DE968157C - Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Zaehlimpulsen - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Zaehlimpulsen

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DE968157C
DE968157C DEE6222A DEE0006222A DE968157C DE 968157 C DE968157 C DE 968157C DE E6222 A DEE6222 A DE E6222A DE E0006222 A DEE0006222 A DE E0006222A DE 968157 C DE968157 C DE 968157C
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DE
Germany
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frequency
recording device
connection
counter
memory
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Expired
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DEE6222A
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Inventor
Herbert Kasten
Otto Marquardt
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ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
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    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/002Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with telemetering systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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Description

Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur elektrischen Fernablesung der in beliebigen Zeiträumen entstandenen Angäben von Mengenmeß werken über Ferasprecbileitungen, mit der Impulse zum Zwecke einer späteren Fernübertragung zunächst in einer Speicher stelle gesammelt werden, damit sie von dort zu beliebigen Zeiten an ein bei der Abfragestelle befindliches Aufnahmegerät dadurch weitergegeben werden können, daß von der Abfragestelle zur SpeLcherstelle über normale vorhandene und eine beliebige Ausdehnung nehmende Fernsprech- odeir Fernschreibnetze mit Wählbetrdeb eine Verbindung hergestellt und nach erfolgter Übertragung der Impulse automatisch aufgetrennt wird.
Als Speicher wurde ein DifferenizwäMer verwendet, der beispielsweise aius einem normalen Zählwerk besteht, das von zwei Magnetsystemen angetrieben wird, von denen das eine das Zählwerk vorwärts, das andere entsprechend rückwärts antreibt. Auf den Differenz wähler wirkt ein Rückstelliimpuls ein, sowie die Verbindung von der Abfragestelle zur Spaidherstelle hergestelllit ist, der den Differenzzähler um die abgegebenen Impulse auf Null zurückstellt, wobei also tonfrequente Impulse in der gleichen Zahl der Rückstellimpuilise zum Aufnahmegerät der AbfragesteMe durchgegeiben werden. Ein am Zählwerk vorgesehener Kontakt setzt bei erreichter Nullstellung das Speichers den Rückstellimpulsgeber still und: hebt die Verbindung zur SpeichersteMe und Abfragestelle auf.
Die Speicheristelle kann von einer beliebigen Abfragestelle, die mit einem Aufnahmegerät versehen ist, angewählt werden, und' zwar zweckmäßiger-
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weise so, daß zuerst eine bestimmte Rufnummer gewählt wird, die das Anwählen vorbereitet und erst durch ein weiteres Anwählen einer anderen Nummer den Speicher veranlaßt, die gespeicherten Impulse an die Abfragestelle abzugeben. Das Aufnahmegerät wurde dem Fernhörer der Abfragestelle parallel geschaltet.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung dieser Vorrichtung. ίο Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, Steuermittel vorzusehen, die das Aufnahmegerät der Abfragestelle an die Verbindung erst anschließen oder anschließen lassen, wenn die Abfragestelle mit dem angewählten Speicher verbunden ist, bzw. diese abschalten, wenn der Speicher auf Null zurückgestellt wurde. Zu diesem Zweck kann man bei durchgeschalteter Verbindung ein tonfrequentes, erforderlichenfalls in der Frequenz von den tonfrequenten Impulsen unterschiedliches Kennzeichen von der Speicherstelle zum Aufnahmegerät der Abfragestelle durchgeben, durch welches das Aufnahmegerät eingeschaltet wird. Man kann aber auch von der Speicher stelle ein zweckmäßigerweise von den tonfrequenten Zählimpulsen unterschiedliches Kennzeichen, wie Tonsignal, abgeben lassen, so daß die die Verbindung zur Speicherstelle herstellende Person nach Hören des Signals einen Handkontakt schließen kann, der das Aufnahmegerät an der Abfragestelle an die durchgeschaltete Verbindung zur Speichers teile anschließt.
