DE972989C - Personensucheinrichtung - Google Patents
PersonensucheinrichtungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
- H04M11/02—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with bell or annunciator systems
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Description
AUSGEGEBEN AM 26. NOVEMBER 1959
D 17693 VIIIa/2ia3
Personensucheinrichtung
Die Erfindung betrifft eine über Fernsprecheinrichtungen betriebene Personensuchanlage, dazu bestimmt,
Werksangehörige, die infolge Abwesenheit von ihrem Arbeitsplatz telefonisch nicht erreichbar
sind, durch ein ihnen individuell zugeordnetes Signal als »Gesuchte« zu kennzeichnen.
Um nach Möglichkeit die vorhandenen Verbindungswege nicht mit den Vorgängen für den Personenruf
zu belasten, sind Anordnungen bekanntgeworden, gemäß welchen die Verbindungswege nach Ansteuerung
der Suchzentrale sofort ausgelöst und dem Verkehr wieder zur Verfügung gestellt werden. Die
Sprechverbindung zwischen dem Suchenden und dem sich meldenden Gesuchten verläuft dann über interne
Einrichtungen der Suchanlage.
Diese bekannten Anordnungen weisen den Nachteil auf, daß die Einrichtungen für den Verbindungsverkehr mit Rücksicht auf die für den Personenruf
durchzuführenden Schaltvorgänge besonders ausgebildet sein müssen, und zwar hinsichtlich der Zahl
der Wählerschaltarme und der Bereitstellung besonderer Steueradern.
Außerdem muß in dem Ablauf der bei den verschiedenen Wählereinstellungen erforderlichen Prüfvorgänge,
da gleiches Prüfpotential sowohl für den normalen Verbindungsverkehr als auch für den
Personenruf verwendet wird, eine bestimmte Reihenfolge innegehalten werden, damit nicht der eine
Prüfvorgang durch einen anderen gestört wird. Dies ist nur möglich durch Innehaltung besonderer Wartezeiten,
geregelt durch Anlaßeinrichtungen (Anlaßketten) od. dgl.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese bekannten Anordnungen zu verbessern, indem alle für den
Personenruf erforderlichen Schaltvorgänge über die für den Verbindungsverkehr normalen Verbindungs-
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einrichtungen und Leitungen gesteuert werden, ohne daß künstlich Wartezeiten für die Vorgänge im Verbindungsaufbau
eingehalten werden müssen, vielmehr der Verbindungsverkehr durch gleichzeitig für den
Personenruf durchzuführende Schaltvorgänge in keiner Weise behindert wird. Dies wird dadurch erreicht,
daß nach Ansteuerung der Suchzentrale an den von dem Suchenden und dem sich meldenden Gesuchten
aufgebauten Verbindungsweg Fremdspannung angelegt wird, die über die in Anspruch genommenen
Adern der Fernsprechanlage Schaltmittel zur Wirkung bringt, durch die die Auslösung der von dem Suchenden
und dem Gesuchten benutzten Fernsprechverbindungswege und die Herstellung einer Sprechverbindung
zwischen beiden über dem Such- und Meldeanschluß der Personensuchzentrale zugeordnete Wähler
bei Aufrechterhaltung der Sperrung beider Anschlüsse herbeigeführt wird.
Von der Bildung von Prüfstromkreisen mit einer Fremdstromquelle wird z. B. Gebrauch gemacht in
Nebenstellenanlagen. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art wird nach Einstellung eines internen Verbindungssatzes
entsprechend der Amtskennziffer über die in Anspruch genommenen, normalen Betriebsstrom
führenden Adern ein Wechselstrom-Prüfstromkreis geschlossen, in dem Schaltmittel zur Wirkung kommen,
die die unmittelbare Anschaltung des rufenden Teilnehmers an die Amtsleitung und die Auslösung
des internen Verbindungssatzes herbeiführen. Für Personensuchanlagen ist dies nicht ohne weiteres
anwendbar, da bei Personensuchanlagen eine zweimalige Umschaltung, nämlich die des Suchenden und
des Gesuchten und darauf eine interne Zusammenschaltung beider vorgenommen werden muß.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Oben links sind
zwei Verbindungssätze ASjLW gezeigt, von denen der eine nach Einstellung des Leitungswählers durch
eine bestimmte Kennummer auf den Suchanschluß SuAn eingestellt wird, während der andere von dem
gesuchten Teilnehmer in Benutzung genommen wird, wobei durch bestimmte Einstellung des Leitungswählers (durch eine andere Kennummer) der Meldeanschluß
MeAn erreicht wird. Links unten sind zwei Verbindungswege gezeigt, über die der Suchende
und der Gesuchte zusammengeschaltet werden, ohne daß die für den normalen Verbindungsverkehr vorgesehenen
Einrichtungen (Verbindungssätze) in Anspruch genommen werden.
