DE968157C - Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Zaehlimpulsen - Google Patents
Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von ZaehlimpulsenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur elektrischen Fernablesung der in beliebigen
Zeiträumen entstandenen Angäben von Mengenmeß werken über Ferasprecbileitungen, mit der Impulse
zum Zwecke einer späteren Fernübertragung zunächst in einer Speicher stelle gesammelt werden,
damit sie von dort zu beliebigen Zeiten an ein bei der Abfragestelle befindliches Aufnahmegerät dadurch
weitergegeben werden können, daß von der Abfragestelle zur SpeLcherstelle über normale vorhandene
und eine beliebige Ausdehnung nehmende Fernsprech- odeir Fernschreibnetze mit Wählbetrdeb
eine Verbindung hergestellt und nach erfolgter Übertragung der Impulse automatisch aufgetrennt
wird.
Als Speicher wurde ein DifferenizwäMer verwendet,
der beispielsweise aius einem normalen Zählwerk besteht, das von zwei Magnetsystemen angetrieben
wird, von denen das eine das Zählwerk vorwärts, das andere entsprechend rückwärts antreibt.
Auf den Differenz wähler wirkt ein Rückstelliimpuls ein, sowie die Verbindung von der Abfragestelle
zur Spaidherstelle hergestelllit ist, der den Differenzzähler
um die abgegebenen Impulse auf Null zurückstellt, wobei also tonfrequente Impulse in der
gleichen Zahl der Rückstellimpuilise zum Aufnahmegerät
der AbfragesteMe durchgegeiben werden. Ein am Zählwerk vorgesehener Kontakt setzt bei erreichter
Nullstellung das Speichers den Rückstellimpulsgeber still und: hebt die Verbindung zur
SpeichersteMe und Abfragestelle auf.
Die Speicheristelle kann von einer beliebigen Abfragestelle,
die mit einem Aufnahmegerät versehen ist, angewählt werden, und' zwar zweckmäßiger-
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weise so, daß zuerst eine bestimmte Rufnummer gewählt wird, die das Anwählen vorbereitet und
erst durch ein weiteres Anwählen einer anderen Nummer den Speicher veranlaßt, die gespeicherten
Impulse an die Abfragestelle abzugeben. Das Aufnahmegerät wurde dem Fernhörer der Abfragestelle
parallel geschaltet.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung dieser Vorrichtung.
ίο Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, Steuermittel vorzusehen, die das Aufnahmegerät der Abfragestelle
an die Verbindung erst anschließen oder anschließen lassen, wenn die Abfragestelle mit dem
angewählten Speicher verbunden ist, bzw. diese abschalten, wenn der Speicher auf Null zurückgestellt
wurde. Zu diesem Zweck kann man bei durchgeschalteter Verbindung ein tonfrequentes, erforderlichenfalls
in der Frequenz von den tonfrequenten Impulsen unterschiedliches Kennzeichen von der
Speicherstelle zum Aufnahmegerät der Abfragestelle durchgeben, durch welches das Aufnahmegerät
eingeschaltet wird. Man kann aber auch von der Speicher stelle ein zweckmäßigerweise von
den tonfrequenten Zählimpulsen unterschiedliches Kennzeichen, wie Tonsignal, abgeben lassen, so
daß die die Verbindung zur Speicherstelle herstellende Person nach Hören des Signals einen Handkontakt
schließen kann, der das Aufnahmegerät an der Abfragestelle an die durchgeschaltete Verbindung
zur Speichers teile anschließt.
Zweckmäßigerweise wird parallel zum Zählerbzw. Aufnahmegerät ein Verzögerungsrelais geschaltet,
das sich bei normaler Impulsfrequenz hält und bei längerer Impulspause abfällt, und dadurch
das Aufnahmegerät von der durchgeschalteten Verbindung abschaltet.
