DE734441C - Kolbendampfmaschine - Google Patents

Kolbendampfmaschine

Info

Publication number
DE734441C
DE734441C DESCH117666D DESC117666D DE734441C DE 734441 C DE734441 C DE 734441C DE SCH117666 D DESCH117666 D DE SCH117666D DE SC117666 D DESC117666 D DE SC117666D DE 734441 C DE734441 C DE 734441C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
steam
opposing
working
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH117666D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Sandmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority to DESCH117666D priority Critical patent/DE734441C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE734441C publication Critical patent/DE734441C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/14Changing of compression ratio

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Kolbendampfmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Kolbendampfmaschine mit in der Wandung des Arbeitszylinders vorgesehenen Dampfein- und -auslaßöffnungen, die durch den mit entsprechenden Durchlaßöffnungen oder Durchlaßkanälen versehenen Arbeitskolben gesteuert werden, und besteht -darin, daß ein in an sich bekannter Weise zur Vergrößerung des Füllungsraumes vorgesehener und mit dem Arbeitskolben zusammenwirkender beweglicher Gegenkolben mit einer seinen Hub begrenzenden Einrichtung (z. B. einem verstellbaren Anschlage. dgl.) verbunden ist, durch die der Hub des Gegenkolbens gegenüber dem Arbeitskolben eingestellt werden kann, um lediglich durch Änderung des Hubes des Gegen-. kolbens eine Änderung der Füllungsmenge bei gleichbleibender Füllungsdauer zu erreichen. Es ist bekannt bei Kolbendampfmaschinen einen mit dem Zylinderraum in Verbindung stehenden besonderen Raum zur Vergrößerung des Füllungsraumes vorzusehen. Dabei hat dieser zusätzliche schädliche Raum den Zweck, bei mit verschiedenen Gegendrücken arbeitenden Gleichstromdampfmaschinen eine unzulässig hohe Kompressionsendspannung zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird bei Eintreten dieser Möglichkeit der zusätzliche Raum mit dem Zylinderinnern in Verbindung gebracht, so daß eine weitere Erhöhung des Druckes nicht mehr stattfinden kann. Hierbei erfolgt die Änderung des schädlichen Raumes auch selbsttätig in Abhängigkeit von der Größe des Kompressionsenddruckes. Ferner ist es bekannt, zur Vergrößerung des Füllungsraumes sogenannte Gegenkolben zu verwenden, die mit dem Arbeitskolben zusammenwirken, indem sie diesem während der Expansion des Dampfes folgen und bei dessen Umkehr in ihre Anfangslage zurüc@-
    noch besondere außerhalb des Zylinders be findliche Regelorgane für die Änderung der Füllung.
  • Gegenüber diesen bekannten Dampfmaschinen besteht die Erfindung darin, die Einrichtung zur Vergrößerung des Füllungsraumes so auszugestalten, daß mit ihr bei gleichbleibender Öffnungsdauer eine Regelung der Füllungsmenge ermöglicht wird. Zu diesem Zweck wird der Gegenkolben mit einer seinen Hub begrenzenden Einrichtung verbunden, um den Hub des Gegenkolbens gegenüber dem Arbeitskolben einstellen und dadurch die Änderung der Füllungsmenge durch Änderung des Hubes des Gegenkolbens vornehemen zu können.
  • -Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird als Mittel zur Erzielung der Rückwärtsbewegung des Gegenkolbens Dampf verwendet, indem der Raum hinter dem Gegenkolben mit einem außerhalb des Zylinders angeordneten Behälter in Verbindung gebracht wird, der mit Dampf angefüllt ist, dessen Druck durch ein Regelventil ö. dgl. einstellbar ist. 'Man könnte zur Erzielung der Umkehrbewegung des Gegenkolbens auch Federn verwenden. Diese besitzen aber den Nachteil, daß eine etwaige Änderung des Dampfdruckes vor der Maschine nicht berücksichtigt ist. Bei Anwendung von Dampf wird aber beim Absinken des Dampfdruckes am Zylindereintritt auch der Dampfdruck auf den Gegenkolben verringert, so daß ein Arbeiten der Steuerung bei allen Dampfzuständen gewährleistet ist. Durch entsprechende Einstellung des Dampfdruckes in dem zusätzlichen Dampfraum mittels des Regelventils läßt sich das Dampfdiagramm der -Maschine günstig beeinflussen, weil der Dampfdruck in diesem Raum den Zeitpunkt des Verschiebens des Gegenkolbens bestimmt.
