsvermögen vorsehen, daß eine derartige Anlage sehr teuer wird.
  • Es ist nun bereits bei solchen mit Druckluft gespeisten Blasrohren bekannt, in der für mehrere Blasrohre gemeinsamen Druckluftzuführungsleitung ein Absperrglied einzubauen, welches selbsttätig geöffnet wird, wenn in bestimmten Zeitabständen die Blasrohre durch einen Antrieb hin und hergeschwenkt werden. Die Einführung der Druckluft in die eigentlichen Blasrohre erfolgt hier also nur, wenn die Blasrohre bewegt werden; sobald die Blasrohrbewegung aufhört, wird die Druckluftzufuhr zu den Blasrohren abgesperrt. Es ist weiter bei mit Druckluft gespeisten Blasrohren bekannt, das Absperrglied an der Stelle der Druckluftzuführungsleitung anzuordnen, an welcher mehrere Blasrohre abzweigen, und derart auszubilden, daß in wechselnder Folge jedes der Blasrohre mit der Druckluftzuführungsleitung verbunden, also mit Druckluft gespeist wird. Die Druckluft strömt also hier während einer bestimmten Zeitspanne durch ein Blasrohr bzw. durch eine Blasrohrgruppe, um in der folgenden Zeitspanne durch ein anderes -Blasrohr bzw. durch eine andere Blasrohrgruppe geleitet zu werden, die vorher von der Druckluftzufuhr abgesperrt war. Jede Bewegung des Absperrgliedes führt also zu einer Umsteuerung des Druckluftstromes in ein anderes Ausblaserohr.
  • Im Gegensatz hierzu wird bei der Einrichtung gemäß der Erfindung, bei welcher ein gleichmäßig arbeitender Luftverdichter; ein Druckluftbehälter und eine zwischen diesen und dem Blasrohr angeordnete, stoßwexs2 arbeitende Abschlußvorrichtung vereinigt sind, durch das Absperrglied jeder als einheitliche Menge von dem Verdichter in den Druckluftbeh.älter eingeführter Luftstrom in mehrere stoßweise aufeinanderfolgend durch das gleiche Blasrohr strömende Teilmengen zerlegt.
  • Durch diese Einrichtung soll zwischen jedem Stoß oder Druckluftstrahl ein bestimmter Zeitraum gewonnen werden, der dem Luftverdichter gestattet, in den Behälter die für jeden Stoß erforderliche Druckluftmenge zu fördern. Hierdurch wird die Anlage nicht nur kleiner und billiger, das stoßweise Blasen. ist auch wirksamer als das gleichmäßige; denn die aufeinanderfolgenden Druckluftstrahlen verursachen eine Reihe von Erschütterungen, die für das Ablösen des Rußes oder der Asche, die -sich auf den Röhren abgelagert haben, sehr günstig sind.
  • Die Drehgeschwindigkeit des Blasrohres ist derartig berechnet, daß für jede Blasarbeit eine genügende Zahl von Druckluftstößen - etwa 15 in der Minute - erfolgt. Es ist übrigens möglich, die gewünschte Zahl von Stößen dadurch zu erhalten, daß man die Drehung des Blasrohres mehrfach erfolgen läßt oder zwischen jedem Stoß unterbricht.
  • Die in den Leitungen für die Zufuhr der Druckluft angeordneten Abschlußvorrichtungen können auf ein .einzelnes Blasrohr oder gleichzeitig auf mehrere Blasrohre wirken. Sie werden -durch irgendeine beliebige Einrichtung gesteuert, am zweckmäßigsten mechanisch oder elektrisch. Im letzteren Falle können sie durch einen kleinen Elektromotor einzeln geregelt werden, wobei die Regelung dieser Motoren von einer Zentralstelle aus erfolgt.
  • Wirkt die die Druckluft hervorrufende Abschlußvorrichtung nur auf ein einzelnes Blasrohr, so kann der in an sich bekannter Weise dieselbe steuernde und gleichzeitig das Blasrohr drehende Antrieb gemäß der Erfindung mit Spiel an das Blasrohr derart angeschlossen sein, daß der Ausströmwinkel der an der Wand des Blasrohres verteilten Düsen bei Drehung desselben in verschiedener Richtung sich ändert.
  • In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist Abb. i ein Schema der gesamten Blasvorrichtung für einen Dampfkessel. Die Abb. z, 3 und zeigen verschiedene Anordnungen der Abschlußvorrichtung in einer solchen Anlage.
  • Gemäß Abb. i ist i der zu reinigende Kessel, und 2 sind die Blasrohre, die an geeigneten Stellen angeordnet und mit einem Druckluftbehälter 3 durch -eine Rohrleitung q. verbunden sind. Ein Luftverdichter 5 drückt in den Behälter 3 die Druckluft, die von ihm durch die Rohrleitung q. strömt und die verschiedenen Blasrohre speist. In dieser Rohrleitung ist zwischen dem Behälter 3 und den Blasrohren z eine Abschlußvorrichtung eingeschaltet, die nach der Ausführung der Abb. i in jedem der Köpfe oder Verteilung smäntel6 der Blasrohre liegt und in Abb. z im größeren Maßstabe dargestellt ist.
