DE684199C - Vorrichtung zum Vorschubantrieb von Brennschneidgeraeten unter Benutzung des Schneidsauerstoffes als Antriebsmittel - Google Patents

Vorrichtung zum Vorschubantrieb von Brennschneidgeraeten unter Benutzung des Schneidsauerstoffes als Antriebsmittel

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Publication number
DE684199C
DE684199C DEA85637D DEA0085637D DE684199C DE 684199 C DE684199 C DE 684199C DE A85637 D DEA85637 D DE A85637D DE A0085637 D DEA0085637 D DE A0085637D DE 684199 C DE684199 C DE 684199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
cutting
oxygen
drive
pistons
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Expired
Application number
DEA85637D
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English (en)
Inventor
Ernst Becker
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AUTOGENWERK SIRIUS GmbH
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AUTOGENWERK SIRIUS GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/02Carriages for supporting the welding or cutting element
    • B23K37/0247Driving means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

Es sind Schneidbrenner bekannt, die zur Erzielung eines gleichmäßigen Vorschubes mit einer mechanischen Vorschubeinrichtung versehen sind, die bisher in der Regel von einem Elektromotor angetrieben wurde. Die Verwendung eines Elektromotors ist abhängig von dem Vorhandensein einer Stromquelle, die an der Gebrauchs stelle nicht immer verfügbar ist.
Man kam daher auf den Gedanken, als Antriebskraft den" zum Schneiden stets erforderlichen, unter hohem Druck stehenden Sauerstoff zu benutzen. Der Gedanke hat noch keine praktisch brauchbare Verwirk-Heilung· gefunden, da mit der zum Antrieb vorgeschlagenen Turbine oder mit einem Preßgasmotor üblicher Bauart die vorliegenden Aufgaben nicht lösbar waren.
Diese Aufgaben bestehen darin:
1. den zum Antrieb benutztön Sauerstoff ohne Verlust an Dichtungsstellen dem Schneidprozeß zuzuführen;
2. den Vorschub bei den verschiedenen Materialstärken so zu regeln, daß bei höherem Verbrauch an Sauerstoff zum Schneiden von stärkerem Material eine langsamere und bei geringerem Verbrauch an Sauerstoff bei dünnerem Material eine höhere Geschwindigkeit erzielt werden kann;
3. bei der geringen zur Verfügung stehenden Kraft mit geringstem Reibungsverlust zu arbeiten;
4· bei Benutzung· einer Kolbeinmas chine zu verhindern, daß die Stöße eine ungünstige Wirkung (Riefenbildung) auf 'die Schnittfläche ausüben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine richtung, die alle diese Aufgaben löst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs' spiel gemäß der Erfindung dargestellt.
In dem Arbeitszylinder α bewegen sich die ίο beiden Kolben δ und O1, die durch die Stege c starr miteinander verbundein sind. Die Kolben b und bt werden gegen die Gaszuleitung d und dx durch elastische Membranen«? umd ex abgedichtet, die zwischen Zylindermantel a i-5 und -den Zylinder deckein g und ^1 eingespannt sind. Den beiden. Kammern h und A1 wird der Sauerstoff durch die Röhret und dt zugeleitet, die mit den Kammern / und Z1 des Stfiuerzylinders in Verbindung stehen. In dieao sem befindet sich der DoppelsteuerkolbenA, der so ausgebildet ist, daß er, wenn er die Sauerstoff zuleitung zur linken Kammer h des Arbeitszylinders verschließt, gleichzeitig deren Austritt/ öffnet, so daß der Sauerstoff aus as der Kammern in den Windkessel/« und von da zur Schneiddüse ti des Brenners strömen kann. Umgekehrt öffnet er beim Schließen der Sauerstoff zuleitung zur rechten Kammer hL des Arbeitszylinders gleichzeitig den zu diesei" Kammer gehörenden Austritt I1. Der Windkessel wirkt als Druckausgleichgefäß, indem er die einzelnen Stöße des wechselweise aus den Zylinderkammern austretenden Sauerstoffs auffängt und diesen in einem ganz gleichmäßigen Strom' zum Schneidbrenner weiterführt.
Der · Doppelsteuerkolben wird durch den Stift O bewegt, der gasdicht durch die elastische Membran p, welche den Windkessel m gegen die Außenluft abdichtet, geführt ist. Der Drehpunkt q des Steuerstiftes 0 ist dabei dicht unter die Membran p~ gelegt, um eine möglichst geringe Bewegung der Membran zu erhalten, denn je kleiner die Bewegungen der Membran beim Schalten des Steuerstiftes sind, desto geringer ist der Reibungswiderstand und desto größer die Haltbarkeit. Der Steuerstift 0 wird durch den Steuerkeil r geschaltet, der bei s drehbar gelagert ist und durch "FederΛ gegen die Gleitflächen des Steuerstifteso gedruckt wird. Die hin und her gehende Bewegung der Kolben b und O1 wird durch die Klinken ti und U1 und das Klinkenrad ν in eine drehende verwandelt. Über Schnecke und Schneckenrad wird die Bewegung weiterhin in bekannter Weise auf das Laufrad w des Schneidbrennerwagens χ übertragen, an dem der Schneidbrenner y befestigt ist.
Um einen sauberen Schnitt bei den verschiedenen Materialstärken zu erhalten,, sind
jeweils Druck und Menge des Sauerstoffs sowie die Schnittgeschwindigkeit der Materialstärke entsprechend einzustellein. ijjj. Die Einstellung des Sauerstoffdruckes ert in üblicher Weise am Druckminderer Sauerstoffflasche. Die Sauerstoffmenge ibt sich aus dem Querschnitt der dem
erkstiick entsprechend gewählten Brennerdüse. Die Schnittgeschwindigkeit wird durch Einstellung des Handrades 2 deS Regelventilsß nach einer Skala C geregelt, auf -der für die verschiedenen Blechstärken auch der zugehörige Sauerstoffdruck und die entsprechende Düsengröße angegeben sind.
Die Einrichtung zur Veränderung der Schnittgeschwindigkeit ist in der Abbildung dargestellt. Der bei D zugeführte Sauerstoff kann auf zwei Wegen zur Schneiddüse gelangen: entweder über RegelventilB und Windkesseltn oder über Motor A und Windkessel/n; \yelchen Weg er nimmt, wird durch die Stellung des Regelventils bestimmt. Bei geschlossenem Regelventil B geht der gesamte Sauerstoff über den Motor A und den Windkesselm zur Düseß, wobei der Motor die größte Geschwindigkeit erreicht; bei ganz geöffnetem Regelventil gelangt der Sauerstoff dagegen unter Umgehung des Motors zum größten Teil über den Windkessel zur Düse; hierbei läuft der Motor am langsamsten. Zwischen diesen Grenzfällen läßt sich jede gewünschte Geschwindigkeit des Motors und damit auch jede verlangte Schnittgeschwindigkeit 'einstellen. -