Zweckmäßigerweise wird parallel zum Zählerbzw. Aufnahmegerät ein Verzögerungsrelais geschaltet, das sich bei normaler Impulsfrequenz hält und bei längerer Impulspause abfällt, und dadurch das Aufnahmegerät von der durchgeschalteten Verbindung abschaltet.
Parallel zum Hörer des normalen Fernsprechapparates der Abfragestelle wird über einen Übertrager ein zweistufiger Verstärker mit Regeldiode angeschaltet. Soll sichergestellt werden, daß nur die tonfreqenten Zählimpulse zum Zähler gelangen, so können Selektionsmittel, beispielsweise Bandfilter, abgestimmte Schwingungskreise usw. zur Anwendung kommen. Die verstärkten und in der Amplitude ausgeregelten Ton impulse werden über einen Gleichrichter dem auf Null rückstellbaren Zähler der Abfragestelle zugeführt. Das Einschalten des Zählers erfolgt erst kurz vor dem Eintreffen des ersten Impulses und endet nach Übernahme des letzten Zählimpulses.
Wird das Aufnahmegerät der Abfragesteille nicht von Hand, sondern automatisch an die durchgeschaltete Verbindung angeschaltet, so werden zweckmäßigerweise zwei Tonfrequenzen benutzt, und zwar z. B. eine solche von 900 Hz für den Anscihaltvorgang und eine solche von 450 Hz für den Zählvorgang. Selbstverständlich kann man auch bei Handansahaltiung zwei derartige Tonfrequenzen benutzen. Zur Erzeugung der beiden verschiedenen Tonfrequenzen wird man in der Speicherstelle parallel zu dem schon vorhandenen Tongenerator für die eine Tonfrequenz einen weiteren für die zweite Tonfrequenz vorsehen, der über einen Kontakt angeschlossen werden kann. Weiterhin wird man an der Abfragestelle vor dem ausgeregelten Verstärker noch eine Filteranordnung aus Selbstinduktionen sowie Kapazitäten vorsehen, die gegebenenfalls mit Zusatzkapazitäten sowie Umschalter versehen sind. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι ein Schaltschema der Speicher-Stelle und der Abfragestelle,
Fig. 2 ein Schaltschema der Abfragestelle für Handanschaltung,
Fig. 3 ein weiteres Schaltschema des Empfangsgerätes der Abfragestelle bei Handanschaltung,
Fig. 4 und 5 Schaltschemen der automatischen Anschaltung des Empfangsgerätes an der Abfragestelle.
In Fig. ι ist das Schaltschema durch eine strichpunktierte Linie geteilt. Links von der strichpunktierten Linie ist die Spaicherstelle, rechts davon die normale Fernsprech- und Sclireibverbindung mit der Abfragestelle wiedergegeben. Wird der Wähler des Fernsprechapparates 1 betätigt und die Vorbereitungsnummer .gewählt (Zustand I), so wird das F-Relais der Speicherstelle A erregt, und zwar über den Stromweg aV, V1 C1, bV. Das F-Relais zieht an und schließt seinen Selbsthaltekontakt vl und hält sich weiter bis zur Wirkung des Thermorelai s Th über den Stromweg —, Th, V, υ1, th, +. Kontakt vn öffnet bis zumWirksamwerden von Th, Kontakt vm schließt und bereitet die ^-Relais für den zweiten Anruf von der Abfragestelle B vor. Kontakt wIV schließt und bereitet die Anschaltung des Tones ft an die Abfrageleitung vor.
Der Anrufende in B legt nun seinen Hörer kurz wieder auf und wählt den gewünschten Speicher, z. B. A1, selbst an. Sämtliche Abfrageleitungen der Speicherstelle A sind gegen abgehende Belegung gesperrt.
