DE976640C - Staehlerne Einstriche fuer Schachteinbauten in Bergbau-Foerderschaechten - Google Patents

Staehlerne Einstriche fuer Schachteinbauten in Bergbau-Foerderschaechten

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DE976640C
DE976640C DEG10638A DEG0010638A DE976640C DE 976640 C DE976640 C DE 976640C DE G10638 A DEG10638 A DE G10638A DE G0010638 A DEG0010638 A DE G0010638A DE 976640 C DE976640 C DE 976640C
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DEG10638A
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English (en)
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Siegfried Dr-Ing Baer
Ernst Dipl-Ing Fischer
Eberhard Dr Mettler
Hugo Dipl-Ing Pruess
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Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D7/00—Shaft equipment, e.g. timbering within the shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Stählerne Einstriche für Schachteinbauten in Bergbau-Förderschächten Schachteinbauten in Berghau-Förderschächten, z. B. Spurlatten und Einstriche, wurden bisher im wesentlichen nach Maßgabe der lotrechten Beanspruchungen bemessen, die sich beim @ZTirksainiwerden der Fangvorrichtung eines seillos gewordenen Förderkorbes ergeben. Damit die Spurlatten nachgerichtet werden können und selbsttätig nachrieben, hat man versucht, in die Spurlattenhalter Federelemente einzubauen. Dieser Versuch hat sich jedoch als unzulänglich erwiesen, weil solche Federelemente schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit zu Bruch gehen und die Spurlatten dann an den Einstrichen wieder starr abgestützt sind.
  • Beim Verlegen der Schachtführung sind erfahrungsgemäß Ungenauigkeiten unvermeidlich. Solche Ungenauigkeiten verursachen beim Förderbetrieb horizontal gerichtete Kräfte: auf die Schachteinbauten. 'Mit der Steigerung der Fördergeschwindigkeit und der Förderlast, insbesondere bei der Gefäßförderung, kommt daher den Beanspruchungen der Schachteinbauten durch horizontale Kräfte erhöhte Bedeutung zu. Diese Kräfte beanspruchen vornehmlich die Haupt- und \Tebeneinstriche.
  • Die Erfindung geht dementsprechend von der Erkenntnis aus, daß die durch solche Horizontalkräfte verursachte Stoßwirkung auf die Schachteinbauten ohne zusätzlichen Aufwand wesentlich abgebaut werden kann, wenn die in der elastischen Nachgiebigkeit der Einstriche - und zwar in horizontaler Richtung quer zur Einstrichachse - gegebenen Möglichkeiten voll ausgenutzt werden. Dies ist erfindungsgemäß mit Einstrichen zu erreichen, die im Rahmen zulässiger Biegungsbeanspruchungen eine möglichst große elastische Nachgiebigkeit in horizontaler Richtung, d. h. ein möglichst kleines Flächenträgheitsmoment Is, bei genügend großem Widerstandsmoment Ws, haben. Solche Einstriche können nämlich ohne Überbeanspruchung wesentlich stärker als die üblichen Einstriche durchfedern.
  • Besonders geeignet sind Einstriche mit dem bekannten hochstehenden kastenförmigen Profil, das erfindungsgemäß möglichst schmalen und hohen Querschnitt besitzt und dessen lotrechte Schwerachse möglichst nahe der Profilmitte liegt. Beispielsweise können diese Profile in an sich bekannter Weise aus U-Profilen mit an der offenen Seite angeschweißtem Blech bestehen, dessen Stärke erfindungsgemäß derart bemessen ist, daß die Schwerachse des Gesamtprofils in der Mitte liegt. Ebenso können im Sonderfall Profile aus Flach- und Vierkanteisen, aus ungleichschenkligen Winkeleisen oder aus Abkantprofilen verwendet werden.
  • Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Profile nach Art einer Blattfeder aus mehreren Schichten zusammenzusetzen. Zur Erhöhung der Nachgiebigkeit können in die Auflager der Einstriche Federelemente, z. B. in Gestalt von Blatt-oder Tellerfedern oder Gummipuffern, eingeschaltet werden. Ein ähnliches Ergebnis läßt sich auch durch Verwendung von Werkstoffen mit kleinerem Elastizitätsmodul bei ausreichender Festigkeit, beispielsweise Leichtmetall oder Stahl mit höherer Festigkeit, erzielen.
  • Sind, wie meist zur Auflagerung von Ruhebühnen, Rohrleitungen u. dgl. üblich, Nebeneinstriche vorhanden, dann ist es zweckmäßig, die Nebeneinstriche auf den Haupteinstrichen oder in der Schachtwand derart beweglich zu lagern, daß die horizontale Nachgiebigkeit der Haupteinstriche nicht behindert wird. Dabei empfiehlt es sich, die Durchbiegung der Haupteinstriche z. B. durch Anordnung eines an sich bekannten Anschlages an den Nebeneinstrichen zu begrenzen, um der Gefahr einer zu großen Durchfederung der Haupteinstriche vorzubeugen, die ein Herausspringen des Gefäßes oder Korbes aus den Schachtführungen verursachen könnte. Der Begrenzungsanschlag läßt sich auch in den gefederten Auflagen der Nebeneichstriche anordnen.
  • Gegebenenfalls werden erfindungsgemäß die Haupteichstriche mittels eines Distanzeichstriches miteinander verbunden, der nicht nur eine Spurhaltung gewährleistet, sondern auch dafür sorgt, daß beide Haupteichstriche zum elastischen Auffangen der Stoßkräfte herangezogen werden.
  • Die bewegliche Lagerung der Nebeneichstriche läßt sich so ausführen, daß sich die Nebeneichstriche in der Schachtwand verschieben können. Dabei besteht die Möglichkeit, eine solche Lagerung der Nebeneichstriche in der Schachtwand gleichzeitig als Sicherung gegen ein Kippen schmaler Einstrichprofile auszunutzen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Anordnung und beispielsweise Profilform stählener Einstriche gemäß der Erfindung. Abb. i läßt die Schachteinbauten bei zur Hälfte im Schnitt wiedergegebener Schachtröhre erkennen; Abb. 2 verdeutlicht vier verschiedene Profile der Haupteinstriche; Abb.3 gibt die Verbindungsstelle von Haupt-und Nebeneinstrich im vergrößerten Maßstab wieder.
  • Wie Abb. i erkennen läßt, sind die Haupt- und Nebeneinstriche i bis 2, ä nicht starr, sondern bis zu einem gewissen Grade verschiebbar in dem Schachtausbauring 5 gelagert, wobei in die Einstrichauflager _Federelemente q. eingebaut sein könnet. An den Haupteinstrichen i sind die Spurlatten i i und i2 angeordnet.
  • Der in Abb. i dargestellten Schachthälfte entsprechend sind die Ein- und Ausbauten in der anderen Schachthälfte angeordnet. Um den Haupteinstrichen i in horizontaler Richtung eine _elastische Nachgiebigkeit zu verleihen, können die Haupteinstriche, wie es Abb. 2 erkennen läßt, z. B. aus einem U-Eisen mit aufgeschweißtem Blech (Profil 6) oder aus zwei Flacheisen. (Profil 7) bestehen oder nach Art der mit $ und 9 bezeichneten Kastenprofile ausgebildet sein.
  • Die mit 2 und 2' bezeichneten Nebeneinstriche lassen sich entsprechend Abb. 3 einfach auf die Haupteinstriche i auflegen. Zur Begrenzung der Nachgiebigkeit der elastischen Haupteinstriche i kann z. B. an den Nebeneinstrichen 2 bzw. 2' ein Anschlag io angebracht sein. Ein solcher Begrenzungsanschlag io kann mit der gleichen Wirkung auch in die verschiebbaren Auflager der Nebeneinstriche 2 bzw. 2' eingeschaltet sein.
