DE961651C - Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflaechen od. dgl. mit feststehenden Duesenrohren - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflaechen od. dgl. mit feststehenden Duesenrohren

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Publication number
DE961651C
DE961651C DESt3877A DEST003877A DE961651C DE 961651 C DE961651 C DE 961651C DE ST003877 A DEST003877 A DE ST003877A DE 961651 C DE961651 C DE 961651C
Authority
DE
Germany
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distributor
drive
nozzle
valve
blow valve
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Expired
Application number
DESt3877A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Steel Engineering Co Ltd
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by L&C Steinmueller GmbH filed Critical L&C Steinmueller GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE961651C publication Critical patent/DE961651C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflächen od. dgl. mit feststehenden Düsenrohren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflächen od. dgl. mit feststehenden Düsenrohren, deren Blasmittelzufuhr durch ein gemeinsames Ventil gesteuert wird.
  • Es ist bekannt, Nachschaltheizflächen, insbesondere solche, die durch längere Rippenrohre od. dgl. gebildet werden, mittels sogenannter Rahmenbläser zu reinigen. Hierbei ist ein großer konstruktiver Aufwand notwendig, um eine wirkungsvolle Reinigung durchführen zu können.
  • Es sind ferner Rußbläser bekanntgeworden, bei denen mehrere feststehende Düsenrohre einzeln oder gruppenweise an einen gemeinsamen Verteiler angeschlossen sind. Bei diesem Bläser ist der Verteiler mit dem Blasventil verbunden, und die Umschaltung von einem Blasrohr auf das andere erfolgt nur bei geschlossenem Blasventil derart, daß der Blasmitteldruck bei offenem Ventil einen Kolben mit Gestänge verschiebt, während die Verteilereinrichtung noch stillsteht. Erst beim Abstellen des Blasmittels wird durch Federkraft das zuvor durch den Kolben bewegte Gestänge zurückbewegt und nimmt dabei die Verteilerscheibe mit. Abgesehen von der komplizierten Bauweise bietet diese Einrichtung im rauhen Betrieb der Praxis nicht die notwendige Sicherheit, da ein Versagen der Blaseinrichtung erhebliche Betriebsstörungen zur Folge haben kann. Die Erfindung hat zum Ziel, eine Abblasevorrichtung zu schaffen, die in ihrem Aufbau außerordentlich einfach und in ihrer Betriebsweise sicher ist. Darüber hinaus soll die Reinigungswirkung bei geringerem Luft- bzw. Dampfverbrauch verbessert werden.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß über bzw. in den einzelnen Rauchgasgassen innerhalb der Nachschaltheizflächen eines Kesselsystems Düsenrohre angeordnet sind, deren Düsen in der Heizgasströmungsrichtung liegen. Diese Düsenrohre sind einzeln oder gruppenweise an einen gemeinsamen Verteiler angeschlossen, der mit dem Blasventil verbunden und nur bei geschlossenem Blasventil von einem Düsenrohr auf das andere umschaltbar ist.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß zwischen den Antrieb der Vorrichtung und das Blasventil eine Steuereinrichtung geschaltet ist, welche das Blasventil betätigt und mit dem Antriebsorgan des Verteilers kuppelbar ist, derart, daß der Blasmitteleintritt in den Verteiler die Kupplung ausrückt, während bei geschlossenem Blasventil die Kupplung durch die Wirkung einer Feder eingerückt wird, wobei in den Verteiler in an sich bekannter Weise eine vor den Düsenrohranschlüssen umlaufende Blende angeordnet ist. Daraus ergibt sich bei der Verwendung einer Blende der Vorzug, daß der Blendenraum zur Zeit der Drehung der Blende drucklos ist, während zur Zeit des Blasens der Blasmitteldruck dazu beiträgt, daß die Blende abdichtend gegen die Querschnitte der übrigen Düsenrohre gedrückt wird, also eine besonders empfindliche Abdichtung nicht notwendig ist. Der Verteiler kann auch durch ein Mehrwegeventil, mehrere Einzelventile od. dgl. gebildet sein.
  • Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung ferner mit einem Anschlag ausgerüstet, der in dem Augenblick den Antrieb der Vorrichtung sperrt, in dem alle an das Blasmittelventil angeschlossenen Düsenrohre einmal oder bei entsprechender Einstellung auch mehrere Male beaufschlagt wurden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Glasventil mit Steuereinrichtung und Verteiler in Vorderansicht bzw. im teilweisen Schnitt, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i ; Abb. 3 zeigt die eingebaute Vorrichtung und Abb.4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 3.
