DE40758C - Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE40758C DE40758C DENDAT40758D DE40758DA DE40758C DE 40758 C DE40758 C DE 40758C DE NDAT40758 D DENDAT40758 D DE NDAT40758D DE 40758D A DE40758D A DE 40758DA DE 40758 C DE40758 C DE 40758C
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- coupling
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 42
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
JOHN COUP in NEW-YORK. Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1887 ab.
Die vorliegende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge ermöglicht durch Verlegen von Handhebeln
ein Entkuppeln sowohl von der Seite als auch von der Decke der Fahrzeuge aus, und ist aufserdem so eingerichtet, dafs bei
horizontal gestellten Kuppelhaken ein selbstthätiges ' Einkuppeln beim Zusammentreffen
zweier Fahrzeuge eintritt, indem dann ein auf einem Kuppelbolzen des einen Fahrzeuges frei
drehbarer Kuppelhaken über einen ausgekehlten Kopf des Kuppelbolzens des anderen Fahrzeuges
einspringt.
Ein jedes Ende A der Zugstange eines Fahrzeuges
enthält einen langgeschlitzten Hülsentheil B. Die durch den Schlitz gebildeten
Wände C und D, Fig. 2 und 8, divergiren nach aufsen. Die Hülse B dient zur Aufnahme
der Halbzapfen F des Kopfstückes E, Fig. 2 und 6. Dasselbe wird von oben eingesteckt
und. dabei legt sich der obere Flantsch G dieses Stückes E auf das Ende der Zugstange A.
.Dadurch ist einerseits eine geringe Drehung von E in der Hülse B der Zugstange A ermöglicht
und Seitenschwankungen der Fahrzeuge Rechnung getragen, und andererseits können die Fahrzeuge auch auf- und abschwanken;
der Halbzapfen F des Kopfstückes E hebt und senkt sich dann einfach in der Hülse B
der Zugstange.
In der Bohrung des Kopfstückes E liegt nun drehbar der Kuppelbolzen /, Fig. 2 und 3,
welchen Fig. 10 besonders darstellt. Aufsen auf denselben ist die Scheibe^ mit den Seitenzapfen
α und den Stiften b für den Anschlufs der Stange c', Fig. 1 und ia, fest. Diese ist
oben bei d' mit dem Handhebel e'", Fig. 14, verbunden, und sitzt auf der Achse von e'"
noch ein zweiter, aufwärts gerichteter Handhebel e".
Die Seitenzapfen α sitzen in Warzen w der
Scheibey. An der inneren Seite der Scheibey
sitzt auf dem Bolzen I der excentrische Ansatz η, auf welchen das Auge s, Fig. 11, des
Kuppelhakens N pafst, so dafs dieser Haken auf dem Ansatz η sich frei drehen kann, um
das selbstthätige Ankuppeln beim Zusammenstofsen zweier Fahrzeuge zu ermöglichen.
Der Haken K auf dem Kuppelbolzen 7, Fig. 3, besitzt einen Finger ν, der durch das
Glied H des anderen Fahrzeuges getroffen wird, wenn dieser durch den Kopfschlitz 1, 2,
Fig. 3, in die Höhlung L des Kopfstückes E des Gegenfahrzeuges stöfst, wodurch dann K
und H automatisch zum Eingriff kommen.
Das Kuppelglied H liegt mit seinen beiden Schenkeln in Einschnitten ei an den Seiten
des Kopfstückes E, Fig. 4 bis 6. Das Auge J? am vorderen Ende eines Kuppelgliedes H,
Fig. 12, wird von einem Haken q des Kuppelgliedes
H des anderen Fahrzeuges getroffen und dadurch dann ersteres Glied abwärts gedreht,
während das zweite Glied in die Höhlung L eindringt. Der von dem Hauptkuppelhaken
N erfafste palettenförmige Kopf M tritt mit seinem längeren Theil m' nach vorn
und ist bei n' passend ausgekehlt. In seinen Einschnitt r, Fig. 9, greift die Spitze des
Kuppelhakens des zweiten Fahrzeuges ein, und zwar unterhalb der Mittellinie des Kuppelbolzens
I, sobald zwei Fahrzeuge unter Hebung der Kuppelhaken N beim Aufschlagen auf die
Bolzenköpfe M zusammentreffen. Hat die
Kuppelung zweier Fahrzeuge stattgefunden, so ! liegt die längste Seite des Kopfes M unter
dem Kuppelbolzen, Fig. i, und die Nasen r an M liegen dementsprechend. Die Auskehlung
der Köpfe M dient dazu, das Einkuppeln der Fahrzeuge auch beim Durchfahren von scharfen
Curven zu ermöglichen. Durch Aufkeilen der Köpfe mittelst Keile \ in der Weise, dafs sich
die längsten Seiten unter dem Bolzen / befinden, wird durch den Anzug ein Drehen der
Köpfe und ein Auskuppeln mit Sicherheit so lange verhindert, bis das Auskuppeln durch
mechanische Mittel· bewirkt wird, z. B. durch das Hochziehen der Stange c', Fig. ta.