Wenn ein Teilnehmer der Nebenstellenanlage eine Verbindung zu einem an die Suchzentrale angeschlossenen
Teilnehmer herstellt, dieser sich jedoch auf die ausgesandten Rufsignale nicht meldet, so wird der
rufende Teilnehmer versuchen, den Gewünschten über die Suchzentrale zu erreichen. Nach Einhängen und
Wiederabheben des Hörers und Einstellung des Anruf Suchers ^4S muß die Kennummer für die Suchzentrale
gewählt werden, so daß der Leitungswähler LW auf den Anschluß SuAn eingestellt wird.
Es kommt folgender Prüf Stromkreis zustande: Erdpotential in der Teilnehmerschaltung, Schaltarm c
des Anrufsuchers AS, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Kontakte xv, 4c, Widerstand Wiτ bzw.
Wicklung I des Relais C, Kontakte 7ei, gth, Widerstand
Wi 2, Minus. In diesem Stromkreis spricht das Relais C an, das durch Öffnen des Kontaktes 4 c den
Widerstand Wi 1 abschaltet. Nach der Durchschaltung der Sprechadern in der Teilnehmerschaltung ist
der Rufende nun mit der Suchzentrale verbunden. Relais / spricht an: Minus, Wicklung I des Relais /,
Kontakt40Π, Schaltarme« des LeitungswählersLW
und des Anrufsuchers AS, Teilnehmerstelle, Schaltarme b des Anruf Suchers und des Leitungs Wählers,
Kontakt 34/1, Wicklung II des Relais /, Erde. Durch Kontakt x8i wird das Relais JH eingeschaltet. Es ist
als Verzögerungsrelais ausgebildet und bleibt bei der Impulsabgabe während der kurzen Öffnungen seines
Stromkreises am Kontakt 18 * in Arbeitsstellung. Durch Relais C wird Relais H eingeschaltet: Erde,
Kontakte 67t, 69c, yzv, Schaltarm IV des Signalisierungswählers
EW, Wicklung des Relais H, Minus. Durch Relais H wird Relais D eingeschaltet: Erde,
Kontakte 37h, 39rx, 41 ih, Wicklung I des Relais D,
Minus. Es legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte 47 c, 45^, Wicklung I des Relais D, Minus.
Über Kontakte 47 c und 441h war für das Relais C
ein Haltekreis über Wicklung II gebildet worden. Der Teilnehmer wählt nun die Kennummer für den
gesuchten Teilnehmer, beispielsweise die Nummer »003er. Durch die ausgesandten Stromstöße fällt
Relais / impulsweise ab. Beim ersten Abfall des Relais / spricht Relais V an: Erde, Kontakte 65 d,
75», j8rx, Wicldungen II und I des Relais V, Minus.
Durch Schließen des Kontaktes 79 ν und dadurch Herstellung eines Kurzschlusses für die Wicklung II
erhält Relais V die zur Überbrückung der Stromstoßreihen erforderliche Abfallverzögerung. Der Kurzschluß
des Relais C am Kontakt 2ν ist wirkungslos,
da das Relais sich in dem erwähnten Haltekreis weiterhält. Während der Impulsgabe hält sich Relais H 1°°
über Kontakte 68h, yiv, 69c und 671. Durch die von
dem Teilnehmer ausgesandten Stromstöße wird der Drehmagnet DEW des Wählers EW impulsweise eingeschaltet:
Erde, Kontakte 86 c, 90 c, 821, 84 h, 851,
Magnet DEW, Minus. Die Schaltarme I bis V des Wählers EW werden somit entsprechend fortgeschaltet.
Nach Wahl der ersten und der zweiten Raststellenkennziffer bleibt Relais H über den Schaltarm
IV und Stellung »0« bzw. »00« eingeschaltet:
Minus, Wicklung des Relais H, Stellung »0« -bzw. >;00(?, Schaltarm IV, Kontakte 72v, 69c, 67^ Erde.
