DE973057C - Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstuecken

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DE973057C
DE973057C DEU1382A DEU0001382A DE973057C DE 973057 C DE973057 C DE 973057C DE U1382 A DEU1382 A DE U1382A DE U0001382 A DEU0001382 A DE U0001382A DE 973057 C DE973057 C DE 973057C
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John Virden Davis
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Udylite Corp
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
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    • B65G49/049Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts with lifting means locating at the bath area provided with vertical guiding means

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Description

  • Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstücken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstücken.
  • Es sind Vorrichtungen zum Galvanisieren von Werkstücken mit einer Anzahl von aneinandergrenzenden und durch Trennwände getrennte Behandlungsbadbehältern und einer Mehrzahl von zur Befestigung von Werkstücken dienenden Traggliedern bekannt, die längs von oberhalb der Behälter angeordneten Tragschienen mit Hilfe von neben ihnen bewegten Stoßgliedern bewegbar sind, wobei diese Tragschienen sich aus ortsfesten Schienenabschnitten, die im nachfolgenden auch als Festschienen bezeichnet werden und zwischen den Behältertrennwänden liegen, und aus senkrecht bewegbaren Schienenabschnitten, im nachfolgenden auch Überbräckungsscbienen genannt, zusammensetzen, die oberhalb der Trennwände liegen und zu ihrer Überbrückung beim Transport der Tragglieder längs der Tragschiene dienen. Hierbei ist es auch bekannt, daß die Tragglieder längs der Festschiene und längs der Uberbrückungsschiene sowohl in deren gesenkter als auch in deren gehobener Stellung mittels hin- und herbewegbarer, die Stoßglieder tragender Stoßstangen befördert werden.
  • Andererseits sind auch Vorrichtungen zum Galvanisieren von Werkstücken bekannt, bei denen zwei parallel nebeneinanderliegende Reihen von Behältern vorgesehen sind, durch die das Gut mit umgekehrter Förderrichtung geführt wird und bei denen für die Umlenkung der Tragglieder am jeweiligen Ende der Behälterreihen ein gebogener Abschnitt vorgesehen ist. Das Galvanisiergut bei diesen bekannten Einrichtungen wird mit Hilfe von Stoßgliedern weitertransportiert, die auf einer absatzweise arbeitenden endlosen Kette angeordnet ist. Die Nachteile dieses Kettentransportes mußten hier in Kauf genommen werden, um das Galvanisiergut an den Enden um die gebogenen Abschnitte herumzubewegen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstücken mit zwei parallel nebeneinanderliegenden Reihen von Behältern, an deren Enden oder an dessen einem Ende für die Umlenkung der Tragglieder ein gebogener Abschnitt vorgesehen ist, die Möglichkeit eines Transportes der Tragglieder auf dem gebogenen Schienenabschnitt mittels hin- und herbewegbarer, die Stoßglieder tragender Stoßstangen zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß für den Transport der Tragglieder längs des gebogenen Abschnittes mindestens zwei Stoßglieder vorgesehen sind, die an einer Welle befestigt sind, die drehbar im Mittelpunkt des gebogenen Abschnittes gelagert ist und von der auf dem in der Senkrechten in an sich bekannter Weise auf und ab bewegbaren Chassis befestigten Vorrichtung hin- und herbewegbar ist.