  • Die Zeichnung stellt verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. i der Zeichnung zeigt in einem senkrechten -Mittelschnitt einen Dampfzylinder 1 mit der Steuerung gemäß der Erfindung.
  • , g e l' Fig. 2 zeigt in entsprechender Darstellung eine zweite Ausführungsform.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
  • Fig. 5 zeigt ein Dampfdiagramm eines Zylinders gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 6 stellt in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform dar.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel der Fig. i bezeichnet i den Dampfzylinder, in welchem sich der Arbeitskolben 2 bewegt. In der Wandung des Dampfzylinders i sind Einlaßschlitze oder -öffnungen 3 und Auslaßschlitze
    Bewegung des Kolbens 2 abwechselnd mit den Schlitzen 3 für den Einlaß und den Schlitzen -1 für den Auslaß in Verbindung gebracht werden. Die Einlaßschlitze 3 sind, wie die Filz. i erkennen läßt, düsenförmig ausgebildet, während die Durchlaßkanäle diffusorartig ausgestaltet sind. Diese Ausbildung ist als vorteilhaft zu empfehlen, um die Dampfeinströmung unter geringem Spannungsabfall erfolgen zu lassen. 111 dein Zylinder i ist noch ein zweiter Kolben 6 angebracht, und der Raum oberhalb dieses Kolbens im Zylinder i steht durch Öffnungen l' 7 mit einem Behälter 8 in Verbindung, der mit Dampf angefüllt ist. Der Dampf muß in solcher Menge in den Raum 8 über das Ventil c) eingeleitet werden, als Leckdampf über den Kolben 6 in den Zylinderraum i Der Gegenkolben 6 ist beweglich angeordnet. Sein Hub kann eingestellt werden, wie ich aus nachstehender Beschreibung ergibt.
  • Bei dem Kompressionshub der Arbeitskolben 2 oder während der Einströmung wird der bewegliche Gegenkolben 6 zurückgedrängt, so daß der in dem Behälter 8 befindliche Dampf verdichtet wird. Wenn die Kanäle 5 des Arbeitskolbens 2 die Schlitze 3 überfahren, findet die Füllung des zwischen den Kolben 2 und 6 befindlichen Raumes mit Arbeitsdampf statt. Sobald der Druck vor dein Gegenkolben den Druck hinter dein Gegenkolben übersteigt, tritt eine Bewegung des Gegenkolbens ein. Werden nun die Einlaßschlitze 3 bei dein Rückwärtsgang des Kolbens 2 geschlossen, dann expandiert der Dampf in dem Zylinder i, und der Gegenkolben 6, auf dessen obere Fläche nun ein größerer Druck wirkt, folgt dein Arbeitskolben 2 nach und wird schließlich in seine untere Endlage geschoben. Dieser Vorgang entspricht der Volldruckarbeit eines normal gesteuerten Dampfzylinders. Bei Weiterbewegung des Kolbens 2 entweicht der Dampf durch die Auslaßschlitze 4, und es wiederholt -ich nunmehr das gleiche Spiel des Arbeitskolbens.
  • Durch Einstellung des Ventils 9 an dein Behälter 8 kann man den Zeitpunkt des Vorschubes des Gegenkolbens h verändern. Die Hubbegrenzung des Gegenkolbens 6 nach oben erfolgt bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen ölpuffer io, dessen obcrer Anschlag i i einstellbar -ist. Auf el di-,-se Weise hat man die Möglichkeit, die Füllun- der -Maschine zu verändern. Die E#iiistellung des Anschlages i i kann von Hand erfolgen, z. B. durch ein Handrad 12, und ein Schneckengetriebe 13, -welches einen Schwinghebel 14 verstellt, der an der Stange 22 des Anschlagkolbens II des Ölpuffers Io angelenkt ist. Man kann aber auch die Welle des-Schwinghebels I4 durch den Regler der Maschine verstellen lassen.
  • In Fig. 3 ist die Stange 22 des Anschlagkolbens II als Gewindespindel 2,3 ausgebildet, die von dem Handrad 12 aus über ein Kegelradgetriebe 24 gedreht wird.
  • Bei :dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Anschlagkolben II als Tauchkolben ausgebildet, und die Kolbenstange 22 bildet die Stange einer Exzenterscheibe 2-5, die von dem Handrad 12 über ein Schneckenradgetriebe 13 gedreht wird. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen also weitere Möglichkeiten zur Füllungsveränderung durch entsprechende Einstellung des Anschlagkolbens i i.
