DE98698C - - Google Patents

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DE98698C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F3/38Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement having only one measuring chamber

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1897 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Apparat, mit dessen Hülfe die einem Gefä'fs entnommene oder die in dasselbe hineingefüllte Flüssigkeitsmenge gemessen werden kann.
Apparate zum Messen von aus Gefäfsen austretenden Flüssigkeiten vermittelst Bestimmung des eintretenden Luftquantums sind bereits* bekannt geworden, z. B. durch das englische Patent Nr. 2669 vom Jahre 1859. Dieser Apparat kann jedoch nur zum Messen der aus dem Gefäfs austretenden Flüssigkeitsmengen, nicht aber zum Messen von in das Gefäfs hineinzufüllenden Flüssigkeiten benutzt werden. Da es in der Praxis sehr häufig vorkommt, in geschlossene Behälter eine bestimmte Flüssigkeitsmenge einzufüllen und nachher die Flüssigkeit in bestimmten Mengen wieder zu entnehmen, so ist es von Wichtigkeit, einen Apparat zur Hand zu haben, der für beide Zwecke gleichzeitig benutzt werden kann. Dies wird durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung erreicht.
Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung im Schnitt dargestellt.
Fig. ι zeigt den Flüssigkeitsbehälter und die Registrirvorrichtung im Schnitt.
Fig. 2 giebt eine Hinteransicht des letzteren.
R ist der mit einem Zapfhahn N versehene Flüssigkeitsbehälter, welcher mit einem Tauchrohr ΤΆ ausgestattet ist, dessen über den Deckel reichendes Ende mit Hülfe einer Kappe B verschlossen wird. Der Behälter R ist mittelst eines Stutzens T1, der Leitung P und des Stutzens T2, somit mit der eigentlichen Registrirvorrichtung verbunden. Letztere besteht aus einem äufseren Gehäuse E (Fig. 2) mit daran angeordneter, auf der Welle A aufsitzender Trommel W. G ist eine Glasplatte, welche die Zählvorrichtung X verdeckt. Auf der hinteren Seite des Mefsapparates ist eine Trommel Y angeordnet, welche mit dem Gehäuse E fest verbunden ist und mit ihm durch die Oeffnung η communicirt. In der Trommel Y ist das Siphonrohr K derart angebracht, dafs es einerseits mit der Trommel Y, andererseits mit der Trommel W communicirt. Der untere Schenkel des Siphonrohres K wird, durch eine Schraube ^2 verschlossen. Die Schraube Z1 dient zur Regulirung des Niveaus der Flüssigkeit im Registrirapparat. Nach oben setzt sich die Trommel Y in Gestalt eines Rohres J2 fort, welches durch eine mit Oeffnungen versehene Kappe D zur Verhinderung des Eindringens fremder , Körper verschlossen wird. Um ein Abnehmen der Kappen B und- D, sowie ein Entfernen der Schlauchverbindungen bei T1 T2 zu verhüten, sind durch Oeffnungen H gehende Verriegelungen S1 S2 vorgesehen, welche in der üblichen Weise durch Plomben oder dergl. gesichert werden.
C ist ein Wasserverschlufs, der zweckmäfsig eingeschaltet wird, wenn flüchtige Flüssigkeiten gemessen werden sollen.
In der in Fig. 1 dargestellten Verbindung wird beim Oeffnen des Hahnes N Luft durch die Leitung P nach dem Flüssigkeitsbehälter gesogen, und zwar mufs diese Luft ihr.en Weg durch die Durchlochungen der Kappe D, die Röhre J2, die Trommel Y, das Siphonrohr K nach dem Registrirgehäuse nehmen, hier die Trommel W in Bewegung setzen und bei T2
durch P nach R weiter gehen. Handelt es sich darum, anstatt der ausfiiefsenden Flüssigkeitsmenge die eintretende zu messen, so mufs das Quantum der aus dem Behälter R nach der Registriervorrichtung zurückgedrängten Luft gemessen werden. Es geschieht dies in der Weise, dafs das Einfüllen der Flüssigkeit durch den Hahn N oder nach Abnahme der Kappe B mit Hülfe des Tauchrohres T3 geschieht, während die Leitungen P, T2 und D umgeschaltet werden, so dafs also P.mit der Trommel Y verbunden und Kappe D an Stelle von T2 aufgesetzt wird. Die beim Einfüllen von Flüssigkeit in den Behälter R verdrängte Luft entweicht durch T1 nach P und durch Jä in die Trommel Y und von .hier aus durch das Siphonrohr K in die Trommel W, setzt dieselbe in üblicher Weise in Bewegung und entweicht durch die Kappe D.
Der Registrirapparat wird in der Weise mit Wasser gefüllt, dafs man nach Abnahme von Z1 und D durch J'2 Wasser aufgiebt, welches durch Oeffhung η in das Registrirgehäuse übertritt. Sobald das Wasser bei Z1 ausfliefst, werden die Verschlüsse aufgesetzt und es wird das in dem Siphonrohr K befindliche Wasser durch Lösen der Verschraubung ^2 abgelassen, damit die Luft freien Durchgang durch das Siphonrohr hat.
Die Vortheile der neuen Registrirvorrichtung bestehen also darin, dafs nicht nur die einem Behälter entnommene, sondern auch die in denselben aufgegebene Flüssigkeitsmenge mit demselben Apparat nur unter Umschaltung der Leitung P gemessen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Messen von Flüssigkeiten, welcher mit dem Flüssigkeitsbehälter (R) verbunden ist, bestehend aus einer mit einem Gehäuse (E) fest verbundenen und mit demselben communicirenden Trommel (Y) und einem in letzterer angeordneten, mit einer Trommel (W) communicirenden Siphonrohr (K), zu dem Zweck, ■ je nach Verbindung, des Flüssigkeitsbehälters mit dem Gehäuse (E) oder der Trommel (Y) die austretende bezw. eintretende Flüssigkeitsmenge durch Bestimmung der entsprechenden Menge Luft zu messen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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