  • Zweckmäßigerweise ist zur Ausführung dieses Gedankens ein Paar von Armen vorgesehen, die den halben Winkel abstand des gebogenen Abschnittes aufweisen und die durch ein Gestänge mit den hin- und herbewegbaren Stoßstangen verbunden sind. Hierbei ist vorzugsweise eine Stange an der im Mittelpunkt des gebogenen Abschnittes gelagerten Welle befestigt und mit den Mitteln zur Hin- und Herbewegung der Welle verbunden.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Tragglieder im Takte der Hin- und Herbewegung der Stoßstangen um die gebogenen Abschnitte herumzubewegen. Außerdem ergibt sich auf diese Weise ein größerer Abstand der Tragglieder auf dem gebogenen Abschnitt, was sich insofern günstig auswirkt, als das an den Traggliedern hängende Galvanisiergut in der Innenkrümmung des gebogenen Abschnittes der Gefahr unterliegt, gegeneinanderzustoßen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, die eine Ausführungsform der Erfindung in vereinfachter Darstellung zeigt. Es stellt dar Fig. I eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung mit gehobenem Chassis, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt durch das Chassis längs der Linie 3-3 der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe, Fig. 4 eine Teilansicht von unten auf das Chassis, in Richtung der Pfeile 4-4 der Fig. 3 gesehen, Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht auf das Chassis, in Richtung der Pfeile 5-5 der Fig. 4 gesehen, Fig. 6 einen Teilschnitt durch das das Chassis tragende Gestell längs der Linie 6-6 der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe, Fig. 7 einen Teilschnitt durch den Tankkasten längs der Linie 7-7 der Fig. I, Fig. 8 eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung mit gesenktem Chassis, Fig. g eine teilweise Draufsicht auf das Chassis, in Richtung der Pfeileg-9 der Fig. I gesehen, Fig. 10 einen Teilschnitt längs der Linie IO-TO der Fig. 9 zur Darstellung der Vorrichtung zum Führen des Chassis während seiner Senkrechtbewegung, Fig. II einen Teilschnitt längs der Linie II-II der Fig. I0, Fig. 12 einen Schnitt längs der Linie 12-12 der Fig. 8.
  • Die Maschine besteht aus einem Grundrahmen I, auf dem sich ein langgestreckter Tankkasten 2 erhebt, der vorzugsweise aus Metallplatten besteht.
  • Dieser Tankkasten wird durch eine Längswand 3 und durch eine Anzahl von Querwänden 4 unterteilt, so daß zwei parallele Reihen von Behältern 5 entstehen.
  • Bevor im einzelnen die Maschine auseinandergesetzt wird, sei kurz ihr grundsätzlicher Aufbau insbesondere an Hand der Fig. I und 8 erläutert.
  • Oberhalb der in zwei Reihen angeordneten Einzelbehälter 5 ist an einen Gestell, das sich, wie weiter unter näher auseinandergesetzt werden wird, insbesondere aus den senkrechten Ständern 7, 8, 9 und dem Längsträger II zusammensetzt, ein Chassis aufgehängt, das sich im wesentlichen sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung über die in zwei Reihen nebeneinander angeordneten Behälter 5 erstreckt. Dieses Chassis besteht aus einer ringsherum laufenden Seitenwand 5 und einer sich an diese anschließende Bodenplatte26; es kann nun, wie sich deutlich aus einem Vergleich der Fig. 8 mit der Fig. I ergibt, in der Senkrechten auf und ab bewegt werden.
  • Im einzelnen ist hierzu (s. insbesondere Fig. 7) auf der Längswand 3 eine in Längsrichtung verlaufende Schiene6 befestigt, auf der die beiden senkrechten Endständer 7, 9 und ein Mittelständer 8 angeordnet sind. An den oberen Enden dieser Ständer (s. Fig. 3) sind sich in der Längsrichtung erstreckende Winkeleisen 10 angebracht, auf denen waagerechte Längskastenträger II befestigt sind, welche die senkrechten Ständer 7, 8, 9 zur Aufnahme der Belastung des Chassis 25, 26 unterstützen. Die Längsträger II (s. Fig. 2, 6 und 8) sind kurz vor der Stelle, wo sie mit dem senkrechten Ständer g verbunden sind, durch eine Querstrebe I2 miteinander verbunden, an der drehbar das geschlossene Bodenstück eines hydraulisch betätigten Zylinders 15 angreift, der, wie weiter unten näher auseinandergesetzt werden wird, zum Heben und Senken des Chassis 25, 26 dient und sich bis etwa zum senkrechten Ständer 9 hin erstreckt. Aus dem Ständerg zu weisenden Deckel des Heb- und Senkzylinders I5 tritt (s. Fig. 6) eine Kolbenstange I6 heraus, an die mittels eines waagerechten Stiftes in ein doppelarmiges Querhaupt I7 drehbar angelenkt ist. Der Stift I8 weist nach beiden Seiten herausragende Enden auf, die in Führungsschienenpaare 19 eingreifen, die an Trägern 14 befestigt sind, welche zur Verlängerung der Längsträger 1 1 über den senkrechten Ständer g hinaus dienen. Auf diese Weise wird das Querhaupt I7 bei seiner Hin- und Herbewegung in der Waagerechten geführt.