  • Bei der Füllung des Zylinders wird der Gegenkolben 6 zurückgeschoben. bis zum Anschlag des Ölpuffers und dabei der Dampfvorrat im Behälter 8 verdichtet. Dieser Dampf hat also auch die Aufgabe einer Feder. Man kann jedoch außerdem noch eine zusätzliche Feder 15 verwenden, welche den Vorschub des Gegenkolbens 6 unterstützt. Diese Feder 15 ist bei dem Ausführungsbeispiel zwischen den Kolben Io und i i des Ölpuffers eingeschaltet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Gegenkolben 6 als Differentialkolben ausgebildet. Mit dieser Anordnung ist es möglich, den Raum hinter dem Gegenkolben unter Fortfall eines Drosselventils unmittelbar mit dem Druckraum des Schieberkastens zu verbinden, wie sich aus Fig.2 der Zeichnung ohne weiteres ergibt. Die beiden Einzelkolben des Differentialkolbens sind mit 16 und 17 bezeichnet. Das Verhältnis der Durchmesser dieser Kolben bzw. der wirksamen Kolbenflächen ist derart, daß bei der Umkehr des Arbeitskolbens 2, also beim Expansionshub, der Gegenkolben 6 durch den auf seine Kolbenfläche wirkenden Differenzdruck nach Füllungsabschluß dem Arbeitskolben möglichst sofort nachfolgen kann. Dieser Differentialkolben muß außerdem möglichst leicht gehalten werden, um eine gute Diagrammbildung zu erreichen.
  • Die Füllungsregelung wird, wie bereits gesagt, dadurch erreicht, daß der Anschlagkolben II des Ölpuffers entsprechend verschoben wird, «so daß der Gegenkolben 6 einen größeren oder kleineren Hub ausführen kann,- wodurch eine entsprechend größere oder kleinere Dampfmenge in den Arbeitszylinder i eingesteuert wird. Die Einstellung des Ölpufferanschlages von Hand ist in Fig. 1, 3 und 4 dargestellt. Bei der selbsttätigen Verstellung durch den Maschinendrehzahlregler greift dieser an der Stange 22 des Anschlagkolbens II entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer Hebelübertragung an. Der bewegte Gegenkolben 6 übt einen Stoß aus, der bei der selbsttätigen Einstellung des Kolbens durch den Regler von diesem aufgenommen werden muß. jedoch wirkt sich dieser Stoß im Betriebe nicht wesentlich aus, da die Zeit zu kurz und die Masse -verhältnismäßig groß ist.
  • Zu dem Dampfdiagramm der Fig. 5 ist zu bemerken, daß hier wie bei normalen Diagrammen eine Volldruckperiode in Erschein nun'- tritt, die bei der Anordnung gemäß der Erfindung dadurch entsteht, daß der Gegenkolben dem Arbeitskolben folgt. Die Dampfzuströmung in den Zylinder -,erfolgt in der Hauptsache im Totpunkt, wenn die Geschwindigkeit des Arbeitskolbens fast oder gleich Null ist. Die Arbeit, die notwendig ist, um den Gegendampf hinter dem Gegenkolben zu komprimieren oder die Rückholfeder zu spannen, wird während der Expansion im Zylinder wieder gewonnen. Bei der beweglichen Lagerung des Gegenkolbens 6 ist eine Überkompression im Arbeitszylinder i ausgeschlossen. Sollte sich bei dem vorgesehenen Schlitzauslaß eine zu hohe Kompression des Dampfes einstellen, so müßte noch ein Hilfsauslaß angeordnet werden.
  • In Fig. 5 stellt die gestrichelte Linie 18 die Expansionslinie für den Fall dar, daß der Gegenkolben 6 fest gelagert wäre, also dem Arbeitskolben 2 beim Expansionsbub nicht nachfolgt. Die Kurve I9 gilt für den Fall eines verringerten Druckes in dem zusätzlichen Behälter 8 und die Kurve 2o für den normalen Druck in diesem Behälter. Die Bewegung des Gegenkolbens 6 kennzeichnet sich im Diagramm als eine Linie gleichen Druckes oder, wie die Linie 21 andeutet, sogar als eine Linie geringen Druckanstieges, wenn nämlich die Geschwindigkeit des Gegenkolbens 6 größer werden sollte als die Geschwindigkeit des Arbeitskolbens 2.