Parallel zum Hörer des normalen Fernsprechapparates der Abfragestelle wird über einen Übertrager
ein zweistufiger Verstärker mit Regeldiode angeschaltet. Soll sichergestellt werden, daß nur
die tonfreqenten Zählimpulse zum Zähler gelangen, so können Selektionsmittel, beispielsweise Bandfilter,
abgestimmte Schwingungskreise usw. zur Anwendung kommen. Die verstärkten und in der
Amplitude ausgeregelten Ton impulse werden über einen Gleichrichter dem auf Null rückstellbaren
Zähler der Abfragestelle zugeführt. Das Einschalten des Zählers erfolgt erst kurz vor dem Eintreffen
des ersten Impulses und endet nach Übernahme des letzten Zählimpulses.
Wird das Aufnahmegerät der Abfragesteille nicht
von Hand, sondern automatisch an die durchgeschaltete Verbindung angeschaltet, so werden
zweckmäßigerweise zwei Tonfrequenzen benutzt, und zwar z. B. eine solche von 900 Hz für den Anscihaltvorgang
und eine solche von 450 Hz für den Zählvorgang. Selbstverständlich kann man auch bei
Handansahaltiung zwei derartige Tonfrequenzen
benutzen. Zur Erzeugung der beiden verschiedenen Tonfrequenzen wird man in der Speicherstelle parallel
zu dem schon vorhandenen Tongenerator für die eine Tonfrequenz einen weiteren für die zweite
Tonfrequenz vorsehen, der über einen Kontakt angeschlossen werden kann. Weiterhin wird man an
der Abfragestelle vor dem ausgeregelten Verstärker noch eine Filteranordnung aus Selbstinduktionen
sowie Kapazitäten vorsehen, die gegebenenfalls mit Zusatzkapazitäten sowie Umschalter versehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι ein Schaltschema der Speicher-Stelle und
der Abfragestelle,
Fig. 2 ein Schaltschema der Abfragestelle für Handanschaltung,
Fig. 3 ein weiteres Schaltschema des Empfangsgerätes
der Abfragestelle bei Handanschaltung,
Fig. 4 und 5 Schaltschemen der automatischen Anschaltung des Empfangsgerätes an der Abfragestelle.
In Fig. ι ist das Schaltschema durch eine strichpunktierte
Linie geteilt. Links von der strichpunktierten Linie ist die Spaicherstelle, rechts davon die
normale Fernsprech- und Sclireibverbindung mit der Abfragestelle wiedergegeben. Wird der Wähler
des Fernsprechapparates 1 betätigt und die Vorbereitungsnummer
.gewählt (Zustand I), so wird das F-Relais der Speicherstelle A erregt, und zwar
über den Stromweg aV, V1 C1, bV. Das F-Relais
zieht an und schließt seinen Selbsthaltekontakt vl
und hält sich weiter bis zur Wirkung des Thermorelai
s Th über den Stromweg —, Th, V, υ1, th, +. Kontakt vn öffnet bis zumWirksamwerden von Th,
Kontakt vm schließt und bereitet die ^-Relais für
den zweiten Anruf von der Abfragestelle B vor. Kontakt wIV schließt und bereitet die Anschaltung
des Tones ft an die Abfrageleitung vor.
Der Anrufende in B legt nun seinen Hörer kurz wieder auf und wählt den gewünschten Speicher,
z. B. A1, selbst an. Sämtliche Abfrageleitungen der
Speicherstelle A sind gegen abgehende Belegung gesperrt.
Durch den zweiten Anruf der Abf ragestelle B (Zustand II) zieht das ^!-Relais des gewünschten
Speichers —hier A1 — an über den Stromweg aAv
Differenzzählerkontakt dskv vm, A1, bAv schließt
seinen Selbsthaltekontakt a1 l 1 und Kontakt G1 11.
Der Tonfrequenz-Generator für ^1 wird angeschaltet
und sendet Tonfrequenz über das als Übertrager wirkende .^-Relais an die Abfragestelle B. Der geschlossene
Kontakt O1 111J bereitet den Differenzzähler
DZ1 für den Rückzähl Vorgang und Kontakt Ci1 nI a
das Z-Relais für die Impulsgabe vor. Die Additionsseite
des Differenzzählers DZ1 ist an die Meßstelle M angeschlossen. Wenn die Verbindung zustande
gekommen ist, gelangt die Tonfrequenz fx
zur Abfragestelle B.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird parallel zum Hörer des normalen Fernsprechapparates der Abfragestelle
über einen Übertrager Ue und ein Filter F ein zweistufiger Verstärker mit Regeldiode Vr
angeschaltet. Soll sichergestellt werden, daß nur die tonfrequenten Zählimpulse zum Zähler gelangen, so
können Selektionsmittel, z. B. abgestimmte Schwingungskreise usw., zur Anwendung kommen.