Nach der letzten Ziffer »3« wird nach Abfall des
Relais V Relais H stromlos. Über die Schaltarme I bis IV des Wählers EW wird nun in einem LampentableauLi
bis L 5 eine bestimmte Kombination von Lampen, nämlich die für den gewünschten Teilnehmer
»003«, eingeschaltet. Die Lampenstromkreise verlaufen über Kontakt 42 h und Schaltarme I und II
des Wählers EW, über Kontakte 86 c, 90 c, 821, 83 h
und Schaltarm III und über Kontakte 6yt, 69c, 72z;
und Schaltarm IV.
Nach Abfall des Relais H spricht Relais Rx an:
Erde, Kontakte 57ei, 56h, 55A, Wicklung des
Relais Rx, Minus. Die Kontakte 30/1 und 33Π
legen an die Sprechadern zum suchenden Teilnehmer eine besondere, aus der Wechselspannung der Ruf-
und Signalmaschine RSM gewonnene Gleichspannung und trennen gleichzeitig die zum Relais / führenden
Adern ab.
Der aus der Ruf- und Signalmaschine gewonnene Wechselstrom wird über Gleichrichter und Sprechadern
zugeführt. Dies geschieht mit Hilfe eines Transformators Ü, der die Spannung auf den erforderlichen
Wert bringt. Durch die Gleichrichter GIi bis G/4
erfolgt eine Doppelweggleichrichtung derart, daß eine Spannung von 60 Volt entsteht und der Pluspol an
der unteren, der Minuspol an der oberen Sprechader liegt. Um die Welligkeit des Gleichstromes zu beseitigen,
ist eine Siebkette aus Widerstand Wi 6 und zwei Kondensatoren Co vorgesehen. Die Ruf- und
Signalmaschine wird über Kontakte 86 c und 871 angelassen,
und die von ihr gelieferte Wechselspannung wird über Kontakte 3521 und 36 ih an den Transformator
Ü geschaltet.
Durch die nach Umlegung der Kontakte 30 π und 337-1 an die zum Teilnehmer führende Schleife angelegte
Gleichstromspannung wird das Relais K über seine Wicklung II erregt. Das Relais / hält sich über
seine Wicklung III weiter: Erde, Kontakte 57CI, 56 h, Widerstand Wi 7, Kontakt 58 k, Wicklung III des
Relais /, Minus. Der Magnet DSAS des Suchanrufsuchers SAS wird nun an den Relaisunterbrecher RU
gelegt: Erde, Relaisunterbrecher RU, Kontakte 61 k,
59c i, Magnet DSAS, Minus. Der Anrufsucher SAS
dreht und prüft auf jedem Schritt über die α-Ader, ob der durch die besondere Spannung gekennzeichnete
Anschluß erreicht ist. Ist dies der Fall, spricht Relais C ι an: Plus 60 Volt aus der besonderen Stromquelle,
Hinweiszeichen HZ3, Wicklung I des Relais C1,
Kontakt 15ri, Schaltarm α des AnrufSuchers SAS,
Schaltarme α des Anrufsuchers AS und des Leitungswählers LW, Kontakt 307-1, Minus 60 Volt aus der
besonderen Stromquelle. Durch Kontakt 59ei wird
der Fortschaltestromkreis für den Anrufsucher SAS unterbrochen. An den Kontakten 16ei und 17ei
werden die Sprechadern durchgeschaltet. Am Kon-• takt 7CI wird die über die Schaltarme c des Anrufsuchers
/IS und des Leitungswählers LW (SuAn) verlaufende
Prüfader geöffnet, so daß dieser Verbindungssatz in bekannter Weise ausgelöst und zur
anderweitigen Benutzung zur Verfügung gestellt wird. Am Kontakt 8cι wird die Prüfung über die c-Adern
des zweiten Verbindungssatzes As—LW (Meldeanschluß
MeAn) vorbereitet. Am Kontakt 57er wird das Relais R1 ausgeschaltet. Relais C hält sich weiter
über Wicklung II und Kontakte 44ih und 47 c. Über
Kontakt 19cι und c-Arm des Suchanrufsuchers SAS
wird der Anschluß des suchenden Teilnehmers erneut gegen weitere Belegung gesperrt. Nach Abfall des
Relais R1 (Öffnung des Kontaktes 15?-1) wird RelaisCi
weitergehalten über: Erde, Kontakte 19ei,
Wicklung II des Relais Ci, Kontakt 23 c, Widerstand Wi^, Minus.