  • Bei den dargestellten Ausführunisbeispielen ist der Gegenkolben 6 axial zu dem Arbeitskolben:2 und in dem gleichen Arbeitszylinder i angeordnet. Es ist aber innerhalb des Rahmens der Erfindung auch möglich, den Gegenkolben in anderer Lage und außerhalb des Arbeitszylinders i anzuordnen, z. B. in einem besonderen Zylinder außerhalb der Maschine. Es müßte diann der Arbeitszylinder i mit dem Zylinderraum hinter dem Gegenkolben 6 durch eine entsprechende Leitun- verbunden werden.
  • Zu der Wirkun- des Dampfraumes in dem besonderen Behälter 8 sei noch folgendes bemerkt: Wenn lediglich der Raum hinter dein Gegenkolben C) mit Dampf angefüllt wäre, so könnte der Fall eintreten, daß bei dem Kompressionshub des Arbeitskolbens 2, also bei dem Rückgang des Gegenkolbens (-), der hinter diesem Kolben befindliche Dampf o. dgl. zu plötzlich und zu stark verdichtet wird. Man könnte diesem Übelstand begegnen. wenn man den Raum hinter dein Gegenkolben 6 entsprechend groß gestalten würde. Damit würde aber auch der Arbeitsdampfzylinder i entsprechend größer werden, was man, selbstverständlich zu vermeiden sticht. Aus diesem Grunde ist es vorteilhafter, für die Aufnahme des Dampfes, der auf der Rückseite des Gegenkolbens 2 wirkt. Lilien besonderen Behälter 8 außerhalb des Arbeitszylinders i anzuordnen. Der bei dein Zurückdrücken des Gegenkolbens 6 verdichtete Dampf in diesem zusätzlichen Raum 6 wirkt, wie bereits gesagt, als Mittel, uni die Bewegung des Kolbens C, nachgiebig, also möglichst stoßfrei zu gestalten.
  • Legt man auf einen möglichst einfachen I Aufbau der ganzen Maschine besonderen Wert, so empfiehlt es s * ich, einfachwirkende Kolben vorzusehen und zur Erzielung einer größeren -Maschinenleistung mehrere Zylinder mit einfachwirkenden Kolben nebeneinander anzuordnen. Man kann den Dampf aber auch selbstverständlich in zwei oder mehr Stufen arbeiten lassen und die Kurbeln entsprechend zueinander versetzen. Ferner kann man auch Zylinder mit doppeltwirkenden Kolben ausführen. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Gegenkolben seitlich der Arbeitszylinder anzuordnen.
  • Die Fig. 6 der Zeichnung zeigt dann noch eine Anordnung, bei welcher die Einrichtung 12 zur durch Verstellung des Anschlagkolbens II des Ölpuffers mit der Unisteuerung vereinigt ist. Durch die Vorrichtung 12 711M Ändern der Lage des Gegenkolbens i i wird gleichzeitig ein, Hilfsschieber -12 verstellt, welcher über Kanäle 43 und 44 Dampf o. dgl. nach der einen oder anderen Seite eines Dampfkolbens steuert, welcher die Nockenwelle zum Unisteuern der Maschine in der einen oder anderen Richtung verschiebt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbendampfmaschine mit in der Wandung des Arbeitszylinders vorgesehenen Dampfein- und -auslaßöffnungen, die durch den mit entsprechenden Durchlaßöffnungen oder Durchlaßkanälen versehenen Arbeitskolben gesteuert werden. dadurch gekennzeichnet, daß ein in an sich bekannter Weise zur Vergrößerung des Füllungsraumes vorgesehener und mit dein Arbeitskolben (2) zusammenwirkender beweglicher Gegenkolben (0) mit einer seinen Hub begrenzenden Einrichtung" z. B. einem verstellbaren Anschlag o. dgl., verbunden ist. durch die der Hub des Gegenkolbens gegenüber dem Arbeitskolben eingestel lt werden kann, um lediglich durch Änderung des Hubes des Gegenkolbens eine Änderung der Füllungsmenge bei gleichbleibender Füllungsdauer zu erreichen.
  2. 2. Kolbendampfmaschine nach Anspruch i, bei der der Hub des Gegenkolbens durch einen Ölpuffer begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkolben (G) mit dem einen Kolben Io) des Ölpuffers verbunden ist, dessen anderer Kolben (II) voll Hand. z. 13. durch ein Handrad 12, oder selbsttätig durch den, Regler der Maschine unter Vermittlung eines geeigneten Zwischengetriebes einstellbar ist.