Die verstärkten und in der Amplitude ausgeregelten Tondmpulse werden über einen Gleich-
richter Gl, dem auf O rückstellbaren Zähler Zo der
Abfragestelle zugeführt. Das Anschalten des Zählers erfolgt erst kurz vor dem Eintreffen dies ersten
und endet nach Aufnahme des letzten Zählimpulses.
Das Gerät N liegt am Netz (110/220 V).
Vor Beginn der Zählimpulse, sofort nach Durchschalten
der Abfrageleitung, ist im Hörer ein kurzes Signal (Kennzeichen) wahrnehmbar. Es besteht
die Möglichkeit, vor Beginn der Zählung vom Speicher nach der Abfragestelle auch einen kurzen,
in der Frequenz von den tonf requenten Zälilimpulsen abweichenden Ton durchzugeben, der den Zähler
nicht zum Ansprechen bringt und damit entweder zur Betätigung der Taste T auffordert oder die
selbsttätige Anschaltung veranlaßt. Nach Eintreffen dieses Vorsignals (Kennzeichens) wird durch
Drücken der Taste T die Wicklung I des Relais A eingeschaltet und über den Kontakt a1 der Zähler Zo
und die Wicklung II des .^-Relais an den Verstärkerausgang
geschaltet. Die Signallampe L wird durch den Kontakt am zum Aufleuchten gebracht
und zeigt die Zählbereitschaft des Abfrageapparates an. Sofort nach Eintreffen des ersten Zählimpulses
kann die Taste T losgelassen werden. Das ^4-Relais
hält sich über die Wicklung II infolge seiner Abfallverzögerung und fällt erst nach Eingang des
letzten Impulses verzögert ab. Diese Einrichtung \rerhiind(ert Fehlzählungen, die durch das vor und
nach der Zählung auftretende Freizeichen verursacht werden können. Nach beendeter Zählung kann
der Zähler Zo der Abfragestelle auf 0 zurückgestellt
werden.
Bei Handanschaltung des Empfängers nach Fig. 3 durchläuft die Tonfrequenz fx den Verstärker
Vr wegen des Filters F nicht, ist jedoch im parallel geschalteten Telefonhörer wahrnehmbar.
Das Filter F ist für die Tonfrequenz /2, z. B.
450 Hz, durchlässig. Das Filter F besteht beispielsweise aus Selbstinduktionen L1 und L2 sowie aus
Kapazitäten C1 und C2. Sobald der Ton von der
Tonfrequenz fv z. B. 900 Hz, im Hörer auftritt, drückt die an der Abfragestelle B am Hörer
stehende Person die Taste T so lange, bis der Zähler
Zo arbeitet und damit das Eintreffen von Zählimpulsen
anzeigt; die Taste T wird dann losgelassen.
Weil der Hörer des Fernsprechers parallel geschaltet ist, ist der Ton von der Frequenz ft zwar
im Hörer wahrnehmbar, dringt aber nicht durch das nur für die Tonfrequenz f.2 durchlässige FiI-ter
J7 und gelangt somit auch nicht an die Zähleinrichtung.
Bei automatischer Anschaltung des Empfangsgerätes nach den Fig. 4 und 5 muß eine Filtereinrichtung
vorhanden sein, die auf Durchlässigkeit für die Tonfrequenzen ft oder f2 umschaltbar ist.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind zwischen dem Übertrager Ue und dem Verstärker Vr je eine
Filtereinrichtung F1 bzw. F2 für die Tonf requenz Z1
bzw. f2 durchlässig, eingangsseitig parallel liegend
und bezüglich des Verstärkers Vr wahlweise anschaltbar vorgesehen.