Durch den zweiten Anruf der Abf ragestelle B (Zustand II) zieht das ^!-Relais des gewünschten Speichers —hier A1 — an über den Stromweg aAv Differenzzählerkontakt dskv vm, A1, bAv schließt seinen Selbsthaltekontakt a1 l 1 und Kontakt G1 11. Der Tonfrequenz-Generator für ^1 wird angeschaltet und sendet Tonfrequenz über das als Übertrager wirkende .^-Relais an die Abfragestelle B. Der geschlossene Kontakt O1 111J bereitet den Differenzzähler DZ1 für den Rückzähl Vorgang und Kontakt Ci1 nI a das Z-Relais für die Impulsgabe vor. Die Additionsseite des Differenzzählers DZ1 ist an die Meßstelle M angeschlossen. Wenn die Verbindung zustande gekommen ist, gelangt die Tonfrequenz fx zur Abfragestelle B.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird parallel zum Hörer des normalen Fernsprechapparates der Abfragestelle über einen Übertrager Ue und ein Filter F ein zweistufiger Verstärker mit Regeldiode Vr angeschaltet. Soll sichergestellt werden, daß nur die tonfrequenten Zählimpulse zum Zähler gelangen, so können Selektionsmittel, z. B. abgestimmte Schwingungskreise usw., zur Anwendung kommen.
Die verstärkten und in der Amplitude ausgeregelten Tondmpulse werden über einen Gleich-
richter Gl, dem auf O rückstellbaren Zähler Zo der Abfragestelle zugeführt. Das Anschalten des Zählers erfolgt erst kurz vor dem Eintreffen dies ersten und endet nach Aufnahme des letzten Zählimpulses. Das Gerät N liegt am Netz (110/220 V).
Vor Beginn der Zählimpulse, sofort nach Durchschalten der Abfrageleitung, ist im Hörer ein kurzes Signal (Kennzeichen) wahrnehmbar. Es besteht die Möglichkeit, vor Beginn der Zählung vom Speicher nach der Abfragestelle auch einen kurzen, in der Frequenz von den tonf requenten Zälilimpulsen abweichenden Ton durchzugeben, der den Zähler nicht zum Ansprechen bringt und damit entweder zur Betätigung der Taste T auffordert oder die selbsttätige Anschaltung veranlaßt. Nach Eintreffen dieses Vorsignals (Kennzeichens) wird durch Drücken der Taste T die Wicklung I des Relais A eingeschaltet und über den Kontakt a1 der Zähler Zo und die Wicklung II des .^-Relais an den Verstärkerausgang geschaltet. Die Signallampe L wird durch den Kontakt am zum Aufleuchten gebracht und zeigt die Zählbereitschaft des Abfrageapparates an. Sofort nach Eintreffen des ersten Zählimpulses kann die Taste T losgelassen werden. Das ^4-Relais hält sich über die Wicklung II infolge seiner Abfallverzögerung und fällt erst nach Eingang des letzten Impulses verzögert ab. Diese Einrichtung \rerhiind(ert Fehlzählungen, die durch das vor und nach der Zählung auftretende Freizeichen verursacht werden können. Nach beendeter Zählung kann der Zähler Zo der Abfragestelle auf 0 zurückgestellt werden.
Bei Handanschaltung des Empfängers nach Fig. 3 durchläuft die Tonfrequenz fx den Verstärker Vr wegen des Filters F nicht, ist jedoch im parallel geschalteten Telefonhörer wahrnehmbar. Das Filter F ist für die Tonfrequenz /2, z. B. 450 Hz, durchlässig. Das Filter F besteht beispielsweise aus Selbstinduktionen L1 und L2 sowie aus Kapazitäten C1 und C2. Sobald der Ton von der Tonfrequenz fv z. B. 900 Hz, im Hörer auftritt, drückt die an der Abfragestelle B am Hörer stehende Person die Taste T so lange, bis der Zähler Zo arbeitet und damit das Eintreffen von Zählimpulsen anzeigt; die Taste T wird dann losgelassen. Weil der Hörer des Fernsprechers parallel geschaltet ist, ist der Ton von der Frequenz ft zwar im Hörer wahrnehmbar, dringt aber nicht durch das nur für die Tonfrequenz f.2 durchlässige FiI-ter J7 und gelangt somit auch nicht an die Zähleinrichtung.