  • An dem senkrechten Ständer g ist ein Lagerbock 20 befestigt, der zur drehbaren Lagerung einer Rolle 21 (s. Fig. 6, I und 8) dient, über die ein Kabel 22 geführt ist, dessen eines Ende an dem einen Ende des Chassis 25, 26 und dessen anderes Ende an dem einen Arm des Querhauptes I7 angreift. In entsprechender Weise ist an dem senkrechten Ständer 7 drehbar eine Rolle 24 (s. Fig. I I, 9, I und 8) gelagert, über welche ein Kabel 23 geführt ist, dessen eines Ende an dem anderen Arm des Querhauptes 17 und dessen anderes Ende an demjenigen Ende des Chassis 25, 26 angreift. das demjenigen Ende gegenüberliegt, an dem das Kabel 22 befestigt ist.
  • Mittels der Kabel 22, 23 und des hydraulisch betätigten Heb- und Senkzylinders I5 wird das durch Streben 27 versteifte Chassis 25, 26 in der Senkrechten auf und ab bewegt. Wie sich insbesondere aus den Fig. 9, 10 und II ergibt, sind an der Bodenplatte 26 des Chassis im Bereich der senkrechten Ständer 7, 9 Rollenträger 28 befestigt, die zur drehbaren Lagerung von Rollen 29 dienen, die auf den senkrechten Ständern 7, 9 abrollen und zur Führung des Chassis 25, 26 bei seiner Aufundabbewegung dienen.
  • An der längs durchlaufenden Schiene 6 sind mit Hilfe von Querträgern 30, Platten 31 und Isolierstücken 33 feste Schienenabschnitte 32 angebracht, die im nachfolgenden auch als Festschienen bezeichnet werden. Diese Festschienen liegen im Abstand voneinander und in einer Flucht längs beider Reihen von Behältern 5, indem ihre Enden durch je eine halbkreisförmig gebogene Verbindungsschiene 34 miteinander verbunden sind.
  • Der Tankkasten kann an einem Ende offen sein und eine Be- und Entladestation bilden. Einer der Behälter an diesem Ende kann offen ausgebildet werden und eine Trocknungsstation an der Ausgangsseite der gebogenen Verbindungsschiene bilden.
  • Wenn der Behälter an der Eingangsseite der gebogenen Schiene geschlossen ausgebildet ist, werden die Werkstücke das zu galvanisierende Gut über die Abschlußwandung dieses Behälters in der gleichen Weise gehoben wie über die Querwände 4 der verschiedenen Einzelbehälter 5, wie weiter unten näher auseinandergesetzt werden wird.
  • Diese Festschienen 32 sind durch Zwischenräume unterbrochen, die über den Querwänden 4 zwischen den Behältern 5 liegen und die durch Schienenabschnitte 36 überbrückbar sind, die mit Hilfe von Armen 35 (s. Fig. 3, I. 4 und s) an der Unterseite des Bodens 26 des Chassis 25, 26 befestigt sind. Diese Schienenabschnitte 36, die im nachfolgenden auch als Überbrückungsschienen bezeichnet werden, füllen die Unterbrechungen zwischen den Festschienen 32 aus, so daß bei gesenktem Chassis 25, 26 eine fortlaufende Schiene entsteht.