Der Teilnehmer ist nun über Anrufsucher SAS mit der Suchzentrale verbunden: Erde, Wicklung II des
Relais/, Kontakt 17Ci1 Schaltarm δ des Anrufsuchers
SyIS, Teilnehmerschleife, Schaltarm a des
Anrufsuchers SAS, Kontakte 14ri, 16ei, Wicklung I
des Relais /, Minus.
Nach Abfall des Relais R1 (Schließung des Kontaktes
397-1) ist die Wicklung II des Relais D an einen Ruhekontakt der Ruf- und Signalmaschine RM
angelegt, der alle 5 Sekunden 1 Sekunde lang geöffnet wird. Im geschlossenen Zustand des Kontaktes ist die
Wicklung II des Relais D unter Strom: Minus von der Ruf- und Signalmaschine RM, Wicklung II des RelaisD,
Kontakte 38A1 39η, 41 ih, 641, Schaltarm V
des Wählers EW, Erde. Die Wicklungen II und I des Relais D sind gegeneinandergeschaltet, so daß das
Relais abfällt. Nach Öffnung des Ruhekontaktes in der Ruf- und Signalmaschine spricht Relais D wieder
an: Minus, Wicklung I des Relais/), Kontakt 64», Schaltarm V des Wählers EW, Erde. Über Kontakt
73«! wird außer dem Lampenfeld ein Wecker WK eingeschaltet: Erde, Kontakte 86c, 90c, 821, 83h, 73^,
747Ί, Wecker WK, Minus. Der Wecker ertönt somit im 5-Sekunden-Rhythmus.
Der durch das akustische Signal und das Aufleuchten seiner ihm zugewiesenen Lampenkombination
aufmerksam gemachte Teilnehmer wählt von irgendeinem Anschlußapparat der Nebenstellenanlage die
Kennziffer für den Meldeanschluß der Suchanlage. Nach Einstellung des Leitungswählers auf den Meldeanschluß
MeAn spricht Relais K an: Erde, beim Teilnehmer, Schaltarme c des Anruf Suchers .4S und
des Leitungswählers LW, Wicklung I des Relais K, Kontakte 12/2, nc2, 8ci, gth, Widerstand Wi2,
Minus. Durch Relais K wird über Kontakt 13 k Relais R2 eingeschaltet. An den Kontakten 57-2 und
6 7-2 werden die Sprechadern des Meldeanschlusses mit
der besonderen Stromquelle verbunden: Minus 60 Volt, Hinweiszeichen HZx, Kontakt 57-2, Schaltarme α des
Leitungswählers LW und des Anrufsuchers AS, Teilnehmerschleife, Schaltarme b des Anruf Suchers AS
und des Leitungswählers LW, Kontakt 6τ-2, Hinweiszeichen
HZ2, Wicklung II des Relais K, Widerstand Wi6, Plus 60 Volt. Relais K, dessen Wicklung I am
Kontakt 12 r 2 abgeschaltet wurde, bleibt in diesem Stromkreis über Wicklung II erregt. Über Kontakte
637-2 und 62c2 liegt nun der Drehmagnet DMAS des
Meldeanrufsuchers MAS an dem Relaisunterbrecher RU. Der Meldeanruf sucher dreht, bis er auf den
Anschluß des rufenden (gesuchten) Teilnehmers auftrifft. Alsdann spricht Relais C2 an: Plus 60 Volt,
Hinweiszeichen HZ4, Wicklung I des Relais C 2, Kontakt
277-2, Schaltarm α des Meldeanruf Suchers MAS,
Schaltarme α des Anrufsuchers und des Leitungswählers (Meldeanschluß MeAn), Kontakt 57-2, Hinweiszeichen
HZi, Minus 60 Volt. Der Fortschaltestromkreis für den Meldeanrufsucher wird am Kontakt
62C2 unterbrochen. Am Kontakt nc2 wird die c-Ader des Meldeanschlusses geöffnet und dadurch
die Auslösung des Verbindungssatzes herbeigeführt. Die Relais R2 und K fallen ab. Der Anschluß des
gesuchten Teilnehmers wird über Erde, Kontakt 31c 2 und c-Arm des Meldeanrufsuchers MAS gegen weitere
