DE87126C - - Google Patents

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DE87126C
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coupling element
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(Provinz Ontario, Staat Canada).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Eisenbahnwagenkuppelungen der durch die amerikanische Patentschrift Nr. 537527 bekannt gewordenen Art, bei denen der Zugkasten an seiner Vorderseite mit einem um einen senkrechten Bolzen drehbaren Kuppelungsgliede und einem seitlichen Hohlraum für einen Sperrblock versehen ist. ·
Die Einrichtung ist durch einen Winkelhebel gekennzeichnet, welcher, im Innern des Zugkastens angeordnet, den Sperrblock behufs Entkuppeins zu heben und das Kuppelglied nach dem Entkuppeln in eine zum Wiederankuppeln passende Stellung auswärts zu drehen gestattet. Die sonst gebräuchliche, das Kuppelglied nach aufsen werfende Feder fällt fort. Diese Auswärtsbewegung ; des Kuppelgliedes erfolgt durch das Auftreffen des Sperrblockes auf einen mit schräger Fläche versehenen Ansatz.
Fig. ι ist eine Oberansicht zweier in einander greifender Kuppelungsglieder nach vorliegender Erfindung.
Fig. 2 zeigt den Zugkasten von der Vorderseite mit Fortlassung der Kuppelglieder,
Fig. 3 einen waagrechten Schnitt durch den Zugkasten mit einwärtsstehendem Kuppelglied in Kuppelungsstellung,
Fig. 4 einen waagrechten Schnitt mit nach aufsen geworfenem Kuppelglied,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach Linie x-x von Fig. 3 mit herabgefallenem Sperrblock und
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie y-y von Fig. 4 mit gehobenem Sperrblock..
An dem Zugkasten A befinden sich vorn Ansätze a, durch welche der senkrechte Bolzen b zur Lagerung des Kuppelgliedes B hindurchführt, dessen einer Schenkel in dem Hohlraum d des Kastens liegt. Die Decke des Kastens ist horizontal und führt über einen Hohlraum d1, in welchen der eine Schenkel des Sperrblockes D beim Entkuppeln eintritt.
Das Kuppelglied B hat ebenso wie der Sperrblock D die Form eines Bügels. Die Dicke des Sperrblockes D ist kleiner als die halbe Höhe des Hohlraumes des Zugkastens. Der Bolzen F, der durch Decke und Boden des Zugkastens und lose durch den Sperrblock D führt, tritt unten am Zugkasten heraus und wird durch einen Splint 2 gegen Herausheben gesichert.
Der Boden des Zugkastens bildet eine querliegende Vertiefung 3, und an der Decke des Kastens sitzt vor dem Bolzen F ein Ansatz 4 mit einer schrägen Fläche. Trifft gegen diese Fläche der Sperrblock D, so macht er eine Drehung um den Bolzen F, und der eine Schenkel des Blockes tritt in den Hohlraum d1 ein, wodurch der Block am Herabfallen gehindert wird. Wird der Block ausgelöst, so sperrt er das Kuppelglied B dadurch, dafs er den Raum zwischen dem hinteren Schenkel des Kuppelgliedes und dem unter dem Hohlraum d1 liegenden Theile des Zugkastens ausfüllt (Fig. 3). Auf diese Weise hält der Block

Claims (2)

  1. das Kuppelglied des einen mit einem solchen des nächstliegenden Zugkastens sicher verkuppelt.
    Das Entkuppeln geschieht durch Hebung des Sperrblockes D, wobei der eine Schenkel desselben in den Hohlraum d1 eintritt (Fig. 4) und das Fallen des Blockes verhindert.
    Zum Heben dient der Winkelhebel '5, der im Hohlraum d1 des Zugkastens mittelst Zapfen 9 gelagert ist, die sich in senkrechten Schlitzen 10 der Wandung des Zugkastens verschieben können. Ein Arm des Winkelhebels 5 liegt in der Vertiefung 3 unter dem Sperrblock D, so dafs der letztere flach auf dem Boden des Zugkastens liegt, wenn er das Kuppelglied B nach dem Ankuppeln sperrt.
    Der Hebel 5 ist mit einer Zugstange K verbunden , die durch einen Schlitz 6 an der Seite des Zugkastens hindurchführt und eine Sperrnase L trägt, die sich hinter die Wand des Kastens legt und den Hebel nach der Entkuppelung gehoben hält.
    Wenn die Stange K zurückgezogen wird, so hebt Hebel' 5 den Sperrblock D gegen die schräge Fläche des Ansatzes 4 (Fig. 6), wobei sich der Sperrblock auf dem Bolzen F dreht und das Kuppelglied B in die Stellung Fig. 4 nach aufsen dreht, indem er auf dessen inneren Schenkel einwirkt, so dafs das Kuppelglied des nächsten Wagens nun eintreten und die Verkuppelung stattfinden kann.
    Die untere Fläche des Kuppelgliedes B liegt auf einer geneigten Fläche 8 am Loch für den Drehbolzen b, so dafs das Kuppelglied bis zum äufsersten Punkte auswärts gedreht wird, indem es an der geneigten Fläche herabgleitet. Nachdem das Kuppelglied vom Sperrblock bei ,Hebung des letzteren freigegeben ist, tritt der eine Schenkel des Blockes dadurch, dafs er auf die geneigte Fläche des Ansatzes 4 trifft, in den Hohlraum d1 ein, und der Sperrblock wird dadurch am Herabfallen gehindert.
    Wenn das Kuppelglied B von demjenigen des nächsten Zugkastens getroffen wird, so drückt es gegen den Theil des Sperrblockes D, der aufserhalb des Hohlraumes dl liegt.
    Das Kuppelglied bewirkt dadurch eine Drehung des Blockes um den Bolzen F, wobei der Block aus dem Hohlraum heraustritt, auf den Boden des Zugkastens fällt und das Kuppelglied B sperrt, nachdem es mit demjenigen des nächsten Zugkastens zum Eingriff gelangt und der eine Schenkel des Hebels 5 in die Vertiefung 3 zurückgefallen ist.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Eine selbsttätige Sei(tenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher der Zugkasten mit einem seitlichen Hohlraum für einen Sperrblock und einem um einen senkrechten Bolzen drehbaren Kuppelgliede versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Winkelhebel (5) mit Zugstange (K), die durch einen Schlitz (6) der Seitenwand des Zugkastens führt, die Hebung des Sperrblockes (D) auf seinem Bolzen (F) gestattet, bei welcher dieser, auf eine schräge Fläche des inneren Ansatzes (4) treffend, so gedreht wird, dafs der eine Schenkel des Blockes in den Hohlraum eintritt und den Block gehoben hält, während der andere Schenkel des Blockes das um den senkrechten Bolzen (b) drehbare Kuppelglied (B) auswärts dreht und dadurch Entkuppelung herbeiführt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten Seitenkuppelung, bei welcher der eine Schenkel des Winkelhebels in eine im Boden des Zugkastens (A) befindliche Quervertiefung (3) hineinfällt, wenn beim Auftreffen des Kuppelgliedes des nächsten Wagens auf den Sperrblock (D) dieser um seinen Bolzen (F) gedreht ,-wird und fällt, um das betreffende Kuppelglied nach Eingriff mit demjenigen des nächsten Fahrzeuges zu sperren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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