  • Die Einrichtung besteht gemäß Abb. z aus einem Blasrohr 7, welches Düsen 8 trägt, die gegenüber den Zwischenräumen der Rohre des Kessels i liegen. Dieses Blasrohr kann mittels eines Schneckenrades 9 und einer Schnecke 91 gedreht werden, die in dem Verteilungsmantel 6 liegen, in welchen die Luft durch ein Rohr io eingeführt wird. Das stoßweise Arbeiten der Druckluftstrahlenwird durch das Öffnen und Schließen eines Ventils i i herbeigeführt, das durch eine Feder 12 auf seinem Sitz gehalten wird und mittels eines doppelarmigen Hebels 13, 14. angehoben wird, dessen einer Arm i q. durch den Daumen 15 gesenkt wird, der auf der Welle 9= der Schnecke sitzt. Auf dieser Welle befindet sich auf der Außenseite des Mantels 6 ein Kettenrad 16, in dessen Kehle eine zum Drehen des Rades dienende Kette 17 läuft. Die Betätigung der Blasvorrichtung erfolgt durch einen Zug auf diese Kette, was die Drehung des Sammelrohres und gleichzeitig das Öffnen und Schließen des Ventils entsprechend der Lage des Daumens 15 herbeiführt.
  • Nimmt man beispielsweise an, daß durch entsprechende Gestaltung des Hebels 13, 14 und des Daumens 15 das Ventil für die Dauer einer Sekunde offen gehalten und für 3 Sekunden geschlossen gehalten wird, so ergibt sich ohne weiteres, daß .die Druckluftanlage nur 1/4 der Leistung bei gleichmäßigem Speisen der Blasröhren braucht.
  • Das das Sammelrohr 7 mitnehmende Schnekkenrad sitzt auf ihm gemäß der Erfindung mit einem gewissen Spiel im Sinne der Drehung, so daß es nach jeder Rückkehr des Blasrohres in seine Anfangslage eine neue Stellung einnimmt, die gegenüber der vorhergehenden jedesmal um einen Winkel verschoben ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Stellen oder Zonen, die bei der Drehung des Rohres 7 in der einen Richtung getroffen werden, gegenüber den bei der Rückdrehung getroffenen um einen Winkel verschoben sind. Man erhält so ein völliges und lückenloses Reinigen des ganzen Röhrensystems. Eine solche Verbindung mit Spiel zwischen Schnekkenrad 9 und Rohr 7 kann in beliebiger, an sich bekannter Weise ausgeführt sein. Beispielsweise besitzt das Rad auf seiner Innenseite eine kurze Ringnut, in die ein radialer Ansatz des Rohres eingreift. Das Rad wird daher das Rohr immer erst dann mitnehmen, wenn der Ansatz gegen die eine oder andere Endwandung der Nut stößt.
  • Falls das Sammelrohr 7 nicht drehbar ist, wird das Schneckenrad 9 auf ihm lose befestigt.
  • Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung (v -1. Abb. 3 und q.) kann die Abschlußvorrichtung vom Kopf 6 des Blasrohres unabhängig und an irgendeinem Punkte der Rohrleitung angeordnet sein, die alle oder einen Teil der Blasrohre eines oder mehrerer Kessel mit Druckluft speist.
  • Nach Abb.3 besitzt in bekannter Weise jedes der mit 18 bezeichneten Blasrohre einen Verschluß im Kopf i9, wobei die öffnung und Schließung dieses Verschlusses gleichzeitig mit der Drehung des Blasrohres herbeigeführt werden. Außerdem liegt in der Leitung 2 i die stoßweise arbeitende Abschlußvorrichtung 2o, welche die Druckluft zu dem Kopfe der vier Blasrohre 18 führt und durch einen Elektromotor oder sonst irgendeine nicht dargestellte Einrichtung angetrieben wird. Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende: Wenn die Abschlußvorrichtung 2o in Tätigkeit ist, dreht man nacheinander jedes Rohr 18 mittels der entsprechenden Kette während der für ein gutes Reinigen erforderlichen Zeit, wobei sich das Absperrglied im Kopf des Blasrohres selbsttätig und unabhängig von der Abschlußvorrichtung 2o öffnet und schließt.
  • Nach Abb. q. besitzen die Blasrohre 18 nicht mehr einen im Kopf des Blasrohres angeordneten Verschluß, sondern der Zutritt der Druckluft in jedes Blasrohr erfolgt mit Hilfe von Ventilen oder Schiebern oder Klappen 22, die in einem bestimmten Abstande vom Kopf angeordnet sind und von Hand betätigt werden. Die Stöße werden durch die Abschlußvorrichtung 2o hervorgerufen, die in der Druckluftrohrleitung liegt und mechanisch oder elektrisch angetrieben wird. Diese Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Wenn die Abschlußvorrichtung 20 in Tätigkeit ist, werden die Blasrohre 18 nacheinander betätigt, indem die jedem Blasrohr entsprechende Abschlußvorrichtung 22 von Hand geöffnet wird.