  3. 3. Kolbendampfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kolben (Io, II) des Ölpuffers eine Schraubenfeder (I5) o. dgl. angeordnet ist, die der Aufnahme der Stöße bei der Bewegung des Gegenkolbens und zur -Unterstützung der Vorschubbewegung des letzteren dient (Fig.
  4. 4. Kolbendampfmaschine nach Allspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum hinter dem' Gegenkolben (6) mit .einem außerhalb des Zylinders angeordneten Behälter (8) in Verbindung stellt, der z. B. mit Dampf angefüllt ist. dessen Druck durch ein Regelventil f-9) o. dgl. einstellbar ist, um den Zeitpunkt des Vorschubes des Gegenkolbens (6) verändern zu können. Kolbendampmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Vorrichtung zum Einstellen des Anschlag kolbens (II) des Ölpuffers gleichzeitig zum Verstellen der Umsteuerwelle der Maschine dient, indem durch diese Einstellvorrichtung ein Steuerorgan (42) betätigt wird, das ein Druckillittel. Dampf o. dgl., einem Kolben zum Verstellen der Welle zufülirt.
DESCH117666D 1939-02-05 1939-02-05 Kolbendampfmaschine Expired DE734441C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH117666D DE734441C (de) 1939-02-05 1939-02-05 Kolbendampfmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH117666D DE734441C (de) 1939-02-05 1939-02-05 Kolbendampfmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE734441C true DE734441C (de) 1943-04-15

Family

ID=7450819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH117666D Expired DE734441C (de) 1939-02-05 1939-02-05 Kolbendampfmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE734441C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4429097A1 (de) * 1994-08-17 1996-02-22 Thurner Bayer Druckguss Kolbenverdichter für gasförmige Medien

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4429097A1 (de) * 1994-08-17 1996-02-22 Thurner Bayer Druckguss Kolbenverdichter für gasförmige Medien

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE812167C (de) Hydraulische Steuerung an einer Kopier-Werkzeugmaschine
DE734441C (de) Kolbendampfmaschine
DE412842C (de) Vorsteuerung fuer Druckluftfluessigkeitscheber
DE1019178B (de) Hydraulischer Regler
DE638238C (de) Umschalter fuer eine mit Hilfe eines stroemenden Mittels betriebene Hubvorrichtung mit paarweise angeordneten Steuergliedern
DE641940C (de) Kolbenpumpe, in deren Zylinder zur Regelung der Foerderleistung zusaetzlich ein Verdraengerkolben mit veraenderlichem Hub hineinragt
DE1268975B (de) Steuergeraet fuer einen Druckmittelstrom
DE863728C (de) Brennstoffpumpe mit Regelung durch Verdrehen der Pumpenkolben oder Pumpenzylinder
DE695521C (de) Selbsttaetige Steuerung fuer Fluessigkeitspumpen
DE645808C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Reinhalten von fluessigkeitsdurchstroemten Drosseloeffnungen
DE672360C (de) Zum Ausfuehren eines Arbeitshubes dienende Vorrichtung
DE828188C (de) Hydraulischer Arbeitskolben
DE2122797A1 (en) Pressure di e casting hydraulic power system - with accumulators and intensifyer for casting piston
DE683599C (de) Einrichtung zur Rueckfuehrung des Kraftschalters druckmittelbetriebener Regel- und Steuervorrichtungen
DE501195C (de) Blechrichtmaschine mit einem Bearbeitungswerkzeung, insbesondere einer Entspannwalzeo. dgl.
DE1203563B (de) Hydraulisches Getriebe fuer lineare Wechselbewegungen
DE883539C (de) Schmierpumpe, deren hintereinanderliegende Pumpenelemente einen Zubringer- und einen Druckkolben besitzen
DE537095C (de) Puffervorrichtung fuer Blechpressen
DE808522C (de) Vorrichtung an Fraesmaschinen zum Unschaedlichmachen des Spieles der den Fraestisch bewegenden Schraubenspindel
DE644597C (de) Regelung fuer Schuettelrutschenmotore
DE1577413C3 (de) Hydraulisch betätigte Zustelleinrichtung für Werkzeugmaschinen
DE1029234B (de) Kolbenpumpe mit regelbarem Hub
AT96971B (de) Vom Servomotor gesteuerte Drosselvorrichtung der Verbindungsleitung zwischen Servomotor und seiner Steuerung bei indirekt wirkenden Reglern.
DE637149C (de) Einrichtung an tragbaren elektrischen Bohrmaschinen
DE204748C (de)