Belegung gesperrt. Relais C 2 hält sich nach Abfall des Kontaktes 277-2 weiter über: Erde, Kontakt 31C2,
durch Kontakt 321h vom Kurzschluß befreite Wicklung II des Relais C2, Widerstand Wi5, Minus.. An
den Kontakten 28 c 2 und 29 c 2 werden die Sprechädern
durchgeschaltet. Über die nun entstehende
Teilnehmerschleife spricht Relais/ι an: Erde, Wicklung
II des Relais /i, Kontakt 2902, Schaltarm h des
Meldeanrufsuchers MAS, Teilnehmerschleife, Schaltarm α des Anrufsuchers MAS, Kontakte 26^2, 28c2,
Wicklung I des Relais /1, Minus. Durch Kontakt 35 i 1
wird die Ruf- und Signalmaschine vom Transformator Ü abgeschaltet. Über Kontakte 51*1 und 52h
spricht Relais T an, das sich über Kontakte 531 und
54c 2 in einen Haltekreis legt. Über Kontakt 661 wird
Relais H eingeschaltet, das durch Öffnen der Kontakte 42 h und 83 h die Lampen des Lampentableaus
zum Verlöschen bringt und den Wecker abschaltet. Der suchende Teilnehmer erhält Mikrophonspeisung
über das /-Relais, der sich meldende Teilnehmer über das /i-Relais. Nach Schließen der Kontakte 24*1
und 25 i ι sind die die beiden Teilnehmer verbindenden Sprechadern durchgeschaltet.
Während des Gespräches sind folgende Relais unter Strom: C, Ci, C 2, D, H, J, JH, Jx, T. Legt nach
ao Gesprächsende der gesuchte Teilnehmer zuerst seinen Hörer auf, so fällt Relais/1 ab. Über Kontakte 211
und 22ZI wird durch Kurzschluß der Wicklung II das
Relais Ci zum Abfall gebracht. Durch Öffnen der Kontakte 16ei und 17ei wird Relais / stromlos. Am
Kontakt 18 i wird Relais JH ausgeschaltet. Über
Kontakt 32 ih wird Relais C 2 durch Kurzschluß abgeworfen. Über Kontakt 75 * wird folgender Stromkreis
für Relais V geschlossen: Minus, Wicklungen I und II des Relais V, Kontakte 78η (bzw. 76ih), 751, Schaltarm
V des Wählers EW, Erde. Der Haltestromkreis für Relais C wird am Kontakt 44^A unterbrochen, so daß
dieses Relais abfällt. Relais T hält sich weiter über Kontakte 49 ν und 48 c. Der Haltestromkreis für
Relais D wird am Kontakt 47 c unterbrochen. Nach Abfall des Relais D entsteht für den Drehmagneten
DEW des Wählers EW folgender Stromkreis: Magnet DEW, Kontakte 85*, 84 h, 811, 1J1Jd, Schaltarm V des
Wählers EW, Erde. Der Drehmagnet spricht an und schaltet mit seinem Kontakt 43 rfew Relais D über
Wicklung I ein. Am Kontakt 77 <2 wird der soeben aufgeführte Stromkreis für den Drehmagneten unterbrochen
und Kontakt 43 dew geöffnet. Über Kontakt 77 d erfolgt eine neue Einschaltung des Magneten
DEW. Mit Relais D als Unterbrecher läuft der Wähler EW in seine Ruhelage. Nach Erreichen derselben
fällt Relais V ab, so daß am Kontakt 491» das Relais Γ und am Kontakt 66 ί das Relais H ausgeschaltet
wird. Nach Abfall des Relais V ist die c-Ader des Suchanschlusses über Kontakt ι ν für
erneute Belegungen angeschaltet.
Legt nach Gesprächsende zunächst der suchende Teilnehmer seinen Hörer auf, so fällt Relais / ab und
schaltet am Kontakt i8i Relais JH aus. Über Kontakt 321h wird Relais C 2 abgeworfen, das durch
Öffnen der Kontakte 28 c 2 und 29 c 2 Relais/1 ausschaltet.
Nach Abfall des Relais / spricht wiederum Relais V an. Die übrigen Auslösevorgänge sind die
gleichen, wie vorher beschrieben.