  • Der Strom wird in an sich bekannter Weise bei gesenktem Chassis der fortlaufenden Schiene 32, 36 zugeführt, auf der verschiebbar Tragglieder 37 angeordnet sind, die zur Haltung des Galvanisiergutes dienen.
  • Ein Paar von hin- und herbewegbaren Stoßstangen (vgl. insbesondere Fig. 3, 4, 5 und 9) von T-förmigem Querschnitt ist auf der Unterseite des Bodens 26 des Chassis 25, 26 mit Hilfe von Lagerschuhen 39 hin- und herbewegbar gelagert. Diese hin- und herbewegbaren Stoßstangen liegen senkrecht oberhalb der beiden Reihen der Überbrückungsschienen 36 und damit auch der Festschienen. Auf den Stoßstangen können feste Stoßglieder 40 und drehbare Stoßglieder 41 zur Einwirkung auf die Tragglieder 37 angebracht werden.
  • Die drehbaren Stoßglieder 41 sind so ausgebildet, daß sie sich nur nach rückwärts zu drehen vermögen, wobei ein nicht gezeigter Anschlag, der mit der Stoßstange 38 in Eingriff kommt, das drehbare Stoßglied an einer Drehung hindert. Die drehbaren Stoß glieder sind dort vorgesehen, wo ein Stoßglied über ein Tragglied 37 im zurückgezogenen Zustand laufen muß. Beide Sätze von Stoßgliedern 40, 41 sind in Längsrichtung auf den hin- und herbewegbaren Stoßstangen 38 verstellbar.
  • Die Hin- und Herbewegung der beiden Stoßstangen 38 erfolgt mittels eines Stoßzylinders 42, der auf dem Chassis 25, 26 längs einer der beiden Stoßstangen 38 gelagert ist. An jedem Ende des Chassis 25, 26 ist in diesem Zusammenhange je eine senkrechte Welle 43 konzentrisch mit der gebogenen Verbindungsschiene 34 angeordnet, die mit Hilfe von an Trennwänden 45 des Chassis 25, 26 befestigten Lagern 44 gelagert sind (s. Fig. 3 und 4). Auf derjenigen Welle43, die in der Nähe des Stoßzylinders42 liegt, ist eine Stange 46 befestigt, die drehbar an einem Drehkopf 48 angreift, der auf dem Außenende der Kolbenstange47 des Stoßzylinders 42 befestigt ist, wobei die senkrechte Trennwand 45 mit einer oeffnung 49 für den Durchtritt der Stange 46 und der Kolbenstange47 versehen ist.
  • Die Wellen 43 treten nach unten durch den Boden 26 des Chassis 25, 26 hindurch und sind dort mit zwei rechtwinklig zueinander stehenden Dreharmen 50, 51 versehen, auf deren Außenenden Stoßglieder 59 befestigt sind. Der Dreharm 50 (s. Fig. 4) besitzt einen nach dem Stoßzylinder 42 hin weisenden Bock 52, der durch eine Lenkerstange 53 und ein Lagerstück 54 mit der einen Stoßstange 38 verbunden ist, neben der der Stoßzylinder 42 gelagert ist. Der andere Dreharm 51 weist einen Bock 55 auf, der über eine entsprechende Lenkerstange 56 und ein Lagerstück 57 mit der anderen Stoßstange 38 verbunden ist. Bei einem Hub des Kolbens des Stoß zylinders 42 von links nach rechts in der Fig. 4 wird die Welle 43 gedreht, und zwar über einen Winkel von go0 von der voll ausgezogenen Stellung der Kolbenstange 47 in die gestrichelt dargestellte Stellung dieser Stange. Hierbei dreht sich der Dreharm 50 mit der Welle 43 und bewegt über den Bock 52 und die Stange 53 die in Fig. 4 untere Stoßstange 38 ebenfalls von links nach rechts. Hierbei wird die in der Fig. 4 obenliegende Stoßstange 38 mittels des Dreharmes 5I, des Bockes 55 und der Lenkerstange 56 ebenfalls angetrieben, und zwar wird sie hierbei entgegengesetzt, also von rechts nach links um den gleichen Betrag bewegt.