Zunächst ist der Verstärker Vr über die Umschaltkontakte aIV und av an das für die Tonfrequenz/^
durchlässige Filter- geschaltet. Durch
den eintreffenden Tonimpuls der Frequenz ^1 wird
das ^4-Relais erregt, und zwar über die Gleichrichteranordnung
Gl, schaltet zunächst die Kontakte alv und av auf das für die Tonfrequenz f2
durchlässige Filter F2 um. Über Kontakt α111 wird
die Kontrollampe L ein- und dann erst der Zähler Zo angeschaltet. Die Kontakte aIV und av müssen
unbedingt umgeschaltet werden, bevor der Kontakt a1 den Zähler Zo anschaltet. Der Zählvorgang
beginnt mit dem Eintreffen der tonfrequenten Impulse f2.
Bei automatischer Anschaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist zwischen dem Übertrager
Ue und Verstärker Vr ein Filter F gelegt, das zunächst für die Tonfrequenz Z1 durchlässig ist
und das durch Zuschalten beispielsweise von Kapazitäten C1 und C9' über die Kontakte alv und av
auf Durchlässigkeit nur für die Tonfrequenz f2 umgeschaltet
wird. Sobald Tonfrequenzimpulse der Frequenz f1 eintreffen, wird das ^4-Relais erregt
und schaltet zunächst die Kapazitäten C1 und C2
an, so daß durch das Filter F nur noch die Tonfrequenz f2 hindurchlaufen kann, und schaltet über
Kontakt aul die Kontrollampe L und dann erst den
Zähler Zo an. Auch hier müssen alv und av unbedingt
umgeschaltet werden, bevor α1 den Zähler Zo anschaltet. Der Zählvorgang beginnt also mit dem
Eintreffen der tonfrequenten Impulse von der Frequenz f2.
Nach dem Vorwählen (Zustand III) während des Verstreichens einer vorgesehenen Sicherlieitszeit
— innerhalb welcher das zweite Anwählen vorgenommen sein muß — fällt das F-Relais (s. Fig. 1)
der Speicherstelle A ab, weil das Thermorelais Th inzwischen wirksam geworden ist, und th öffnet.
Der Selbsthaltekontakt v1 öffnet, Kontakt v11 schließt
wieder und X-Relais zieht an über Stromweg —,
O1III2, ν11, X, y11, +. Die Kontakte vm und ^lv
werden geöffnet; die Tonfrequenzabgabe von Z1 an
Abfragestelle B wird unterbrochen.
Beim Anziehen des X-Relais (Zustand IV)
schließt Kontakt xl; das F-Relais wird erregt über
den Stromweg —, Y, x1, +. Über den geschlossenen
Kontakt x11 wird die Subtraktionsspule des
DifferenzzählersDZ1 über den Stromweg—, DZi.
O1III1, x11 erregt. DZi wird um einen Schritt zurückgestellt.
Über den geschlossenen Kontakt xm gelangt Tonfrequenz f2 auf die erste Wicklung des
^-Relais, die über die zweite Wicklung von A1
nach der Abfragestelle B weitergeleitet wird.
Durch die Tonfrequenz/.,, die auf der Abfragestelle B durch das Filter, d"en Verstärker und den
Gleichrichter an das ^ί-Relais und den Zähler Zo
gelangt, wird das ^-i-Relais über seine zweite Wicklung
weiter gehalten und der Zähler Zo um einen Schritt weitergeschaltet.
Durch die Erregung des F-Relais (Zustand V) wird der Ruhekontakt v11 geöffnet, und das X-Relais
fällt ab. Durch das Abfallen des X-Relais (Zustand
VI) öffnet jtr1; F-Relais fällt verzögert ab.
Durch den geöffneten Kontakt x11 wird die Erregung
der Subtraktionsspule von DZ ι abge-
schaltet. Der Stromkreis für die Entsendung der Tonfrequenz f2 wird durch Kontakt xm unterbrochen;
die Tonfrequenz-Sendung nach der Abfragestelle B hört auf.
Durch das verzögerte Abfallen der F-Relais (Zustand
VII) schließt y11. Das if-Relais zieht wieder
an. Zustand IV ist erneut hergestellt, und daraus ergeben sich nacheinander zwangläufig die Zustände
IV-VII.
