DE109529C - - Google Patents

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DE109529C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/14Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis and coupling when the coupling halves are pushed together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 189g ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätige, seitlich lösbare Doppelkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, deren Kuppelhaken an den gewöhnlichen Zughaken mittels eines dreieckigen Rahmens angeschlossen sind, in dessen beiden vorderen Ecken einerseits die Drehachse des einen Hakens, andererseits der Kuppelbolzen für den Haken des anderen Fahrzeuges angeordnet ist, während in der dritten, dem Fahrzeuge zugekehrten Ecke die Drehachse eines Auslösehebels liegt, durch den beide Zughaken gleichzeitig nach aufsen bewegt und ausgehakt werden können.
Die Anordnung der gesammten Kuppelung an den Zughaken ermöglicht die Weiterbenutzung der vorhandenen Nothkuppelungen und ist so getroffen, dafs auch das Anfahren der Wagen gegen Kopframpen u. s. w. ohne Schädigung der Kuppelung erfolgen kann.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Grundrifs der Kuppelung in der Kuppellage,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht im entkuppelten Zustande.
Die den Zughaken 1 der Fahrzeuge umfassende Gabel 2 ist mit demselben durch einen Bolzen 3 verbunden und an ihrem rückwärtigen Theile mit Augen für den Hauptbolzen 4 und den Stehbolzen 5 ausgerüstet, welch letztere zur Aufnahme der Flacheisen 6, 7, 8, 9 dienen. Die Flacheisen 6 und 8 sind durch einen eventuell als Büchse und Bolzen ausgeführten Stehbolzen 10, die Flacheisen 7 und 9 durch den Bolzen 11 verbunden, der als Drehpunkt für den als doppelarmigen Hebel ausgebildeten Haken 12 dient. Der kürzere Hebelarm nimmt einen Bolzen 13 auf, der einerseits die ihm von dem am Hauptbolzen 4 drehbar gelagerten Hebel 14 mittels gelenkiger Zwischenglieder mitgetheilte Bewegung auf eine ihn wieder in seine ursprüngliche Lage zurückbringende Feder 15 unter gleichzeitigem Ausschlage des Hakens 12, andererseits auf den ebenfalls von dem Hauptbolzen 4 drehbar aufgenommenen Bügel 16 überträgt, der seinerseits den Haken 17 des anderen Wagens aus seiner eingehakten Lage verdrängt.
Beim Lösen der Kuppelung wird der Hebel 14 aus der Stellung Fig. 1 durch Drehung im Sinne des Pfeiles Fig. 1 in die Stellung Fig. 3 gebracht und durch die mit Wulst ausgebildete starke Stahlblattfeder 18 arretirt.
Auch trotz verschiedener Belastung der Wagen bezw. der Tragfedern kann das Kuppeln und Lösen geschehen, und zwar dadurch, dafs der Bolzen 10 so lang gewählt ist, dafs er diesen Belastungsunterschieden entspricht, und sind auch infolge dieser Anordnung etwaige Schwankungen des Wagens oder das Befahren von Curven für den sicheren Betrieb der Kuppelung unschädlich.
Damit nun eine Auf- oder Abwärtsdrehung der Kuppelungshälfte an dem Zapfen 3 ver-
hindert wird, ist die Gabel 2 an der Stelle der Hakenöffnung mit einer Durchbohrung versehen, in welcher ein Bolzen ig unter gleichzeitiger Lagerung eines nach unten die Gabel 2 und den entsprechenden Theil des Hakens 1 umfassenden Bandeisens 20 eingesetzt und etwa mit Kopf und Splint gesichert ist.
Die Entnahme des Bolzens 19 wird ein Herabhängen der entsprechenden Kuppelungshälfte zur Folge haben, was zum Anfahren gegen Kopframpen oder bei Anwendung der bisher gebräuchlichen Kuppelungen nothwendig ist. Auch ist die Kuppelung im geschlossenen Zustande für Ueberbrückung, z. B. Harmonikazüge, zu verwenden und kann die vorhandene Nothkuppelung ohne jede Abänderung weiter benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Selbsttätige, seitlich lösbare Doppelkuppelung mit seitlich drehbaren Kuppelungshaken für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kuppelhaken (12, 17) an den gewöhnlichen Zughaken (1) mittels eines dreieckigen Rahmens (6, 7, 8, 9) angeschlossen sind, in dessen beiden vorderen Ecken einerseits die Drehachse (11) des einen Hakens (12), andererseits der Kuppelbolzen (10) für den Haken (17) des anderen Fahrzeuges angeordnet ist, während in der dritten, dem Fahrzeuge zugekehrten Ecke die Drehachse (4) eines Auslösehebels (14) liegt, welcher sowohl mit dem freien, durch eine Feder (15) gegen die Zugschienen (2) abgestützten Schenkel des Zughakens (12) als auch durch eine an denselben Schenkel angelenkte Stange mit einem um die Achse des Hebels (14) drehbaren und unter die Nase des Zughakens (17) greifenden Arme (16) derart verbunden ist, dafs durch den einen Hebel beide Zughaken gleichzeitig nach aufsen bewegt und ausgehakt werden können, wobei die Feststellung des Hebels (14) in der Oflenstellung' der Kuppelung durch eine Feder (18) bewirkt werden kann.
    Eine Ausführungsform der Kuppelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zuglaschen den Zughaken (1) gabelartig umgreifen, behufs Feststellung ihrer Lage mit einem Verbindungsbolzen (19) in der Oeffnung des Zughakens liegen und zur Verhütung der Aufwärtsbewegung der Kuppelungshälfte mit einem Bügel (20) den Zughaken (1) von unten umfassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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