Während der Such- bzw. Meldeanrufsucher läuft, ist das Thermorelais Th unter Strom: Erde, Kontakt 46 k, Thermorelais Th, Minus. Prüft der Suchanrufsucher nicht auf, so öffnet nach einiger Zeit der Thermokontakt gth die c-Ader des Suchanschlusses. Der Verbindungssatz löst aus. Dem Teilnehmer kann durch ein Besetztzeichen angezeigt werden, daß zur Zeit die Personensuchanlage nicht erreichbar ist. Die bis dahin eingeschalteten Einrichtungen werden in die Ruhelage gebracht. Prüft der Meldeanrufsucher nicht auf, so wird nach einiger Zeit ebenfalls am Kontakt gth die c-Ader des Meldeanschlusses aufgetrennt, so daß der Verbindungssatz des gesuchten Teilnehmers auslöst. Auch hier wird dem Teilnehmer durch Signalgabe angezeigt, daß die Suchanlage zur Zeit nicht arbeitet.
Während der Such- bzw. Meldeanrufsucher läuft, ist das Thermorelais Th unter Strom: Erde, Kontakt 46 k, Thermorelais Th, Minus. Prüft der Suchanrufsucher nicht auf, so öffnet nach einiger Zeit der Thermokontakt gth die c-Ader des Suchanschlusses. Der Verbindungssatz löst aus. Dem Teilnehmer kann durch ein Besetztzeichen angezeigt werden, daß zur Zeit die Personensuchanlage nicht erreichbar ist. Die bis dahin eingeschalteten Einrichtungen werden in die Ruhelage gebracht. Prüft der Meldeanrufsucher nicht auf, so wird nach einiger Zeit ebenfalls am Kontakt gth die c-Ader des Meldeanschlusses aufgetrennt, so daß der Verbindungssatz des gesuchten Teilnehmers auslöst. Auch hier wird dem Teilnehmer durch Signalgabe angezeigt, daß die Suchanlage zur Zeit nicht arbeitet.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung für eine über Femsprecheinrichtungen
betriebene Personensuchanordnung, bei der nach Ansteuerung der Suchzentrale die Fernsprechverbindungswege ausgelöst
werden und die Sprechverbindung zwischen Suchendem und dem sich meldenden Gesuchten über der
Suchzentrale eigene Einrichtungen verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ansteuerung der
Suchzentrale an den von dem Suchenden und dem sich meldenden Gesuchten aufgebauten Verbindungsweg
Fremdspannung angelegt wird, die über die in Anspruch genommenen Adern der Fernsprechanlage
Schaltmittel (Ci, C 2) zur Wirkung bringt, durch die die Auslösung der von dem
Suchenden und dem Gesuchten benutzten Fernsprechverbindungswege und die Herstellung einer
Sprechverbindung zwischen beiden über dem Such- und Meldeanschluß der Personensuchzentrale
zugeordnete Wähler (SAS, MAS) bei Aufrechterhaltung der Sperrung beider Anschlüsse herbeigeführt
wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fremdspannung
die Schaltmittel (Ci, C 2) nach Aufprüfen einer der Personensuchzentrale zugeordneten Wähleinrichtung
(SAS, MAS) auf den die Suchzentrale" ansteuernden Teilnehmeranschluß über eine Sprecbader
(α-Ader) des Fernsprechverbindungsweges zur Wirkung bringt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Ruf- und
Signalmaschine erzeugte Wechselstrom einer Gleichricliteranordnung (Doppelweggleichter) zugeführt
und so die Fremdspannung mit ausgeprägten Gleichstrompolen gewonnen wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch nach Erreichen
der Personensuchzentrale zur Wirkung kommende Schaltmittel (Ri, R2) die Fremdspannung nur für
die Dauer der Aufprüfung der Wähleinrichtungen der Suchzentrale auf den diese ansteuernden Teilnehmer
angeschaltet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 672 241, 695 154,
808, 720 261.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
! 909 652/18 11.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17693A DE972989C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Personensucheinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17693A DE972989C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Personensucheinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972989C true DE972989C (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=7035767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED17693A Expired DE972989C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Personensucheinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972989C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE672241C (de) * | 1936-03-07 | 1939-02-27 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Personenrufanlagen |
| DE695154C (de) * | 1937-07-14 | 1940-07-18 | ||
| DE717808C (de) * | 1937-10-15 | 1942-02-26 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DE720261C (de) * | 1937-07-14 | 1942-04-30 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
-
1954
- 1954-05-05 DE DED17693A patent/DE972989C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE672241C (de) * | 1936-03-07 | 1939-02-27 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Personenrufanlagen |
| DE695154C (de) * | 1937-07-14 | 1940-07-18 | ||
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| DE717808C (de) * | 1937-10-15 | 1942-02-26 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
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