DE20312C - Neuerung an Filterapparaten - Google Patents

Neuerung an Filterapparaten

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Publication number
DE20312C
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DE
Germany
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piston
hand
lever
filtrirapparaten
wire gauze
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Active
Application number
DENDAT20312D
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English (en)
Original Assignee
THE Pulsometer Engineering Company (limited) in London
Publication of DE20312C publication Critical patent/DE20312C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/70Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element
    • B01D29/705Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element by compression of compressible filter medium, e.g. foam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/06Resilient foam as filtering element

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Neuerung an Filterapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 188a ab.
Die Riemscheibe 1, Fig. 1, sitzt auf einer Welle 2, welche vermöge einer Schnecke 3 und eines Schneckenrades 4 die Welle 5 antreiben kann, auf die eine Kurbelscheibe 6 festgekeilt ist. An den Zapfen 7 dieser letzteren greift eine Kurbelstange 8 an, deren anderes Ende mit einem zweiarmigen Hebel 9 in Verbindung steht, welcher seinerseits in einem Bock 10 Unterstützung findet und mittelst Zugstangen 11 und Kreuzkopfes 12 an der Kolbenstange 13 des Filterkolbens 14 anfafst. Dieser letztere erfährt sonach in Fällen, wo die Welle 2 in Rotation versetzt wird, eine Aufimd Abwärtsbewegung. Der Kolben 14 ist mit langen Führungsansätzen 15 versehen, in deren jeden abgedrehte Holzstücke 16 dergestalt eingelegt sind, dafs sie genau an den ausgebohrten Theil des Cylinders 17 anschliefsen. Auf der oberen Seite des Kolbens liegt Drahtgaze 18, festgehalten von einem Ring 19, bezw. von Theilen nach Art der bei Dampfkolben vorkommenden Liderungsringe. Der Deckel 20 trägt an seiner Unterfläche ein ähnliches Drahtgewebe 21, welches durch den Ring 22, Bolzen 23 und eine in den oberen Cylinderfiantsch eingedrehte Aussparung, in die der Deckelvorsprung 2.4 pafst, an seinem Ort sicher erhalten wird. Zwischen dem Deckel 20 und der Drahtgaze findet sich eine mit konischen (Löchern versehene Platte 25 vor. Am Deckel sind ferner Luftventile 26 angebracht; ebenso geht durch ihn das Abführungsrohr für das filtrirte Wasser hindurch, welches letztere auch für die Zwecke der Einführung des Reinigungswassers dient, zu jenen Zeitpunkten, wo ein Auswaschen des Filters geboten erscheint. Jedoch läfst sich hierfür auch ein besonderes Rohr anordnen, welches mit einer Wasserleitung in Verbindung steht.
Zwischen den Gazeflächen 18 und 21 befindet sich das filtrirende Medium 27. Dieses kann schwammiges oder elastisches und poröses Material sein und wird vor Einleitung des Filtrationsprocesses mittelst des Kolbens 14 durch Emporheben desselben in seine oberste Lage und Fixirung darin mittelst Stellschraube 33 zusammengeprefst. Der Grad der Compression wird hierbei bestimmt durch entsprechende Einstellung der Büchsen und Muttern, mittelst deren der Kreuzkopf 12 auf der Kolbenstange 13 befestigt ist.
Nachdem der Kolben 14, wie erwähnt, festgestellt worden ist, wird das zu filtrirende Wasser durch den Rohrstutzen 28 zugelassen; es durchdringt das Filtrirmaterial und verläfst den Apparat durch das Rohr 29.
Um zu der Filtrirmasse 27 gelangen zu können, sind Thürchen oder Deckel 32 am Gjlinder 17 angebracht.
Bei der Reinigung der filtrirenden Masse 27 (eine Operation, welche gewöhnlich einmal des Tages auszuführen ist) läfst man durch das Rohr 29 Wasser zutreten, auf die Platte 25 auftreffen, durch deren Löcher hindurchgehen und so zu der filtrirenden Masse gelangen. Gleichzeitig setzt man den Kolben 14 mittelst der eingangs erläuterten Bewegungsmechanismen in Gang; er wirkt abwechselnd saugend und pressend auf das Filtrirmaterial und bringt hierbei das Waschwasser in möglichst allseitige Berührung mit dem Filtrirmaterial. Während dieser Reinigungsoperation ist das Ventil 31 geschlossen,
das Ventil 30 aber geöffnet, und durch dieses letztere verläfst das Wasch wasser, nachdem es reinigend gewirkt hat, den Apparat.