Bei automatischer Anschaltung des Empfangsgerätes nach den Fig. 4 und 5 muß eine Filtereinrichtung vorhanden sein, die auf Durchlässigkeit für die Tonfrequenzen ft oder f2 umschaltbar ist. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind zwischen dem Übertrager Ue und dem Verstärker Vr je eine Filtereinrichtung F1 bzw. F2 für die Tonf requenz Z1 bzw. f2 durchlässig, eingangsseitig parallel liegend
und bezüglich des Verstärkers Vr wahlweise anschaltbar vorgesehen.
Zunächst ist der Verstärker Vr über die Umschaltkontakte aIV und av an das für die Tonfrequenz/^ durchlässige Filter- geschaltet. Durch den eintreffenden Tonimpuls der Frequenz ^1 wird das ^4-Relais erregt, und zwar über die Gleichrichteranordnung Gl, schaltet zunächst die Kontakte alv und av auf das für die Tonfrequenz f2 durchlässige Filter F2 um. Über Kontakt α111 wird die Kontrollampe L ein- und dann erst der Zähler Zo angeschaltet. Die Kontakte aIV und av müssen unbedingt umgeschaltet werden, bevor der Kontakt a1 den Zähler Zo anschaltet. Der Zählvorgang beginnt mit dem Eintreffen der tonfrequenten Impulse f2.
Bei automatischer Anschaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist zwischen dem Übertrager Ue und Verstärker Vr ein Filter F gelegt, das zunächst für die Tonfrequenz Z1 durchlässig ist und das durch Zuschalten beispielsweise von Kapazitäten C1 und C9' über die Kontakte alv und av auf Durchlässigkeit nur für die Tonfrequenz f2 umgeschaltet wird. Sobald Tonfrequenzimpulse der Frequenz f1 eintreffen, wird das ^4-Relais erregt und schaltet zunächst die Kapazitäten C1 und C2 an, so daß durch das Filter F nur noch die Tonfrequenz f2 hindurchlaufen kann, und schaltet über Kontakt aul die Kontrollampe L und dann erst den Zähler Zo an. Auch hier müssen alv und av unbedingt umgeschaltet werden, bevor α1 den Zähler Zo anschaltet. Der Zählvorgang beginnt also mit dem Eintreffen der tonfrequenten Impulse von der Frequenz f2.
Nach dem Vorwählen (Zustand III) während des Verstreichens einer vorgesehenen Sicherlieitszeit — innerhalb welcher das zweite Anwählen vorgenommen sein muß — fällt das F-Relais (s. Fig. 1) der Speicherstelle A ab, weil das Thermorelais Th inzwischen wirksam geworden ist, und th öffnet. Der Selbsthaltekontakt v1 öffnet, Kontakt v11 schließt wieder und X-Relais zieht an über Stromweg —, O1III2, ν11, X, y11, +. Die Kontakte vm und ^lv werden geöffnet; die Tonfrequenzabgabe von Z1 an Abfragestelle B wird unterbrochen.
Beim Anziehen des X-Relais (Zustand IV) schließt Kontakt xl; das F-Relais wird erregt über den Stromweg —, Y, x1, +. Über den geschlossenen Kontakt x11 wird die Subtraktionsspule des DifferenzzählersDZ1 über den Stromweg—, DZi. O1III1, x11 erregt. DZi wird um einen Schritt zurückgestellt. Über den geschlossenen Kontakt xm gelangt Tonfrequenz f2 auf die erste Wicklung des ^-Relais, die über die zweite Wicklung von A1 nach der Abfragestelle B weitergeleitet wird.
Durch die Tonfrequenz/.,, die auf der Abfragestelle B durch das Filter, d"en Verstärker und den Gleichrichter an das ^ί-Relais und den Zähler Zo gelangt, wird das ^-i-Relais über seine zweite Wicklung weiter gehalten und der Zähler Zo um einen Schritt weitergeschaltet.