  • Durch einen nicht in der Zeichnung dargestellten Antrieb (Motor, Kettenrad od. dgl.), der an der Welle i angreift, wird über einen Kegelradsatz 2 die Welle 3 gedreht, die durch eine Kupplung 4 mit der Welle 5 zu verbinden ist, an deren Ende ein Zahnrad 6 angebracht ist, welches in den Zahnkranz 7 der Blende 8 mit Durchtrittsöffnung 9 eingreift und diese bei eingerückter Kupplung 4 bewegen kann. Die Betätigung der Kupplung 4 erfolgt durch den Druck des Blasmittels über den Kanal io auf die Kolben i i der Kupplung 4 einerseits und die Wirkung einer Feder 12 andererseits. Wenn also durch die Drehung der Welle 3 über die Vorsteuerscheibe 13 und den Hebel 14 das Vorsteuerventil 15 und damit das Blasventil 16 betätigt werden, so daß das Blasmittel, die Vorrichtung passierend, durch die Durchtrittsöffnung 9 der Blende 8 in eines der Düsenrohre 17, welches an den Verteiler 18 hinter der Blende 8 angeschlossen ist, strömt, um über die Düse i9 in den Gassen der Nachschaltheizflächen 2o wirksam zu werden, so überträgt sich der Blasmitteldruck durch den Kanal io auch auf die Kupplung .4 und rückt diese augenblicklich aus, so daß die Blende 8 die Drehung der Welle 3 nicht mehr mitmacht. Ist die Blaszeit beendet, hat also die Vorsteuerscheibe 13 die entsprechende Drehung ausgeführt, so wird das Glasventil 16 in bekannter Weise geschlossen, die Kraft der Feder 12 überwiegt den Druck des Blasmittels und verschiebt die Kupplung 4. wieder in Mitnehmestellung, so daß also die Blende 8 gedreht und die Durchtrittsöffnung 9 vor einen der übrigen Düsenrohranschlüsse des Verteilers 18 kommt. Dabei sind Blaszeit und Drehung der Blende so aufeinander abgestimmt, daß gleichzeitig mit dem Erreichen eines anderen Düsenrohranschlusses durch die Durchtrittsöffnung g die neue Glasperiode beginnt, also die Kupplung 4 wieder die Bewegung der Blende 8 für die Zeit des Blasens unterbricht. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis alle Düsenrohre ein oder mehrere Male, je nach Einstellung eines Anschlages oder einer Schaltuhr in Verbindung mit dem Antrieb, beaufschlagt sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflächen od. dgl. mit mehreren feststehenden Düsenrohren, die einzeln oder gruppenweise an einen gemeinsamen Verteiler angeschlossen sind, der mit dem Blasventil verbunden und nur bei geschlossenem Glasventil von einem Düsenrohr auf das andere umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antrieb (i) der Vorrichtung und das Blasventil (i6) eine Steuereinrichtung (i3, 14) geschaltet ist, welche das Blasventil betätigt und mit dem Antriebsorgan (6, 7) des Verteilers (i8) kuppelbar ist, derart, daß der Blasmitteleintritt in den Verteiler die Kupplung (4) ausrückt, während bei geschlossenem Blasventil die Kupplung durch die Wirkung einer Feder eingerückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (i8) in an sich bekannter Weise eine in ihm angeordnete, vor den Düsenrohranschlüssen (i7) umlaufende Blende (8) enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung mechanisch oder elektrisch betätigt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Blasventil (i6) während des Umschaltens von einem Düsenrohr zum anderen durch eine mit dem Antrieb gekuppelte Steuereinrichtung (r3, 1q.) geschlossen gehalten wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Vorrichtung nach ein- oder mehrmaliger Beaufschlagung der Düsenrohre durch einen Anschlag oder eine Schaltuhr selbsttätig ausschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 410 303; österreichische Patentschrift Nr. 95 961; USA.-Patentschrift Nr. 1 561 oo4.
DESt3877A 1951-09-19 1951-09-19 Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflaechen od. dgl. mit feststehenden Duesenrohren Expired DE961651C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4640346A (en) * 1985-03-29 1987-02-03 Kraftwerk Union Aktiengesellschaft Tube lane manipulator for the high-pressure blow-down of heat exchangers

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT95961B (de) * 1919-12-10 1924-02-11 Ljungstroems Angturbin Ab In der Rauchkammer gelegene Dampffegevorrichtung.
DE410303C (de) * 1925-03-04 Ljungstroms Angturbin Ab In der Rauchkammer eines Heizroehrenkessels angeordnete Blasvorrichtung zum Reinigen der Rohre
US1561004A (en) * 1920-09-01 1925-11-10 John T Lemon Flue-cleaning apparatus for boilers

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