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Vorschubantrieb von Brennschneidgeräten unter Benutzung des Schneidsauerstoffs als Antriebsmittel für einen in die Sauerstoffleitung eingeschalteten Motor, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor als umsteuerbarer Zweioder Mehrkolbenmotor derart ausgebildet ist, daß die Kolben (b, O1) des Motors nach dem Zylinderinnern durch elastische Membranen (e, et) abgedichtet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenmaschine zwei mit ihren Öffnungen einander zugewandte Zylinderräume (Ji, It1) besitzt, in denen zwei miteinander verbundene Kolben arbeiten, (leren Bewegung mittels einer zwischen den beiden Kolben angeordneten Vorrichtung auf'die Antriebsvorrichtung des Schneidbrenners übertragen wird.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Motor und Schneidbrenner ein Windkessel eingeschaltet ist, dem durch eine Lei-
tung mit eingebautem Regelventil aus der Zuführungsleitung " zum Motor Schneidsauerstoff zusätzlich derart zugeführt wird, daß der Motor regelbar ist.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerventile bewegende Steuerhebel (O) an seinem Übergang in den. mit dem Windkessel (m) verbundenem, unter Druck stehenden Ventilraum durch eine elastische Membran gegen die Außeiiluft abgedichtet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA85637D 1938-01-28 1938-01-28 Vorrichtung zum Vorschubantrieb von Brennschneidgeraeten unter Benutzung des Schneidsauerstoffes als Antriebsmittel Expired DE684199C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902569C (de) * 1939-11-19 1954-01-25 Autogenwerk Sirius G M B H Vorrichtung zum Vorschub von autogenen Schneidbrennern
DE1261970B (de) * 1959-12-09 1968-02-29 Kjellbergi Esab G M B H Hand-Schweisspistole fuer das Schutzgas-Lichtbogenschweissen mit abschmelzender Drahtelektrode
DE102019200744A1 (de) * 2019-01-22 2020-07-23 Thyssenkrupp Millservices & Systems Gmbh Mobile Brennschneidmaschine zum Brennschneiden von Werkstoffen

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DE902569C (de) * 1939-11-19 1954-01-25 Autogenwerk Sirius G M B H Vorrichtung zum Vorschub von autogenen Schneidbrennern
DE1261970B (de) * 1959-12-09 1968-02-29 Kjellbergi Esab G M B H Hand-Schweisspistole fuer das Schutzgas-Lichtbogenschweissen mit abschmelzender Drahtelektrode
DE102019200744A1 (de) * 2019-01-22 2020-07-23 Thyssenkrupp Millservices & Systems Gmbh Mobile Brennschneidmaschine zum Brennschneiden von Werkstoffen

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