Durch die Erregung des F-Relais (Zustand V) wird der Ruhekontakt v11 geöffnet, und das X-Relais fällt ab. Durch das Abfallen des X-Relais (Zustand VI) öffnet jtr1; F-Relais fällt verzögert ab. Durch den geöffneten Kontakt x11 wird die Erregung der Subtraktionsspule von DZ ι abge-
schaltet. Der Stromkreis für die Entsendung der Tonfrequenz f2 wird durch Kontakt xm unterbrochen; die Tonfrequenz-Sendung nach der Abfragestelle B hört auf.
Durch das verzögerte Abfallen der F-Relais (Zustand VII) schließt y11. Das if-Relais zieht wieder an. Zustand IV ist erneut hergestellt, und daraus ergeben sich nacheinander zwangläufig die Zustände IV-VII.
Die Vorgänge IV-VII wiederholen sich so lange, bis DZi die Nullstellung erreicht hat, in welcher dzk ι geöffnet wird. Dadurch fällt das ^-Relais ab und öffnet alle Stromkreise, dzk ι bleibt nun so lange geöffnet, wie der DZi keine Anzeige aufweist.
Während der vorbeschriebenen Abgabe der tonfrequenten Zählimpulse an den Empfänger der Abfragestelle hält sich das verzögerte ^-Relais. Nach Beendigung der Zählimpulse fällt das ^(-Relais verzögert ab und ist der Ausgangszustand für die Gesamtlage sowohl bei Hand- als auch automatischer Anschaltung erreicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zur elektrischen Fernablesung der in beliebigen Zeiträumen entstandenen Angaben von Mengenmeßwerken, mit der Impulse zum Zwecke einer späteren Fernübertragung zunächst in einem vor- und rückwärts laufenden Zählwerk gespeichert werden, damit sie von dort zu beliebigen Zeiten an ein bei der Abfragestelle befindliches Aufnahmegerät dadurch weitergegeben werden können, daß von der Abfragestelle zur Speicherstelle über normale vorhandene und eine beliebige Ausdehnung nehmende Fernsprech- oder Fernschreibnetze mit Wählbetrieb eine Verbindung hergestellt und nach erfolgter Übertragung der Impulse automatisch aufgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel vorgesehen sind, die das Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) an die Verbindung erst anschließen oder anschließen lassen, wenn die Abfragestelle (J3) mit dem angewählten Speicher verbunden ist, bzw. diese abschalten, wenn der Speicher (z. B. A1) auf Null zurückgestellt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei durchgeschalteter Verbindung ein tonfrequentes, erforderlichenfalls in der Frequenz von den tonfrequenten Zählimpulsen (Frequenz /2) unterschiedliches Kennzeichen (Frequenz F1) von der Speicherstelle (A) zum Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) durchgegeben wird, durch welches das Aufnahmegerät (z. B. Zo) eingeschaltet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Abfragestelle (B) mit dem Speicher (A1) vom Speicher durch ein zweckmäßigerweise von den tonfrequenten Zählimpulsen (Frequenz f2) unterschiedliches Kennzeichen (Frequenz Z1), wie Tonsignal, angezeigt wird, worauf durch Schließen eines Handkontaktes (Taste T, Fig. 2 und 3) das Aufnahmegerät (z. B. Zo) an die durchgeschaltete Verbindung angeschlossen wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Zähler bzw. Aufnahmegerät (z. B. Zo) ein Verzögerungsrelais (A, Fig. 2 bis 5) geschaltet ist, das sich bei normaler Impulsfrequenz hält und bei längerer Impulspause abfällt und das Aufnahmegerät (Zo) abschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegerät (z. B. Zo) der Abfragestelle (B) dem Fernhörer der Abfragestelle parallel geschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung von Falschzählungen infolge der im normalen Fernsprechverkehr gebräuchlichen Tonsignale, wie Freizeichen, Rufzeichen od. dgl., Selektionsmittel (F, Fig. 2 bis 5), wie Bandfilter, abgestimmte Schwingungskreise od. dgl., vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegerät an der Abfragestelle ein Impulszählwerk mit mechanischer Nullstellung (Zo) enthält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 709 862/4-1 1.58
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