  • Aus der Darstellung ergibt sich, daß die Haupteinstriche i auftretenden Horizontalkräften federnd ausweichen können, so daß die nach der Erfindung ausgebildeten Schachteinbauten den Erfordernissen des Untertagebetriebes im Bergbau weitgehendst Rechnung tragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stählerne Einstriche für Schachteinbauten in Bergbau-Förderschächten, die in horizontaler Richtung quer zur Einstrichachse elastisch nachgiebig sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstriche (i) im Rahmen zulässiger Biegungsbeanspruchungen eine möglichst große elastische Nachgiebigkeit, d. h. ein möglichst kleines Flächenträgheitsmoment (I,,) bei genügend großem Widerstandsmoment (W,) haben. 2. Einstriche nach Anspruch i unter Verwendung von hochstehenden, kastenförmigen Profilen, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenförmigen Profile möglichst schmalen und hohen Querschnitt (6, 7, ß, 9) besitzen und ihre lotrechte Schwerachse möglichst nahe der Profilmitte liegt. 3. Einstriche nach Anspruch 2 unter Verwendung von aus U-Profilen gefestigten kastenförmigen Profilen, dadurch gekennzeichnet, daß vor der offenen Seite der U-Profile ein Blech (6) vorgeschweißt ist mit einer derart bemessenen Blechstärke, daß die Schwerachse des Gesamtprofils in der Mitte liegt. .4. Einstriche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstrichprofile aus Flacheisen und Vierkanteisen, aus ungleichschenkligen Winkeleisen oder aus Abkantprofilen bestehen. 5. Einstriche nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstriche (i bzw. 2) nach Art einer Blattfeder aus mehreren Schichten zusammengesetzt sind. 6. Einstriche nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Auflagern der Einstriche (i bzw.
  2. 2) Federelemeilte (4), insbesondere in Form von Blattfedern, Tellerfedern oder Gummipuffern, eingeschaltet sind. 7. Einstriche nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebeneinstriche (2 bzw. 2') auf den Haupteinstrichen (i) oder in der Schachtwand beweglich gelagert sind derart, daß die horizontale Nachgiebigkeit der Haupteinstriche (i) nicht behindert ist. B. Einstriche nach Anspruch 7 unter Verwendung eines Begrenzungsanschlages, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nachgiebigkeit der Haupteinstriche (i) begrenzende Anschlag (io) an den Nebeneinstrichen (2 bis 2') angeordnet ist. g. Einstriche nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupteinstriche (i) zum Zweck der Spurhaltung durch einen Distanzeinstrich miteinander verbunden sind. i o. Einstriche nach Anspruch 7 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebeneinstriche (2 bzw. 2') in der Schachtwand verschiebbar gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 659 128, 633 681, 862 736, 884 561, 570 450, 393 475.
DEG10638A 1953-01-03 1953-01-03 Staehlerne Einstriche fuer Schachteinbauten in Bergbau-Foerderschaechten Expired DE976640C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE393475C (de) * 1920-02-24 1924-04-11 Fried Krupp Akt Ges Schachtauskleidung
DE570450C (de) * 1930-05-08 1933-02-16 Elektromotorenwerk Gebr Brand Spurlattenbefestigung
DE633681C (de) * 1934-05-15 1936-08-04 Arnold Koepe Muffenverbindung fuer eisernen Grubenausbau
DE659128C (de) * 1938-05-14 Josef Meiser Verbindung fuer zwei U-foermige, unmittelbar ineinandergleitende Ausbauteile nachgiebiger bogen- oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen
DE862736C (de) * 1950-10-17 1953-01-12 Josef Brand Vorrichtung zum Verbinden der Schachteinstriche mit dem Schachtausbau
DE884561C (de) * 1950-10-15 1953-07-27 Josef Brand Spurlattenbefestigung

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