Sobald der Reinigungsprocefs vollendet ist, welcher etwa 5 bis 10 Minuten in Anspruch nimmt, wird der Kolben 14 wieder in seine oberste Stellung gebracht und hier mittelst der Stellschraube 33 festgestellt. Immer nur bei solcher und bezw. Ruhestellung läfst man den Apparat seinem Zweck, d. i. Filtration von Flüssigkeiten, dienen.
Bei kleineren Filtrirapparaten fällt der oben erwähnte Bewegungsmechanismus, welcher für einen Antrieb mittelst Elementarkraft bestimmt ist, weg, und der Hebel 9 wird von Hand in Gang gesetzt.
Fig. 2 verdeutlicht einen Filtrirapparat, welcher von einem besonderen Wasser- oder Dampfmotor aus direct betrieben wird. Dieser Motor 34 ist an den Cylinder des Filtrirapparates 17 angeschraubt. An oder in die hohle Kolbenstange des Motors greifen die Lenkstangen 36 und 37 an; dieselben sind am oberen Ende gegabelt, tragen hier Rothgufspfannen 38 und 40, welche von Keilen 39 und 41 gehalten werden und die Zapfen 42 und 43 der Hebel 9 umfassen. Wie bezüglich zweier von einem einzigen Motor aus zu geeigneter Zeit betriebener Filtrirapparate in der Zeichnung erläutert ist, so können auch deren mehrere um einen Motor herum gruppirt und von diesem in Bewegung gesetzt werden. In diesem Fall ist keineswegs nöthig, dafs gleichzeitig alle Filtrirkolben auf- und abwärts spielen, denn es erübrigt nur, die Keile (wie 39 und 41) derjenigen Lenkstangen herauszuschlagen, deren zugehörige Kolben in Ruhe verharren sollen; die diesbezüglichen Lenkstangen bewegen sich alsdann wohl auch auf und ab, ohne aber ihre Hebel 9 mitzunehmen.
Das zum Cylinder 34 gehörige Dampfeinlafsventil 38 kann zum Bewegen von Hand oder für selbsttätige Bewegung oder für beides eingerichtet werden.
Die Wirkungsweise der einzelnen, zu einer gröfseren oder kleineren Gruppe zusammengestellter Filtrirapparate gleicht der für einen der letzteren beschriebenen. Nur ist bezüglich des Rohrstutzens 28 hinzuzufügen, dafs dieser mit einem am Cylinder 17 angegossenen Kanal 44 in Verbindung steht, welcher bezweckt, den Kolben und das filtrirehde Material, so lange der Auswaschprocefs währt, im Gleichgewicht zu erhalten, indem dadurch bewirkt wird, dafs der Wasserspiegel innerhalb und aufserhalb auf gleicher Höhe verbleibe.
Fig. 3 zeigt eine andere Modification eines mit einem Dampf- oder Wasserkraftmotor in directer -Verbindung stehenden Filtrirapparates. Hier ist der Filterkolben an einen inneren Hebel angeschlossen, welcher auf der nach aufsen gehenden Welle 45 sitzt. Letztere trägt einen Hebel 46, welcher mittelst der Stange 47 und der hohlen Kolbenstange 48 in Verbindung gebracht ist mit dem Kolben des Cylinders 49. Das zum Betriebe des Kolbens in 49 ein- und auszuleitende Wasser (oder Dampf) wird geregelt durch ein Ventil, welches seinerseits die erforderliche Steuerung entweder von dem Handhebel go aus erfährt oder aber von einem Hebel 5 2, einer Stange 51 und deren Anschlägen S3 aus in einer übrigens bekannten Weise.
Die übrigen Theile dieses Filtrirapparates weichen von denjenigen des Apparates, Fig. 1, nicht ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:·
    Bei Filtrirapparaten, deren schwammiges oder elastisches und poröses Filtrirmedium 27 zwischen zwei Drahtgazeflächen 18 und 21 eingeschlossen ist, die es während der Filtration zusammengeprefst erhalten, bei der Reinigung des Apparates aber abwechselnd expandiren lassen, abwechselnd comprimiren, die Anwendung eines mit langen Führungsansätzen 15 (die genau abgedrehte Holzeinlagen 16 tragen) versehenen und die Drahtgazefläche 18 haltenden Kolbens 14, dessen während der Reinigungszeiten erforderliche Auf- und Abbewegung besorgt wird:
    a) unter Vermittelung eines über dem Apparat angeordneten doppelarmigen Hebels 9, der an einen auf. der Kolbenstange 13 verstellbaren Kreuzkopf 12 angreift, entweder von Hand oder durch Triebwerksmechanismus, Fig. i, oder direct durch einen besonderen Motor 34, Fig. 2, welcher letztere gleichzeitig zum Betriebe einer gröfseren Anzahl von Filtrirapparaten dienen kann, oder
    b) mittelst eines seitlich am Apparat selbst gelagerten Hebels 46, Fig. 3, welcher einerseits direct an den Kolben des Betriebsmotors 49 angeschlossen und andererseits durch die Welle 45 mit dem Filtrirapparatkolben verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20312D Neuerung an Filterapparaten Active DE20312C (de)

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