DE247262C - - Google Patents

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DE247262C
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slats
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/08Air draught or like pneumatic arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247262 KLASSE 76 δ. GRUPPE
einen geschlossenen Kanal geführt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch welche Baumwolle, nachdem sie in einer oder mehreren Egreniermaschinen behandelt worden ist, dadurch einer weiteren Behandlung ausgesetzt wird, daß sie mittels eines Luftstroms durch einen geschlossenen Kanal geführt wird, in welchem die Baumwolle von Unreinigkeiten befreit wird. Um den zu reinigenden Luftstrom besonders wirksam zu machen, sind aus Latten
ίο bestehende Teile vorgesehen, die in schräger Stellung in den Kanal hineinragen und so angeordnet sind, daß die Baumwolle bei ihrem Durchgang durch den Kanal von 'den Latten eine Zeitlang aufgehalten wird, so daß die Baumwolle der vollen Wirkung des Luftstroms längere Zeit ausgesetzt wird. Die Latten sind an Stangen befestigt, die mittels Kurbeln von federnden Klammern in ihren Stellungen gehalten werden, wodurch die Latten eine vibrierende Bewegung erhalten und die reinigende Wirkung des Luftstroms unterstützen. Die Stangen, an denen die Latten befestigt sind,
. können auch durch mechanische Mittel in Schwingung versetzt werden. An Stelle der einzelnen Latten können auch an durchlochten Platten in schräger Stellung befestigte Finger benutzt werden.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein mittlerer Längsschnitt durch die neue Vorrichtung, wobei in Verbindung mit der Vorrichtung mehrere Egreniermaschinen gezeigt sind. Fig. ia ist die Seitenansicht eines mit dem Abzug versehenen Gebläses, Fig. 2 ein Grundriß der in Fig. ι gezeigten Vorrichtung, die teilweise in wagerechtem Schnitt gezeigt ist. Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe in Seitenansicht einen Teil des zwischen den einzelnen Egreniermaschinen angebrachten Zugkanals. Fig. 4 ist ein mittlerer Längsschnitt durch diesen. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der unregelmäßigen Linie 5-5 in Fig. 4. Fig. 6 ist ein mittlerer senkrechter Schnitt durch einen Teil des Abzugkanals vor den Egreniermaschinen. Fig. 7 ist eine Draufsicht auf denselben, teilweise in wagerechtem Schnitt. Fig. 8 ist ein mittlerer senkrechter Schnitt durch den Abzugkanal mit geringer Abänderung. Fig. 9 bis 13 sind Einzelheiten, und Fig. 14 ist eine Seitenansicht eines teilweise im Schnitt gezeigten Abzugkanals, in welchem die in den Kanal vorspringenden Mittel während der Behandlung der Baumwolle auf mechanischem Wege hin und her bewegt werden.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigten, mit 20 bezeichneten Egreniermaschinen stehen sämtlich mit dem Zugkanal 21 in Verbindung, indem durch das in Fig. ia gezeigte Gebläse 22 ein Luftzug erzeugt wird. Der wagerechte Teil des Kanals 21 ist mit erweiterten Kammern 30 versehen, derart, daß zwischen je zwei Egreniermaschinen eine Kammer vorgesehen ist. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, befindet sich in jeder Kammer eine Stange 31, an der mehrere nach unten und in der Abzugsrichtung nach vorn geneigte Latten 32 angebracht sind (Fig. 4 und 5). Diese Latten können beliebigen Querschnitt haben (Fig. 9
und ίο) und können entweder in derselben Ebene oder versetzt zueinander an der Stange 31 angeordnet werden. Die Latten können auch, wie Fig. 11 zeigt, nach ihren freien Enden. hin zugespitzt werden. Anstatt an einer einzelnen Stange angeordnet zu sein, können die Latten auch an einer von einem Rahmen 50 gehaltenen durchlöcherten Platte 51 in der in Fig. 12 und 13 gezeigten Weise angebracht werden, und damit die Winkelstellung der Latten 32 geändert werden kann, ist die Stange 31 an der Außenseite der Kammer 30 mit einer Kurbel 33 versehen, die, wie Fig. 3 und 5 zeigen, mittels einer federnden Klammer 34 in beliebigen Stellungen festgestellt werden kann. Zur Beobachtung können die Kammern 30 mit durch Fensterglas verdeckten Schaulöchern 35 versehen werden, während die Kammern durch eine um Scharniere bewegliche Tür 36 zugänglich gemacht sind. Unter den Latten sind in den Kammern Siebplatten 37 angebracht (Fig. 4 und 5), durch welche der in der Baumwolle befindliche Staub, Schmutz, Sand u. dgl. hindurchfällt. Die unter den Siebplatten befindlichen Räume können, wie Fig. 4 zeigt, durch eine Zwischenwand 38 abgeteilt werden, und die Räume sind durch eine Tür 39 zugänglich. Der auf die Egreniermaschinen folgende, wagerechte Teil 24 des Abzugkanals (Fig. 2) enthält ebenfalls mehrere Reihen von in geneigter Stellung angeordneten Latten 40, 41, 42, 43 (Fig. 6 und 7). Diese Lattengruppen sind abwechselnd an der oberen und unteren Wand und an den Seitenwänden des Abzugkanals angeordnet und können ebenfalls wie die in den Kammern 30 befindlichen Latten hinsichtlich ihrer Winkelstellung verstellt werden. Durch diagonal angeordnete Schutzplatten 44 vor den die Latten tragenden Stangen 31 soll die Anhäufung von Baumwollfasern am Fuße der Latten verhindert werden (Fig. 6 und 8). Der in Fig. 8 im Schnitt gezeigte Teil des Abzugkanals zeigt eine etwas andere Anordnung der Latten als die in Fig. 6 und 7 gezeigten Teile des Abzugkanals. Auch in diesem Teil 24 des Abzugkanals sind nahe am Boden des Kanals Siebe 45 angeordnet, unter denen sich Raum 46 zur Aufnahme der von den Baumwollfasern getrennten Staub-, Schmutz- und Sandteüchen befindet. Der ebenfalls wagerecht verlaufende, gegen den Teil 24 zurückgebogene Teil 25 des Abzugkanals ist in gleicher Weise mit geneigten Latten versehen und, wie Fig. τ zeigt, sind auch in dem aufsteigenden Teil 27 des Abzugkanals solche Latten in mehreren Batterien angeordnet. Zwischen den Teilen 24 und 25 und den Teilen 25 und 27 befinden sich gekrümmte Verbindungsstücke 28,29, die mit entsprechend gekrümmten Sieben 47 versehen sind, hinter denen abgeschlossene Kammern 48 liegen, die durch Zwischenwände 49 geteilt sind.