  • Am anderen Ende des Chassis 25, 26 sind in entsprechender Weise in der Achse der Welle 43 Dreharme vorgesehen, die wiederum iiber Lenkerstangen 58 mit der einen oder anderen Stoßstange 38 verbunden sind.
  • Wie bereits erwähnt, dienen die auf der Unterseite der Bodenplatte 26 angeordneten Dreharme 50, 5I zur Befestigung von Stoßgliedern 59, die in der gesenkten Stellung des Chassis 25, 26 das an den Traggliedern 37 hängende Galvanisiergut um go0 auf den gebogenen Verbindungsschienen 34 bei jeder go°-Drehung der Welle 43 vortreiben. Das geschlossene Bodenstück des Stoßzylinders 42 ist an dem Chassis 25, 26 drehbar gelagert, um die bogenförmige Bewegung des Drehkopfes 48 auszugleichen.
  • Das Gestell zum Tragen des Chassis 25, 26 trägt Grenzschalter 60, 6r (s. Fig. 6) an entgegengesetzten Seiten des Querhauptes I7 für eine zeitlich geregelte Steuerung des Heb- und Senkzylinders 15 und des Stoßzylinders. Zum gleichen Zwecke trägt die senkrechte Trennwand 45 (s. Fig. 4) des Chassis 25, 26 Grenzschalter 62, 63, die mit den Dreharmen 50, 51 an den Endpunkten ihrer entsprechenden Bewegungen in Eingriff kommen.
  • Zur Arbeitsweise der Maschine sei im einzelnen folgendes bemerkt: Es sei angenommen, daß sich das Chassis 25, 26 in der gesenkten Stellung befindet und daß die Stößel 40, 41 um eine kurze Strecke hinter den entsprechenden Traggliedern 37 liegen. Der Stoßzylinder 42 dreht nunmehr mittels der Stange 46 die Welle 43 um go0 aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die gestrichelte Stellung. Der lineare Weg der Stoßstangen 38 kann beispielsweise annähernd 50 cm betragen, um die Tragglieder 37 auf den geraden Teilen der durchgehenden Schiene 32, 36 annähernd 40 cm vorzurücken. Beim Anschlage des Dreharmes 51 an den Grenzschalter 63 wird der Hebezylinder I5 mit Druckmittel beaufschlagt, so daß das Chassis 25, 26 mit den Überbrückungsschienen 36 und den darauf befindlichen Traggliedern 37 gehoben wird.
  • Das Querhaupt 17 kommt nach einiger Zeit mit dem Schalter 61 in Berührung, wodurch der Hebezylinder 15 ausgeschaltet und der Stoßzylinder 42 erneut eingeschaltet wird, um nunmehr die auf den Stoßstangen 38 befindlichen Stoßglieder hinter die auf den Üb erbrückungs schienen 36 befindlichen Tragglieder 37 zurückzuziehen. Am Ende der Rückzugsbewegung kommt der Dreharm 50 mit dem Schalter 62 in Berührung, wodurch der Stoßzylinder 42 angetrieben wird, der nunmehr durch Vortreiben der Stoßstangen 38 das an den Traggliedern 37 hängende Galvanisiergut mittels der Stoßglieder auf den gehobenen Überbrückungsschienen 36 weiterbewegt. Hierbei überschreitet das Galvanisiergut die entsprechenden Trennwände 4 der Behälter 5, über denen die einzelnen Überbrückungsschienen 36 angeordnet sind, so daß jedes Stück des Galvanisiergutes bei dem darauffolgenden Absenken des Chassis in den nächsten Behälter eintritt. Diese Überbrückungsbewegnng wird durch den Eingriff des Dreharmes 51 mit dem Schalter 63 beendet, worauf sich das Chassis 25, 26 durch Betätigung des Zylinders 15 zu senken beginnt. Das Absenken wird durch Eingriff des Querkopfes I7 mit dem Schalter 60 beendet, worauf der Stoßzylinder 42 von neuem in Betrieb genommen wird, damit die Stoßglieder 40, ßI, 59 hinter die Weilcstückträger 37 für den Beginn eines anderen Arbeitstaktes zurückgezogen werden.
