DE97923C - - Google Patents
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- DE97923C DE97923C DENDAT97923D DE97923DA DE97923C DE 97923 C DE97923 C DE 97923C DE NDAT97923 D DENDAT97923 D DE NDAT97923D DE 97923D A DE97923D A DE 97923DA DE 97923 C DE97923 C DE 97923C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/102—Tyres built-up with separate rubber parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elastischen Radreifen, besonders für Fahrzeuge mit
Selbstantrieb, und zwar im besonderen einen solchen, bei welchem zwischen dem aus gelenkigen
Gliedern bestehenden, zweckmäfsig mit Gummi-, Holzrippen oder dergleichen besetzten
Radreifen ein auf die Felge schraubenförmig aufgewickelter Luftschlauch angebracht
ist. Derartige Radreifen sind an sich bekannt; Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Befestigung
und Lösung, derartiger Reifen wesentlich zu erleichtern, was durch leichtes Einlegen
des Luftschlauches ganz ohne Spannung bezw. durch einfaches Spannen desselben und
Lösen der Spannung erreicht wird.
Zu diesem Zwecke wird gemäfs vorliegender Erfindung der aus zwei durch ein Zwischenstück
mit einander verbundenen Hälften bestehende Luftschlauch nach seiner in bekannter
Weise bewirkten Aufwickelung auf die Felge mit den freien Enden der Schlauchhälften nach
je einem zu beiden Seiten der Radnabe angeordneten drehbaren und mittelst einer geeigneten
Vorrichtung feststellbaren Scheibenringe geführt und an diesen mittelst Lappen angeschlossen, von denen einer als Füllstutzen für
den Schlauch dient.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäfs hergestellten
und befestigten Radreifens beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Theil eines mit dem Radreifen
versehenen Rades in Ansicht und theilweisem Schnitt.
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt nach Fig. 1,
Fig. 3 ein gleichartiger Schnitt, jedoch durch eine andere Stelle des Rades, und
Fig. 4 ein Verticalschnitt im rechten Winkel zu Fig. 3.
Nach dem Beispiel der Zeichnung ist die zweckmäfsig aus Metall bestehende Felge Ä
des Rades zu beiden Seiten mit je einem Flantsch B versehen, welcher durch Stifte B1
an der Felge befestigt ist. Zwischen den Flantschen B sind zwei Gummischläuche C
und C1 in bekannter Weise schraubenförmig und in entgegengesetzter Richtung zu einander
auf die Felge aufgewunden. Die äufseren Enden der Gummischläuche sind an Lappen
D E befestigt, deren einer E mit einer Oeffnung versehen ist, durch welche Luft in die
Gummischläuche eingepumpt werden kann. Die Lappen D und E sitzen an Theilen D1E1
von vorspringenden drehbaren Ringen KK1, welche an gegenüberliegenden Seiten der Radnabe
L angeordnet sind und von Scheiben M festgehalten werden. Jeder Theil D1 E1 ist
mittelst eines Hebels drehbar, welcher auf Vorsprünge N aufgesetzt werden kann und mittelst
dessen die Theile jD1 E1 gedreht und dadurch
die an diesen befestigten Gummischläuche C C1 angezogen werden können. Die Theile
D1E1 werden durch eine geeignete Stellvorrichtung,
beispielsweise durch Stifte P, in ihrer Lage festgehalten, welche in Nuthen der Radnabe
eingreifen, welche in gröfsefer Anzahl an der Nabe vorgesehen sind. Der Stift P wird
mittelst einer denselben umfassenden Feder Q. in die demselben jeweils gegenüberliegende
Bohrung der Nabe eingetrieben. Die Wirkung
dieser Feder Q kann zwecks Drehung der Theile D'-E1 durch Zurückziehen des Stiftes P
von Hand aufgehoben werden. Diese Stellvorrichtung kann auch durch eine andere geeignete
bekannte Stellvorrichtung ersetzt werden. Die inneren Enden der Gummischläuche C C1 sind durch ein aus einem Bügel S mit
Verbindungsstück T bestehendes Zwischenstück verbunden. Das Stück T greift in eine Aussparung
F eines Klobens F1. Die Kloben F1 bilden die bekannten gelenkigen Glieder des
Laufreifens, die nach dem Beispiel der Zeichnung durch Kettenglieder F3 und Zapfen F4
gelenkig verbunden und mit Laufrippen F2 und elastischen Zwischendichtungen F5 versehen
sind. Diese Laufreifenbauart ist bekannt und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Der Bügel S kann auch an einem der Kloben F1 angebracht sein.
Bei Rädern für schwere Lastfuhrwerke wird die Radfelge zur Aufnahme der Gummischläuche
CC1, wie dargestellt, zweckmäfsig mit Nuthen versehen. Die Kloben F1 können
alsdann ebenfalls mit entsprechenden Nuthen versehen werden, um ein Lager für die
Gummischläuche zu bilden. An Stelle des aus gelenkigen Gliedern bestehenden dargestellten
Laufreifens kann auch ein äufserer Reifen aus Gummi oder sonst geeignetem Material angeordnet
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elastischer Radreifen mit zwischen dem gelenkig zusammengesetzten Laiifreifen und der Felge schraubenförmig eingelegtem elastischen Luftschlauch, dadurch gekennzeichnet, dafs der aus zwei durch ein Zwischenstück (S T) mit einander verbundenen Hälften bestehende Luftschlauch nach dessen in bekannter Weise bewirkten Aufwickelung auf die Felge mit den freien Enden der Schlauchhä'lften nach je einem zu beiden Seiten der Radnabe angeordneten dreh- und feststellbaren Scheibenringe (KK1) geführt und an diese unter Vermittelung von Lappen (D E), von welchen einer als Füllstutzen für den Schlauch dient, angeschlossen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97923C true DE97923C (de) |
Family
ID=368935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97923D Active DE97923C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97923C (de) |
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