Wenn das in Fig. ia gezeigte Gebläse 22 in Betrieb gesetzt und dadurch in dem Abzugkanal 21 ein Luftzug erzeugt wird, so werden die von den Egreniermaschinen 20 bearbeiteten Baumwollfasern durch die Kammern 30 und die Teile 24, 25, 27 des Abzugkanals in den Sammelbehälter 26 (Fig. 1 und 2) getrieben. Dabei wird die Baumwolle nacheinander mit den in dem Abzugkanal angeordneten Lattengruppen in Berührung gebracht, und jedesmal, wenn die Baumwolle von einer Lattengruppe aufgehalten wird, so wird die Baumwolle durch den auf sie einwirkenden Luftstrom von Schmutz-, Staub- und Sandteüchen befreit. Die Baumwolle bleibt nämlich zunächst auf den unteren Enden der Latten hängen und wird allmählich nach den freien Enden der Latten hin verschoben, worauf sie von dem Luftstrom weitergeführt wird, bis sie von der nächsten Lattengruppe von neuem aufgehalten wird. Hierbei werden die Baumwollfasern allmählich gelockert und voneinander getrennt, so daß, wenn die Baumwolle schließlich in dem Sammelbehälter 26 ankommt, die Fasern vollständig voneinander getrennt sind. Die Baumwollfasern werden außerdem durch die kräftige Reibung gegen die in den Verbindungsstücken 28, 29 angebrachten Siebe 47 gründlich gereinigt. Da die Stangen 31, an denen die Latten sitzen, von federnden Klammern 34 (Fig. 3 und 5) in ihrer Stellung gehalten werden, so werden die Latten unter der Einwirkung des von dem Gebläse erzeugten Luftzuges ein wenig vibrieren.
In Fig. 14 ist außerdem eine Vorrichtung gezeigt, mittels der die Latten auf mechanischem Wege während des Betriebes hin und her geschwungen werden können. Zu diesem Zweck sind die die Latten tragenden Stangen 31 an ihrem nach außen vorstehenden Ende mit kurzen Armen 53 versehen, die mit wagerechten Querstangen 54 so in Eingriff stehen, daß sie ' durch Hin- und Herbewegung dieser Querstangen hin und her geschwungen werden. Mit den beiden Querstangen 54 ist nämlich ein schwingend angeordneter Doppelhebel 55 versehen, der durch eine Stange 56 mit einem an einer Kurbelscheibe 57 angebrachten Kurbelzapfen verbunden ist. Die Kurbelscheibe 57 sitzt auf einer mittels einer Riemscheibe o. dgl. angetriebenen Welle 58.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zur Behandlung, von Baumwolle u. dgl., bei welcher die Baumwolle nach ihrer Bearbeitung durch Egreniermaschinen mittels eines Luftstroms durch einen geschlossenen Kanal geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kanal aus einzelnen Latten bestehende Anprallmittel hineinragen, welche durch Verdrehung ihrer
    Tragwelle in beliebige Winkelstellung gebracht, werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Latten an Stangen (31) befestigt sind, die von federnden Klammern (34) in ihren Stellungen gehalten werden, so daß sie infolge des Luftzuges allein oder in Verbindung mit einem Kurbelantrieb eine vibrierende Bewegung erhalten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anprallmittel von Fingern gebildet werden, die an gelochten Platten in schräger Stellung befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Enden der die Latten o. dgl. tragenden Stangen (31) Arme sitzen (53), mit denen durch einen Schwinghebel (55) miteinander verbundene bewegliche Stangen (54) so in Eingriff stehen, daß bei der Hin- und Herbewegung der Stangen (54) mittels der Arme (53) die Stangen (31) in Schwingungen versetzt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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