Der Kuppelhaken N besitzt an seiner Nabe innen einen Ansatz t mit concentrischer Innenfläche
u und concentrischer Aufsenfläche v, die sich bezw. an die hinteren und vorderen
Wände/' und g, Fig. 4, des Einschnittes/ des Kopfstückes E legen. Das obere Ende
von t legt sich an das entsprechende Ende von / an und trägt den Kuppelhaken N horizontal
zum Kuppeln mit einem zweiten Fahrzeuge. Wird der Kuppelhaken N beim Auftreffen
auf den Bolzenkopf M des anderen Fahrzeuges dann gehoben, so trifft das untere
Ende des Ansatzes t auf einen Schenkel des Kuppelgliedes H und hebt dann dasselbe zum
Einkuppeln mit dem Haken K des zweiten Fahrzeuges hoch. In Fig. ia sind die verschiedenen
Stellungen des Gliedes H punktirt angegeben. Auch zeigt diese Figur als Beispiel
beim linken Kuppelhaken N das beim Auftreffen auf den Bolzenkopf M eintretende
Hochschnellen desselben vor dem Uebergriff über den Bolzenkopf.
Uebt man mittelst Hebels e'" an der Stange c' einen Zug aus, wenn zwei Fahrzeuge zusammengekuppelt
sind, so wird dadurch der Kopf M vorwärts gedreht und der Kuppelhaken des
anderen Fahrzeuges durch die Nase r an M ausgehoben.
In gleicher Weise wird der zum ersten Fahrzeuge gehörige Kuppelhaken aus dem Eingriff
mit dem Kopf M der Kuppelung des zweiten Fahrzeuges gebracht. Ist nun die Kuppelung
gelöst worden, so fallen die gehobenen Kuppelhaken durch ihr Gewicht wieder zurück, so
dafs das beschriebene automatische Ankuppeln wieder stattfinden kann. Soll ein solches nicht
erfolgen, so stellt man einfach den Handhebel e"' fest, und dann bleibt der Kuppelhaken
N gehoben, wie dies in Fig. ia an einem Fahrzeuge punktirt angedeutet ist.
Sind die Haken N eingekuppelt, so liegen die hinteren Flächen der Ansätze f an den
hinteren gekrümmten Wänden /' der Einschnitte / der beiden Kopfstücke E.
Claims (2)
1. Eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet
durch ein mit dem Ende der Zugstange A gelenkig und vertical verschiebbar
verbundenes Kopfstück (E) mit einem Kuppelbolzen (I), auf dessen excentrischem
Ansatz (n) an der einen Seite von E ein Kuppelhaken (N) frei drehbar ist, während
an der anderen Seite von E ein ausgekehlter Bolzenkopf (M) mit einer Nase (r)
festsitzt, derart, dafs durch.Zusammenstößen
zweier Fahrzeuge ein Haken (N) über einen Kopf (M) einspringen kann, während durch
entsprechendes Drehen des .Kuppelbolzens und damit verbundene Hebung der Nase (r)
der auf dieser liegende Kuppelhaken (N) des zweiten Fahrzeuges behufs Auslösung
über den Bolzenkopf hochgehoben werden kann, so dafs er den Angriff an letzteren
verliert.
2. Bei der unter 1. bezeichneten Kuppelung die Anordnung der Scheibe (y) am Kuppelbolzen
(I), an welcher Scheibe Zapfen (a) für den Anschlufs von Stangen (c1) angeordnet
sind, die durch ihre Verbindung mit einem Seitenhebel (e"') oder einem
nach der Decke des Fahrzeuges führenden Hebel (e") ein Entkuppeln von verschiedenen
Stellen aus ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40758C true DE40758C (de) |
Family
ID=316293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40758D Expired - Lifetime DE40758C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40758C (de) |
-
0
- DE DENDAT40758D patent/DE40758C/de not_active Expired - Lifetime
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