  • Hierbei arbeiten die auf den Dreharmen 50, 5I angeordneten Stoßglieder 59 im gleichen Takte wie die Stoßglieder 40, 4I, die auf den gegeneinander bin- und herbewegbaren Stoßstangen 38 angeordnet sind, so daß das Galvanisiergut einwandfrei in fortlaufendem Betrieb von der einen Reihe von Behältern zu der anderen Reihe durch absatzweises Weiterbewegen auf den gebogenen Verbindungsschienen 34 transportiert werden kann.
  • Die Einrichtung der von dem Stoßzylinder 42 angetriebenen Welle 43 mit den auf den Dreharmen 50, so angeordneten Stoßgliedern 59 dient gleichzeitig dazu, um den linearen Abstand zwischen den einzelnen Traggliedern im Bereiche der gebogenen Verbindungsschiene 34 größer zu machen als im Bereiche der geraden Fest- und Überbrückungsschienen 32, 36. Dies ist wünschenswert, um ein Gegeneinanderstoßen des Galvanisiergutes auf der Innenseite der gebogenen Verbindungsschiene zu vermeiden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zum Galvanisieren von Werkstücken mit einer Anzahl von aneinandergrenzenden und durch Trennwände getrennten Behandlungsbadbehältern und einer Mehrzahl von zur Befestigung von Werkstücken dienenden Traggliedern, die längs von oberhalb der Behälter angeordneten Tragschienen mit Hilfe von neben ihnen bewegten Stoß gliedern bewegbar sind, wobei diese Tragschienen sich aus ortsfesten Schienenabschnitten (Festschienen), die zwischen den Behältertrennwänden liegen, und aus senkrecht bewegbaren Schienenabschnitten (Überbrückungsschienen) zusammensetzen, die oberhalb der Trennwände liegen und zu ihrer Überbrückung beim Transport der Tragglieder längs der Tragschiene dienen, und wobei die Tragglieder längs der Festschiene und längs der Überbrückungsschiene sowohl in deren gesenkter als auch in deren gehobener Stellung mittels hin- und herbewegbarer, die Stoßglieder tragender Stoßstangen befördert werden, und wobei zwei parallel nebeneinanderliegende Reihen von Behältern vorgesehen sind, durch die das Gut mit umgekehrter Förderrichtung geführt wird und bei denen für die Umlenkung der Tragglieder am jeweiligen Ende der Behälterreihen ein gebogener Abschnitt vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Transport der Tragglieder längs des gebogenen Abschnittes (34) mindestens zwei Stoßglieder (59) vorgesehen sind, die an einer Welle (43) befestigt sind, die drehbar im Mittelpunkt des gebogenen Abschnittes gelagert ist und von der auf dem in der Senkrechten in an sich bekannter Weise auf und ab bewegbaren Chassis befestigten Vorrichtung (47-42) hin-und herbewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar von Armen(50,5I), die den halben Winkelabstand des gebogenen Abschnittes (34) aufweisen, und durch ein Gestänge (52, 53; 55, 56), das diese Arme mit den hin- und herbewegbaren Stoßstangen (38) verbindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange (46) an der Welle (43) befestigt und mit den Mitteln (42, 47) zur Hin- und Herbewegung der Welle verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 606 I46, 360 971, 350 4I5, 207 693, 47 857, 583918, 245 840; USA.-Patentschriften Nr. 2 479 322, 2 360 836, 545412, 2350496, 2650600, Re24072, 2484079; britische Patentschrift Nr. 508 246; Plating, August I950, S. 8II; Zeitung: Het Gooi en Ommeland vom 14.
  4. 4. I95 I, S. I und 2.
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