DE98401C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/10—Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Neuerung an Hämmern, und zwar an
Aufwerfhämmern oder dergleichen, bei welchen der Kopf des Hammers an dem einen Ende des
Stieles befestigt ist, während das andere Ende des Stieles auf einer Welle sitzt, die eine Drehbewegung
von einem bestimmten Winkelausschlag macht.
Die Welle wird von einem Kolben oder dergleichen angetrieben, der innerhalb eines
Cylinders arbeitet, und kann hier als Kraft zum Antreiben, Dampfkraft, Gaskraft oder dergleichen
Verwendung finden. Das Charakteristische der vorliegenden Erfindung ist die Verbindung eines Aufwerfhammers mit einer
Kraftmaschine, bei welcher der Kolben im Arbeitscylinder als rotirender Flügel ausgebildet
sein kann- und derselbe nur um einen bestimmten Winkel ausschwingt, wobei der
schwingende Hammer doppeltwirkend sein kann. Ein möglichst einfacher Mechanismus
ist zur Steuerung des Ventils zum Einlassen des Dampfes oder Gases vorgesehen.
In den !beiliegenden Zeichnungen stellt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Hammers dar.
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 sind in gröfserem Mafsstabe dargestellte Detailansichten des Steuermechanismus
für das Einlafsventil.
Bei dem dargestellten Hammer ist als Antriebskraft' Dampfkraft angenommen. In den
Cylinder- oder Druckbehälter 7, der auf einer festen Grundplatte sitzt, ist die Horizontalwelle
8, die in Stopfbüchsenführungen 9 gelagert ist, angeordnet. Auf dieser Welle 8
sitzt der Kolben 10, der eine Vor- und Rückwärtsdrehung um einen Winkel machen kann.
11 ist das Einlafsventil, welches hier vorzugsweise als Hahn ventil ausgebildet ist, aber
auch als Schieberventil oder dergleichen ausgebildet sein kann.
Von dem Ventil aus gehen die Einströmkanäle 12, ι 3 nach dem Cylinder- oder Druckraum
7, ähnlich den Dampfkanälen bei gewöhnlichen Dampfcylindern, die an den beiden Cylinderenden münden. Ueber dem Einlafsventil
11 ist ein Absperrventil 14 angeordnet,
vermittelst dessen die Dampfzufuhr zu dem Einlafsventil regulirt werden kann.
Die automatische Bewegung des Ventils 11
von der schwingenden Welle 8 aus kann in verschiedener Weise erreicht werden. Eine
geeignete Anordnung ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
Auf der Spindel 15 sitzt der Kurbelarm 16,
welcher in geeigneter Stellung zum Ventil 11 adjustirt werden kann. Auf der Antriebswelle
8 sind Daumenhebel 17 und i7a angeordnet,
die mit Antifrictionsrollen 18 bezw. 19 ausgestattet sind, vermittelst deren während
der entsprechenden halben Drehbewegung des Kolbens 10 das Ventil ι 1 geöffnet wird, und
zwar zum Dampfeinlassen und auch zum Dampfauslassen, wie aus Fig. 3 ersichtlich.
Das durch den Daumenhebel 17 in die angegebene Stellung gebrachte Ventil 11 läfst den
Kanal 13 mit dem Dampfregulirventil in Verbindung
treten, während der Kanal 12 mit dem Ausströmrohr in Verbindung gebracht ist.
Der Kolben wird nun nach der anderen Seite getrieben und nimmt dabei den Hammer 20
mit, so dafs derselbe auf den Ambos 21 aufschlägt (wie in punktirten Linien angedeutet)
und dann beim Rückgang auf den Ambos 22 auftrifft.
Der Daumenhebel 17 a ist so adjustirt, dafs
der Dampf in dem Augenblick von dem Kanal 13 abgeschlossen und mit dem Aus-strömkanal
in Verbindung gebracht wird, in welchem der Kolben seine halbe Drehung noch nicht ganz ausgeführt hat.
Natürlich können an Stelle eines Hammers und zweier Ambosse ein Ambos und ein
Hammer oder mehrere Ambosse und mehrere Hämmer Verwendung finden. Bei letzterer Anordnung sitzen die Hämmer auf der gemeinschaftlichen
Welle 8.
Ferner liegt klar auf der Hand, dafs, wenn nur ein Hammer und ein Ambos vorhanden
ist, der Dampf nur einseitig zu wirken braucht, um den Hammer zu heben und dann denselben
durch sein Eigengewicht niederfallen zu lassen.
Der Hammerkopf 20 und der Ambos 21 und 22 können selbstverständlich auch in beliebiger
Gestalt und Form ausgeführt sein.
Claims (2)
1. Ein Aufwerfhammer, dadurch gekennzeichnet, dafs die schwingende Bewegung des
Hammers durch einen eine Drehbewegung ausführenden Antriebskolben hervorgerufen
• wird, welcher mit dem Hammer um eine gemeinsame Achse schwingt, wobei bei
Abgrenzung des Winkelausschlages des Hammers durch Anordnung zweier gegenüber gestellter Ambosse ein doppeltwirkender
Hammer erhalten werden kann.
2. Steuerung des Dampfeinlafsventils oder dergl. für den Aufwerfhammer nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Anschlagen der auf der Kolbenachse
8 sitzenden Daumenhebel 17, \j&
gegen den auf der Ventilachse angeordneten Hebel 16 kurz vor Beendigung des Winkelausschlages
des Kolbens die Dampfzuführkanäle 12, 13 durch das Ventil mit der
Dampfleitung bezw. der Auspuffleitung in Verbindung gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98401C true DE98401C (de) |
Family
ID=369370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98401D Active DE98401C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98401C (de) |
-
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