Claims (2)

  1. PATLXTANSPRÜCHR: i. Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, insbesondere für kußbläser, gekennzeichnet durch die Verbindung eines gleichmäßig arbeitenden Luftverdichters (5) mit einem Druckluftbehälter (3) und einer zwischen diesem und dem Blasrohr (2, 7) angeordneten, stoßweise arbeitenden Abschlußvorrichtung (i i, 2o), welche jeden als einheitliche Menge in den Druckluftbehälter eingeführten Luftstrom in mehrere stoßweise aufeinanderfolgend durch das gleiche Blasrohr strömende Teilmengen zerlegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abschlußvorrichtung steuernde und gleichzeitig das Blasrohr drehende Antrieb (9,7) mit Spiel an das Blasrohr angeschlossen ist, derart, daß der Ausströmwinkel der an der Wand des Blasrohres verteilten Düsen bei Drehung desselben in verschiedener Richtung sich ändert.
DES79399D 1927-01-17 1927-04-27 Einrichtung zum Speisen eines Blasrohres mit Druckluft, insbesondere fuer Russblaeser Expired DE506867C (de)

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DE (1) DE506867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974165C (de) * 1951-02-09 1960-10-06 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Einrichtung zum Abblasen rauchgasbeheizter Rohre mittels Russblaeser

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974165C (de) * 1951-02-09 1960-10-06 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Einrichtung zum Abblasen rauchgasbeheizter Rohre mittels Russblaeser

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