Die Vorgänge IV-VII wiederholen sich so lange, bis DZi die Nullstellung erreicht hat, in welcher
dzk ι geöffnet wird. Dadurch fällt das ^-Relais ab
und öffnet alle Stromkreise, dzk ι bleibt nun so
lange geöffnet, wie der DZi keine Anzeige aufweist.
Während der vorbeschriebenen Abgabe der tonfrequenten
Zählimpulse an den Empfänger der Abfragestelle hält sich das verzögerte ^-Relais. Nach
Beendigung der Zählimpulse fällt das ^(-Relais verzögert ab und ist der Ausgangszustand für die Gesamtlage
sowohl bei Hand- als auch automatischer Anschaltung erreicht.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vorrichtung zur elektrischen Fernablesung der in beliebigen Zeiträumen entstandenen Angaben von Mengenmeßwerken, mit der Impulse zum Zwecke einer späteren Fernübertragung zunächst in einem vor- und rückwärts laufenden Zählwerk gespeichert werden, damit sie von dort zu beliebigen Zeiten an ein bei der Abfragestelle befindliches Aufnahmegerät dadurch weitergegeben werden können, daß von der Abfragestelle zur Speicherstelle über normale vorhandene und eine beliebige Ausdehnung nehmende Fernsprech- oder Fernschreibnetze mit Wählbetrieb eine Verbindung hergestellt und nach erfolgter Übertragung der Impulse automatisch aufgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel vorgesehen sind, die das Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) an die Verbindung erst anschließen oder anschließen lassen, wenn die Abfragestelle (J3) mit dem angewählten Speicher verbunden ist, bzw. diese abschalten, wenn der Speicher (z. B. A1) auf Null zurückgestellt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei durchgeschalteter Verbindung ein tonfrequentes, erforderlichenfalls in der Frequenz von den tonfrequenten Zählimpulsen (Frequenz /2) unterschiedliches Kennzeichen (Frequenz F1) von der Speicherstelle (A) zum Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) durchgegeben wird, durch welches das Aufnahmegerät (z. B. Zo) eingeschaltet wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Abfragestelle (B) mit dem Speicher (A1) vom Speicher durch ein zweckmäßigerweise von den tonfrequenten Zählimpulsen (Frequenz f2) unterschiedliches Kennzeichen (Frequenz Z1), wie Tonsignal, angezeigt wird, worauf durch Schließen eines Handkontaktes (Taste T, Fig. 2 und 3) das Aufnahmegerät (z. B. Zo) an die durchgeschaltete Verbindung angeschlossen wird.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Zähler bzw. Aufnahmegerät (z. B. Zo) ein Verzögerungsrelais (A, Fig. 2 bis 5) geschaltet ist, das sich bei normaler Impulsfrequenz hält und bei längerer Impulspause abfällt und das Aufnahmegerät (Zo) abschaltet.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) dem Fernhörer der Abfragestelle parallel geschaltet ist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung von Falschzählungen infolge der im normalen Fernsprechverkehr gebräuchlichen Tonsignale, wie Freizeichen, Rufzeichen od. dgl., Selektionsmittel (F, Fig. 2 bis 5), wie Bandfilter, abgestimmte Schwingungskreise od. dgl., vorgesehen sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegerät an der Abfragestelle ein Impulszählwerk mit mechanischer Nullstellung (Zo) enthält.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 709 862/4-1 1.58
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|---|---|---|---|
| NLAANVRAGE7510708,B NL177877B (nl) | 1952-10-28 | Multifrequentiesignaalontvanger voor het omzetten van ontvangen multifrequentiesignalen in daarmee corresponderende besturingssignalen. | |
| BE519434D BE519434A (de) | 1952-10-28 | ||
| FR1077737D FR1077737A (de) | 1952-10-28 | ||
| DEE6222A DE968157C (de) | 1952-10-28 | 1952-10-28 | Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Zaehlimpulsen |
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| DEE6222A DE968157C (de) | 1952-10-28 | 1952-10-28 | Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Zaehlimpulsen |
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| DE968157C true DE968157C (de) | 1958-01-23 |
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