DE98948C - - Google Patents

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DE98948C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/04Draw-gear combined with buffing appliances

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1897 ab.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Eisenbahnkuppelung erfolgt das Kuppeln und Entkuppeln der Wagen selbstthätig, und zwar wird zum Kuppeln der Wagen die Bewegung der beim Zusammenfahren zurückgedrückten Buffer benutzt.
Sobald die Wagen an einander gestofsen werden, werden die Buffer α zurückgedrückt. Hinter den Buffern ist ein in seiner Längsrichtung verschiebbarer Stift b angeordnet, dessen hinteres Ende an dem Arm c eines bei d drehbaren Rahmens e befestigt ist. Dieser Rahmen e trägt das Kuppelglied f bekannter Anordnung. Wird der Stift b durch den Buffer α beim Zusammenfahren zurückgedrückt, so wird der Rahmen e niederbewegt und das Kuppelglied f fällt in den Kuppelungshaken g des benachbarten W-agens ein. Hierzu ist erforderlich, dafs der Haken g geöffnet, d. h. unverriegelt ist. Bleibt der Kuppelhaken g unverriegelt, so kann bei zusammengerückten Wagen auch wieder ein selbstthä'tiges Ausschwingen . des Kuppelgliedes f aus dem Haken g unter dem Einflüsse eines Gegengewichtes h erfolgen, welches mit der Drehachse des Kuppelgliedes f bezw. des Tragerahmens e starr verbunden ist. Dieser Fall soll jedoch nur dann eintreten, wenn die Entkuppelung erwünscht ist; gewöhnlich soll trotz des beim Rangiren erfolgenden Zusammenstofses der Wagen das Kuppelglied f in seinem Haken g verbleiben.
Der Haken g ist mit einem Riegel k versehen , welcher in seiner Längsrichtung verschiebbar ist und vorgeschoben den Haken g an seiner offenen Seite schliefst, zurückgezogen dagegen denselben offen läfst, so dafs im ersten Falle der Kuppelbügel f am Verlassen des Hakens g gehindert ist, während er im letzteren Falle aus dem Haken g ausschwingen kann. Die Fig. 3 der Zeichnung zeigt den Riegel k in zurückgezogenem, Fig. 4 in vorgeschobenem Zustande.
Das Verriegeln des Hakens g veranlafst das Kuppelglied f selbstthätig. Vor dem Riegel k ist eine Platte i gelagert, welche dem Riegel k den Eintritt in den Haken g verwehrt.
Sobald das Kuppelglied f bei einer Bufferbewegung auf die bewegliche Platte / niedergeprefst wird, drückt es dieselbe nieder, so dafs hierdurch der Riegel k freigegeben wird, welcher, sich nunmehr unter dem Einflufs einer Feder / vorwärts bewegen kann. Der Riegel k tritt dabei durch die Platte m hindurch und schliefslich in die gegenüberliegende Platte η ein, so dafs er nunmehr hinter dem Kuppelgliede f im Haken g liegt und das Kuppelglied am selbstthätigen Herausschwingen aus dem Haken trotz des Zusammenstofses der Wagen beim Rangiren hindert. Sobald also die Wagen gekuppelt, werden sollen, wird durch die Bewegung der Buffer das Kuppelglied in den Haken niedergebracht und bewirkt selbstthätig eine Verriegelung. Damit ist der Procefs des Kuppeins beendet.
Das selbsttätige Entkuppeln der Wagen erfolgt dadurch, dafs man den Kuppelhaken g entriegelt, jedoch darf die Entriegelung nur so vorgenommen werden, dafs bei dem etwa darauf erfolgenden Kuppeln ein selbstthätiges Verriegeln des Hakens wieder möglich ist. Hierzu dient folgende Einrichtung.
Die Platte i, welche den Riegel k zurückhält, ist auf einem zweiarmigen Hebel ρ gelagert, welcher bei der Niederbewegung der Platte i eine entsprechende Drehung ausführt. An seinem Ende besitzt der Hebel ρ eine Nase q, welche etwas hinter der Rast r des Riegels k ihren Platz findet, sobald der Riegel k mit seinem vorderen Ende an der Platte i anliegt, wenn die Platte sich in ihrer höchsten Lage befindet (Fig. 5). An der Stirnwand des Wagens ist ein Hebel ο drehbar gelagert, welcher mit seinem kurzen Arm s bei einer entsprechenden Drehung von oben sich gegen das hakenförmig umgebogene Ende t der Riegelstange k legt und somit den Riegel k zurückzieht. Dieses Zurückziehen erfolgt so weit, bis die Nase q in die Rast r einschnappt (Fig. 3).. Der Riegel k ist dann so weit zurückgezogen, dafs das vordere Ende des Riegels nicht mehr mit der inneren Seite der Platte m abschneidet. Hierauf wird Hebel 0 in seine Anfangsstellung zurückgebracht. Würde der Riegel k nicht abgefangen, so würde derselbe unter dem Einflufs der Feder / wieder den Haken g schließen, /nachdem der Hebel 0 in seine Anfangsstellung (Fig. 5) zurückgedreht ist, weil die Platte i noch durch das Kuppelglied f niedergehalten wird (Fig. 3).
Beim Zusammenfahren der Wagen kann nun das Kuppelglied f aus dem Haken g herausschwingen, und es sind nunmehr die Wagen von einander getrennt. Hierbei folgt jedoch die Platte i der Aufwärtsbewegung des Kuppelgliedes und tritt vor den Riegel k, bevor noch die Hebelnase q aus der Rast r des Riegels herausgetreten ist. Hierdurch ist die Kuppelung wieder zum selbstthätigen Kuppeln vorbereitet.
Sollen die Wagen, wie es beim Verschiebedienst erforderlich ist, an einander gestofsen werden, ohne dafs ein Kuppeln derselben erwünscht ist, so rückt man den Stift Z>, welcher hinter dem Buffer α liegt, aus, so dafs derselbe von dem Buffer α nicht mehr erreicht werden kann. Es kann dies mit Hülfe eines Hebels u (Fig. 6) erreicht werden, welcher drehbar an der Stirnwand des Wagens angeordnet ist und eine Drehung der Stange b nach unten veranlafst (Fig. 1).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine beim Zusammenstofs der Buffer selbstthätig wirkende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ver- und Entriegeln des Kuppelhakens (g) durch eine Platte (i) bewirkt wird, die durch das einfallende Kuppelglied ff) niederbewegt wird und hierdurch den Riegel (k) freigiebt, wobei diese Platte (i)· auf einem Hebel (p) gelagert ist, welcher bei niederbewegter Platte (i) und zurückgezogenem Riegel (k) mit Hülfe eines Hebels (0) mit seiner Nase (q) in eine Rast fr) des Riegels (k) einspringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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